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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Utopia, worauf möchtest Du hinaus? Es ist doch klar, dass Sozialausgaben und Renten der grösste Kostenblock der allermeisten Staatshaushalte sind. Und die Empfänger dieser Gelder bei Ausgabenkürzungen am meisten leiden werden. Die jetzt schon abgehängten werden weiter unter die Räder geraten wenn den Staaten das Geld ausgeht.
    [... ]
    Allein die Art und Weise der Provokation macht doch exemplarisch deutlich, worauf es hinausläuft, wieder einmal.
    Die Verklärungsversuche der Linken sind doch lächerlich.

    Schau dir mal Ungarn an, letztes Jahr 130% Verschuldungsgrad, jetzt 77% und am 31.12. 50% Verschuldungsgrad, so funktioniert es.
    Deshalb schaut die EU nämlich zu, da gibt es was zu lernen.
    Geändert von Inaktiver User (14.08.2011 um 19:59 Uhr) Grund: Unsachlichkeit gelöscht

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    ermüdend, wie genau hier oftmals banales erklärt werden muss, nur weil es noch nicht vorgekaut wurde. Bist Du eigentlich Politiker? Selbstverständlich gehören die Schulden nicht zum Sozialhaushalt. Hat ja auch niemand geschrieben, gell.

    Wenn man aber berechnen möchte, welche Kosten des Haushaltes auf die Sozialausgaben zurück zu führen sind, muss man logischerweise die Schulden, den Schuldendienst, die auf die Finanzierung von Sozialausgaben zurückzuführen sind eben dann auch zu den Sozialausgaben hinzurechnen. Pi mal Daumen entspricht der Anteil der Schuldenaufnahme für Sozialausgaben logischerweise dem Anteil der Sozialausgaben am Haushalt.
    Der Sozialhaushalt ist bei mir die Summe der Sozialausgaben eines Haushaltes. Eine anteilige Zurechnung des Schuldendienstes hab ich bei dieser Thematik noch nie gesehen.

    Üblicherweise berücksichtigt man die Neuverschuldung bei der Berechnung. Dann macht man aber die prozentuale Angabe der Sozialausgaben eines Haushalts zum Spielball der zusätzlichen Verschuldung. Eine solche prozentuale Angabe hätte keine (bzw. eine sehr geringe) Auskunftskraft.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    [ironie]Richtig: Wenn man Sozialleistungen mit Schulden finanziert gehören diese und die Zinsen dafür nicht zu den Ausgaben für Soziales.[/ironie]


    Du scheinst tatsächlich Politiker zu sein.


    Die Fragestellung war nicht, wie hoch der Sozialhaushalt ist, sondern welcher Anteil der Einnahmen für Sozialeistungen aufgewendet wird. Selbstverständlich gehören Zinskosten für die Finanzierung dieser Sozialleistungen real zu den Kosten für Sozialleistungen.

    Machst Du das privat auch so? Wenn Du ausrechnest wieviel Dein Haus kostet, dann rechnest Du die Kreditkosten nicht als Ausgaben für das Haus, sondern nur die laufenden Unterhaltskosten ohne die Hypothekenzinsen? Weil so eine Angabe keine (bzw. nur eine sehr geringe) Aukunftskraft über die Kosten des Hauses hätte?

    Wenn jemand einen Fernseher auf Pump mit null Anzahlung kauft, dann sind die monatlichen Raten keine Kosten für den Fernseher? Der Teil des Einkommens der für die Ratenzahlung draufgeht, geht nicht für Fernseherkosten drauf, sondern für aus der Luft geborenene sterile Zinskosten? Und den Fernseher gabs gratis, oder wie?

    Wenn Du heute Geld für (Sozial)leistungen ausgibst, die Du erst morgen bezahlen willst, dann sind diese Ausgaben doch trotzdem Ausgaben für (Sozial)leistungen, oder etwa nicht?

    --

    Ganda, Du bist lustig. Umlage. stimmt natürlich, wäre einfach - aber Du siehst ja selbst.
    Geändert von Ahab (14.08.2011 um 21:50 Uhr)

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Wie die aussehen muss man nicht näher erläutern, wenn die Sozialausgaben in Europa fast 50% der Einnahmen aufzehren.
    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Falsch !!
    So fing das Thema an.

    Eine Einbeziehung der Bundesschuld bei den Sozialausgaben ist mir nicht bekannt. Habe ich auch noch nie gesehen. Bei der Neuverschuldung (natürlich dann Einnahmeseite im Bundeshaushalt) ist es dagegen üblich. Dann kommt man übrigens auf ca. 52% Sozialausgaben, bei einer Neuverschuldung von ca. 80 Milliarden aus dem Jahr 2010.

    Das sind übrigens nicht meine Zahlen, sondern die des Bundes.
    Wenn Utopia dann die Bundesschuld mit einberechnen möchte, dann kann er es gerne machen. Die Zahlen sind genannt. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass die prozentuale Angabe der Sozialkosten durch die Höhe der Neuverschuldung verzerrt wird.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Labbatasch Beitrag anzeigen
    So fing das Thema an.

    Eine Einbeziehung der Bundesschuld bei den Sozialausgaben ist mir nicht bekannt. Habe ich auch noch nie gesehen.
    Meine Güte, ob Dir das bekannt ist oder nicht schlägt nun also schon einfachste Logik. Argumenten nicht zugänglich? Ist ein auf Ratenzahlung gekaufter Fernsehr gratis, oder sind die monatlichen Raten Kosten die für den Fernseher anfallen?

    Schau: der Bundeshaushaltsplan gibt an, wieviel Geld für welche Aufgabe vorgesehen ist. Dannach ist hier nicht gefragt. Sondern danach, was der Grund für eine Ausgabe ist.

    Na ja, Dir ist wohl nicht zu helfen, von mir jedenfalls. Die Fakten sind dermassen eindeutig, das kann man nicht anders sehen.

    Schlussendlich ist es aber auch genauso irrelevant wie die Frage ob nun 40 oder 70% der Einnahmen für Soziales ausgegeben werden. Der Punkt bleibt doch, dass die von Sozialleistungen Abhängigen zuerst unter die Räder kommen werden. Hat man doch kürzlich ein den USA gesehen: Wenn die Schuldengrenze nicht angehoben worden wäre, wären als erstes die Zahlungen für Sozialhilfe, Gesundheitswesen und Renten eingestellt worden. Oder in Ungarn, wo die Rentenkasse vom Staat geplündert wurde. Geld, das den Rentnern dann natürlich fehlt.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Die Höhe der prozentualen Sozialausgaben ist sehr relevant, zeigt sie doch vorhandene bzw. nicht vorhandene Spielräume im Haushalt. Aus diesem Grund sollte die Neuverschuldung aus der Berechnung herausgelassen werden (keine Ahnung, ob Utopia darauf hinaus wollte).

    Bei 70% Sozialausgaben im Bundeshaushalt und der gesamten Bundesschuld bleibt nicht viel Platz für andere Dinge. Da sind in der Tat weitere soziale Kürzungen zu erwarten.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Labbatasch Beitrag anzeigen
    Die Höhe der prozentualen Sozialausgaben ist sehr relevant, zeigt sie doch vorhandene bzw. nicht vorhandene Spielräume im Haushalt. Aus diesem Grund sollte die Neuverschuldung aus der Berechnung herausgelassen werden.
    Das ist ein anderes Thema. Und der prozentuale Anteil sagt absolut nichts über die Spielräume im Haushalt aus, da eine Bewertung der Ausgaben dafür viel wichtiger wäre - es sei den man gehört zu den überflüssigen Politikern die nur "alternativlos" agieren können.

    Insgesamt liest Du zu ungenau, Du weisst nichtmal wer was geschrieben hat, obwohls ja extra dran steht.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Das (Unter-)Thema ist, dass die Sozialausgaben die Einnahmen aufzerren.

    Und, umso höher die Sozialausgaben, desto weniger bleiben z.B. für Verteidigung, Verkehr, Forschung, Inneres, … übrig. Da brauche ich nicht erst einzelne Bereiche zu bewerten. Natürlich kann man die Verschuldung weiter in die Höhe treiben. Vermutlich nicht als Lösung geeignet.

  9. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Oettinger ist ja nicht das erste Mal geschwätzig, vor zwei Jahren plauderte er über Interna von SAP. Jetzt warnt er vor einer Staatspleite Italiens. Dabei fallen Finanzen gar nicht in sein Ressort als Energiekommissar. Nicht, dass ich es gutheißen würde, die Finanzen schön zu reden. Aber Öl ins Feuer ist ja auch nicht gut.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Ökonomen gegen Rückkehr der D-Mark

    Berlin (dpa). Führende Ökonomen rechnen für den theoretischen Fall einer D-Mark-Wiedereinführung mit einer wirtschaftlichen Katastrophe. "Die Exporte würden innerhalb weniger Monate deutlich abstürzen", sagte Gustav Horn, der Wissenschaftliche Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung.

    Horn erwartet, dass eine wieder eingeführte D-Mark gegenüber dem Dollar und anderen europäischen Währungen stark an Wert zulegen würde, ähnlich wie dies zuletzt beim Schweizer Franken passiert ist: "Bei einer Aufwertung von nur zehn Prozent würden die Exporte auf Dauer um vier bis fünf Prozent zurückgehen. Die zu erwartende Aufwertung würde aber wohl ein Vielfaches dessen sein. Das wäre dann eine wirtschaftliche Katastrophe", erklärte Horn.


    Ähnliches erwartet Michael Burda, Ökonom an der Berlin Humboldt Universität: "Die wieder eingeführte D-Mark könnte innerhalb weniger Monate um 50 Prozent aufwerten", sagte er. "Das würde den deutschen Mittelstand mit einem Schlag auslöschen."
    Neue Westfälische

    Ich sehe das genauso. Rückkehr zur DM ist keine Lösung.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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