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16.10.2019, 19:37Inaktiver User
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
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16.10.2019, 19:37Inaktiver User
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
Wenn der bioladen, aber ne Kampagne lostritt, kauft nicht beim AfD-Sympatisanten, dann wird's in meinen Augen politisch oder sehe ich das falsch?
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16.10.2019, 19:48Inaktiver User
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
Wenn ich Nestleprodukte nicht anbieten wollte, weil ich z.B. denke, Wasserrechte sollten kein Monopol eines Konzerns sein, dann wird mir niemand in diese Entscheidung hineinreden können mit der Aussage "Die Moral/die Haltung der Verantwortlichen von Nestle hast du nicht zu bewerten, wenn das Produkt nur stimmt."
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16.10.2019, 19:54Inaktiver User
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16.10.2019, 19:58Inaktiver User
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16.10.2019, 20:13
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
Naja, "politisch" im weiteren Sinne ist ja beinahe jede Form der Interessenswahrnehmung. Ob das rechtlich noch durchginge, weiß ich nicht, aber es geht jedenfalls auch in eine ähnliche Richtung und ich sähe es als höchst grenzwertig an.
Einem Münchner Wirt wurde ja so eine "rechtlich einwandfreie Situation" offenbar auch zum Verhängnis.
"Casa Mia" in Munchen vor dem Aus: Kundigung weil er Pegida-Anhanger bewirtete - FOCUS OnlineNein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)
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16.10.2019, 20:28
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)
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16.10.2019, 20:30Inaktiver User
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
@drafty,
bei meinem Beispiel wäre das für mich persönlich nicht mehr mit Meinungsfreiheit gedeckt. Das ist schon "Kampfmittel".
Ich arbeite im Nebenjob manchmal für die Post, eines Tages stand mal der Geschäftsstellenleiter der AfD aus dem Nachbarkreis vorm Tresen und brachte diese Postsachen, die man an alle Haushalte verschicken kann. Dialogpost heißt das, man füllt online die Listen aus, druckt sie und bringt sie mit in die Filiale. Ja nun, da standen sich die zwei richtigen gegenüber, aber ich kann nicht sagen, hören sie, ich mag die AfD nicht, darum nehme ich den Auftrag nicht an, gehen sie bitte woanders hin. Hier habe ich zwar meine persönliche Meinung, aber deswegen gibts noch lange keine Ansage der Post, AfD-Briefe werden nicht befördert. Das wäre für mich hochgradig politisch. Ist ja auch nicht mein Geschäft, sondern die deutsche Post.
Man kann seine Meinung sagen, man kann sie sogar mit der Post verschicken
. Und die "Antifa" blockiert mir auch nicht den Laden, weil ich AfD- Mitarbeiter bediene. So wichtig ist das nämlich alles nicht, wenn man das nicht künstlich hochspielt.
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16.10.2019, 20:36
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
So rechtlich einwandfrei sehe ich die Sache nicht, nach diesem Artikel zu urteilen :
Die beschmierten Scheiben, das Gäste vor dem Lokal "abschrecken" - das alles wäre tatsächlich ein Fall für die Polizei. Inwieweit das "Draußen vor dem Lokal herum stehen und Leute ansprechen" legal ist hätte geklärt werden können. Die Polizei kann in solchen Fällen durchaus Platzverweise erteilen.
Die Kündigung der Brauerei wegen Pachtrückstanden ist etwas anderes. Das ist normal und das geht ziemlich fix.
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16.10.2019, 20:52
AW: Meinungsfreiheit in Deutschland
@ hillary
Nun ja, die Post steht womöglich als Ex-Marktmonopolist auch unter besonderer "Beobachtung" ihrer Aufsichtsbehörde.
Aber nehmen wir an, ein kleinerer Lieferdienst würde keine AfD Leute (oder auch Linke!) bedienen, weil ihnen deren politische Haltung nicht schmeckt. Nehmen wir weiterhin an, diese Form des Boykotts wäre rechtlich abgedeckt - dann würde ich dennoch behaupten, daß diese Form des Agierens der Meinungsfreiheit keinen guten Dienst erweist.
Ich sage das nur, um nochmal klarzustellen, worum es mir an dieser Stelle geht und ging. Die rechtliche Relevanz hat damit erst mal nichts zu tun.Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)



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