Die ist nicht wirklich anders...
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Thema: Off-Topic <--> Straus-Kahn
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18.07.2011, 01:10
AW: Strauss-Kahn
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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18.07.2011, 07:15
AW: Strauss-Kahn
Gott sei Dank!
Es geht nicht um Aberkennung von Frauenrechte, sondern um die Zuerkennung von Männerrechten, z.B. im Ehe -und Familienrecht, bei Vaterschaft und Scheidung, es geht um Gleichberechtigung auch für Männer, um Gleichberechtigung der Männer und Gleichverpflichtung der Frauen, die sich für Schutz und Versorgung von Männern ebenso zuständig fühlen müssen wie Männer sich (noch) für den Schutz und die Versorgung von Frauen zuständig fühlen.Und was Menschenrechte und Freiheit bedeutet?
Meinst du ernsthaft, die Aberkennung der Frauenrechte seit WK2 könnte die chinesische Machtentfaltung aufhalten?
Schluss mit Quotensänften für Frauen, Schluss mit frauenexclusiven Förder -und Mentoringprogrammen, zu deenen nicht Zugang erhält, wer ihrer bedarf - als Individuum, sondern nur, wer den Pussy-Pass vorweisen kann, Schluss mit dem Umbau und dem Aufblähen des Öffentlichen Dienstes zu einem Dienst, in dem Frauen bevorzugt beschäftigt werden in Tätigkeiten, die immer öfter pure Beschäftigungstherapie sind, Dienstleistungen, für die Nachfrage durch Legislatur erzwungen wird, die keine Wertschöpfung darstellen, sondern Wertvernichtung.
Ich bin Antifeminist, WEIL ich für Gleichberechtigung bin.
Nur eben auch für Männer.
Ein femizentrisches System, dass Frauen mehr und mehr privilegiert, soll in Gottes Namen auch von denen bevorzugt verteidigt und abgeschirmt werden, die es privilegiert.
Männer werden, das ist meine Voraussage, sich mehr und mehr aus ihren Verpflichtungen lösen, so wie sich Frauen aus ihren VERPFLICHTUNGEN gelöst haben.
Nur: Das ganze System der Frauenprivilegierung, des bevorzugten Schutzes und der Versorgung von Frauen durch Männer via Sozialstaat, der vor allem von Männern finanziert und vor allem von Frauen in Anspruch genommen wird, steht und fällt mit der Bereitschaft der Männer, sich NICHT von ihrer Rolle als Schützer und Versorger von Frauen zu emanzipieren.
Frauen haben sich, ohne zu irgendeiner Gegenleistung gegenüber Männern VERPFLICHTET zu sein, emanzipiert.
Was aber nur gelingen konnte, weil Männer an ihrer alten Rolle festhielten bzw. kollektiv als Steuerzahler/Sozialabgabenentrichter/Wehrpflichtige vom femizentrischen Staat in diese Rolle gezwungen wurden.
Früher konnten Frauen ihre Versorgungs-/Schutzansprüche nur gegenüber ihrem Ehemann durchsetzen/einfordern, heute sind sie mehr und mehr mit dem Sozialstaat verheiratet, der Männer kollektiv in die Pflicht zwingt, für Frauen zu leisten, die sie weder kennen noch lieben, die nicht IHRE gemeinsamen Kinder aufziehen usw.
Das ergibt auf Männerseite ein gewaltiges Motivationsproblem.
Männliche Leistungsbereitschaft ist ja keine Selbstverständlichkeit, wie viele Frauen zu glauben scheinen.
Das Sürplus, das Männer erwirtschaften, von dem Hochkulturen leben (es gibt keine hochkulturell erfolgreichen Matriarchate), von dem dieser Sozialstaat lebt, wurde erwirtschaftet, weil Männer durch die Arbeit für IHRE Frauen und IHRE Kinder dazu motiviert werden konnten.
Das bricht in einer Gesellschaft, in der Väter ihrer Kinder mühelos enteigenbar sind, allmählich weg.
Das Big-Lebowskitum greift unter Männern um sich.
Ehe ist ein Vertrag geworden, der Männern keine real einklagbaren Rechte schafft, aber jede Menge einklagbarer Pflichten.
Warum den noch abschließen?
Warum noch leisten, sich anstrengen?
Um zuzusehen, wie immer größere Anteile des Erwirtschafteten in Sozialtransfers abgezweigt werden, wie Frauen in ihrem Quotensänften an Männern vorbeigetragen werden?
Nein, das Engagement in dieser Gesellschaft lohnt sich für Männer immer weniger und immer mehr Männer merken das, fahren ihr Engagement zurück.
Wir leben vom patriarchalen Speck der Vergangenheit.
Der ist via Verschuldung mittlerweile aufgezehrt.
Wenn wir es nicht schaffen, durch Gleichberechtigung der Männer und Gleichverpflichtung der Frauen Männer wieder einzubinden, so dass sie wieder leisten WOLLEN, Väter werden WOLLEN, Langzeitpartner werden WOLLEN, ist die Zivilisation des Westens zum Untergang verurteilt, stirbt durch Marasmus, durch Selbstverzehr.
Ich bin hier völlig einer Meinung mit Camille Paglia (Sexual Personae):
*I accept decadence as a complex historical mode. In late phases, maleness is always in retreat.*
Das beobachten wir, ich jedenfalls.
Das endet binnen weniger Jahrzehnte im Desaster.
Wir haben nicht mehr viel Zeit.
Wir sind spätrömisch dekadent.
Zumindest da hat er ja Recht, der Herr Westerwelle.
Wenn wohl auch etwas anders als er es versteht.
Sollen die Privielegierten die sie privilegierende Ordnung verteidigen.
Die Nichtprivilegierten werden es immer weniger für sie tun wollen.Geändert von arouet58 (18.07.2011 um 07:25 Uhr)
Cum grano salis
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18.07.2011, 07:33
AW: Strauss-Kahn
Das Problem ist lösbar für eine Diktatur.
Die Kassen des chinesischen Staates quellen über und die Schatzhäuser füllen sich weiter.
Man kann den Männerüberschuss in Kriegen verbrauchen oder den Frauenmangel durch Importbräute qua finanziellem Anreiz mildern.
Man kann auch das eine mit dem anderen verbinden, wenn man skrupellos genug ist und die Lage dramatisch werden sollte.Cum grano salis
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18.07.2011, 07:36
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18.07.2011, 08:57Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Naja.
Zitat von arouet58
Also gezwungen wurden Männer bis neulich in die Rolle als Wehrpflichtige, ok.
Allerdings weniger von einem "femizentrischen Staat". Als die Wehrpflicht im GG verankert wurde, wieviele Frauen waren da noch mal im parlamentarischen Rat dabei ? Ich glaube 4 von über 60 Mitgliedern. Fürwahr eine eine geballte Unterwanderung
Zumal umgekehrt bis ca. 2000 Frauen bei der Bundeswehr, ausser im Sanitätsdienst und beim Musikantenstadl, auch keine Laufbahn einschlagen durften.
Nene, für die 15 Monate Wehrdienst durfte ich mich wohl überwiegend bei meinem Mitmännern "bedanken", in ihrer Eigenschaft als politische Entscheidungsträger.
Was nun die Knechtschaft als Steuerzahler/Sozialabgabenentrichter betrifft:
Dieses Los teilen alle abhängig Beschäftigten mit entsprechendem Einkommen. Auch Frauen die ungläubig auf ihre Brutto-/Nettoabrechnung starren, haben kaum Einfluss darauf, wer von den Abgaben profitiert. Nämlich auch die männlichen "Big Lebowskis" , die Du im Weiteren erwähnst.
Auch Männer finden den Sozialstaat gelegentlich sexy genug, um den zu ehelichen. Und werden dann ebenso von der weiblichen work force unterhalten.
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18.07.2011, 10:39
AW: Strauss-Kahn
Ich rede ja auch nicht vom femininen, sondern vom femizentrischen Staat, dessen Funktionsträger Männer sind/sein können.
Männer, die eben nicht Männerpolitik betreiben, sondern Frauenpolitik, so wie Politikerinnen auch.
Männerpolitik macht niemand in einer politisch-kulturellen Landschaft, die das Wohlergehen, die Ansprüche, von Mädchen/Frauen gegenüber denen von Jungen/Männern priorisiert, in der sich Männer vor allem dem Schutz und der Versrogung von Frauen verpflichtet fühlen, viel mehr als sich Frauen dem Schutz und der Versorgung von Männern.
Männer, in deren Weltbild Schutz und Versorgung von Frauen Priorität hat, von pseudolinken Feministen bis hin zu Sozialkonservativen à la Seehofer.
Wenn das genug Männenr tun, weil sie keinen Sinn mehr in Leistung sehen, also von der Einzahler - zur Nehmerfraktion überwechseln, dann wird dieses System endgültig unfinanzierbar.Was nun die Knechtschaft als Steuerzahler/Sozialabgabenentrichter betrifft:
Dieses Los teilen alle abhängig Beschäftigten mit entsprechendem Einkommen. Auch Frauen die ungläubig auf ihre Brutto-/Nettoabrechnung starren, haben kaum Einfluss darauf, wer von den Abgaben profitiert. Nämlich auch die männlichen "Big Lebowskis" , die Du im Weiteren erwähnst.
Auch Männer finden den Sozialstaat gelegentlich sexy genug, um den zu ehelichen. Und werden dann ebenso von der weiblichen work force unterhalten.
Wir sind schon jetzt bis über Unterkante Oberlippe verschuldet.
Männer erarbeiten mindestens 2/3 der Staatseinnahmen, der Sozialabgaben, die umverteilt werden (Zahlen aus Schweden, bei uns ist es mehr, da die Erwerbsbeteiligung der Frauen geringer).
Aber auch in Schweden, dort besonders, zeigt sich die Segregation, die Abhängigkeit der Frauenbeschäftigung von der Leistungsbereitschaft der Männer:
Materieller Wohlstand entsteht, wo etwas angebaut, abgebaut, zusammengebaut, aufgebaut wird.
Oder etwas erfunden, dass 1-4 effektiver gestaltet.
Dort arbeiten vor allem Männer, unter Konkurrenzdruck, um Kunden konkurrierend.
Frauen arbeiten vor allem dort, wo dieser materielle Wohlstand verwaltet, umverteilt, angewandt wird, vor allem in Verwaltungen großer Korporationen/Sozialverbände oder im Öffentlichen Dienst.
Dort nicht unter dem gleichen Konkurrenzdruck stehend, unter Arbeitsbedingungen, die eine leichtere Ausbalancierung der Work-Life-Bilanz von Frauen ermöglichen, mit entsprechend geringerer Effizienz und Effektivität.
Denn in diesen Bereichen muss um Kunden nicht gekämpft werden.
Der Staat schafft die Nachfrage, treibt die "Kunden" zu.
Der Staat schafft auch die Einnahmen herbei, durch Steuern, Sozialabgaben usw., die er "erplündert".
Wenn nun immer mehr Männer den Lebowski machen, nicht ausbildungsfähig und -willig sind in einem femizentrischen Schulsystem, das sich wie die ganze Gesellschaft an weiblichen Bedürfnissen (der Lehrerinnen und der Schülerinnen) prioritär orientiert, bricht die Steuerbasis weg, die den weiblichen Schon-und Fördersektor trägt, den Sektor mit eher herabdedimmter Konkurrenz und damit auch Leistungskraft, den Öffentlichen Dienst, den Komplex der HelferInnenindustrie.
Wie das aussieht, kann man besichtigen: in Griechenland, in immer mehr Bundesstaaten der USA, ich fürchte, bald auch in unserem Theater (immer mehr Rentner, immer mehr Kranke, immer mehr Alte, immer weniger Arbeitsfähige - schön geredet als "demographischer Wandel").
Die Wehrpflicht ist übrigens nur ausgesetzt.
Was glaubst Du, wie schnell die wieder eingeführt ist, wenn uns ein Krieg in's Haus steht (Nordafrika, Iran), der nicht mit ein paar Dutzend toter Männer abgegolten ist, wie der in Afghanistan, sondern einer, der ein paar Hundert oder Tausend Tote kostet pro Jahr, mehr als eine Freiwilligenarmee erträgt, die schon jetzt nicht genügend männliches Kanonenfutter findet?Geändert von arouet58 (18.07.2011 um 10:44 Uhr)
Cum grano salis
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18.07.2011, 11:12Inaktiver User
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18.07.2011, 11:29
AW: Strauss-Kahn
Der schiere Erfolg rechtfertigt die Partei in den Augen der meisten Chinesen, die Schaffung einer Großmacht macht sie stolz.
Ob Du das positiv findest oder ich, das zählt für sie nicht.
Sie kommen aus bitterer Armut, aus Hunger und natiionaler Demütigung.
Viele werden spürbar wohlhabender, IHR Land wird zur Supermacht.
Das zählt für sie.
Chinesen sind stolz auf ihr Land, auf seine lange hochkulturelle Tradition, sie sind stolz auf die nationale Macht - und Prachtentfaltung, patriotisch-nationalistisch sind sie in ihrer Mehrheit, so, wie die Europäer vor 100 Jahren.
Was will ein Staat der Welt wohl mitteilen, der seinen 60. Geburtstag mit der größten und perfektesten Militärparade der Geschichte feiert, die Jahre des Trainings und der Vorbereitung bedurte, um so abzulaufen?Geändert von arouet58 (18.07.2011 um 11:40 Uhr)
Cum grano salis
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18.07.2011, 14:20Inaktiver User
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18.07.2011, 15:22Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Das ist bereits so, denn die Gesetze sind nachweislich geschlechtsneutral verfasst. Wenn in der Praxis Männer an Frauen zahlen müssen, drückt das lediglich das seit Urzeiten bestehende Ungleichgewicht aus. Wenn eine Frau der wirtschaftlich stärkere Partner ist, muss auch sie tun, was sonst ein Mann tun muss.
Die "Quotensänfte" versucht ein kleines Gleichgewicht zum Pimmelpass aufzustellen, der dir aufgrund seiner Alltäglichkeit gar nicht mehr auffällt. Ich halte nicht so viel von Quoten, sondern eher von Chancengleichheit von Anfang an.
Welche Kinder willst du einem Mann wie z.B. Helmut Kohl nocht enteignen? Ich kenne genug erwachsene Männer, die ihre Väter hassen: Stets Forderungen stellend und nie da. Und wenn Väter für ihre Kinder da sind, sind sie nicht leicht enteigenbar. Aber über das Argument wirst du natürlich wieder nonchalant hinweggehen.
Ich habe heute schon meinen Beitrag zum BSP geleistet. Du auch?



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