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    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Mal einige Vorschläge zur Gegenfinanzierung ...

    -die Kohlesubventionen laufen ab 2013 endgültig aus
    -die Zuschüsse für die Krankenversicherung, Rentenversicherung sowie für die Arbeitslosenversicherung können dank der guten Konjunktur und steigenden Sozialbeiträgen gesenkt werden
    -die Zuschüsse für arbeitspolitische Massnahmen werden drastisch gesenkt

    -keine automatisierte Sozialleistungen für Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten
    -konsequente Abschiebung von kriminellen Ausländern
    -konsequente Umstellung des Einwanderungsrechtes, also MEHR gebildete und gefragte Menschen und WENIGER Sozialsystemeinwanderer

    -Deckelung der EU-Zahlungen, bringt ab 2013 mehrere Milliarden pro Jahr
    -Verkauf von 50 % der Goldvorräte und zusätzliche Einbringung in Spitzenforschung und Spitzenbildung - und damit ein Auslösen von Investitionen, Neueinstellungen, zukünftigen Steuereinnahmen etc. - denn wenn ein Land keine neuen Schulden aufnimmt - benötigt man auch weniger Gold zur Absicherung - ausserdem hat sich der Wert der Goldvorräte innerhalb weniger Jahre verdoppelt - absolut ändert sich also nichts
    -Massnahmen gegen Schwarzarbeit: Einverseits vereinfachte und absetzbare legale Beschäftigung - andererseits konsequentere und wirksamere Bestrafung von Betrügern - führt zu weniger Schwarzarbeit und mehr Steuer- und Sozialbeitragseinnahmen

    -mittelfristige Einsparungen bei der Bundeswehr durch Auslaufen Afghanistan-Einsatz, Standortschliessungen und weniger zahlenmässiger Neuanschaffungen. Dazu Einbringung von Dienstleistungen in die Realwirtschaft - warum sollten zBsp. Transportflugzeuge der BW in Friedenszeiten nicht zivile Transportaufträge annehmen?
    -Einsparungen in Verwaltung und Organisation aller Bundes- und Landesbehörden oder Deckelung der Ausgaben für 5 Jahre

    -Pauschale Ausgabenbegrenzung aller sonstigen Ministerien auf den Inflationssatz - WENN die Steuereinnahmen also in den nächsten 4 Jahren um 100 Milliarden ansteigen - dann dürfen die Ausgaben eben nur um 50 Milliarden steigen! So hat man 30 Milliarden für die bisherige Neuverschuldung, 10 Milliarden für Steuersenkungen (Beibehaltung der realen Steuersätze) und kann 10 Milliarden Altschulden tilgen.

  2. Inaktiver User

    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Mal einige Vorschläge zur Gegenfinanzierung ...

    -die Zuschüsse für die Krankenversicherung, Rentenversicherung sowie für die Arbeitslosenversicherung können dank der guten Konjunktur und steigenden Sozialbeiträgen gesenkt werden
    -die Zuschüsse für arbeitspolitische Massnahmen werden drastisch gesenkt
    Großartig.
    Du willst eine Steuersenkung mit konjunkturabhängigen Faktoren gegenfinanzieren.
    Und was sind "Sozialbeiträge"? Meinst du Sozialversicherungsbeiträge?
    Noch ne klasse Idee. Das ist die Steuersenkung, von der ganz Deutschland geträumt hat: Steuersenkung zu Lasten der Sozialversicherung.


    -keine automatisierte Sozialleistungen für Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten
    -konsequente Abschiebung von kriminellen Ausländern
    -konsequente Umstellung des Einwanderungsrechtes, also MEHR gebildete und gefragte Menschen und WENIGER Sozialsystemeinwanderer
    -Deckelung der EU-Zahlungen, bringt ab 2013 mehrere Milliarden pro Jahr
    -Verkauf von 50 % der Goldvorräte
    Das klingt nach einer Variante von: wir backen uns einen Kuchen.


    Was die deutsche Industrie von den Steuersenkungsplänen der FDP hält, kannst du hier nachlesen.
    Dort finden sich außerdem interessante Details zur Finanzlage:

    Nach den Planungen des Finanzministeriums werden 2012 rund 12,6 Prozent der vom Bund geplanten Ausgaben von 306 Milliarden Euro für Zinsen fällig. In diesem Jahr sollen es nur 11,6 Prozent sein. Bis 2015 soll die Zinsausgabenquote sogar auf 15,6 Prozent steigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht am Donnerstag voraussichtlich zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Leitzins, um mit teurerem Geld die Inflation zu bekämpfen. Erwartet wird eine Anhebung von 1,25 auf 1,5 Prozent. Im Herbst wird an den Märkten mit einem weiteren Zinsschritt auf dann 1,75 Prozent gerechnet.


    Ich pfeife auf die angeblichen "Steuersenkungsspielräume" und auf Lieschen-Müller-Gegenfinanzierungsvorschläge.
    Hast du schon mal ausgerechnet, um wieviel man die Steuern dauerhaft und für jeden senken könnte, wenn wir diese hohen Zinsaufwendungen nicht zahlen müssten?
    .
    Geändert von Inaktiver User (06.07.2011 um 15:52 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    #Blautanne

    Hast du schon mal ausgerechnet, welche sozialen Wohltaten mit diesen Schulden finanziert wurden? Warum wurde nicht auf diese verzichtet?

    DIE Industrie profitiert auch nicht von gesenkten Einkommenssteuersätzen - bei den Lohnnebenkosten profitieren sie - und wunder oh wunder - da haben sie auch nichts gegen Senkungen

    Komisch, komisch ... Rot-Grün ist gegen jede Steuersenkung ... in der Opposition!

    In den Landesparlamenten NRW und Ba-Wü haben diese Parteien zahlreiche Wahlgeschenke in Form von Steuer- und Abgabensenkung umgesetzt.

    Und genau so würde es bei Rot-Grün im Bund werden - denn die Wunschliste für weitere zusätzliche Sozialausgaben ist lang - und wird immer länger - denn nur der Staat ist der beste Steuergeldverwerter - der dumme Bürger kann doch mit dem direkten Mehrentgelt gar nichts anfangen ...

    Mal einige Zusatzausgaben in Rot-Grüner-Planung
    -drastische Erhöhung der H4 Sätze und weniger Kontrolle
    -Erleichterte Zuwanderung von Armutsflüchtlingen mit drastischen dauerhaften Mehrkosten
    -Einführung von Euro-Bonds, dh. Deutschland wird dauerhaft in einen Zinstopf mit Griechenland, Portugal und Co. geworfen - kostet dauerhaft zig Milliarden jährlich - kann aber im Detail nicht nachverfolgt werden
    -Aufnahme der Türkei in die EU ohne Deckelung der anteiligen EU-Zahlungen - führt zu dauerhaften direkten Mehrzahlungen und erleichtertem Zuzug direkt in die Sozialsysteme

    Du glaubst doch nicht wirklich, daß Rot-Grün diese Forderungen abschreibt und die Neuverschuldung abbaut? NRW erlebt gerade einen Wirtschaftsboom mit 3,5 % Wirtschaftswachstum - und die Rot-Grüne Landesregierung erklärt den WIRTSCHAFTLICHEN NOTSTAND um weiterhin die Rekordverschuldung durchzuziehen. Gleichzeitig wurden die Studien- und Kigagebühren abgeschafft, die Verwaltungskosten erhöht, die Schulden für die Kommunen erhöht etc. etc.

    Und nochmal: Es geht nicht um eine Steuersenkung, sondern um eine Beibehaltung des derzeitigen Verhältnisses Einkommen : Besteuerung!

    Jeder der das nicht will, fordert eine jährliche Steuererhöhung für kleine und mittlere Steuerzahler!

  4. Inaktiver User

    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Komisch, komisch ... Rot-Grün ist gegen jede Steuersenkung ... in der Opposition!
    komisch, komisch ... die SPD hat Haushaltskonsolidierungpolitik bereits in der Großen Koalition betrieben; ohne Finanzkrise hätte die Große Koalition einen ausgeglichenen Haushalt erreicht. Die grüne Opposition hat diese Konsolidierungspolitik mitgetragen und beide, Rot und Grün, haben die ursprünglichen Haushaltskonsolidierungs- und Schuldenabbau-Prioritäten der Wendekanzlerin auch in der Opposition begrüßt.

    Nimm es einfach mal als Fakt: gerade im Angesicht der Riesenprobleme in den PIIGS-Staaten sind fast alle Bürger in Deutschland aufgewacht - von sozialdemokratisch bis konservativ.
    Nur die FDP kapiert es nicht, und ein kleiner Rest der schrumpfenden Zahl von Anhängern.

    Deinen übrigen Ausführungen in diesem Posting kann ich übrigens genauso wenig folgen wie deinen seltsamen Gegenfinanzierungsvorschlägen im Posting davor. Aber das führt m.E. zu weit vom Strangthema weg, zumal du mit diesem Sammelsurium von Behauptungen ein Riesenfass aufzumachen versuchst.
    .
    Geändert von Inaktiver User (06.07.2011 um 13:47 Uhr)

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    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Mal einige Vorschläge zur Gegenfinanzierung ...
    und mein vorschlag fuer die haushaltskonsolidierung:
    3.000 betriebspruefer und 500 steuerfahnder einstellen!„Die große Steuerhinterziehung findet im Inland statt“, sagt der Fahnder, „bei der Einkommens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer“. 30 Milliarden Euro jährlich könnten es sein, sagt Kilmer, „eine Schätzung“.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    1. Es gibt nicht jedes Jahr eine Steuererhöhung - NUR wenn es eine Erhöhung des Einkommens gegeben hat.

    2. Es gibt keine kalte Progression abseits der Progression.

    Der progressive Einkommensteuertarif ist die Ursache für die vieldiskutierte "kalte Progression" .
    Utopia, auch wenn ich deine Beiträge gerne lese, muss ich diesen (aus meinem Blickwinkel natürlich) relativieren, bzw. verbessern.
    zu 1: Was ist eine Erhöhung des Einkommens? Meinst du eine nominale oder reale Einkommenserhöhung.
    -Jedes Jahr gibt es nominale Einkommenserhöhungen, wie immer die auch aussehen. Je nach Preisentwicklung sind diese Lohnerhöhungen manchmal reale Lohnerhöhungen und manchmal auch reale Lohnsenkungen.
    Ich gehe mal davon aus, dass es jedes Jahr (zumindest) nominale Einkommenserhöhungen gibt. Und somit komme ich zum zweiten Punkt:
    2. Durch die Progression führen Lohnerhöhungen (egal ob nominal oder real) zu Steuererhöhungen!
    Ich mach mal ein Beispiel: Angenommen, wir haben eine Inflation von 5 Prozent. Wir haben auch eine Einkommenssteigerung um exakt diese 5 Prozent. Dann hat der Einkommensbezieher genau das gleiche Realeinkommen. Es hat sich an seiner Einkommenssituation nicht geändert, außer dass er denkt, dass er mehr im Portemonnaie hat. Ist aber falsch gedacht. Und was passiert mit den Steuern, die er zu zahlen hat? Durch die Progression zahlt er prozentual etwas mehr an Steuern. Z.B. Lag sein Gesamtsteuersatz bei vielleicht 23,33% und im neuen Jahr liegt es dann bei 23,48 %. Er hat real also Einbußen. Und das nennt man "kalte Progression". Und über mehrere Jahre kann diese kalte Progression ganz schön ärgerlich sein. Addiere mal diese 0,15 Prozent für das eine Jahr mit 7 Jahren, dann hast du immerhin einen Verlust nach 7 Jahren von ca. einem Prozentpunkt. Kalte Progression betrifft übrigens alle, die Steuern zahlen. Das liegt am Grundfreibetrag.

    Die "kalte Progression" ist ein Zusammenspiel zwischen progressivem Einkommenssteuertarif und Lohnsteigerungen. Also es ist keine statische Betrachtung, sondern eine Betrachtung über Jahre.

    Einige Worte noch zu allgemeinen Diskussion über die neuesten FDP-Steuersenkunsspielchen. Ich glaube, dass gar nicht so viel herauskommt. Sowohl die FDP übertreibt mit ihren Wohltaten beim Wahlvolk als auch die anderen Parteien übertreiben mit der Darstellung der Konsequenzen. Viel mehr als eine Bereinigung dieser kalten Progression kann man gar nicht erwarten.

    Zur Diskussion, ob man mit großzügigen Steuergeschenken den Konsum anregen sollte. Da müsste mal darüber diskutieren, ob Deutschland in Europa eine andere Rolle einnehmen sollte, um die Handelsungleichgewichte abzubauen. Dann sind vielleicht Steuersenkungen ein Gedanke. Und diesen kann man durchdiskutieren, wenn es um einen neuen Steuertarif geht.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Schwarz-Gelber Schlingerkurs

    Streitet euch doch nicht wegen dieser Finanzierungs-Kinkerlitzchen!
    Steuersenkungen sind doch eine sehr originelle Idee.


    ...praeter gallum, qui cantat.

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