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  1. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu haben sie ein Weilchen gebraucht.
    Italien (und die Menschen, die aus diesem Land stammen), sind wie inzwischen viele andere Staaten (und deren Bevölkerung) Mitglied der EU. Viele davon haben vehement mitentschieden, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

    Da muss sich jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft dann auch gefallen lassen, mal von anderen Mitgliedern heftigst kritisiert zu werden. Vor allem wenn bei einem Mitglied da etwas vollkommen aus dem Ruder läuft.

  2. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Italien ist fantastisch
    Nachdem Letta die gefährliche Klippe mit Hilfe pragmatischer ehemaliger Berlusconi-Anhänger vorerst umschifft hatte, konnte er sich verschiedener körperlicher scheinbar dem Fußball entnommener Siegeskundgebungen nicht erwehren. Sei's drum, frau/man erwartet zwar von einem ernstzunehmenden Politiker dem Verlierer gegenüber etwas Zurückhaltung, aber es ist auch möglich, dass Letta sich als Gewinn für Italien erweist.
    Der Gipfel italienischer Temperamentsausbrüche dürfte eine Talk-Show in der RAI gewesen sein. Dort beschimpften sich der Chefredakteur Sallusti der Berlusconi-Zeitung Il Giornale und der frühere Fraktionschef des PdL wechselseitig mit den Worten "Extremist", "Stalinist", "Verräter".

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ich habe mich nicht entrüstet
    Sorry - sehe grad, dass meine Zeilen so klingen könnten, als habe ich dich womöglich (auch) gemeint.
    War aber nicht so.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  4. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Italien ist fantastisch
    Ich liebe es, und natürlich die Italiener (vor allem die Römer, denn dort hab ich einige Freunde) ... aber Berlusconi konnte ich (Italien ... meine Freunde mochten und wählten den auch nicht) nie verzeihen

  5. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich liebe es, und natürlich die Italiener (vor allem die Römer, denn dort hab ich einige Freunde) ... aber Berlusconi konnte ich (Italien ... meine Freunde mochten und wählten den auch nicht) nie verzeihen
    Wer könnte sich schon dem italienischen Zauber entziehen, egal ob Rom oder Neapel oder........
    Und....du hast eben kluge Freunde!

  6. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Lampedusa.
    Der Papst spricht von "vergogna", Bundespräsident Fischer und Bundespräsident Gauck drechseln salbungsvoll herum, Hilfskräfte auf der Insel brechen in Tränen aus, obwohl die Küstenwache gesehen haben muss, was sich einige Kilometer entfernt vom Strand abspielte.
    Sogar ganz Rechte (Strache) rufen Europa an.
    Weil hunderte Menschen am Stück ertrunken sind, die vielen, die bereits seit Jahren umkommen, fallen nicht so auf.

    Was wäre, wenn, statt herumzusalbadern, keine Waffen nach Syrien, Somalia, Afghanistan geliefert würden (und auch keine Chemie für "zivile Zwecke"), sondern landwirtschaftliche Hilfskräfte mit Know How, ÄrztInnen und KrankenhelferInnen, LehrerInnen, Medikamente, Kleidung, Nähmaschinen, Webstühle, etc., etc.?
    Was wäre, wenn der Papst ein paar Experten heranzöge, die Pläne zur Versorgung der Flüchtlinge lieferten und gleich in die Tat umsetzten?
    Was wäre, wenn europäische Züge die Flüchtlinge abholten und sie in den unterschiedlichen Staaten untergebracht würden?

    Bis endlich, endlich in ihren Ländern keine Zehnjährigen mit Schnellfeuerwaffen herumlaufen sondern die Schulbank drücken, bis ÄrztInnen, LehrerInnen, LandwirtInnen ein normales Leben schaffen, so dass alle dort bleiben können, wo sie es gerne möchten.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was wäre, wenn, statt herumzusalbadern, keine Waffen nach Syrien, Somalia, Afghanistan geliefert würden (und auch keine Chemie für "zivile Zwecke"), sondern landwirtschaftliche Hilfskräfte mit Know How, ÄrztInnen und KrankenhelferInnen, LehrerInnen, Medikamente, Kleidung, Nähmaschinen, Webstühle, etc., etc.?
    Dann geschähe das Folgende:
    Die Hilfskräfte würden entführt oder erschlagen. Kostenlose Gaben würden von Warlords in Empfang genommen und anschließend für viel Geld an Meistbietende verkauft, die Einnahmen in Waffen, goldene Wasserhähne und Mercedes investiert.

  8. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Dann geschähe das Folgende:
    Die Hilfskräfte würden entführt oder erschlagen. Kostenlose Gaben würden von Warlords in Empfang genommen und anschließend für viel Geld an Meistbietende verkauft, die Einnahmen in Waffen, goldene Wasserhähne und Mercedes investiert.
    Aber nein. Eine Bekannte arbeitet bei einer Hilfsorganisation und ist seit Monaten in Somalia. Noch lebt sie.
    Jedoch meine ich, dass die Warlords weder Waffen noch goldene Wasserhähne noch Mercedes geliefert bekommen sollten, dann können sie einerseits nicht entführen und erpressen und wüssten andererseits auch nicht, wofür.
    Oder meinst du, es sollen weiterhin Waffen in diese Gebiete geschickt werden, in der Hoffnung, dass die Warlords sich gegenseitig umbringen?

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine Bekannte arbeitet bei einer Hilfsorganisation und ist seit Monaten in Somalia. Noch lebt sie.
    Ich wünsch ihr auch weiterhin viel Glück!

    Ärzte ohne Grenzen ziehen sich aus Krisenland Somalia zurück - SPIEGEL ONLINE

    Zitat:
    Zu viele Angriffe: Ärzte ohne Grenzen ziehen sich aus Somalia zurück

    Trotz Bürgerkriegs und alltäglicher Gewalt haben Ärzte ohne Grenzen seit 22 Jahren in Somalia Zehntausenden Menschen geholfen. Doch nun beenden die Helfer alle Projekte am Horn von Afrika. Die Situation vor Ort sei nach Angriffen auf Mitarbeiter untragbar geworden.

  10. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Mir ist schon klar, wie gefährlich das Leben in manchen afrikanischen Staaten ist. Deswegen (aber nicht nur) sollte etwas gegen den Waffenhandel unternommen werden.
    Es ist ja geradezu lächerlich, bedenkt frau/man, dass einerseits von europäischen Staaten Waffen über Umwege in Kriegsgebiete verbracht werden und andererseits, die durch diese Waffen verursachte Fluchtbewegung in den Staaten der Waffenschmieden aufgefangen werden muss. (Das alles jenseits des menschlichen Leides, das viel zu wenig beleuchtet wird).
    Ungefähr so, wie wenn ein Land das Tabakmonopol hält und gleichzeitig durch das Rauchen Krebs verursacht wird, der dann durch Antiraucherkampagnen verhindert werden soll.

    Und noch ein Wort zu Ärzte ohne Grenzen: die Organisation beschränkt sich leider auf ihre Kerntätigkeit, ohne die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren. Das ist heute notwendig. Würden Ärzte ohne Grenzen häufiger im TV auf die unerträglichen Zustände nicht nur in Somalia hinweisen, die durch obgenannte nie versickernde Lieferungen anhalten, wäre die Öffentlichkeit alarmiert. Kaum jemand befasst sich mit der Lebensgefahr, in der sich diese mutigen Helfer
    befinden. Es muss täglich darauf hingewiesen werden, dass Leid nicht vermindert werden kann, wenn die ÄrztInnen ständig um ihr Leben fürchten müssen, das nicht durch Buschmesser sondern durch deutsche/französische/spanische/US Wertarbeit bedroht wird.
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2013 um 18:33 Uhr)

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