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01.12.2015, 11:49
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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01.12.2015, 21:54
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Ich weiß nicht, wieso Du einen Lachsmiley mit Lüders und dessen Begriff "denkbar" assoziierst. Mir vergeht das Lachen, wenn ich mich derzeit in der Welt umschaue und, u.a., fürchten muss, dass es vielleicht möglich wird, noch eins von den letzten einigermaßen stabilen Ländern in der geopolitischen Nachbarschaft zum IS, den Iran, auch noch zu destabilisieren.
Oder mir die US-Kandidaten zur Präsidentschaftswahl anschaue. Wenn man auch über Donald Trump lachen mag, ist er dennoch ein gefährlicher Zündler, der zur inneren Spaltung der USA noch ein weiteres Schärflein beiträgt. Kann man natürlich in einer sowieso schon angespannten Weltlage super gebrauchen.
Außerdem finde ich es beängstigend, dass ein solches Großmaul, das dazu noch offen lügt, dennoch einen nicht allzu unbedeutenden Erfolg bei US-Bürgern verzeichnet. Er ist eben auf seine Weise "authentisch" und ein Original. Eigenschaften, die bei so vielen Politikern schmerzlich fehlen.
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01.12.2015, 22:34Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Das Buch kenne ich (noch) nicht.
In dem hier im Forum mehrfach verlinkten Vortrag drückte sich Lüders folgendermaßen aus:
Wenn der nächste US-Präsident ein Republikaner ist oder Hilary Clinton heißt, dann können Sie davon ausgehen, dass der Krieg gegen den Iran wieder auf die Agenda kommt. Das ist amtlich. Erinnern Sie sich an meine Worte, in zwei oder drei Jahren; das wird geschehen.
(wörtlich zitiert; zu hören ab 1h:07min)
Und darüber kann ich nun echt nicht lachen.
Die Begeisterung, die manche Leute für Clinton aufbringen, kann ich ohnehin nicht nachvollziehen.
Wofür steht die Frau überhaupt - außer für Ehrgeiz und Machthunger?
Was ihre Ausstrahlung betrifft: der zu einem unnatürlichen Zähnefletschen aufgerissene Mund soll wohl Optimismus und gute Laune signalisieren, wirkt auf mich aber genauso lächerlich und irritierend wie Donald Trumps Frisur. - Dass sie unsympathisch und nicht authentisch wirkt, ist aber nicht wirklich wichtig.
Wichtig ist für mich hingegen, dass sie Obamas Politik als zu lasch und zu wenig entschlossen (d.h. zu wenig kriegslüstern) kritisiert. Das reicht m.E. vollkommen aus, um die Frau indiskutabel zu finden. Ihre intensiven Connections zu Monsanto und zur US-Finanzindustrie tun das Übrige.
Deshalb: *Daumen runter*Geändert von Inaktiver User (03.12.2015 um 12:21 Uhr)
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01.12.2015, 22:41Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Sarah Palin. Sie war keine Präsidentschaftskandidatin, sondern wurde von McCain als Vizepräsidentin designiert.
The American Mom war attraktiv, fromm, ungemein telegen und so dämlich wie die durchschnittliche konservative Amerikanerin, die sich bestens mit ihr identifizieren konnte. Aber ihr Boss in spe hat's vermasselt: die Wähler waren kriegsmüde und hatten überhaupt keine Lust auf McCain's Fortsetzung der Bush-Politik.Geändert von Inaktiver User (01.12.2015 um 23:11 Uhr)
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02.12.2015, 14:34
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Der Lachsmiley bezog sich auf die Tautologie, die dem von mir zitierten Satz von Herrn Lüders innewohnt.
Ich könnte z.B. auch folgendes schreiben:
Sollte der nächste Bundeskanzler von der SPD sein oder Angela Merkel heißen, wird die erneute Einführung der Wehrpflicht wieder denkbar ...
Aus meiner Sicht wird es nicht zu einer Destabilisierung des Irans kommen, egal wie der nächste US-Präsident heißt - ich mach mir da also diesbzgl. keine Sorgen.Mir vergeht das Lachen, wenn ich mich derzeit in der Welt umschaue und, u.a., fürchten muss, dass es vielleicht möglich wird, noch eins von den letzten einigermaßen stabilen Ländern in der geopolitischen Nachbarschaft zum IS, den Iran, auch noch zu destabilisieren.
Bzgl. Trump will ich dir nicht widersprechen - aber wie schon gesagt: der wird auf keinen Fall Präsident.Oder mir die US-Kandidaten zur Präsidentschaftswahl anschaue. Wenn man auch über Donald Trump lachen mag, ist er dennoch ein gefährlicher Zündler, der zur inneren Spaltung der USA noch ein weiteres Schärflein beiträgt. Kann man natürlich in einer sowieso schon angespannten Weltlage super gebrauchen.
Authentisch sein ist aus meiner Sicht per se nichts, was man bei Politikern grundsätzlich begrüßen sollte.Außerdem finde ich es beängstigend, dass ein solches Großmaul, das dazu noch offen lügt, dennoch einen nicht allzu unbedeutenden Erfolg bei US-Bürgern verzeichnet. Er ist eben auf seine Weise "authentisch" und ein Original. Eigenschaften, die bei so vielen Politikern schmerzlich fehlen.
Die entscheidende Frage ist ja immer: authentisch für WAS?
Gem. meinen politischen Überzeugungen gibt es viel wichtigere Dinge als die Authentizität von Politikern. Zumal zuviel Authentizität m.E. relativ schnell in Starrsinn und Selbstverliebtheit umschlagen kann.
Oder anders gesagt: der Durchschnitt der Politiker ist genau so authentisch oder nicht authentisch wie der Durchschnitt der Bevölkerung.
Im Übrigen halte ich die große Mehrheit der deutschen Bundes- und Landespolitiker im großen und ganzen für authentisch - aber wie gesagt: das ist aus meiner Sicht eher nebensächlich.
VanDyckGeändert von VanDyck (02.12.2015 um 14:50 Uhr)
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Daniel Kahneman
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02.12.2015, 14:40Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Mit Logik kann man aber nicht alles erfassen.
In dem Zusammenhang, worüber da geschrieben wird, ist das sicher nicht so gemeint.
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02.12.2015, 14:43Inaktiver User
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03.12.2015, 12:29Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
1. Die US-Präsidentschaftswahlen finden erst in einem Jahr statt. Bis dahin kann noch viel passieren. Schon einmal war Clinton als "die" Favoritin gehandelt worden und ist dann von einem Noname aus Chicago in den Schatten gestellt worden, den vorher kaum einer kannte.
2. Es wundert mich, dass es unter 300 Millionen US-Bürgern bisher nur eine erbärmliche Auswahl an geistig schwachbemittelten Präsidentschaftskandidaten gibt (Clinton eingeschlossen). Dieses Land hat "es" anscheinend nicht so mit intelligenten, smarten Leuten.
Und wenn so jemand - ausnahmsweise! - gewählt wird, dann wird er von den eigentlichen Machtfaktoren im Land so zurechtgestutzt, dass man ihn kaum wiedererkennt.
Deshalb: die ganze Diskussion ist für die Tonne - 1. verfrüht und 2. sinnlos.
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03.12.2015, 13:05
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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03.12.2015, 13:08
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Allein, dass sie das Waffengesetz nicht geändert kriegen, find ich unglaublich. Obama kommt ja aus dem Mitgefühläussern gar nicht mehr raus.
Gut, sie haben ein paar mehr Einwohner als Australien, die sie unter einen Hut bekommen müssen. Aber hier ging das nach dem Port Arthur Attentat ganz schnell, mit der Gesetzesänderung und dem Waffenabgeben. Und hier gibt's auch genug Leute, die meinen, ein Gewehr gehört zum Mann."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.




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