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  1. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    @Milene
    Ja und ja, und nochmals ja

    Frauen bloggen. Frauen bloggen tagebuchartig. Männer bloggen zu Technik und Politik und Wirtschaft. So die Rollenzuschreibung und manchmal -erfüllung.

    Die Technik-Bloggerin Kathy Sierra schloss ihr Blog und verschwand aus der Öffentlichkeit. Unbekannte hatten Bilder von Sierra und ihre private Adresse auf mehreren Foren gepostet und sie wüst beschimpft.
    Als die Bloggerkonferenz re:publica ein panel über Frauen im Netz auf die Beine stellte, war der mildeste Auswuchs im Live-Stream "jetzt sprechen 10 Brüste über Feminismus".
    Laut "an.schlaege 6/11".

    Frau sieht, was sie an der Bri hat. Und weshalb die Plattform so erfolgreich ist.

    Sie hat jedoch Sascha Lobo gehört (re:publica) und wundert sich über den Erfolg des rotbekämmten Mannes...sehr

  2. Avatar von Veronica
    Registriert seit
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    490

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Sascha Lobo ist recht aktiv. Schau mal in seinen Blog. Er verlinkt viel und es gibt eine Menge Informationen zur Netzwelt. Ich meine, er geriert sich etwas verrückt, wahrscheinlich, weil er so bei den jungen Internetern gut ankommt - das Video mit seiner Rede in re:publika habe ich gesehen, die Witze waren entbehrlich, werden aber von seinen Anhängern gemocht.
    Dass in Männer-Blogs mehr über Technik und Politik gequatscht wird, stimmt. Die Frauen müssen sich besser vernetzen, damit sie - wie in der Trollsammlung - Frechheiten parieren können und auch zeigen, was sie in den Bizeps haben.
    LG
    Veronica

  3. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Die Trolle sind echt.........na ja. Wen es interessiert: hatr.org, unter der Überschrift "Das Letzte". Mittlerweile hat die Sammlung soviel Erfolg, dass bereits Werbebanner laufen
    Die Idee zur Website geht übrigens auf das Ami-Projekt "Monetizing the hate" (dooce.com/hate) zurück. Das Ziel ist, die Beschimpfungen (Trolle) zu Geld zu machen.
    Geändert von Inaktiver User (13.06.2011 um 13:46 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Interessantes Ergebnis der Wahlen in der Türkei:
    Die Partei Erdogans hat wie erwartet gewonnen, allerdings nicht die 2/3-Mehrheit; will Erdogan die Verfassung wirklich ändern und eine Präsidial-Republik nach französischem Vorbild errichten, braucht er Verbündete.
    Überraschend ziehen die Kurden mit 36 Sitzen ins Parlament ein.
    Sie sind nicht als Partei zu den Wahlen angetreten, sondern ihre Mitglieder bewarben sich als unabhängige Kanditaten bei der Wahl (eine Besonderheit) und gewannen 16 Mandate dazu.
    Frau/man wird sehen, welche Auswirkung die Stärkung der BDP (Kurdenpartei) auf die türkische Gesetzgebung haben wird.
    Unter ihren Parlamentsabgeordneten wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch Leyla Zana befinden, eine Kurdin die mit dem Sacharow-Menschenrechtspreis ausgezeichnet wurde und viele Jahre im Gefängnis verbringen musste.

  5. gesperrt
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    4.431

    AW: Strauss-Kahn

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Wenn an ein mutmaßliches Vergewaltigungsopfer eine Millionensumme gezahlt wird, ohne dass gerichtsfest geklärt wurde, ob überhaupt stattgefunden hat, was behauptet wurde, ist das eine Einladung zur Falschbeschuldigung und wird deren Häufigkeit erhöhen.

    Tatsächliche Täter hingegen, die sich gewohnheitsmäßig Übergriffe leisten, die sehr reich sind, werden durch solche Deals ebenfalls erst recht ermutigt, noch höhere Risiken einzugehen, denn das Risiko ist ja begrenzbar durch Auszahlung des Opfers.

    Davon bin ich überzeugt.
    Ich versteh nur BAHNhof


  6. Registriert seit
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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Man darf gespannt sein, wie es in der Türkei weitergeht.
    Nach allem, was man hört und liest, hat sich unter dem Ministerpräsidenten Erdogan die Lage der Kurden verbessert.
    Zana wurde vor zwanzig Jahren, als sie zum Parlament vereidigt werden sollte und einen Satz auf Kurdisch sprach, sofort vom Recht Abgeordnete zu sein, ausgeschlossen, und wenige Jahre nachher verhaftet.

    Erdogans Töchter studieren in Amerika, da sie Kopftuch tragen und ihnen damit das Recht, in einer türkischen Universität zu inskribieren, verwehrt ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Man darf gespannt sein, wie es in der Türkei weitergeht.
    Nach allem, was man hört und liest, hat sich unter dem Ministerpräsidenten Erdogan die Lage der Kurden verbessert.
    @Inga
    Ja, es wird sicherlich eine interessante weitere Entwicklung geben. Einfach, weil der Ministerpräsident ein Pragmatiker ist; als seinerzeit seine Wohlfahrtspartei wegen Nähe zum Dschihad verboten wurde, trat er beinahe geschlossen mit den anderen Parteimitgliedern der Tugendpartei bei und setzte so ungebrochen seine Karriere fort.
    Vermutlich ist im klar, dass ohne eine Annäherung an die kurdischen Türken nie Ruhe im Land einkehren wird, mit ihnen aber der Fortschritt unaufhaltsam ist.


  8. Registriert seit
    08.05.2011
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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Es ist bedauerlich, dass es relativ wenige Informationen über den türkischen Osten gibt. Die Analphabetenrate ist sehr hoch, aber man hört, dass der Wohlstand gestiegen ist. Die Hoffnungen hängen wohl an dem Südostanatolienprojekt mit der riesigen Anzahl an Staudämmen und Wasserkraftwerken.

  9. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    So ist es.
    Der Osten der Türkei ist hauptsächlich agrarisch strukturiert, im Gegensatz zum hochindustrialisierten und wohlbestallten Westen.
    Es gibt aber auch massiven Widerstand gegen so manches Staudammprojekt (nicht nur von Syrien) aus dem GAP, denn viele BäuerInnen meinen, dass eine Reihe von Staudamm- und Kraftwerksbauten eher den Erbauern Geld bringen als der Landwirtschaft Wohlstand.
    Allerdings soll mit Hilfe des GAP nicht ausschließlich den BäuerInnen unter die Arme gegriffen werden, sondern der Plan ist, aufzuforsten, Wirtschafts-Ansiedlungen und Bildungsprojekte zu fördern.

    Übrigens gab es beim größten der bereits fertigen Staudämme (Atatürk-Staudamm)Erdrutsche außergewöhnlichen Ausmaßes, die dadurch gestoppt wurden, dass freiwillige HelferInnen in einer bewundernswerten Aktion die Hänge rund um den Stausee bepflanzten.
    Geändert von Inaktiver User (14.06.2011 um 14:50 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt: Politik- und Gesellschaftstalk wie an der Theke ...
    Wie ist das, wenn jemand später dazu kommt? An der Theke ist das jeweilige Thema dann vorbei, aber hier kann man es noch lesen und manchmal juckt es einen in den Fingern, obwohl schon ein Themenwechsel war.

    Wie soll damit umgegangen werden?

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