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  1. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß auch nur vom "Hörensagen", dass die Erde eine Kugel sein soll. Nachgemessen habe ich es nicht.
    Es ist dir aber bis dato nichts bekannt, was gegen diese Annahme spricht. Im Gegenteil: den einen oder anderen Jetlag wirst du schon gehabt haben. Außerdem wäre das Nachmessen schwierig.

    Bei Sarrazin hingegen steht es jedem frei, seine Quellen zu durchforsten und seinen Resultaten zu widersprechen. Der Widerspruch hält sich sehr in Grenzen. Aber echte Quellenforschung betreiben kann man nur, wenn man das Buch liest. Was wiederum sehr einfach ist.

    So, und ab sofort bin ich wieder themenbezogen.

  2. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Sarrazin hingegen steht es jedem frei, seine Quellen zu durchforsten und seinen Resultaten zu widersprechen. Der Widerspruch hält sich sehr in Grenzen. Aber echte Quellenforschung betreiben kann man nur, wenn man das Buch liest. Was wiederum sehr einfach ist.
    Wenn das so einfach wäre, wüsstest du mehr über das Buch zu sagen, als dass ich es lesen solle.

    Die Arbeit seine Quellen zu prüfen überlasse ich den Fachleuten, und was die darüber zu sagen haben, wurde im Sarrazin-Strang eingehend diskutiert.

    Ich behaupte, dass die allermeisten Buchkäufer die Dinge, die Sarrazin behauptet, glauben oder nicht glauben. Nachprüfen, was für Statistiken er aussucht, welche er auslässt, wie aktuell sie sind, etc. das tut von seinen Fans m.E. keiner. Ist auch ein wenig schwierig, wenn man kein Sozialwissenschaftler ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nachprüfen, was für Statistiken er aussucht, welche er auslässt, wie aktuell sie sind, etc. das tut von seinen Fans m.E. keiner. Ist auch ein wenig schwierig, wenn man kein Sozialwissenschaftler ist.
    *Auf die Finger setz. Auf die Finger setz. Auf die Finger setz. Auf die Finger...*
    Aber seine Feinde. Nur werden sie kaum fündig.

  4. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *Auf die Finger setz. Auf die Finger setz. Auf die Finger setz. Auf die Finger...*
    Ist auch gut so. Nicht nur, weil das hier off-topic ist.
    Sondern auch, weil wir das bereits im Sarrazin-Strang hatten. In aller Ausführlichkeit, und nicht nur einmal oder zweimal.
    Es wird langweilig sich ständig im Kreis zu drehen..

  5. User Info Menu

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum einen kann es ja wohl nicht dein Ernst sein, dass du die Wahlergebnisse einer einzelnen Kleinstadt auf Deutschland hochrechnest.
    [/COLOR]
    Ich habe schon erläutert, dass es in der GESAMTEN Weimarer Republik ausgewählte Wahlbezirke gab, die eine geschlechtsspezifische Auszählung ermöglichten.
    Rosenheim war ja kein Einzelfall, war nur das erste greifbare Beispiel im Netz.

    Niemand ist so blöd, aufgrund eines einizigen Wahlbezirkes Rückschlüsse auf republikweites Wahlverhalten zu ziehen.

    Das Argument, sehr viel mehr Männer als Frauen seien in der NSDAP aktiv gewesen, ist wenig stichhaltig.

    Für welche Partei der Weimarer Republik gälte das nicht, die Mitgliederstruktur der KPD war kaum anders (was das Geschlechterverhältnis angeht) als die der NSDAP.

    Auch heute noch ist die Mehrzahl der Parteimitglieder in allen Parteien männlich (zwischen 20 und 40 %), rechnet man mit den wirklich vor Ort aktiven Mitgliedern (die, die sich sonntags bei Wind und wetter an den Wahlwerbeständen die Beine in den Bauch stehen, die Ortsvereinsversammlungen besuchen, die Plakate kleben usw. ist der Unterschied noch drastischer).

    Nur die Quotensänfte sorgt dafür, dass Frauen in den Vorständen überrepräsentiert sind, verglichen mit ihrem Engagement an der Basis, mehr Aufstiegschnacen bei weniger Engagement - das Prinzip der Quotensänfte.
    Geändert von arouet58 (23.07.2011 um 19:41 Uhr)
    Cum grano salis

  6. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat aber alles mit DSK nichts zu tun.
    Doch, doch, doch, Segres, das siehst du ja wieder mal total falsch. TO-TAL falsch! Natürlich hat DSK damit zu tun, DSK hat mit allem zu tun, natürlich auch mit den Wahlen 1933 und mit dem Wetter sowieso. Bei uns hat es heute Morgen geregnet, ich wunderte mich, wieso es schon wieder regnet und ich nicht endlich mein hübsches Sommerkleid anziehen kann. Aber nun bin ich sicher, und das beruhigt mich ungemein, dass DSK seine Finger im Spiel hatte. Ich bin dafür, dass man den Kerl vorsichtshalber in den Kerker wirft, mindestens vorläufig, damit alle, die oft vergessen, wie ein Rechtsstaat funktioniert, eine Gelegenheit bekommen, ihre verrutschen Gesichter wieder in Form zu bringen und wir hier endlich wieder Sonnenschein bekommen.

    Ach so, was ich schon immer fragen wollte: Täglich werden Gewalttaten aller Art verübt. Gegen Kinder, Frauen, Männer, Junge, Alte, Arme, Reiche, Schwache, Wehrlose, Behinderte usw. Warum wird von der feministischen Fraktion immer wieder versucht, spektakuläre Justizfälle, in die vornehmlich prominente, wohlhabende Männer sexuell involviert sind, ideologisch auszuschlachten? Und warum diese Männer dann ganz automatisch, ohne dass überhaupt klar ist, was vorgefallen ist, als Kriminelle diskreditiert werden? Wir wissen doch gar nicht, ob das Zimmermädchen nicht eine geldgeile, skrupellose Frau ist, die eine ganz raffinierte Story erfunden hat. Ist das ausgeschlossen? Ich meine, nein. War wir wissen ist, dass die Story des Zimmermädchens ganz viele einfache Fragen aufwirft, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Und das macht die Story so undurchsichtig und unglaubwürdig.

    Emanzipation verpflichtet übrigens nicht zur Männerfeindlichkeit. Dies zu begreifen dürfte nicht so schwer sein, ist es aber ganz offensichtlich.
    Geändert von Inaktiver User (23.07.2011 um 19:54 Uhr) Grund: Tippfehler

  7. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Nur die Quotensänfte sorgt dafür, dass Frauen in den Vorständen überrepräsentiert sind, verglichen mit ihrem Engagement an der Basis, mehr Aufstiegschnacen bei weniger Engagement - das Prinzip der Quotensänfte.
    Angesichts fehlender Rezeptoren völlig sinnloses Unterfangen, aber ich kann nicht anders:
    Die "Quotensänfte" gibt es nicht. Frauen werden dadurch, dass sie Kinder kriegen könnten, sowohl bei der Einstellung als auch beim Aufstieg qualifizierter Jobs diskriminiert*. Die Quote korrigiert diese Diskriminierung.

    *Sie bekommen diese Jobs nur, wenn sie besser sind als die zur Verfügung stehenden Männer.

  8. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Das Argument, sehr viel mehr Männer als Frauen seien in der NSDAP aktiv gewesen, ist wenig stichhaltig.
    Es ist unmittelbar aus deinem Link entnommen.
    Und es zeigt ganz klar, dass du den Frauen die (überwiegende) Verantwortung für die Machtübernahme Hitlers nicht zuschieben kannst.

    Für welche Partei der Weimarer Republik gälte das nicht, die Mitgliederstruktur der KPD war kaum anders (was das Geschlechterverhältnis angeht) als die der NSDAP.
    Das Frauen in politischen Parteien der Weimarer Republik stark unterrepräsentiert waren, ist mir bewusst.
    (Es wäre trotzdem vielleicht interessant zu überprüfen, ob es zwischen den Parteien geschlechtsspezifische Unterschiede gab. Es würde mich nicht wundern, wenn in der männerbündlerischen NSDAP die Frauen noch geringer repräsentiert gewesen wären als in anderen Parteien.)
    Deshalb jedenfalls meine Aussage, dass die Macht nicht nur im Naziregime, sondern auch im Kaiserreich in den Händen der Männer lag.
    Und deshalb ist es absurd zu unterstellen die Frauen hätten überproportionalen Anteil daran gehabt, dass in Deutschland eine Menschen verachtende Diktatur entstand.

    Und wie gesagt: gesetzt den Fall, ein paar Prozent mehr Frauen als Männer hätten 1933 die NSDAP gewählt - was will das besagen? Es ist so wichtig oder unwichtig wie die Tatsache, dass damals deutlich mehr Protestanten als Katholiken die NSDAP gewählt haben.


    Nur die Quotensänfte sorgt dafür, dass Frauen in den Vorständen überrepräsentiert sind, verglichen mit ihrem Engagement an der Basis, mehr Aufstiegschnacen bei weniger Engagement - das Prinzip der Quotensänfte.
    Es ist nicht immer leicht deinen Gedankensprüngen zu folgen.
    Die Nazis hatten noch keine "Quotensänfte". Ganz im Gegenteil.
    .
    Geändert von Inaktiver User (23.07.2011 um 20:58 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach so, was ich schon immer fragen wollte: Täglich werden Gewalttaten aller Art verübt. Gegen Kinder, Frauen, Männer, Junge, Alte, Arme, Reiche, Schwache, Wehrlose, Behinderte usw. Warum wird von der feministischen Fraktion immer wieder versucht, spektakuläre Justizfälle, in die vornehmlich prominente, wohlhabende Männer sexuell involviert sind, ideologisch auszuschlachten?
    Hm. Murdoch-Zeitungen, Fox-News, Express, Figaro, Kenneth Thompson in der feministischen Fraktion? *grübel*

  10. Inaktiver User

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm. Murdoch-Zeitungen, Fox-News, Express, Figaro, Kenneth Thompson in der feministischen Fraktion? *grübel*
    So einfach ist es in Sachen Strauss-Kahn auch wieder nicht. Dass die "feministische Fraktion" sich auf DSK warf, heißt nicht, dass es nur feministische Aspekte in Sachen DSK gibt.

    Murdoch-Zeitungen? Murdoch-Fernsehsender Fox News? - DSK gehört aus Sicht der Murdoch-Medien, die Bushs Angriffskriege in Hugenberg-Manier begleitet haben, nicht nur zur verachtenswerten französischen Nation. Er ist obendrein Sozialist. Zwar ein "Kaviar-Sozialist", aber das nützt ihm in den USA bzw. bei einem ultrakonservativen Medien-Mogul, für den "liberal" ein Schimpfwort ist, auch nichts. Im Gegenteil: die Medien haben sich noch darin gefallen seinen Lebensstil detailiert auszubreiten, obwohl es in den USA eigentlich nicht üblich ist Reichen gegenüber neidisch zu sein.

    Über die Berichterstattung von Express und Figaro kann ich nichts sagen. Wikipedia weist sie als konservative Zeitungen aus, die unter der Leitung bzw. unter dem Einfluss von Serge Dassault stehen. Dieser war zeitweise Abgeordneter der UMP, also Parteikollege von Sarkozy.
    .
    Geändert von Inaktiver User (23.07.2011 um 20:37 Uhr)

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