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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Gute Verdauung!

    Und das geht wieder so, trotz Aufschrei der Fachleute und all derer, die vielleicht nicht nur von 12 Uhr bis Mittag denken. - Aber die Politik macht ja Ferien.
    In Frankreich kommt jetzt das ans Licht, was ich bereits vor Monaten schrieb, die stehen ebenfalls mit dem Rücken zur Wand.
    Danach sind wir gezwungen, eine eigene Währung einzuführen. Die PIIGS insgesamt werden den Kapitaldienst einfach einstellen und basta.

  2. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    In Frankreich kommt jetzt das ans Licht, was ich bereits vor Monaten schrieb, die stehen ebenfalls mit dem Rücken zur Wand.
    Danach sind wir gezwungen, eine eigene Währung einzuführen. Die PIIGS insgesamt werden den Kapitaldienst einfach einstellen und basta.
    Das wäre schön.
    Dann stünden wir so da, wie die Schweizer, mit dem Unterschied, dasss wir obendrein auch noch Euro-Schulden und -Bürgschaften auf dem Buckel hätten.

    Das wäre dann bestimmt viel besser als jetzt, da die deutsche Industrie derartige Rekordergebnisse verbucht und derartig an der Kapazitätsgrenze malocht, dass es auf Börse-Vor-Acht, ARD, hieß, man könne froh sein, dass die Weltkonjunktur sich allmählich abkühle, weil wir sonst massive Inflationsrisiken hätten.

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre schön.
    Dann stünden wir so da, wie die Schweizer, mit dem Unterschied, dasss wir obendrein auch noch Euro-Schulden und -Bürgschaften auf dem Buckel hätten.

    Das wäre dann bestimmt viel besser als jetzt, da die deutsche Industrie derartige Rekordergebnisse verbucht und derartig an der Kapazitätsgrenze malocht, dass es auf Börse-Vor-Acht, ARD, hieß, man könne froh sein, dass die Weltkonjunktur sich allmählich abkühle, weil wir sonst massive Inflationsrisiken hätten.
    Ich mag das Wort nicht, aber es ist „alternativlos“.

    Es ist sinnlos darüber zu diskutieren, dass die D-Mark die bessere Alternative für unss wäre. Früher ging es auch, während ringsum alle Staaten abgewertet haben, warum soll das ausgerechnet heute nicht funktionieren.
    Die Geberländer können nicht auf ewig die beständig steigenden Lasten der Nehmerländer mit finanzieren.
    Die Märkte signalisieren bereits, dass die Geberländer mit gesunden Wirtschaften am Rande stehen.

    Die PIIGS machen immer neue Schulden auf die alten Schulden obendrauf, wir bürgen dafür, dass sie diese zurückzahlen und wissen, dass können das niemals mehr leisten.
    Würden die PIIGS den Status Quo halten und keine neuen Schulden draufsatteln, dann könnte man nachdenken, aber es lohnt nicht.

    Die soziale Kälte in Europa kommt vom Norden.
    So wird es bald überall aussehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Es ist sinnlos darüber zu diskutieren, dass die D-Mark die bessere Alternative für unss wäre. Früher ging es auch, während ringsum alle Staaten abgewertet haben, warum soll das ausgerechnet heute nicht funktionieren.
    Wann genau ist "früher"? Meinst du die Zeiten, als man über Japans Seifenkisten-Autos Witze riss? Diese Zeiten sind lange vorbei.
    Und mehr noch: heute steht der ökonomische Riese China vor der Tür und aufstrebende Wirtschaftsnationen wie Korea, Brasilien, Vietnam, Malaysia drängen nach.

    "Früher" gab es noch keine Globalisierung, und heute eben schon. Heute reicht es nicht mehr gute Produkte in guter Qualität herzustellen und auf den Mythos "Made in Germany" zu bauen. Schon lange nicht mehr! Längst sind Produktionsstandorte deutscher Unternehmen überall auf der Welt entstanden. Ein Prozess, der sich durch eine hoch bewertete Währung verstärken würde, ja sogar müsste.
    So manche Arbeitsplätze würden von Deutschland nach Rumänien u.a. Niedriglohnländer wandern. Aber das ist noch nicht einmal das schlimmste ...

    Der Finanzsektor schickt sich an von der Hilfsfunktion zum beherrschenden Wirtschaftsfaktor zu werden. Das kommt ihm m.E. nicht zu.
    Noch ist Deutschland kein Land, das nur heiße Luft produziert, wie zeitweise Island und Irland. Noch wird in Deutschland richtig gearbeitet. Da ist es wichtig eine starke Exportwährung, eine breite Binnenwährung und nicht zu vergessen: europäische Abnehmer zu haben, die sich deutsche Produkte leisten können.

    Was glaubst du wohl, wie sich die Finanzmärkte ins Fäustchen lachen würden, wenn der Euro tatsächlich zerfiele. Ich finde, Europa darf ihnen diesen Gefallen nicht tun.
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2011 um 19:21 Uhr)

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    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was glaubst du wohl, wie sich die Finanzmärkte ins Fäustchen lachen würden, wenn der Euro tatsächlich zerfiele. Ich finde, Europa darf ihnen diesen Gefallen nicht tun.
    Wir haben den Euro in erster Linie für uns Europäer und nicht für die anderen.
    Es ist egal, wer sich ins Fäustchen lacht.
    Grundsätzlich diese Idee eines einheitlichen Europa gut, aber eben nicht zu diesen Bedingungen.

    Die Krise verläuft nach Plan, der Markt wird am Ende recht haben.
    Heben wir uns mal dein Posting für später auf, o.k.?

    Ich will jetzt wirklich nicht im Griechenland Strang wühlen, ich versteh, dass es schwer ist, die Dinge rational auf die Reihe zu bringen, ich versteh auch die Emotionen, aber Mathematik ist nun mal stinklangweilig, eben rational.

  6. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Wir haben den Euro in erster Linie für uns Europäer und nicht für die anderen.
    Es ist egal, wer sich ins Fäustchen lacht.
    Also ich fände es durchaus interessant, wer sich warum ins Fäustchen lacht, wenn die europäische Währung scheitert. So locker würde ich darüber nicht hinweg gehen wollen. Ganz im Gegenteil.

    Erst wenn man sich ansieht, wo die jeweiligen Interessen liegen und wer warum ein Interesse daran hat den Euro in den Untergang zu treiben, erst dann, wenn man nicht nur die hausgemachten Probleme, sondern zugleich auch die feindlichen Interessen anderer ins Auge fasst, ergibt sich eine einigermaßen objektive Sicht auf die europäische Währung.


    Grundsätzlich diese Idee eines einheitlichen Europa gut, aber eben nicht zu diesen Bedingungen.

    Die Krise verläuft nach Plan, der Markt wird am Ende recht haben.
    Heben wir uns mal dein Posting für später auf, o.k.?

    Ich will jetzt wirklich nicht im Griechenland Strang wühlen, ich versteh, dass es schwer ist, die Dinge rational auf die Reihe zu bringen, ich versteh auch die Emotionen, aber Mathematik ist nun mal stinklangweilig, eben rational.
    Kannst du mir mal verraten, was rational an dem sein soll, was du verallgemeinernd die "Märkte" nennst?
    Was ist rational daran, dass die Aktien kerngesunder Unternehmen nach neuen positiven Rekordmeldungen in den Keller gehen? Dass irgendwelche Dotcom-Firmen zeitweise zu gigantischen Blasen wurden, mit einem Börsenwert von Hunderten von Millionen Dollar? Basierend auf nichts. Auf einer "Idee".
    Was hat das mit Mathematik zu tun, wenn Ratingagenturen die Hypotheken der finanzschwachen amerikanischen Unter- und Mittelschicht mit Triple-A bewerten?
    .
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2011 um 19:49 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was glaubst du wohl, wie sich die Finanzmärkte ins Fäustchen lachen würden, wenn der Euro tatsächlich zerfiele. Ich finde, Europa darf ihnen diesen Gefallen nicht tun.
    Ich wusste gar nicht,
    dass Finanzmärkte Hände besitzen, die sie zu Fäustchen formen können, und Empfindungsnerven, die Reflexe überliefern, und Gesichtsmuskeln, die diese empfangen können. Ganz abgesehen von einem Gehirn, dass dazu zwingend erforderlich wäre.

  8. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Eine vielleicht etwas missglückte Formulierung. Aber den Inhalt hast du hoffentlich trotzdem erfasst, oder nicht?
    Denn dass die Finanzmärkte keine kosmischen Wolken sind sondern Akteure aus Fleisch und Blut die Fäden in der Hand halten, das wird dir hoffentlich klar sein.

  9. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Und ich dachte, es sei rübergekommen, dass es für meinen Geschmack dort insbesondere an Gehirn(en) mangelt

  10. Inaktiver User

    AW: Steht unser (Euro) Finanzsystem vor dem Zusammenbruch?

    Es mangelt nicht an Hirnen, denn diese Leute wiessen ganz genau, was sie tun.
    Sondern der Schwanz wackelt mit dem Hund:
    Längst folgt die Realwirtschaft der Finanzwirtschaft, anstatt umgekehrt.

    Vor einiger Zeit gab es eine hochinteressante Dokumentation auf 3Sat oder Arte, mitgestaltet von einem Finanzmarkt-Insider, der mittlerweile eine sehr kritische Haltung dazu hat.

    WuesterGrobi war es möglicherweise, der das Video irgendwo im Forum verlinkt hat (?)
    Ich finde es leider nicht auf Anhieb.
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2011 um 20:03 Uhr)

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