Es ist nicht zielführend die Schuldigen der Eurokrise bei den Investoren (Spekulanten) zu suchen.
Diese haben den europäischen Staaten die Kredite nicht aufgezwungen.
Tatsache ist, Politiker aller Länder wollten soziale Wohltaten verteilen, weniger aus Freundlichkeit, eher aus der Motivationen des Machterhalts heraus.
Ursache der Krise sind Schulden der Staaten, die diese Schulden nicht zurückzahlen können.
Märkte sind rational, sicher nicht zu 100% aber das Ergebnis geht in die richtige Richtung.
Jetzt haben die Politiker die Leerverkäufe verboten, demnächst kommt die frei Kapitalverkehrkontrolle, das Handelsverbot für Gold und letztlich der Besitz dessen.
Nachdem dann die Wechselkurse festgeschrieben sind werden dann die Aktienkurse staatlich festgelegt, oder wie muss ich mir das weitere Vorgehen der Politik vorstellen.
Vielleicht sollten wir mal versuchen nicht mehr Geld auszugeben, als wie einnehmen.
Lassen wir doch mal die Worte der Politik der letzten 3 Jahre Revue passieren.
Zusammenfassend kann man sagen, alle Aussagen die älter als 6 Monate sind, haben sich als Lüge und bewusste Irreführung entpuppt oder sind irrelevant.
Wir werden hingehalten, mehr nicht. Sicher hilft es im Moment, wenn die Schweiz mit der Festschreibung eines Wechselkurses droht, aber die Krise geht weiter nach Plan.
Antworten
Ergebnis 131 bis 140 von 825
-
12.08.2011, 05:39
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
-
12.08.2011, 12:22Inaktiver User
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Na, wenn du das sagst! Was braucht es da noch Begründungen oder Antworten auf meine diesbezüglichen Argumente?

Hmm. Ja. Schön.Jetzt haben die Politiker die Leerverkäufe verboten, demnächst kommt die frei Kapitalverkehrkontrolle, das Handelsverbot für Gold und letztlich der Besitz dessen.
Nachdem dann die Wechselkurse festgeschrieben sind werden dann die Aktienkurse staatlich festgelegt, oder wie muss ich mir das weitere Vorgehen der Politik vorstellen.
(...) Lassen wir doch mal die Worte der Politik der letzten 3 Jahre Revue passieren.
Zusammenfassend kann man sagen, alle Aussagen die älter als 6 Monate sind, haben sich als Lüge und bewusste Irreführung entpuppt oder sind irrelevant.
Wir werden hingehalten, mehr nicht.
Auf der Seite des Handelsblattes liest sich das ein bisschen anders. Dort stellt man einfach nur fest, dass es nichts nützen wird: "Leerverkaufsverbot läuft ins Leere", Handelsblatt
Ansonsten gibt es einen recht interessanten Link, in dem es auch um Argumente und Pläne bezüglich der Kreditderivate (CDS) geht:
Euro-Länder schlagen gegen Spekulanten zurück, Handelsblatt
.Geändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 13:20 Uhr)
-
12.08.2011, 16:23
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Sorry, ich mag diese Märchen in den Zeitungen nicht mehr lesen.
Vor Jahren haben die Griechenland hochgejubelt, Irland hatte „nur“ eine Bankenkrise usw. usf.
Ob nun Leerverkaufsverbot oder Marginanhebung, es bleiben staatliche Eingriffe.
Diese kann man durchaus machen, wenn es sich um kurze Irritationen handelt. Wir hingegen haben noch nicht einmal damit begonnen, die Ursachen anzupacken.
In den nächsten Jahren werden dann die „harten“ Entscheidungen kommen.
Wie die aussehen muss man nicht näher erläutern, wenn die Sozialausgaben in Europa fast 50% der Einnahmen aufzehren.
Im Übrigen traf es in JEDER Finanzkrise am Ende immer die unteren Schichten.
-
12.08.2011, 16:55
-
12.08.2011, 17:03
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Und selbst wenn es stimmen würde - nicht die Sozialausgaben verzehren ... es sind Menschen, welche verzehren.
Soll man diese Menschen abschaffen?
-
12.08.2011, 17:26
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Bisher konnte "man" sich das scheinbar leisten. Aber wenn zu lesen ist, dass in Spanien 45 Prozent junger Leute zwischen 15 und 25 arbeitslos sind, zeigt sich doch, dass zumindest am Sozialposten Bildung am falschen Fleck gespart wurde. Was daraus - zusammen mit anderen Faktoren - werden kann, war dieser Tage in England zu sehen, wo es "nur" ca. 20 Prozent sind.
Ganz abgesehen davon, dass Benachteiligung ein Armutszeugnis moderner Gesellschaften ist, kann sozialer Unfrieden verheerende Folgen, auch für die Wirtschaft haben.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
12.08.2011, 18:46
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Es geht in der Krise nicht um Schuld und Unschuld.
Eine Finanzkrise ist auch kein Wunschkonzert, man kann sich vieles wünschen und herbeisehnen, man kann es sich auch schön reden, doch darum geht es nicht.
Die Heraufsetzung der Schuldenobergrenze in den USA ist das jüngste Beispiel, es ging auf Kosten der Sozialleistungen weiter.
Auch wir werden es erleben. So einfach ist das. UK ist ein Vorgeschmack
-
12.08.2011, 19:07
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Marktturbulenzen: Leerverkaufsverbot beflügelt Bankaktien | FTD.de
Selten so viel Volksverblödung auf eine Haufen gelesen.
Banken misstrauen Banken: Erinnerungen an Lehman Brothers werden wach DiePresse.com
Das ist die Ursache. Der Eigenhandel der Banken mit Geld für lau.
-
12.08.2011, 19:43
-
14.08.2011, 11:33
AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?
Griechenland steht vor dem Aus.
Es passiert, was passieren musste.
Durch die Sparmaßnahmen und die Steuerverweigerung der Griechen sinken die Einnahmen des Staates, wie die Sparmaßnahmen diese Einnahmen erhöhen sollen.
Schäuble ist offensichtlich aus seinem Eurotraum erwacht.
Er har Eurobonds und einer Ausweitung der Rettungsgelder eine Absage erteilt. Offensichtlich ist er lernfähig.
Denn der Verlauf und das Ende der Sparmaßnahmen werde n in allen PIIGS genauso verlaufen, wie sie in Griechenland verliefen.
Die Krise verläuft nach Plan.


Zitieren
