Antworten
Seite 55 von 83 ErsteErste ... 545535455565765 ... LetzteLetzte
Ergebnis 541 bis 550 von 825
  1. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Ein link zur Auflockerung der Diskussion

  2. User Info Menu

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?



    Leider sind noch viel zuwenige aufgewacht, manche verteidigen ihren Tiefschlaf bis aufs Blut, sozusagen.
    Geändert von Ahab (14.12.2011 um 10:40 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein link zur Auflockerung der Diskussion
    Doll.
    Am dollsten ist der Höhepunkt und Abschluss: die Aufforderung seine Wahlstimme nicht abzugeben, sondern zu "behalten".

    Was die Lügen und den Beschiss durch die Politiker (alle Politiker, versteht sich, denn diese Kabarettnummer will es mit ihrem Anspruch ja nicht übertreiben)

    was also die Lügen und den Beschiss durch alle Politiker betrifft, fällt mir Edmund Stoiber ein, der kürzlich sehr zu Recht bei Günter Jauch sagte:

    Ich kann mich - europaweit! - an keine einzige Demo erinnern, bei der die Bürger gegen das Schuldenmachen protestiert hätten, gegen die Lasten, die ihren Kindern und Enkeln aufgebürdet werden.

    So ist es.
    Aber maulen.
    Und grundsätzlich alles besser wissen.
    Und Politiker zu notorischen Lügnern erklären. (Variante von: "alles Nutten außer Mutti")
    Wahrheiten in Wirklichkeit gar nicht hören wollen.
    Und ökonomische Vernunft auch gar nicht einfordern.
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 11:45 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Recht hat er der Düringer
    - und schön wärs wenn nicht zuviele Leute vor sich hindämmern würden und immer noch an die Kompetenz und den guten Willen (für was ?) der Politik glauben würden.
    Wenn sie nicht manipuliert durch die Medien das Geschwätz nachplappern würden das ihnen vorgekaut wird, sondern anfangen könnten zu hinterfragen und zu wissen daß es auch sie betrifft, auch wenn sie noch zu wenig davon spüren können.
    Solange es diese abnickenden, manipulierbaren, uninformierten Bürger in der Mehrzahl gibt und das ist mehr denn je so, solange gibt es keinen Anlaß für die Politik sich um die Belange ihrer Wähler und vor allem der Nichtwähler - also den Bürgern zu kümmern.

    Solange von der manipulierbaren Masse nicht erkannt wird - also der Mehrzahl der Bevölkerung- daß sie ständig auf Nebenschauplätze geführt werden, wird wohl den meistens nicht bewusst werden daß auch ihr "Inventar" gerade verbraten wird, und damit auch nicht was die Stunde geschlagen hat.

    Solange Ansätze des Protestes wie Occupy und als Beispiel S 21 - Proteste ins lächerliche gezogen werden können von Medien und genauso von den Nachplapperern, weil nicht begriffen wird was HINTER den Kulissen passiert, solange hat die Politik weiterhin den Freibrief.

    Das gesamte politische System ist inzwischen finanz-, wirtschaft,- und umweltpolitisch erschreckend entgleist und offensichtlich auch für die Politiker nicht mehr durchschaubar. Man muss zwangsweise den Eindruck bekommen, daß dieses System weltweit inzwischen zu krank ist um noch an eine Genesung glauben zu können.

    @Blautanne
    die Aufforderung seine Wahlstimme nicht abzugeben, sondern zu "behalten".
    Dieser "Rat" ist in der Tat der falsche, weil er weniger als nichts bringt.
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 11:35 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    @Blautanne
    Na ja, es ist schon Kabarett und nicht eine Wahlkundgebung unseres H.C. Strache, insofern darf auch die "Stimme" nicht allzu wörtlich genommen werden.
    Was Edmund Stoiber angeht, so sind es immer die Kinder und die Arbeitsplätze, die die BürgerInnen auf die Barrikaden treiben sollen. Also genaugenommen eine Zukunft, die er sicherlich und wir mit großer Wahrscheinlichkeit nur am Rande erleben werden, die also fern ist, ein wenig abstrakt und ihm auch nichts abverlangt, als große Worte.

    Wie Düringer in einem Interview sagte (denn er ist nicht nur "doll" sondern besitzt Verstand) ist es hauptsächlich der Neid, der die Menschen umtreibt, und nicht moralische Bedenken.

    Das ändert nichts an der Tatsache, dass es PolitikerInnen gibt, die ihren Job angenommen haben, weil sie sich in der Privatwirtschaft weder behaupten noch so lukrativ in die eigene Tasche wirtschaften könnten (für Österreich: Grasser, Haider, etc.), bzw. weil ihre Partei niemanden gefunden hat, der sich auf den Schleudersitz setzen würde (mehrere ÖVP-Leute), was bedeutet, die Damen und Herren verdienen mehr als sie verdienen, sie werden von klügeren Menschen geleitet (von Ackermann in Deutschland z.B.) und manipuliert, die nicht das Wohl der Allgemeinheit vor Augen haben sondern nur das eigene und das ihrer nächsten Umgebung.
    Da wir in Demokratien leben, ist eben nicht ausschlaggebend oder sollte es zumindest nicht sein, ob BürgerInnen "maulen", Politiker zu "notorischen Lügnern" erklären, Wahrheiten "in Wirklichkeit gar nicht hören wollen" und "ökonomische Vernunft nicht einfordern", sondern jene Gewählten, jene Verantwortlichen, die mehr oder weniger freiwillig die Schalthebel der Ministerien und Parlamente bedienen, dürfen nicht lügen, müssen ökonomische Vernunft einfordern und Wahrheiten sagen, sonst ist die einzige Wahrheit, dass die Genannten vier oder fünf Jahre bis zur nächsten Wahl durchtauchen usw.
    Wenn sie also von einer überzogenen Düringer-Veranstaltung etwas erschreckt werden, schadet das nach meiner Auffassung weniger als es nützt.
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 13:17 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was Edmund Stoiber angeht, so sind es immer die Kinder und die Arbeitsplätze, die die BürgerInnen auf die Barrikaden treiben sollen. Also genaugenommen eine Zukunft, die er sicherlich und wir mit großer Wahrscheinlichkeit nur am Rande erleben werden, die also fern ist, ein wenig abstrakt und ihm auch nichts abverlangt, als große Worte.
    Nein. Es sind keine großen Worte, sondern eine ganz kleine, simple Wahrheit:
    Es gab und gibt in Europa keine Demos, in denen von der Politik der Verzicht auf Schulden gefordert wurde oder wird.

    Bürger wollen, dass der Staat für sie Geld ausgibt (und ggfs. an anderen spart). Sie wollen zwar staatliche Haushaltskonsolidierung, aber ohne sich einzuschränken.

    Oskar Lafontaine hat die Wahlen in Deutschland seinerzeit gegen Helmut Kohl verloren, weil er vorhersagte, dass die umstandslose Eingliederung der Ex-DDR ökonomische Probleme aufwerfen würde. Und? Wer hatte Recht? Und wer wurde damals gewählt? Und warum?
    Für die Wirkungen und Nebenwirkungen von Wahrheit in der Politik ist Lafontaine ein sehr prägnantes Beispiel.


    Da wir in Demokratien leben, ist eben nicht ausschlaggebend oder sollte es zumindest nicht sein, ob BürgerInnen "maulen", Politiker zu "notorischen Lügnern" erklären, Wahrheiten "in Wirklichkeit gar nicht hören wollen" und "ökonomische Vernunft nicht einfordern", sondern jene Gewählten, jene Verantwortlichen, die mehr oder weniger freiwillig die Schalthebel der Ministerien und Parlamente bedienen, dürfen nicht lügen, müssen ökonomische Vernunft einfordern und Wahrheiten sagen, sonst ist die einzige Wahrheit, dass die Genannten vier oder fünf Jahre bis zur nächsten Wahl durchtauchen usw.
    Jede Demokratie hat genau die Politiker, die sie verdient.
    Wir haben in Deutschland noch ganz ordentliche, können uns also nicht wirklich beklagen. Aber Defizite, so es Defizite gibt, sind nicht nur deren Defizite, sondern die des Wahlvolks.
    Wenn wir Politiker für unbequeme, aber richtige Entscheidungen sowie für Offenheit abstrafen, werden sie sich danach richten. - Auch das ist Demokratie.
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 14:31 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    @Blautanne
    Ich glaube mich zu erinnern, dass Lafontaine ursprünglich annahm, die Wahlen nach dem Mauerfall würden nur in Westdeutschland stattfinden, und seine Strategie danach ausrichtete. Dass die BürgerInnen der DDR sich mehr von einer Wiedervereinigung als von einer Konföderation erhofften, ist verständlich, zumal sie fürchten mussten, dass ein Wechsel in den Westen ohne eine Wiedervereinigung erschwert werden würde.
    Abgesehen davon geht in der Diskussion um Verluste, die durch die Wiedervereinigung verursacht wurden, unter, wie viele Gewinner es gab, die damals Grund und Boden unter Wert erwarben, mit Förderungen Einkaufszentren auf die Grüne Wiese setzten und nicht zuletzt allerbilligste Arbeitskräfte rekrutierten. Von den Wechselkursgewinnern ganz zu schweigen.

    Wenn wir Politiker für unbequeme, aber richtige Entscheidungen sowie für Offenheit abstrafen, werden sie sich danach richten. Auch das ist Demokratie.
    Es mag nach Demokratie riechen, ist es aber nicht. Denn wer mit dem Versprechen antritt, FÜR die Allgemeinheit nachhaltig zu arbeiten, ist unaufrichtig, wenn er dies hinterher aus Feigheit, Bequemlichkeit und Furcht vor Machtverlust unterlässt.
    Auch aus diesem Grund muss überdacht werden, wie in Zukunft Wahlen stattzufinden haben, und wie Personen, die in der Politik tätig sind, mit Konsequenzen belegt werden können, wenn sie diese Tätigkeit nicht im Sinne der Beschreibung ihres Jobs ausüben.

  8. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es mag nach Demokratie riechen, ist es aber nicht. Denn wer mit dem Versprechen antritt, FÜR die Allgemeinheit nachhaltig zu arbeiten, ist unaufrichtig, wenn er dies hinterher aus Feigheit, Bequemlichkeit und Furcht vor Machtverlust unterlässt.
    Sehr bequem - die Folgen der eigenen Entscheidungen auf dem Rücken der Politiker abzuladen und es ihnen zu überlassen, mit den Widersprüchlichkeiten ihrer Wähler zurecht zu kommen.


    Auch aus diesem Grund muss überdacht werden, wie in Zukunft Wahlen stattzufinden haben, und wie Personen, die in der Politik tätig sind, mit Konsequenzen belegt werden können, wenn sie diese Tätigkeit nicht im Sinne der Beschreibung ihres Jobs ausüben.
    Was soll das sein: ein Politiker, der die Tätigkeit nicht im Sinne der Jobbeschreibung ausübt?
    Und worauf willst du hinaus?
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 17:30 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Sehr bequem - die Folgen der eigenen Entscheidungen auf dem Rücken der Politiker abzuladen und es ihnen zu überlassen, mit den Widersprüchlichkeiten ihrer Wähler zurecht zu kommen.
    @Blautanne
    Wie? Was?
    Wo spreche ich von den Folgen der Entscheidungen der WählerInnen.
    Normalerweise wählen - wenn es nicht gerade FundamentalistInnen im weitesten Sinne sind - denkende WählerInnen Leute, von denen sie annehmen, dass die den besseren Durchblick als sie, die WählerInnen haben, und daher halbwegs richtige Entscheidungen treffen, die doch absolut nichts damit zu tun haben, dass auf ihrem Rücken etwas ausgetragen wird.
    Jedoch es sich bequem machen, womöglich jeder Umfrage nachlaufen und Lobbyisten um sich scharen, ist nicht der Weg, den sich das Wahlvolk vorstellt. Jedenfalls nicht jenes, zu dem ich mich zähle.

    Was soll das sein: ein Politiker, der die Tätigkeit nicht im Sinne der Jobbeschreibung ausübt?
    Und worauf willst du hinaus?
    Das ist wohl nicht schwer zu verstehen. Siehe oben.
    Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 17:55 Uhr)

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    in der Schweiz wurde zwar nicht demonstriert, 2001 wurde aber per Volksabstimmung eine Schuldenbremse beschlossen:
    Schuldenbremse (Schweiz)

    Soweit wie man das bis jetzt beurteilen kann, funktioniert sie.

    Politiker ohne Kontrolle durch das Volk in Sachgeschäften werden immer eine Neigung dazu haben, mehr Geld auszugeben als einzunehmen, das liegt in der Natur der Sache.

    grüsse, barbara

Antworten
Seite 55 von 83 ErsteErste ... 545535455565765 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •