Der Internationale Frauentag entstand bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Ich scheitere an der Frage, warum er heute, mehr als 100 Jahre später, in einem Bundesland zum gesetzlichen Feiertag erklärt werden muss. Die Wege, auf denen sich Frauen gleichberechtigt bewegen können, wurden längst geebnet - sie müssen nur benutzt werden. Ich habe oft den Eindruck, dass Frauen keine Lust haben, selbstständig zu laufen und lieber getragen werden wollen.
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26.01.2019, 10:38Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
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26.01.2019, 12:14
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Ich versteh den Aufriss darum nicht.
Nachdem sich andere Landesparlamente einen Feiertag mehr gegeben haben, wollte Berlin ( mit den wenigsten ) nachziehen.
Es gab mehrere Vorschläge, auf die man sich nicht einigen konnte.
Nun ist es dieser, der eine Mehrheit bekommen hat.
Gab es diese Aufregung eigentlich auch beim Reformationstag, oder beim Weltkindertag?Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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26.01.2019, 12:57Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Allein die Tatsache, dass es überwiegend Männer sind, die sich auf verschiedenen Plattformen im Netz über diesen Feiertag echauffieren, widerspricht deiner These deutlich.
Ob sie das bei den Männern abgeguckt haben, die sich bei ihrem beruflichen Engagement davon tragen lassen, dass sie ihren Frauen den Hauptanteil an der Familienarbeit überlassen?Ich habe oft den Eindruck, dass Frauen keine Lust haben, selbstständig zu laufen und lieber getragen werden wollen.
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26.01.2019, 12:59Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Dass ein Vorschlag mit den meisten Stimmen Vorrang hat, ist ein rein technischer Aspekt. Weshalb jetzt Frauen in Berlin aber mit einem zusätzlichen Feiertag geehrt werden sollen und deshalb der Vorschlag überhaupt gemacht worden ist, leuchtet mir selbst bei wohlwollender Betrachtung nicht ein.
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26.01.2019, 13:21Inaktiver User
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26.01.2019, 13:34
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Warum ist das OT? Betrifft doch die Gesellschaft.
Wenn Frauen sich unterstützen lassen ist das nicht in Ordnung, dann werden siw getragen.
Wenn Männer sich unterstützen lassen, ist das die Schuld der Frau die das mitmacht.
Ich habe früher, zum Berufseinstieg, auch gedacht, man müsse als Frau nur Leistung zeigen und überwindet damit Vorurteile.
Und, dass eine weibliche Vorgesetzte Vorteile bringt, denn sie hat ja Erfahrung mit der Führungsrolle als Frau.
Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass diese Frauen sich so gerne als etwas Besonderes sehen, dass sie dem Nachwuchs eben nicht helfen oder den weg ebnen. Viele haben überhaupt kein Interesse daran, dass noch mehr Frauen nachrücken, die gefallen sich in der Rolle der toughen Exotin.
Ich erlebe jetzt in sozialen Gruppen zum Glück anderes, es gibt ausgewählte Gruppen, die sich tatsächlich unterstützen, die früher als ich merkten, dass Leistung eben nicht ausreicht, wenn einen sowohl Männer als auch Frauen ausbremsen. Da bin ich eine der Älteren und freue mich, dass das in der nächsten Generation angekommen ist.
Aber der Weg ist immer noch weit.
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26.01.2019, 13:37
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.
von Sascha Lobo
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26.01.2019, 14:01Inaktiver User
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29.01.2019, 17:14Inaktiver User
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04.02.2019, 08:33



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Die Zeit, in der ich mir hier völlig sinnlos die Finger wundschreiben würde, kann ich dafür nutzen, die Familienarbeit zu erledigen.
