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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Streuner -

    Zinsen haben nun wirllich nix mit Steuern zu tun, oder?

    Zinsen sind die Bezahlung dafür, dass man das Spargeld anderen für ihre Firmen oder für ihre Häuslebaupläne oder das neue Auto zur verfügung stellt.

    @ Jack

    Ohne das Spargeld der Angestellten könnten auch die Selbstständigen nicht investieren - oder investiert ihr ausschließlich Eigenkapital?????
    Von den Steuern die wir zahlen, zahlt der Staat die Zinsen an die Banken,
    von denen er sich Geld leiht.
    Das sind genau die indirekten Steuern, von denen weiter oben die Rede war.
    Sie heißen nur anders.
    Gäbe es keine Zinsen, müssten wir wesentlich weniger Steuern zahlen.
    Und Deutschland wäre bald schuldenfrei.

  2. Inaktiver User

    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Von den Steuern die wir zahlen, zahlt der Staat die Zinsen an die Banken,
    von denen er sich Geld leiht.
    Das sind genau die indirekten Steuern, von denen weiter oben die Rede war.
    Sie heißen nur anders.
    Gäbe es keine Zinsen, müssten wir wesentlich weniger Steuern zahlen.
    Und Deutschland wäre bald schuldenfrei.
    Du hast wirklich eine interessante Art zu denken, so wunderbar losgelöst von jeglicher Realtität.

    Wovon sollten denn die Banken dem Staat das Geld geben - sie drucken es ja nicht selbst. Oder wäre das dann Teil deines Planes. Die Banken drucken Geld, wenn der Staat es braucht, und der gibt es dann zinsfrei 1:1 zurück, wenn er es wieder über hat.

  3. gesperrt

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast wirklich eine interessante Art zu denken, so wunderbar losgelöst von jeglicher Realtität.

    Wovon sollten denn die Banken dem Staat das Geld geben - sie drucken es ja nicht selbst. Oder wäre das dann Teil deines Planes. Die Banken drucken Geld, wenn der Staat es braucht, und der gibt es dann zinsfrei 1:1 zurück, wenn er es wieder über hat.
    'Die Banken' wollen Gewinne machen.
    Wer sind denn 'die Banken'? An wen fließen denn diese Gewinne? Werden die allesamt völlig uneigennützig wieder unters Volk verteilt?
    'Die Banken', das sind Privatleute, die teilweise von den Zinsen leben, die der Steuerzahler an den Staat zahlt.
    Wenn 'die Bank' aber einzig und allein der Staat wäre, bestünde nicht der Zwang, dass bei Kreditgeschäften auch noch Privatleute, welche die Hand aufhalten und sonst nichts für ihren "Verdienst" leisten, gefüttert werden müssten.
    Dann wäre es in der Tat so, dass Gewinne allesamt wieder der Allgemeinheit - dem Staat eben - zugute kämen.



    Apropo, "Banken drucken Geld nicht selbst" - wer dann?
    Dadurch, dass mehr Zinsen kassiert werden als ausgezahlt, muss logischerweise das Geld insgesamt mehr werden, oder?
    Aber wo kommt das 'Mehr' an Geld her?

    Derzeit zeigt es sich in Form von weltweiten Schulden, die immer mehr werden.
    Aber, wundert das jemanden, dass die Schulden mehr werden?
    Wenn diese Schulden tatsächlich irgendwann zurückbezahlt werden sollen (Frage: an wen?), wo soll dieses nicht vorhandene Geld denn herkommen?
    Das ist ein Schneeballsystem - ein Teufelskreis! Wie man weiß, wächst kein Schneeball bis in alle Ewigkeit. Sobald er nicht mehr wächst und nur noch kullert, kracht er bald zusammen.
    Irgendwann ist eben Schluss mit Wachstum.



    Oder wäre das dann Teil deines Planes. Die Banken drucken Geld, wenn der Staat es braucht
    Nein, der Staat druckt es, wenn der Bürger es braucht.

    War es nicht früher mal so?

    Woher haben denn die Banken das Geld:
    Der Bürger gibt es dem Staat, der zahlt es weiter an die Bank.
    Ein Teil von den Zinsen wird dafür verwendet, um wieder Kredite vergeben zu können.
    Ein Großteil aber fließt als Privatgewinn an die Eigentümer der Banken.

    Wenn nun der Staat selber die einzige Bank wäre, die es gibt, müssten keine Zinsen gezahlt werden für irgendwelche Privatleute.

    Du hast recht:
    Von der momentanen Realität müssen wir uns früher oder später loslösen.
    Noch könnten wir es freiwillig und in geordneten Bahnen tun.
    Tun wir es nicht, werden wir losgelöst - mit schlimmen Folgen.
    Amerika lässt grüßen...

    Natürlich ist es nahezu unmöglich, sich davon zu lösen, weil viel zu viele von diesem Tropf abhängig gemacht worden sind - unwissentlich süchtig gemacht nach scheinbaren Gewinnen, die sie zuvor selber in Form von Steuern an den Staat zahlen, von dem sie dann einen Teil als Zinsen wieder kassieren, wenn sie als Anleger dem Staat Geld geliehen haben.

    Die wirklichen Gewinne machen nicht die Anleger sondern eben die Banken.
    Das ist ein Geld-Schlund, dem nichts mehr entweicht.

    Geld fließt heutzutage nurmehr spärlich in einem Kreislauf - so wie es sein soll.
    Geld fließt heute nur mehr von unten nach oben. Und das bringt die Wirtschaft zwangsweise früher oder später zum Erliegen.

    Glaubt es oder glaubt es nicht!
    Mir persönlich kanns wurscht sein - ich hab nix zu verlieren.
    Die größte Menge Bargeld, die ich je besaß, waren 3000 D-Mark...

    Ich sorge mich mehr um den sozialen Frieden - weltweit

    Wir müssen dahin kommen, dass Lebensmittel nicht hergestellt werden, weil jemand Gewinne damit machen will, sondern weil man sie braucht - als Mittel zum Leben eben.
    Und so sollten wir es mit allem halten, was man macht.
    Was man macht, sollte man tun, weil es notwendig und sinnvoll ist, um das Leben zu erleichtern.
    Diese runden und eckigen Dinger, Namens Geld, sollten wieder dafür verwendet werden, wofür sie ursprünglich gedacht waren: Um 20 Eier nicht mit dem Ohr einer Kuh bezahlen zu müssen.
    Geändert von Streuner (19.06.2011 um 00:47 Uhr)

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen

    Derzeit zeigt es sich in Form von weltweiten Schulden, die immer mehr werden.
    Aber, wundert das jemanden, dass die Schulden mehr werden?
    Wenn diese Schulden tatsächlich irgendwann zurückbezahlt werden sollen (Frage: an wen?), wo soll dieses nicht vorhandene Geld denn herkommen?
    Das ist ein Schneeballsystem - ein Teufelskreis! Wie man weiß, wächst kein Schneeball bis in alle Ewigkeit. Sobald er nicht mehr wächst und nur noch kullert, kracht er bald zusammen.
    Irgendwann ist eben Schluss mit Wachstum.
    Zunächst möchte ich sagen: Es ist gut, dass der Staat nicht die alleinige Finanzmacht hat. Die hatte er früher und das ging schief.
    Zu dem Teufelskreis mit dem einkrachenden System: Es wird alles getan, damit das System stabil bleibt. Inflation in geringem Maße usw. Veränderungen im Leitzins, Einsparungen etc:

    Welchen Zweck erfüllt die Europäische Zentralbank?

    Die Europäische Zentralbank ist ein Organ der Europäischen Union. Ihr Hauptzweck ist es,

    für Preisstabilität (Inflationskontrolle) zu sorgen, insbesondere in den Ländern, die den Euro verwenden;
    die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten, indem sie für eine adäquate Beaufsichtigung der Finanzmärkte und -institute sorgt.
    Dennoch wird jede Währung einkrachen. Je mehr Länder von ihr betroffen sind, desto länger wird das dauern. In dem Punkt stimme ich Dir zu. Bei dem Rest sind Deine Gedanken für mich unverständlich.
    Geändert von Kauder (19.06.2011 um 03:27 Uhr)

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    'Die Banken' wollen Gewinne machen.
    Gemäß Beschluss des EZB-Rats wurden 787 Mio € des Nettoergebnisses für das Geschäftsjahr 2009 − hierbei handelt es sich um die gesamten Einkünfte der EZB aus dem Euro-Banknotenumlauf − am 5. Januar 2010 an die nationalen Zentralbanken (NZBen) ausgezahlt. Am 4. März 2010 beschloss der EZB-Rat, die verbleibenden 1 466 Mio € an die NZBen auszuschütten.
    Die EZB schüttet Gewinne aus und hat genug Umsatz, um ihren Aufgaben in Krisen, ausreichend gerecht zu werden. Die Gewinne werden somit nicht behalten, sondern kommen den Nationalbanken (uns) wieder zu gute.

  6. gesperrt

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Von den Steuern die wir zahlen, zahlt der Staat die Zinsen an die Banken,
    von denen er sich Geld leiht.
    Das sind genau die indirekten Steuern, von denen weiter oben die Rede war.
    Sie heißen nur anders.
    Gäbe es keine Zinsen, müssten wir wesentlich weniger Steuern zahlen.
    Und Deutschland wäre bald schuldenfrei.
    Realitätsfern wie der Ausgangstext. Willst Du jetzt also 10% Steuern auf alles und die Staatsschulden abschaffen? Es wird immer absurder. Mit weniger Steuereinnahmen steigen die Staatsschulden. Und Du willst das und gleichzeitig Banken für den Untergang der Währung verantwortlich machen, die deren Rettung als Aufgabe haben?

  7. gesperrt

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wir müssen dahin kommen, dass Lebensmittel nicht hergestellt werden, weil jemand Gewinne damit machen will, sondern weil man sie braucht - als Mittel zum Leben eben.
    Und so sollten wir es mit allem halten, was man macht.
    Was man macht, sollte man tun, weil es notwendig und sinnvoll ist, um das Leben zu erleichtern.
    Diese runden und eckigen Dinger, Namens Geld, sollten wieder dafür verwendet werden, wofür sie ursprünglich gedacht waren: Um 20 Eier nicht mit dem Ohr einer Kuh bezahlen zu müssen.
    Aha Lebensmittel sollten nicht zum Gewinne machen hergestellt werden. Wozu dann? Um die vielen, vor allem nach EHEK, weiter in den Ruin zu treiben? Ach ja, weil man sie braucht, zum Leben eben. Und die Bauern, die sie herstellen lassen, brauchen die Gewinne zum Leben nicht oder wie? Oh man. 20 Eier werden nicht mit einer Kuh bezahlt, falls Du das mitbekommen hast.

  8. Inaktiver User

    AW: Zehn Prozent Steuern

    Lebensmittel werden hergestellt, weil sie jemand braucht. Wenn sie niemand braucht, werden sie auch nicht auf Dauer produziert.

    Denn sonst könnte auch niemand dran verdienen.

    Übrigens verdient auch die Kassiererin an der Ladenkasse an den Lebensmitteln. Oder soll die in Zukunft für lau arbeiten?

    Zu DDR-Zeiten wurden Lebensmittel (und alle andere) hergestellt, weil irgend jemand dachte, sie würden gebraucht, und zwar genau in den geplanten Mengen. Die Folge war Mangel, weil eben niemand genau voraussagen kann, was wann wo in welchen Mengen benötigt wird.

  9. Inaktiver User

    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    @Jack
    Du machst ja auch Vorsteuern geltend, selbst wenn du die Rechnung deiner Lieferanten noch nicht bezahlt hast. Außer, du bilanzierst nicht, dann bezahlst du die MwSt aber ebenfalls erst bei Zahlungseingang der entsprechenden Ausgangsrechnung.
    Naja wir sind schon ein paar Meter weiter im Strang , aber die 19 % sind zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung fällig also zum Zeitpunkt der Leistung und nicht wenn der Kunde zahlt wobei das bei mir so nicht vorkommt . Dem FZA ist es sogar egal ob der Kunde überhaupt bezahlt auch dann kassieren die die 19 % .

    @Frank60

    Wenn man nur mit Eigenkapital arbeitet , warum arbeitet man dann überhaupt noch ?
    Wenn ich so gestopft wäre wüsst ich was besseres .

  10. gesperrt

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    AW: Zehn Prozent Steuern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man nur mit Eigenkapital arbeitet , warum arbeitet man dann überhaupt noch ?
    Wenn ich so gestopft wäre wüsst ich was besseres .
    nur mit Eigenkapital zu arbeiten muss ja nicht heissen, dass da soviel Geld vorhanden wäre, dass man sich davon den Rest des Lebens finanzieren kann...

    und dann kommt es noch etwas darauf an, in welcher Form das Kapital vorliegt. (jaja, bisher wurde nur über ökonomisches Kapitalt gesprochen, ich weiss). Aber kulturelles, soziales und symbolisches Kapital tragen nur dann zum Lebensunterhalt bei, wenn sie ständig genutzt werden. Aber dafür haben sie den Vorteil, dass sie vom Finanzamt weitgehend in Ruhe gelassen werde.
    Kapitalsorten ? Wikipedia

    grüsse, barbara

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