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  1. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Opfer müssen nicht moralisch "einwandfrei" sei, das ist wieder nur so eine Nebelkerze, um vom eigentlichen Kern der Sache abzulenken. Es muss nur einwandfrei geklärt werden, wer Opfer und wer Täter ist.
    Eben ... denn DSK gilt ja ebenfalls als moralisch nicht einwandfrei ... soll ihm das also zur Last gelegt werden, aber beim Zimmermädchen vernachlässigbar sein?!

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    AW: Strauss-Kahn

    @Blautanne
    Ich glaube, du verwechselst etwas: nicht die Presse oder irgendwelche Intrigen haben etwas erzeugt, das vorher nicht vorhanden war, sondern A. Sinclairs Mann ist ein notorischer Fremdgänger.
    Wenn wir nur über das diskutieren, was uns etwas angeht, dann müsste dieser Strang und die meisten anderen geschlossen werden.
    Wenn das nicht der Fall ist, kann man sich auch die Frage stellen, weshalb sie bei ihrem Mann bleibt.
    Ziemlich verwunderlich ist deine Aussage bezüglich dessen, dass sie kein Mauerblümchen ist, es also nicht nötig hat, bei Strauss-Kahn zu bleiben. Das wiederum wissen wir nicht. Vielleicht beurteilt sie ihre Situation nicht so optimistisch.
    Aber ein Vorteil, reich, attraktiv und klug zu sein, ist es auf alle Fälle. Ob wahr oder nicht, es wird ihr nicht als Notlösung angerechnet, wenn sie bei ihm bleibt.

    Eben ... denn DSK gilt ja ebenfalls als moralisch nicht einwandfrei ... soll ihm das also zur Last gelegt werden, aber beim Zimmermädchen vernachlässigbar sein?!
    Genau. Wenn einer schon fünfmal eine Bank ausgeraubt hat, weshalb sollte er die sechste auch ausgeraubt haben? Unsinn. Er hat doch schon genug Geld. Oder?

    Und da muss ich Arouet recht geben. Es kann doch nicht sein, dass Frauen per Geschlecht zum Opfer erklärt werden. Selbst einem armen Zimmermädchen steht das nicht zu.
    Da wird sich arouet aber freuen.
    Überhaupt: ist die Putzfrau nicht reich? Irgendwer schrieb doch hier von
    100 000 Dollar auf ihrem Konto. War das nur eine Durchlauferpost?
    Veronica
    Geändert von Veronica (24.07.2011 um 01:02 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Veronica Beitrag anzeigen
    @Blautanne
    Ich glaube, du verwechselst etwas: nicht die Presse oder irgendwelche Intrigen haben etwas erzeugt, das vorher nicht vorhanden war, sondern A. Sinclairs Mann ist ein notorischer Fremdgänger.
    Ich verwechsle das keineswegs. Aber ein notorischer Fremdgänger ist er nicht erst seit ein paar Wochen. Und wenn Anne Sinclair so intelligent ist, wie kolportiert wird, kann ihr das nicht verborgen geblieben sein. Folglich sollte das Bekanntwerden in der Presse auch nicht der Grund für eine Trennung sein.


    Wenn wir nur über das diskutieren, was uns etwas angeht, dann müsste dieser Strang und die meisten anderen geschlossen werden.
    Stimmt. Dann formuliere ich es anders: es gehört zu den Themen, die ich nicht diskutiere.


    Ziemlich verwunderlich ist deine Aussage bezüglich dessen, dass sie kein Mauerblümchen ist, es also nicht nötig hat, bei Strauss-Kahn zu bleiben. Das wiederum wissen wir nicht. Vielleicht beurteilt sie ihre Situation nicht so optimistisch.
    Aber ein Vorteil, reich, attraktiv und klug zu sein, ist es auf alle Fälle. Ob wahr oder nicht, es wird ihr nicht als Notlösung angerechnet, wenn sie bei ihm bleibt.
    Was heißt "wahr oder nicht"? Dass sie reich ist, und woher ihr Reichtum stammt, kannst du in den seriösesten Blättern nachlesen. Dass sie intelligent ist, entnehme ich ihrem beruflichen Werdegang. Und dass sie attraktiv ist, kannst du den Fotos entnehmen.

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    AW: Strauss-Kahn

    Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: sagen wollte ich "ob es nun eine Notlösung ist oder nicht..."

  5. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Veronica Beitrag anzeigen
    Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: sagen wollte ich "ob es nun eine Notlösung ist oder nicht..."
    Was meinst du mit Notlösung? Ich verstehe nicht.

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    AW: Strauss-Kahn

    Ich meine: es wird ihr nicht als Notlösung angerechnet (obwohl es eine sein könnte), dass sie bei ihm bleibt, weil sie reich und attraktiv ist .

    Ich lasse in meinen Betrachtungen die Frau nicht außen vor, denn sie ist gewissermaßen ebenfalls Opfer (ich bin nämlich überzeugt, dass kein Mensch es ohne Verletzung hinnimmt, wenn der Partner fremdgeht, besonders, wenn es fortgesetzt geschieht), was den Charakter des Mannes nochmals in anderem Licht erscheinen lässt. Er nimmt keine Rücksicht auf seine Frau.
    Geändert von Veronica (24.07.2011 um 01:36 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Veronica Beitrag anzeigen
    Er nimmt keine Rücksicht auf seine Frau.
    Woher will man das wissen ... es weiss doch kein Mensch, welches Arrangement die beiden geschlossen haben?!
    Nur weil da möglicherweise eine Übereinkunft besteht, die allgemeinen bürgerlichen Moralvorstellungen widerspricht, bedeutet doch nicht, dass sie nicht sein kann ...

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    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Es wäre trotzdem vielleicht interessant zu überprüfen, ob es zwischen den Parteien geschlechtsspezifische Unterschiede gab. Es würde mich nicht wundern, wenn in der männerbündlerischen NSDAP die Frauen noch geringer repräsentiert gewesen wären als in anderen Parteien.)
    Schon mal darüber nachgedacht, WARUM Frauen, erwachsene, mündige Frauen, TROTZDEM überproportional eine Partei wählen, die sie, nach Colonnas "objektiver Frauenperspektive", besonders heftig ablehnen müssten?

    Warum Männer wie DSK oder Kachelmann erotisch so überaus erfolgreich sind?

    Warum Berlusconi von mehr Frauen als Männern unterstützt wurde bis zur letzten Regionalwahl?

    Immer wieder das Phänomen, dass sehr viele Frauen sich ganz anders verhalten als sie nach der feministischen "objektiven Interessenlage" der Frau heraus es eigentlich tun müssten.

    Auch Simone de Beauvoir in ihrem Verhältnis zu Sartre, das nur am Rande.

    Sind viele Frauen zu blöd, um ihre "eigentlichen" Interessen zu erkennen, werden sie nie erwachsen?

    Oder sind viele Frauen ganz, ganz anders, als sich viele FeministInnen wünschen, haben ganz andere Interssenlagen als die feministischerseits unterstellten?

    Was ist falsch an der Analyse, wenn sie so sehr die Realität, die Realität weiblichen Verhaltens, verkennt?

    Sollte man doch mal fragen.

    Eine Realität, die im Wahlverhalten von Frauen, im Partnerwahlverhalten gleichermaßen sichtbar wird.

    Deshalb jedenfalls meine Aussage, dass die Macht nicht nur im Naziregime, sondern auch im Kaiserreich in den Händen der Männer lag.
    Und warum tut sie das, die Macht, in den Händen der Männer liegen?

    Du wirst sagen: "Frauen werden unterdrückt."

    Das übliche feministische Mantra, das so attraktiv ist und jede Menge "Reparationsleistungen" DER Männer gegenüber DEN Frauen begründen soll, jede Menge Privilegierungsforderungen begründet, das so angenehm selbsttäuschend ist, es erlaubt, sich als OPFER zu fühlen, nur verantwortlich für das Wahre, Gute und Schöne der Geschichte.

    Den Rest kann man den Männern, den "Tätern" zuschieben und sich selbst in Unschuld wähnen, verantwortungslos.

    Ich dagegen sage: "Weil viele Frauen es genau so wollen."


    Und deshalb ist es absurd zu unterstellen die Frauen hätten überproportionalen Anteil daran gehabt, dass in Deutschland eine Menschen verachtende Diktatur entstand.
    Sie haben genau den Anteil gehabt, den ihre Wahlentscheidung zugunsten der Nazis ihnen zuweist.

    Und wie gesagt: gesetzt den Fall, ein paar Prozent mehr Frauen als Männer hätten 1933 die NSDAP gewählt - was will das besagen? Es ist so wichtig oder unwichtig wie die Tatsache, dass damals deutlich mehr Protestanten als Katholiken die NSDAP gewählt haben.
    Warum wählen so viele Frauen eine Partei, die keinen Hehl daraus machte, dass sie Frauen aus dem öffentllichen Leben verdrängen und auf Mutterschaft und Häuslichkeit beschränken will, die eine ganz stramme, atavistische, aggressive Männlichkeit zelebrierte, demonstrierte, in uniformeierten Aufmärschen, inszenierten Gewaltexzessen usw.?

    Warum finden Frauen aggressiv- dominante Männer häufig so attraktiv?

    Warum suchen sich Frauen so oft Männer, zu denen sie aufschauen können/müssen, wo sie doch angeblich Gleichheit erstreben?

    Die Nazis hatten noch keine "Quotensänfte". Ganz im Gegenteil.
    Bingo.

    Und trotzdem.

    Oder vielmehr - gerade deshalb.

    Was lernen wir daraus über die Natur des Menschen als Mann und Frau?

    Frauen drängen Männer aktiv in die aktive, dominante Rolle ebenso sehr wie Männer aktiv Frauen in die passive, submissive Rolle drängen.

    Männer sind "passiv" Täter, weil Frauen sie als Täter sehen, bewundern wollen, weil Frauen "männliche" Männer geil finden und Männer Frauen gefallen wollen.

    Frauen sind "aktiv" Opfer, weil Männer submissive, schutzbedürftige Frauen geil finden und Frauen Männern gefallen wollen.

    All das, wie üblich, cum grano salis, will sagen: Es gilt nicht für jedes Individuum, aber geschlechtstypisch für sehr, sehr viele.
    Geändert von arouet58 (24.07.2011 um 02:29 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Was lernen wir daraus über die Natur des Menschen als Mann und Frau?
    "Der Mensch" ist eine Chronospezies, eine Pertubation, eine Spur, eine Laune im Ozean sich miteinander fortpflanzender männlicher, weiblicher und weiterer Lebewesen.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  10. gesperrt

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    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was auch immer war oder ist, sie sind immer noch verheiratet, und das wird seine Gründe haben. Welche, das geht uns nichts an; das muss nur Anne Sinclair wissen.
    diesem ganzen Post kann ich nur zustimmen.

    auch auf Fotos von den beiden scheint mir, dass sie einander mögen und dass sie sich miteinander wohl fühlen, sexuelle Eskapaden von ihm hin oder her.

    grüsse, barbara

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