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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer kifft, fährt nicht Auto - ganz klare Regelundzwar mindestens 24 Stunden lang. Er gefährdet andere Menschen und sich.

    nun, soweit mal die Theorie - ich will wirklich NICHT so genau wissen, was wer alles intus hat im Strassenverkehr... speziell auch, was legale, vorm Arzt verschriebene Medizin betrifft, die die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit verändert.

    gruss, barbara

  2. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Bae, da habe ich andere Erfahrungen.... "meine" Leute sind eben nicht so sattelfest, sondern haben dadurch massive Probelem, kompensieren damit Probleme, wie auch Alkoholiker.

    Jetzt kann man einwenden... dann sollen sie sich um ihre Probleme kümmern.... so einfach ist das für viele Menschen nicht. Da sind die Versprechungen durch die Drogen einfacher.

    Und Cannabis gilt als so easypeasy, wie früher der Alkohol. Dabei ist Cannabis eine gefährliche Einstiegsdroge. Sie gefährdet aber auch das ganze Umfeld.... und das ist meine Erfahrungswelt.

    Cannabis-Legalisierung: Warnhinweis: Bitte nicht bekifft Autofahren! | ZEIT ONLINE

  3. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nun, soweit mal die Theorie - ich will wirklich NICHT so genau wissen, was wer alles intus hat im Strassenverkehr... speziell auch, was legale, vorm Arzt verschriebene Medizin betrifft, die die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit verändert.
    Deinen Egoismus teile ich nicht.
    Ich will es wissen und davor bewahrt werden. Mir ist mein Leben und das anderer wichtig.

  4. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bae, da habe ich andere Erfahrungen.... "meine" Leute sind eben nicht so sattelfest, sondern haben dadurch massive Probelem, kompensieren damit Probleme, wie auch Alkoholiker.
    Meine Erfahrung ist: Leute haben ihre Probleme und DANN finden sie ihre Droge. Legal oder illegal, stofflich oder unstofflich (Verhaltenszwänge) - eben - sie versuchen, Probleme zu kompensieren. Oder, etwas eleganter formuliert: die Droge ist der Versuch einer Selbsttherapie (und das muss nicht unbedingt schlechter funktionieren als eine vom Arzt offiziell verschriebene Therapie...)


    Jetzt kann man einwenden... dann sollen sie sich um ihre Probleme kümmern.... so einfach ist das für viele Menschen nicht. Da sind die Versprechungen durch die Drogen einfacher.
    ja, so ist das ja üblich. Hast Kopfschmerzen? - nimm eine Pille. Hast Trauer? - nimm eine Pille.

    Und Cannabis gilt als so easypeasy, wie früher der Alkohol. Dabei ist Cannabis eine gefährliche Einstiegsdroge.
    Einstieg worin, bitte?

    die meisten Kiffer bleiben Kiffer, und haben kein Interesse an anderen Drogen.

    und nein, kein Stoff, der die Blut-Gehirn-Grenze überschreitet, ist "easypeasy" - aber von allen Stoffen, die das tun, ist Cannabis in der Tat einer der harmloseren.



    sag ich ja, keine schweren Maschinen führen. Ist aber auch mit Alkohol so, und mit gewissen legalen und vorm Arzt verschriebenen Medikamenten.

    Deinen Egoismus teile ich nicht.
    Ich will es wissen und davor bewahrt werden. Mir ist mein Leben und das anderer wichtig.
    Ich bin nicht egoistisch, ich will's nur lieber nicht wissen, sonst würde ich mich gar nicht mehr auf eine Strasse trauen. Weil da von hundert Autofahrern, die alle auf den ersten Blick ruhig und korrekt fahren, sicher eine ganze Menge irgendwas tun oder haben, das gemäss geltender Lehre ihre Fahrtüchtigkeit in massive Zweifel zieht. Sei es der Konsum von Substanzen, die Wahrnehmung und/oder Reaktionsfähigkeit verändern (legal, illegal, scheissegal), oder auch einfach Übermüdung, die das auch tut, oder noch was Anderes.

    Gefährliche Leute aus dem Verkehr rauszufischen, ist Aufgabe der Polizei. Dafür zahle ich meine Steuern. Die sollen das machen!

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Naja, die mir bekannten Dauerkiffer sind ganz ohne Strafverfahren auf der Straße gelandet. Irgendwann waren sie nämlich zu einem normalen Alltag nicht mehr in der Lage, flogen aus dem Elternhaus oder der Wohnung. Wie Alkoholiker halt auch.

    Ich habe zu viele Leute mit Drogenpsychose gesehen, auch schon nach sehr kurzem bzw seltenen Konsum, um eine Legalisierung zu unterstützen.
    Ja, das ist eben das Problem. Der Konsumort wird nur verlagert, der Absturz verzögert, aber letztlich geht es nach unten.

  6. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das ist eben das Problem. Der Konsumort wird nur verlagert, der Absturz verzögert, aber letztlich geht es nach unten.

    langfristig sind wir sowieso alle tot.

    und irren ist menschlich.

    ich würde ja nicht wissen wollen, wie eine Welt wäre, wo Leute ihre Schwierigkeiten NICHT gelegentlich durch Konsum interessanter Substanzen oder Verhaltensweisen gelegentlich etwas mildern und dämpfen können...

    und wenn sich ein Absturz verzögert (und das womöglich über viele Jahre und Jahrzehnte) - ist damit auch schon einiges gewonnen.

    Ausserdem funktioniert auch die Medizin grösstenteils nach diesem Prinzip, hast ein Problem, nimm eine Pille, dann fühlst du es nicht mehr (auch wenn es immer noch genau gleich da ist). Dass dieses Thema bei a) illegalen und b) Spass versprechenden Substanzen heftig kritisiert wird, aber bei rezeptpflichtigen Medikamenten, wo es aber genau dasselbe ist, viel weniger - irritiert mich ziemlich.

    gruss, barbara

  7. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Ich bin jetzt 46 Jahre alt und hätte ich mir in den letzten 20 Jahren jeden Samstagabend eine Tüte gedreht, wäre mit mir vermutlich nichts anders als ohne diese Gewohnheit. (Ich bin allerdings ein Suchtcharakter und darf mit so etwas nicht anfangen)

    Keiner, der so konsumiert, wird ein strafrechtliches - und wahrscheinlich kein Abhängigkeits - Problem bekommen.
    Das was so sehr problematisch ist, sind die 13, 13 oder 15Jährigen, die mit 19 völlig kaputt sind.
    Wer mal einen 19Jährigen gesehen hat, der seit seinem 14. Lebensjahr kifft, der kann nicht für eine Legalisierung sein.
    Es ist eine ganze Generation von Jugendlichen, die sehr früh damit in Verbindung kam und letztlich im Leben auf ganzer Linie scheitern.

  8. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Wer mal einen 19Jährigen gesehen hat, der seit seinem 14. Lebensjahr kifft, der kann nicht für eine Legalisierung sein.
    kein einziger Legalisierungsbefürworter will eine Legalisierung ohne Jugendschutz und Altersgrenzen.

    Alkohol und Tabak wird schliesslich auch nicht an Jugendliche verkauft (und wenn mich Jugendliche gelegentlich fragen, ob ich als Erwachsene für sie Zigaretten oder Alk besorge, sage ich laut und deutlich "nein"). Auch die Zugangsbeschränkungen zu Medikamenten via Rezeptpflicht funktioniert grösstenteils ganz ordentlich.

    Eine Legalisierung würde das Problem nicht verschlimmern, sondern mildern.

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Natürlich wird Alkohol und Tabak an Jugendliche verkauft.
    Gesetzeskonform.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zigaretten doch erst ab 18,oder?
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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