@Jack66Naja wir sind schon ein paar Meter weiter im Strang , aber die 19 % sind zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung fällig also zum Zeitpunkt der Leistung und nicht wenn der Kunde zahlt wobei das bei mir so nicht vorkommt . Dem FZA ist es sogar egal ob der Kunde überhaupt bezahlt auch dann kassieren die die 19 % .
Ich mutmaße, dass die Finanz in der Bundesrepublik anders arbeitet, als in Österreich.
Denn Colonna (Österreicherin) schreibt "...außer, du bilanzierst nicht", womit sie Unternehmer meint, die berechtigt sind, ein einfaches Buchführungssystem zur Berechnung des Jahresergebnisses zu verwenden (Jahresumsatz unter € 600 000 oder €400 000, je nach Gewerbe).
Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung werden zur Ermittlung des Gewinnes nur die zugeflossenen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben zu Grunde gelegt. Das Gleiche wird im Zuge der Umsatzsteuerverrechung gemacht. Nicht die Eingangs- und Ausgangsfakturen sondern die Zahlungen und Zahlungsausgänge werden als Grundlage herangezogen.
Ergo dessen bezahlen Einnahmen-Ausgaben-Rechner die Umsatzsteuer erst bei Zahlungseingang und nicht bei Fakturenerstellung.
Wie ich dein Posting verstehe, legst du entweder eine Jahresbilanz oder in der Bundesrepublik existiert die Regelung der vermindert buchhaltungspflichtigen Unternehmen nicht.
Grüßli
Milene
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Thema: Zehn Prozent Steuern
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19.06.2011, 13:15Inaktiver User
AW: Zehn Prozent Steuern
Geändert von Inaktiver User (19.06.2011 um 13:25 Uhr)
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19.06.2011, 15:48Inaktiver User
AW: Zehn Prozent Steuern
Selbst bin ich bilanzpflichtig , die vereinfachte Regelung gibt es meine ich auch in Deutschland aber die kann ich so oder so nicht anwenden .
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19.06.2011, 16:00Inaktiver User
AW: Zehn Prozent Steuern
Natürlich nicht , persönlich ist ( denke ich zumindest mal ) das Ziel eines jeden Unternehmers oder Unternehmerin mit der eingefahrenen Ernte ohne Arbeit leben zu können und da die Zinslast durch Fremdkapital gerade in der aktuellen Situation nur ein Bruchteil dessen ist was ich an Steuern zahle ist nur die Steuer ein wirkliches Hindernis ausserdem ist der ganze Steuerkäse nur unheimlich kompliziert , frisst unnötig Kosten und Zeit der einzigste Nutzen liegt wohl nur darin eine Armee von Steuerbeamten zu alimentieren . Mit so einer Flattax bräuchte man nur noch ein paar Fahnder die kontrollieren das keiner bescheisst alles andere könnte an einer Art Geldautomat erledigt werden .
Alle Ausnahmeregelungen und Individualprivilegien müssen natürlich gleichzeitig abgeschafft werden .
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19.06.2011, 16:35
AW: Zehn Prozent Steuern
öh - nicht unbedingt. Wenn die Arbeit darin besteht, das zu tun, was man eh gut und gern tut, warum damit aufhören?
Wenn man als Selbständiger sich eine Tätigkeit wählte, die man hasst und ungern tut, wäre es wohl höchste Zeit, sich mal mit Block und Bleistift für ein paar Wochen in eine einsame Alphütte zurückzuziehen und gründlich über das eigene Leben nachzudenken...
In Deutschland scheint das Verkomplizieren von bürokratischen Vorgängen regelrecht zur Kunstform erhoben worden zu sein, da mal zu vereinfachen wäre sicher keine schlechte Idee.
grüsse, barbara
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19.06.2011, 17:44Inaktiver User


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Nö so schlimm ist es nicht . Die einsame Almhütte hat aber auch so etwas . Meine nach dem Arbeitsleben Freizeitbeschäftigungen liegen eher im Nonprofit Bereich als daß ich damit Kohle zum Leben verdienen könnte also muss das zuerst erledigt werden .
