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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Wir in Deutschland sind ja eher dafür bekannt, auf hohem Niveau zu jammern. Wäre ja schön, wenn sich die Leute darüber klar würden, dass es ihnen vergleichsweise gut geht. Wobei ich nicht diejenigen meine, die aufgrund eines mangelnden Mindestlohnes aufstocken müssen.

    Stimmt, wir jammern auf hohem Niveau.
    Wenn ich mir jedoch die Demonstrationen in Frankreich angesehen habe, als es darum ging, dass die lebensarbeitszeit hochgesetzt werden sollte. da dachte ich mir, super, bei uns geht das nicht. In Frankreich wurde weniger gearbeitet und kürzer. Und da haben einfach die jungen wie die älteren zusammen versucht was zu bewegen.
    oder auch die kinderbetreuung in frankreich, da ist Deutschland noch ganz weit weg.
    Ich muss mich nicht immer nur nach unten orientieren, ich kann auch mal bei denen schauen, wo es vielleicht auch besser geht.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  2. Inaktiver User

    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Stimmt, wir jammern auf hohem Niveau.
    Wie gesagt, da muss man schon unterscheiden, zwischen denen die normal bezahlte Arbeit haben - also solche von der man noch leben kann, im Sinne von auch etwas Rücklagen bilden können und denen die an prekären Arbeitsplätzen arbeiten und/oder aufstocken müssen, oder die gar keine Arbeit haben, obwohl sie es wollen.
    ... bei uns geht das nicht. In Frankreich wurde weniger gearbeitet und kürzer. Und da haben einfach die jungen wie die älteren zusammen versucht was zu bewegen...
    Ja die Solidarität in Deutschland ist ebenso wie der Mut für das einstehen für Veränderungen zu gering um etwas auf die Beine zu stellen. Leider.

    oder auch die kinderbetreuung in frankreich, da ist Deutschland noch ganz weit weg.
    Das kann ich bestätigen. Mein Sohn und Familie leben dort, es sind Welten zwischen dem deutschen und französischen System und es ist auch für Alleinerziehende im Vergleich zu Deutschland zum einen gut bezahlbar und zum anderen sehr gut organisiert.
    Kindergarten und Schule wird ergänzt durch Garderie und Périscolaire, man kann dort beruhigt arbeiten gehen und weiß die Kinder gut aufgehoben, versorgt und betreut.

    Ich muss mich nicht immer nur nach unten orientieren, ich kann auch mal bei denen schauen, wo es vielleicht auch besser geht.
    Genau so ist es ! Denn es geht ja nicht nur darum den aktuellen Status zu akzeptieren - da gibt es nichts zu akzeptieren meiner Meinung nach - sondern zu wissen daß es in Deutschland bis vor ca 10-15 Jahren bereits deutlich bessere Verhältnisse gab - wir haben also eindeutig einen extremen Rückschritt, den sicher viel stärker Menschen erkennen die wie ich schon etwas älter sind und nicht nur die Arbeitswelt der 70er und 80er kennen, sondern auch vieles andere das sich zum negativen verändert hat.
    Der Weg sollte vorwärts und nicht rückwärts gehen! Wenn ich von Aufschwung und Steuersenkungen höre, gleichzeitig aber immer weitere Kürzungen, Abgabenerhöhungen bei lebensnotwendigen Dingen wie Strom, Wasser usw. eingetreten sind, ausserdem weitere Beeinträchtigungen, Kürzungen, Leistungseinschränkung im Gesundheitssystem uvm. Tatsache sind, die einen hohen Prozentsatz der Menschen in diesem Land in Existenznot bringen, dann könnte ich.....

    Weshalb es nun immer weiter bergab geht - Löhne, Preise und Kartelle, Sozialsysteme, Renten usw - ist nicht "gottgegeben", sondern wurde bewusst so politisch eingeleitet - es hat System, es wäre nicht notwendig wenn man die Ausgaben entsprechend RICHTIG und gerechter verteilen würde, was man aber ganz offensichtlich nicht WILL!!!!

    Warum das so ist kann man zum Teil erkennen, es hat aber nichts mit den Menschen und ihrer Arbeitskraft oder ihrem Arbeitswillen zu tun. Die Gepflogenheit seit einigen Jahren das Parlament (ausser den Regierungsparteien!) auch bei sehr weitreichenden Entscheidungen quasi auszuhebeln mit entsprechenden Tricks, ist die Fortsetzung des Trends weg von der Demokratie hin zur Diktatur.

    Dieser Trend ist sicher in vielen Ländern der Welt erkennbar, d.h. ich sehe eine Art taktische "Absprache" ....... was dahinter steckt, ist ein umfangreiches weiteres Thema.

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Stimmt, wir jammern auf hohem Niveau.
    Wenn ich mir jedoch die Demonstrationen in Frankreich angesehen habe, als es darum ging, dass die lebensarbeitszeit hochgesetzt werden sollte. da dachte ich mir, super, bei uns geht das nicht. In Frankreich wurde weniger gearbeitet und kürzer. Und da haben einfach die jungen wie die älteren zusammen versucht was zu bewegen.
    oder auch die kinderbetreuung in frankreich, da ist Deutschland noch ganz weit weg.
    Ich muss mich nicht immer nur nach unten orientieren, ich kann auch mal bei denen schauen, wo es vielleicht auch besser geht.

    Naja, als wir die Demos in Frankreich gesehen haben, haben wir gedacht, die sollen mal lieber mehr arbeiten.

    Grundsätzlich finde ich die 40-h-Woche angemessen.
    Mehr Stunden sollte nicht absolviert werden, sonst können die AN gleich eine Luftmatratze unter ihren Schreibtisch legen und im Büro schlafen, weil sich das Nachhausefahren gar nicht mehr lohnt.
    Statt völliger Überlastung der vorhandenen Arbeitnehmer mit burnout-Folge usw. sollte man besser weitere Arbeitsplätze einrichten. Es gibt genügend Menschen, die Arbeit suchen.

    Aber weniger als 40 h sollte auch bloss in Ausnahmefällen stattfinden. Sonst lässt sich der hohe Lebensstandard nicht halten.

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Naja, als wir die Demos in Frankreich gesehen haben, haben wir gedacht, die sollen mal lieber mehr arbeiten.

    Grundsätzlich finde ich die 40-h-Woche angemessen.
    Mehr Stunden sollte nicht absolviert werden, sonst können die AN gleich eine Luftmatratze unter ihren Schreibtisch legen und im Büro schlafen, weil sich das Nachhausefahren gar nicht mehr lohnt.
    Statt völliger Überlastung der vorhandenen Arbeitnehmer mit burnout-Folge usw. sollte man besser weitere Arbeitsplätze einrichten. Es gibt genügend Menschen, die Arbeit suchen.

    Aber weniger als 40 h sollte auch bloss in Ausnahmefällen stattfinden. Sonst lässt sich der hohe Lebensstandard nicht halten.

    Bei der 40 H Woche kann man geteilter Meinung sein.
    Wie bei vielen Themen in der Politik.
    ich halte es da eher mit Frankreich und hatte damals nicht gedacht sie sollten besser länger arbeiten.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  5. gesperrt

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Bei der 40 H Woche kann man geteilter Meinung sein.
    Wie bei vielen Themen in der Politik.
    ich halte es da eher mit Frankreich und hatte damals nicht gedacht sie sollten besser länger arbeiten.

    sondern ?

    wovon soll denn der soziale Wohlstand bezahlt werden ?

  6. Inaktiver User

    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    sondern ?

    wovon soll denn der soziale Wohlstand bezahlt werden ?

    Man sollte, wie du selbst schriebts, mehr Arbeitsplätze schaffen - aber nur solche, durch die auch Geld in die Sozialkassen fließt.

  7. Moderation

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    ganda, auch als Beamter ist man nicht mehr unverletzbar, dazu gibt es Diskussionen:

    [ ... ]
    Schade, jetzt ist mir das entgangen!
    Diskussionen gab es immer schon, aber nicht unter Beamten...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    französischen System und es ist auch für Alleinerziehende im Vergleich zu Deutschland zum einen gut bezahlbar und zum anderen sehr gut organisiert.
    Kindergarten und Schule wird ergänzt durch Garderie und Périscolaire, man kann dort beruhigt arbeiten gehen und weiß die Kinder gut aufgehoben, versorgt und betreut.
    Das ist die eine Seite, und sie gefällt mir auch.

    Die andere ist durchaus manipulativ, da du ja dieses Thema angeschnitten hast: Frankreich hat sich durch seinen Fachkräftemangel gezwungen gesehen, qualifizierte Frauen ins Arbeitsleben zu bringen. Und du kennst sicher auch die Diskussion dort, dass sich viele junge Frauen nicht bei ihren Kindern zu bleiben trauen, obwohl sie gerne möchten und es sich leisten könnten, weil es derzeit eben öffentlich verpönt ist, als Frau keinem Beruf nachzugehen. - Ich habe auf "arte" gesehen, dass sie deutsche Frauen zum Teil beneiden, weil da der öffentliche Druck nicht so groß ist.


    wir haben also eindeutig einen extremen Rückschritt, den sicher viel stärker Menschen erkennen die wie ich schon etwas älter sind und nicht nur die Arbeitswelt der 70er und 80er kennen, sondern auch vieles andere das sich zum negativen verändert hat.
    Das ist eindeutig so, wofür es den schönen Begriff "Sozialabbau" gibt. - Auf der einen Seite wird Deutschland privatwirtschaftlich immer reicher, senkt aber auf der anderen das Niveau öffentlicher Solidarleistungen. Gott sei Dank kam die Bankenkrise und wurde ein Argument geliefert, dass man weiter an den Sozialausgaben sparen kann: Dieses Geld brauchen jetzt leider die Banker, sonst bricht "unser System" zusammen. Unseres??


    Der Weg sollte vorwärts und nicht rückwärts gehen!
    Geht er ja, denn unter vorwärts wird hierzulande nur materielles Wachstum verstanden.

    Aber die ganzen zu vernächlässigenden Kleinigkeiten wie Bildung, Gesundheitsvorsorge, Altersvorsorge, woran mehr und mehr gespart wird, ist schon dabei diese Gesellschaft einzuholen. Leider trifft es wieder nur die Falschen.

    Die Gepflogenheit seit einigen Jahren das Parlament (ausser den Regierungsparteien!) auch bei sehr weitreichenden Entscheidungen quasi auszuhebeln
    Ist ein echter Skandal! Warum wird das hingenommen - besonders von den Umgangenen?
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


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  8. gesperrt

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Schade, jetzt ist mir das entgangen!
    Diskussionen gab es immer schon, aber nicht unter Beamten...
    Leider wurde die Seite gestrichen, weil für die Antworten bezahlt werden muss. Sie werden von Fachleuten erstellt.
    Meine bessere Hälfte gehört auch zu den Beamten und kämpft innerhalb der Behörde für Verbesserungen usw. aber es ist alles sehr zäh und nur wenige machen den Mund auf, obwohl die ja nun wirklich keine Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen.

    Weisst du übrigens, ob der Rechnungshof aus Beamten besteht ? Ich konnte das mit googeln nicht rausbekommen. Du bist doch vom Fach

    Wenn Beamte Steuergelder verschwenden (z.B. Brücke steht mitten in der Landschaft ohne Strassenanschluss), dann müsste doch eine rechtliche Handhabung möglich sein. Dazu fällt mir als erstes Veruntreuung ein. Könnte da ein Bürger klagen ? Welches Stichwort könnte da greifen ? Ok, wegen Blödheit kann niemand verklagt werden ... aber sonst ?

    Desweiteren wurde schon vor Jahren beschlossen, dass JEDEM Kind ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden muss. Das ist in Ba-Wü trotz jahrelanger Umsetzungsfrist, die eingeräumt wurde, nicht passiert (CDU meint, die Mütter sollen gefälligst Zuhause bleiben und sich selbst kümmern, was dem Familienbild der CDU entspricht). Kann man dagegen nicht klagen ? Denn es wurde vom Bundestag beschlossen.

  9. gesperrt

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Bei der 40 H Woche kann man geteilter Meinung sein.
    Wie bei vielen Themen in der Politik.
    ich halte es da eher mit Frankreich und hatte damals nicht gedacht sie sollten besser länger arbeiten.
    Kannst du dafür eine Erklärung liefern oder ist es ein Gefühl ?

    Ich finde, auch ein Gefühl hat seine Berechtigung.

    Mein Vater hat allerdings noch am Samstag gearbeitet und kennt die 48-Stunden-Woche.

  10. Moderation

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    AW: Politik, Manipulation uvm

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Weisst du übrigens, ob der Rechnungshof aus Beamten besteht ? Ich konnte das mit googeln nicht rausbekommen. Du bist doch vom Fach
    Nicht von diesem Fach! Es gibt den Bundesrechnungshof und die Rechnungshöfe der Länder; sicher sitzen da Beamte, die Präsidenten sogar in der höchsten Besoldungsgruppe.

    Wenn Beamte Steuergelder verschwenden (z.B. Brücke steht mitten in der Landschaft ohne Strassenanschluss), dann müsste doch eine rechtliche Handhabung möglich sein. Dazu fällt mir als erstes Veruntreuung ein. Könnte da ein Bürger klagen ? Welches Stichwort könnte da greifen ?
    Wie will man "Verschwendung" juristisch greifbar machen? Veruntreuung ist Vorsatz und etwas ganz anderes.

    Für Privatleute sind solche Prozesse kaum zu stemmen. Für den Bund der Steuerzahler sieht das vielleicht anders aus. Die haben auch Fachleute. Dieser Verein hat zwar in seinen Statuten stehen, auf Steuerverschwendung zu achten, aber ich weiß nicht, ob schon mal prozessiert wurde. Eventuell ein Weg, das beschädigte Image wieder ein bissel zu schönen.
    *
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