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06.08.2015, 00:24
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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06.08.2015, 10:20Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Ich bin zwar nicht persönlich angesprochen,
aber bei mir ist es so (wenn auch nicht in den USA), dass ich es so empfinde, eh immer nur das (für mich) kleinste Übel wählen zu können.
So war mir auch bei den US-Präsidentschaftswahlen 2008 Obama als Demokrat lieber als der Republikaner John McCain. Dazu kam noch, dass Obama der erste schwarze US-Präsident war (ist), das fand ich längst an der Zeit.
Allerdings war mir auch klar, dass auch ein US-Präsident eigentlich nur eine Marionette ist, dass in Wirklichkeit Geld / Kapital regieren. Das beginnt in den USA ja schon bei der Wahl der Kandidaten - ohne Vermögen wird das niemand. Von daher gesehen hegte ich nicht die allergrößten Hoffnungen in massive politische Veränderungen.
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06.08.2015, 11:43Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Obama hat für Schwarze in USA so viel geleistet, wie Clinton II. für Frauen leisten würde, nämlich nüscht.
Das ist ein Hauptgrund, warum die USA sich zu Unrecht als Demokratie bezeichnen.Allerdings war mir auch klar, dass auch ein US-Präsident eigentlich nur eine Marionette ist, dass in Wirklichkeit Geld / Kapital regieren. Das beginnt in den USA ja schon bei der Wahl der Kandidaten - ohne Vermögen wird das niemand.
Es lässt auch erahnen, was in Wirklichkeit dahinter steckt, wenn die USA in andere Länder mit allen Mitteln, einschließlich militärischen, das hineinprügeln wollen, was sie "Demokratie" nennen.
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06.08.2015, 12:50Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Obama hat geleistet, was er leisten konnte, und das als Farbiger. Für farbige Menschen hatte das sicherlich Signalwirkung.
Dass er mit manchen Ideen an Mauern anrannte, ist der Macht der Realität geschuldet, die wohl auch jene, die sich über seine Wahl freu(t)en, unterschätzt haben.
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06.08.2015, 13:08Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Nämlich welche?
Allein im ersten Halbjahr diesen Jahres ist bereits eine dreistellige Zahl an farbigen US-Bürgern von weißen Polizisten erschossen worden und wohl namenlose Tausende misshandelt. - und zwar mit den absurdesten Begründungen.
Nennen wir die Dinge ruhig beim Namen: das Land ist durch und durch rassistisch, und das Oberste Gericht hat vor einiger Zeit sogar die spezielle Minderheitenförderung als "verfassungswidrig" gekippt. Die für einen erheblichen Teil der US-Bevölkerung ungemein provozierende Wahl eines Schwarzen zum Präsidenten hat eher eine Rückwärtsrolle in Gesellschaft und Politik bewirkt.Dass er mit manchen Ideen an Mauern anrannte, ist der Macht der Realität geschuldet, die wohl auch jene, die sich über seine Wahl freu(t)en, unterschätzt haben.
Bei Clinton II ist das freilich nicht zu erwarten; die Wahl einer Frau würde als nicht so provozierend empfunden werden; was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass es unerheblich wäre. Sie wird auch nichts für Frauen tun - so wenig wie Thatcher, und so wenig wie Obama für Schwarze.
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06.08.2015, 13:38Inaktiver User
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06.08.2015, 13:45Inaktiver User
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06.08.2015, 14:15Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Du hast (absichtlich?) den zweiten Satz aus meinem Posting nicht zitiert. Ich vermute mal, dass Blondinen Merkel nicht als Vorbild bzw. als jemanden, die zeigt, was als Blondine möglich ist, benötigen, aber es ist durchaus möglich, dass Merkel Frauen zeigt, was Frauen erreichen können, insofern ist - und ich vermute, das hast du verstanden - Obama durchaus ein Vorbild für Farbige, als jemand, der im noch immer teilweise rassistischen Amerika weiterkommen kann.
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06.08.2015, 14:29Inaktiver User
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06.08.2015, 16:53Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Ja. Weil der zweite Satz den ersten nur noch schlimmer macht.
Und du hast wohl absichtlich übersehen, dass ich in dem von mir zitierten Satz einen Teil des Textes durch Fettschrift hervorgehoben habe. Hier:
Wäre Obama also nicht "farbig"
Zitat von Inaktiver User
, hätte er mehr leisten können. Dass er nicht mehr geleistet hat, liegt also allein an seinem "Farbigsein". Ist das das, was du sagen wolltest?
Und welche Signalwirkung hat - unter diesem Vorzeichen - ein Präsident Obama für "farbige" Menschen? Dass ein "farbiger" Präsident nicht leistet, was er leisten könnte, wenn er nicht "farbig" wäre? Na das ist eine ganz tolle Signalwirkung!
Merkel "zeigt" nichts, sie "ist". Aber davon abgesehen: Frauen orientieren sich in der Regel nicht an Merkel, sie haben ganz andere "Vorbilder". Heidi Klumm zum Beispiel.
Obama sehe ich nicht als Vorbild - weder für "Farbige" noch für Nichtfarbige. Ist George W. Bush auch ein Vorbild für alle Dumpfbacken, weil er trotz eklatanter intellektueller Defizite "weitergekommen" ist?
Geändert von Inaktiver User (06.08.2015 um 17:30 Uhr)



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