Nachtrag noch: denn die schwäbische Hausfrauenbild, dass die Kredoitwürdigkeit durch Sparen wieder hergestellt wird ist nicht richtig. Durch sparen sollte man im besten Fall sich von Krediten unabhängig machen können. Die Kreditwürdigkeit erhöht sich am besten durch Erhöhung der Einnahmen.
Ich schrieb es schon am Anfang der Griechenlandkrise: Die hätten Zwangsanleihen etc einführen sollen, wie jedes andere Land der Welt das auch getan hat in der Not und sich mit dem Geld der eigenen Bevölkerung sanieren sollen. Aber nein, viel leichter war es, es nicht bei den eigenen Reichen zu holen, sondern bei den dämlichen Deutschen. Nu is es zu spät , weil das Geld der dortigen Reichen ist längst in der Schweizund in Singnapur. Zum Glück wurden die Reichen Griechen geschont, damit nun die dortige Unterschicht akut, und unsere Mittelschicht mit ihrere Altersvorsorge zahlen darf.
Gut gemacht. Gratuliere, Deutschland!
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13.12.2011, 16:26
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
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13.12.2011, 16:34Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Deshalb ist das auch alles nur Gerede, was man von dieser Seite hört.
In Wirklichkeit hilft gegen die Bedrängnis des Euro nur eines, und Geithner, der Finanzminister der USA, hat das auch mehrfach gesagt: Geld drucken, Geld drucken, Geld drucken.
Nicht Eurorettungsschirm, nicht Stabilitätspakt, nicht politische Entschlossenheit scheint die sogenannten Investoren zu beeindrucken, sondern nur die konsequente Bereitschaft eigene Staatsanleihen aufzukaufen und deren Rückzahlung zu garantieren.
Das kann man auch daran sehen, dass das Triple-A von USA und Britannien nicht ernstlich gefährdet ist, ganz egal, wie hoch deren Schulden sind, egal, ob massive strukturelle Probleme vorhanden sind, egal, ob diese Länder in einer tiefen Rezession stecken und auch egal, ob es überzeugende Konzepte gibt diese auf absehbare Zeit zu beheben.
Traurig. Traurig.Schlussendlich zählen aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Und mit den Halodris aus Bonn, die nun in Berlin sitzen und noch bis vor kurzem ihre Pläne wie Steuersenkungen etc. auf einem Wirtschaftsboom 2012 begründeteten, ist da halt nicht viel zu hoffen.
Deshalb muss Deutschland sich weiterhin mit der Rolle des wichtigsten Industrielandes Europas und mit der des drittwichtigsten Exportlandes weltweit begnügen.Geändert von Inaktiver User (13.12.2011 um 17:00 Uhr)
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13.12.2011, 16:53
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Keine Ahnung was Du damit sagen willst. Schrieb ich etwa, dass die Ingenieure in München, Sindelfingen oder Herzogenaurach Halodris sind?
Ich schrieb, dass es haushaltspolitisch einen unseriösen Eindruck macht, wenn man Steuersenkungen mit dem Wirtschaftsboom 2012 begründet, obwohl die Rezession anklopft, und man trotz Schuldenkrise und man in Europa nun "deusch spricht" die Neuverschuldung erhöht. Das war doch nun wirklich nicht schwer zu verstehen? - Und nun nur aus wiederspruchsgeist zu behaupten, dass die im wesentlichen von FDP und CSU zu verantwortenden Steuersenkungen seriöse Haushaltspolitik wären, das müsste doch nun selbst Dir zu blöd sein.
Daran, dass die deutsche Politik von Halodris bestimmt wird, auch wenn der Guttenberg nicht mehr da ist, ändert sich doch auch dadurch nichts, und hat auch nichts damit zu tun, dass deutsche Produkte wie Maschinen und Maschinengewehre in aller Welt beliebt sind.
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13.12.2011, 17:08Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Ich will damit sagen, dass deine Aussage, dass von der Politik in Berlin "nicht viel zu hoffen sei", ein Jammern auf allerhöchstem Niveau ist.
Nur in einem Punkt ist Deutschland noch mehr Spitze als in seiner Wirtschaft: im Jammern. Jedenfalls, wenn man das Ausmaß des Jammerns mit den Fakten unseres prosperierenden Landes vergleicht.
Ja, das alles ist unbestritten. Deine abfälligen Äußerungen sind dementsprechend überflüssig, zumal ich mich bereits vor den letzten Bundestagswahlen und seither immer wieder kritisch zu den Steuersenkungsplänen der FDP geäußert habe.Ich schrieb, dass es haushaltspolitisch einen unseriösen Eindruck macht, wenn man Steuersenkungen mit dem Wirtschaftsboom 2012 begründet, obwohl die Rezession anklopft, und man trotz Schuldenkrise und man in Europa nun "deusch spricht" die Neuverschuldung erhöht. Das war doch nun wirklich nicht schwer zu verstehen? - Und nun nur aus wiederspruchsgeist zu behaupten, dass die im wesentlichen von FDP und CSU zu verantwortenden Steuersenkungen seriöse Haushaltspolitik wären, das müsste doch nun selbst Dir zu blöd sein.
Aber 'selbst du' wirst doch hoffentlich aus den politischen Verzweiflungstaten der FDP keine Aussagen über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ableiten.
Die deutsche Politik hat Halodris. Leider.. Aber wieso "die deutsche"?Daran, dass die deutsche Politik von Halodris bestimmt wird, auch wenn der Guttenberg nicht mehr da ist, ändert sich doch auch dadurch nichts, und hat auch nichts damit zu tun, dass deutsche Produkte wie Maschinen und Maschinengewehre in aller Welt beliebt sind.
Was ist mit der französischen, der italienischen, der britischen und der US-Politik?
Ich glaube kaum, dass die "Halodris" in Deutschland zahlreicher sind als anderswo.Geändert von Inaktiver User (13.12.2011 um 17:28 Uhr)
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13.12.2011, 17:31
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Keine Ahnung worum es Dir geht, mit dem was ich schrieb, hat es jedenfalls nichts zu tun. Die Aussagen, dass es Deutschalnd wirtschaftlich besser geht als den meisten oder dass andere Länder auch schlechte Politiker haben ist letztlich völlig unpolitisch und auf einem unterirdischen Niveau.
Falls Du verstanden hast, - was ich nicht geschrieben habe - dass die Halodris an der Regierungsspitze für den wirtschaftlichen Abschwung Deutschlands verantwortlich sind, dann hast Du mal wieder nicht verstanden was ich schrieb. Die Halodris mache ich nur für die Haushaltspolitik verantwortlich, die für mich als Kreditgeber kein gutes Licht wirft auf den Rest der EU, weil ich ja weiss, dass da noch viel grössere Halodris sitzen.
Für den wirtschaftlichen Abschwung ist die Weltwirtschafstlage, letztlich dsa Gelddrucken der USA seid Greenspan mit den dadurch ausgelösten Finanzmarktkrisen verantwortlich.
Dass Benennen der Tatsache, dass eine Rezession vor der Tür steht, und man die Schuldenbremse mit Halodris, die schon im Boom nicht haushalten können, nicht wird einhalten können als "Gejammer" zu bezeichnen ist eine ziemlich naive Perspektive und geht voll am Thema vorbei. Es ging allein um eine nüchterne Einschätzung ob die neuen EU-Regeln zu Sanierung der Haushalte realistisch sind.
Da hilft die grundsätzliche Einteilung der Welt in die Guten und die Bösen, (Wir gehören natürlich immer zu den Guten), und Argumentation nur aus dem Blickwinkel, dass die Guten grundsätzlich keine schweren Fehler machen, auch nicht weiter.
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13.12.2011, 17:36Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Wenn du das sagst ..

Aber die Halodris habe nicht ich in die Diskussion eingeführt, ebenso wie nicht ich auf die - unterirdische? - Idee kam, aufgrund der Steuersenkungen der FDP die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu kritisieren oder infrage zu stellen.
Warum du das gemacht hast - da bin ich freilich überfragt. Wenn du das nicht weißt?
Das wird sich zeigen.Es ging allein um eine nüchterne Einschätzung ob die neuen EU-Regeln zu Sanierung der Haushalte realistisch sind.
Und was, wenn nicht? - Wir wissen ja, wie es geht, die sogenannten Investoren zufrieden zu stellen. USA und Britannien machen es vor.
Ohnehin wird das Sparen und Haushaltssanieren angesichts einer sich eintrübenden Konjunktur ambivalent gesehen.
Die USA waren ja auch tief enttäuscht, dass der Brüsseler Gipfel nur so Zeugs wie Schuldenbremse und Fiskalunion beschlossen hat, statt fröhlich den Befehl zum Gelddrucken zu geben.
Hm. Ja. Die Guten und die Bösen.Da hilft die grundsätzliche Einteilung der Welt in die Guten und die Bösen, (Wir gehören natürlich immer zu den Guten), und Argumentation nur aus dem Blickwinkel, dass die Guten grundsätzlich keine schweren Fehler machen, auch nicht weiter.
Ich glaube, du hast ein wenig den Faden verloren.
Vielleicht würde das nicht so leicht passieren, wenn du nicht ständig so emsig bemüht wärst deine Geringschätzigkeit mir gegenüber zu artikulieren?
Nur so als Idee.
Geändert von Inaktiver User (13.12.2011 um 17:50 Uhr)
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13.12.2011, 18:03
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Habe ich auch nicht, habe ich Dir eben schon versucht zu erklären, habe sogar recht ausführlich erläutert, weil ich ja bemerkt hatte, dass Du wieder nicht verstehst. und nun schreibste wieder, das Dus nicht verstanden hast. Mann gewinnt den Eindruck, du liest eigentlich nur Deine eigenen Posts. Hat schlicht keinen Sinn mit Dir. ich schrieb nichts von einem Zusammenhang der deutschen Regierungs-Halodris mit der Wirtschaftslage, auf die Idee käme ich nicht. Ich schrieb wirklich von etwas ganz ganz anderem, wie ich ausführlich erklärte. Zwecklos.
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13.12.2011, 20:10Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Das hast du sehr wohl. Du hast die "Halodris" mit den "wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" in Verbindung gebracht, und zwar wortwörtlich.
Wenn du es nicht so gemeint hast, wie du es ursprünglich geschrieben hast: einfach richtig stellen, und gut ist's, anstatt Energie damit zu verbraten, mich anzupissen.
Wenn du nicht sachlich schreiben bzw. auf die eigentlichen Punkte meiner Postings eingehen kannst oder willst, dann lasse es doch bleiben.
Aber eigentlich sollten wir das per PN klären, und nicht hier.
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13.12.2011, 23:20
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Zitat Ahab auf das Du Dich rechthaberisch beziehst, obwohl ich den Inhalt dieser Sätze nun schon mehrfach ausführlichst erklärt habe:
"Schlussendlich zählen aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Und mit den Halodris aus Bonn, die nun in Berlin sitzen und noch bis vor kurzem ihre Pläne wie Steuersenkungen etc. auf einem Wirtschaftsboom 2012 begründeteten, ist da halt nicht viel zu hoffen. "
Schau, Blautanne: Ein Kontext, zwei Sätze, zwei Punkte.
1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
2. Halodris.
Kontext: Haushaltssanierung.
Hatte ich auch ausführlich erklärt: Diesen Halodris ist nicht zuzutrauen in einer Wirtschaftskrise den Haushalt zu sanieren, bekommen sie ja im Boom schon nicht hin. Weil ich kein Vertrauen darin habe das Halodris in einer Wirtschaftskrise den Haushalt sanieren, mache ich doch nicht die Halodris für die Wirtschafstkrise verantwortlich. Meine Güte.
Ist das Lesen meines Geschreibsels denn wirklich so schwer, sogar wenn ein Satz mit vermutlich 100 weiteren erklärt wird? Ich kann es nicht glauben! Ich meine, selbst wenn ich versehentlich missverständliche ausgedrückt hätte, was Du meinst verstanden zu haben, müssten doch die nachfolgenden Erklärungen wenigstens mal bei Dir ankommen. Insbesondere da ja der Kontext seit einigen Seiten schon die sogenannte "Staatsschuldenkrise" und das Sanieren der Haushalte ist, und nicht die Wirtschaftspolitik.
Das Ganze ändert nichts daran, dass der Gipfel letztlich Blendwerk war, eine Nullnummer, weil es immer noch keine Sanktionsmöglichkeiten souveräner Haushalte gibt (Sanktionsmöglichkeiten gäbe es nur über die EU durch Blockierung von Zahlungen aus den Strukturfonds z.B. - aber die neuen Vereinbarungen sind ja keine EU-Vereinbarungen, sondern werden zwischenstaatliche Verträge sein. Die EU muss sich mit ihren Zahlungen aber selbstverständlich weiter an die EU Verträge halten, und nicht an das was die Staaten untereinander sonst noch so aushandeln.)
Desweiteren waren die Massnahmen bisher nur aufs Sparen fokusiert. Die Retter sind in den flaschen Zug gestiegen. Nun nicht mehr ganz. In Griechenland, wo der Staat es immer noch nicht schafft normale Steuern einzuziehen, wie der IWF heute meldet, und die Reichen ihre Vermögen in Sicherheit gebracht haben, werden nun für 10,5 EU Mrd Autobahnen gebaut und saniert werden und Ähnliches. Da werden sich die Deutschen mit ihren Hubelpisten sicher freuen!Geändert von Ahab (13.12.2011 um 23:25 Uhr)
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14.12.2011, 07:34
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Schuldengipfel, Eurorettung, alles Murks ohne Sinn und echte Lösungsansätze.*Die letzte Idee aus der Mottenkiste durchgeknallter Politiker, um ihre wertlosen Anleihen zu platzieren sollte, muss man heute schon wieder feststellen, folgendermaßen ablaufen:
Die EZB senkte vergangener Woche die Zinsen auf 1%. Die Anforderungen für die dafür zu hinterlegenden Sicherheiten wurden ebenfalls gesenkt damit man, notfalls, auch minderwertige Anleihen von Staaten ohne Tripple A hinterlegen kann.*Die Banken sollten dann diese Anleihen auf Kredit kaufen. Geiles Geschäft bei 5 – 7% Zins auf italienische usw. Anleihen.*Im Nu hätten die Banken aus der Zinsdifferenz erhebliche Gewinne generieren können und ihr Eigenkapital aufgestockt.*Die Anleihen hätte man dann gegen Ausfall versichert.*Dass die ausfallen ist sicher, dann werden die Versicherungen fällig und die AIG Probleme von 2008, als Lehman Brothers kaputt ging, sind dann nur Probleme einer Kreisparkasse gewesen, gegen das was dann in Europa kommt.*Da die EZB aber gestern weiterhin italienische Anleihen kaufen musste, gehe ich davon aus, dass die Banken auf diesen Trick nicht reinfallen.*
Wozu brauchen wir eine Schuldenbremse?*Sind Politiker und deren Ministerien *Analphabeten?*Können die nicht rechnen?*Das Problem ist doch, alle Volkswirtschaftler wissen genau, wo und was gespart werden muss, keiner will es aussprechen, geschweige anpacken.*Alle Länder der EU geben einen Großteil ihrer Einnahmen für Soziales aus. Sozialausgaben sind einfach nur Geschenke, es ist das Übernehmen von Rechnungen für Dritte.*Die Empfänger dieser Leistungen geben der Gesellschaft keinen Gegenwert. Diese Leistungen wurden derartig ausgeweitet, dass sie die westliche Welt in eine Schuldenorgie getrieben haben.*Die Mehreinnahmen aus der Enteignung *von Reichen und die Kappung von Spitzeneinkommen bzw. deren höhere Besteuerung würden nicht zur Entschuldung führen, die Halbierung der Rentenzuschüsse, der Zuschüsse zu den Krankenkassen sowie die Abschaffung von Subventionen, insbesondere der Solar und Windradindustrie würden zur völligen Entschuldung Deutschlands *in ein bis zwei Jahrzehnten führen **Der letzte Politiker der das Problem an der Wurzel packen wollte war Brüning, das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.*Der einzige Ausweg *aus der Krise ist die Abwertung aller Vermögenswerte in der gesamten Breite. Geld drucken.*Wer keine Ersparnisse hat und keine Rücklagen, den juckt es nicht. Das geht den EU Staaten nicht anders. Deutschland hat Rücklagen, Renten, 81 Mio. Kapitallebensversicherungen, Ersparnisse.*



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