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  1. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    vergleichbar intensiver und chronischer Cannabiskonsum erzeugt deutlich weniger Schäden. Nicht am Menschen selbst, nicht an seiner Familie und Umgebung.
    Ich möchte deine Beiträge eigentlich nicht befeuern, denn ich finde sie unsäglich.
    Ich MUSS hier aber energisch widersprechen.

  2. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Sich selbst therapieren geht in den allermeisten Fällen ziemlich schief.
    Ich war zwei Jahre in einer Arztpraxis,ich weiß,wovon ich rede.
    Da kriegst du ja eine déformation professionelle - jene, die sich erfolgreich selbst therapieren, siehst du gar nie :-)

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich möchte deine Beiträge eigentlich nicht befeuern, denn ich finde sie unsäglich.
    Ich MUSS hier aber energisch widersprechen.

    du darfst das auch gerne belegen, wenn du kannst - was du vermutlich nicht kannst. Da die Realität eben ist, wie sie ist.

    und auch hier: du siehst wohl immer nur jene, wo alles schief geht - jene, wo alles funktinoiert, die lernst du gar nie kennen, bzw. du kennst die vielleicht, ohne zu wissen, was die alles an ihrem Feierabend tun oder lassen.

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    und was Auswirkungen betrifft: ich hab schon einiges Elend gesehen aufgrund von langem Alkoholkonsum - vergleichbar intensiver und chronischer Cannabiskonsum erzeugt deutlich weniger Schäden. Nicht am Menschen selbst, nicht an seiner Familie und Umgebung.

    gruss, barbara
    Ich habe im Moment gerade mit jemandem zu tun, der versucht mit Gras "runterzukommen", er schafft es nicht. Stattdessen wird er schusslig, hört nicht richtig zu, versteht falsch und vergisst vieles...und dann kriegt er wieder Stress. Mittlerweile entwickelt er gerade eine Art Verfolgungswahn, alle würden ihn nur noch verschaukeln oder ihm böses wollen. Mitnichten ist dem so.
    Im Prinzip bin ich für die Legalisierung von Cannabis, weil man es damit entkriminalisieren könnte und der Kontakt zum illegalen Dealer eventuell verhindert wird. Aber suchtvorbeugend ist es nicht. Ich habe zwei sehr gute Freunde, die Drogentherapeuten sind, eine davon in den Niederlanden, die sehen Cannabis bei labilen Charaktern durchaus als Einstiegsdroge und haben in ihren Einrichtungen genügend Erfahrungen damit gemacht.
    Bedenklich ist nach wie vor, warum anscheinend immer mehr Leute und immer jüngere zu Drogen greifen.
    In einem Betrieb in dem ich mal gearbeitet habe, hing tatsächlich ein Schild an der Wand, dass das Konsumieren von Drogen und Alkohol im Betrieb nicht gestattet sei. Ich hielt das bis dato für eine Selbstverständlichkeit.

  5. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe im Moment gerade mit jemandem zu tun, der versucht mit Gras "runterzukommen", er schafft es nicht. Stattdessen wird er schusslig, hört nicht richtig zu, versteht falsch und vergisst vieles...und dann kriegt er wieder Stress.
    Dann konsumiert er wohl besser weiterhin, wenn das Nicht-Konsumieren diese negativen Folgen hat...?

    Aber suchtvorbeugend ist es nicht.
    Das behauptet auch niemand, und das ist nicht das Ziel einer Legalisierung.

    Legalisierung will, dass Süchte halbwegs unschädlich (oder auf vergleichsweise wenig schädliche Weise) gelebt werden können. So, dass speziell Dritte nicht darunter zu leiden haben.

    Eine suchtfreie Gesellschaft gestalten, wär da noch eine ganz andere Hausnummer.

    Bedenklich ist nach wie vor, warum anscheinend immer mehr Leute und immer jüngere zu Drogen greifen.
    Tut es das?

    Wenn du mittelalterliche Fastenregeln für Mönche liest, liest du, dass die dort an Fastentagen (!) nicht mehr als vier oder fünf Liter Bier konsumieren dürfen.

    Und wenn Lehrer Lämpel (der von Wilhelm Busch) am Abend sein Pfeifchen mit Knaster raucht, was, meinst du, ist da wohl drin?


    In einem Betrieb in dem ich mal gearbeitet habe, hing tatsächlich ein Schild an der Wand, dass das Konsumieren von Drogen und Alkohol im Betrieb nicht gestattet sei. Ich hielt das bis dato für eine Selbstverständlichkeit.
    es war mal lange her, da gab's auf dem Bau schon mal zur Zehnuhrpause eine Flasche Bier, und nicht bei jedem war das die erste an diesem Tag.

    und eben: Kinder schicken, um Zigaretten zu kaufen... war zu meiner Kindheit völlig normal, niemand dachte sich was Böses dabei. Stell dir das Geschrei heute vor, wenn Siebenjährige am Kiosk auftauchen und eine Stange Marlboro wollen..

    Ich meine, es wird deutlich weniger konsumiert als auch schon. Die Sensitiblitäten dafür sind deutlich grösser geworden.

    gruss, barbara

  6. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Auch die Zugangsbeschränkungen zu Medikamenten via Rezeptpflicht funktioniert grösstenteils ganz ordentlich.
    Das glaubst du wirklich? Was meinst du, woher Medikamentenabhängige ihren Stoff kriegen?

  7. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Dann konsumiert er wohl besser weiterhin, wenn das Nicht-Konsumieren diese negativen Folgen hat...?
    Ich finde, er kann den Gebrauch weglassen. Es hilft ihm nicht, sondern verstärkt seinen Stress. Aber er ist erwachsen.
    Dem würde mal ne Auszeit richtig gut tun, aber er nimmt sie nicht, es kostet Geld.

    Legalisierung will, dass Süchte halbwegs unschädlich (oder auf vergleichsweise wenig schädliche Weise) gelebt werden können. So, dass speziell Dritte nicht darunter zu leiden haben.
    Eine suchtfreie Gesellschaft gestalten, wär da noch eine ganz andere Hausnummer.
    Mir schon klar.

    Wenn du mittelalterliche Fastenregeln für Mönche liest, liest du, dass die dort an Fastentagen (!) nicht mehr als vier oder fünf Liter Bier konsumieren dürfen.
    Das war im Mittelalter und Bier gab's damals auch für Kinder zu trinken. Ich trink bis heute keins, schmeckt mir nicht, ich habs also leicht mit dem Verzicht.

    Und wenn Lehrer Lämpel (der von Wilhelm Busch) am Abend sein Pfeifchen mit Knaster raucht, was, meinst du, ist da wohl drin?
    Pfefferminztee?



    es war mal lange her, da gab's auf dem Bau schon mal zur Zehnuhrpause eine Flasche Bier, und nicht bei jedem war das die erste an diesem Tag.
    Ja schönen Dank, diesen Angestellten hat mein Mann grad entlassen. Den konnte man auf keine Baustelle allein schicken, der hat auch schon mal beim Kunden in den Kasten gelangt, wir hatten übrigens nur den einen Angestellten, da steht die Bilanz bei 50% der Betriebsbelegschaft säuft.

    und eben: Kinder schicken, um Zigaretten zu kaufen... war zu meiner Kindheit völlig normal, niemand dachte sich was Böses dabei. Stell dir das Geschrei heute vor, wenn Siebenjährige am Kiosk auftauchen und eine Stange Marlboro wollen..
    Ich komme aus ner Nichtraucherfamilie und aus'm real existierenden Sozialismus, zu meiner Kindheit machten die Masse an Rauschmitteln in Form von Gras, Heroin, Koks etc an der Mauer halt.
    Ich habe viele Jahre nach der Wende mit der Polizei zusammengearbeitet, die haben gesagt das bis etwa Mitte der 90er, die Abschreckung vor Drogen bei Jugendlichen gewirkt hat. dann nicht mehr.
    Meine Bekannten, die in der Drogentherapie arbeiten, erzählen allerdings, dass die Konsumenten immer jünger würden, das Einstiegsalter läge etwa bei 12 Jahren. Na gut, das ist halt deren Erfahrung, deine mag anders sein. Will ich jetzt nicht bestreiten.

    Wenn ich überlege, wann zu meiner Schulzeit mit Rauchen und Trinken angefangen wurde, das war auch mit 15/16 - ist allerdings 40 Jahre her.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Um Himmels Willen. Unkontrolliert wäre das eher schädlich. Hasch zu medizinischen Zwecken ist okay,aber kontrolliert und auf Verschreibung! Sich selbst therapieren geht in den allermeisten Fällen ziemlich schief.
    Ich war zwei Jahre in einer Arztpraxis,ich weiß,wovon ich rede.
    gefettet von mir

    Ich auch.

    **************************

    Mal was anderes, ich hoffe, das ist hier richtig:

    Gabriel ist der BamS zufolge Wunschkandidat sowohl der Autokonzerne als auch der Zulieferer und Familienunternehmen.


    sigmar-gabriel-praesident-verband-der-automobilindustrie-vda

    Hier fehlt eindeutig der k***-smilie
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  9. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das glaubst du wirklich? Was meinst du, woher Medikamentenabhängige ihren Stoff kriegen?
    weiss ich nicht.

    Internet? oder klappert man einen Arzt am andern ab und versucht ein Rezept zu bekommen?

    gruss, barbara

  10. User Info Menu

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Seriöse Apotheken verlangen auch im Internet eine Verordnung.

    Benzoes (also Benzodiazepine) bekommt man relativ leicht auf dem Schulhof /an der FH usw. Damit sind Hausärzte ziemlich freigiebig.

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