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23.01.2019, 12:27Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
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23.01.2019, 12:36
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23.01.2019, 12:39
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Also die MWSt als Ersatz für alle andern Steuern und Abgaben? ja warum auch nicht?
ich hab noch nicht mal einen Balkon um ein paar Salate züchten zu können.Geschichtsromantiker, ja es gab Handel, aber nicht zu vergleichen mit unserer heutigen Globalisierung. Damals wurde hauptsächlich selbstversorgt. Sag mir ein Produkt, das Du selbst herstellst und auch selbst konsumierst.
Orientalische Produkte von der Seidenstrasse her waren aber seit eh und je begehrt und beliebt, Gewürze, Seide, Tee...
Ausserdem ist unser Globalisierungswahnsinn auch hinterfragenswürdig. Es müssen wirlich nicht Kartoffeln mehrmals quer durch Europa gefahren werden, von einem Produktionsschritt zum nächsten, bis sie irgendwo in einer Pfanne landen.
gruss, barbara
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23.01.2019, 12:40
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Finanzprüfungen erfordern Finanzexperten, und auch der städtische Baumeister ist besser vom Fach; wenn es darum geht, menschliches Verhalten zu beurteilen, also ob das anständig sei oder nicht, gesellschaftlich wertvoll oder nicht, dürften zufällig gewählte Jurys eine gute Wahl sein.
gruss, barbara
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23.01.2019, 12:50Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Da findet viel Blödsinn statt, stimmt. Lösen könnte man es ganz einfach, indem der Spritkonsum wertgerecht gepreist würde, also inkl. aller Umweltschäden, die er verursacht. Das würde die klimaneutrale Transportindustrie befördern, E-LKWs mit Solarstrom. Dann können, die mir gern die Kartoffel von sonstwoher bringen, wo sie vielleicht klimagünstiger wächst.
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23.01.2019, 13:04Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Genau und vor allen Dingen weg mit den superidiotischen Sozialabgaben. Die greifen in den Wirtschaftsprozess ein, noch bevor irgendetwas stattfindet.
Unser Steuersystem ist derart kompliziert, dass es völlig den Wertschöpfungsstrom und den Abrechnungsstrom vernebelt und kaum nachvollziehbar macht.
Das schlimmste, was der Staat mit unseren Steuern anrichtet, sind die Subventionen. Sie verzerren Wettbewerb, zerstören bestehende und tragfähige Geschäftsmodelle und schlagen mitunter irreparable Schneisen in die Landschaft.
Indirekte Steuern würden sicherlich auch mehr Demokratie bedeuten.
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23.01.2019, 14:28
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Weisst du, es gibt nicht sowas wie einen "natürlichen" Wirtschaftsprozess, der durch die böse böse Politik nur behindert wird.
Sozialabgaben und politische Umverteilung sind durchaus sinnvoll - da es ja in jeder Gesellschaft auch immer schwache Leute gibt, die auf Hilfe angewiesen sind. Oder sollen die alle eine Karriere in Kleinkriminalität. Raub und ähnlichem einschlagen?
für das deutsche Steuersystem ist das bestimmt wahr.Unser Steuersystem ist derart kompliziert, dass es völlig den Wertschöpfungsstrom und den Abrechnungsstrom vernebelt und kaum nachvollziehbar macht.
Das wirkd von einer Idee von "Gerechtigkeit" geleitet, die erst mal alle Details genau erhebt, und dann daraus mit komplizierten Rechnungen und Gegenrechnungen den Steuerbetrag ermittelt. Flat Tax minus grosszügiger Grundbetrag wäre auch nicht unfairer, aber simpler.
Subventionen können durchaus sinnvoll sein, um Projekte zu fördern, die für Privatwirtschaft nicht profitabel sind, die aber gesellschaftlichen Nutzen bringen.Das schlimmste, was der Staat mit unseren Steuern anrichtet, sind die Subventionen. Sie verzerren Wettbewerb, zerstören bestehende und tragfähige Geschäftsmodelle und schlagen mitunter irreparable Schneisen in die Landschaft.
Eins unserer grossen Probleme als Gesellschaft ist ja, dass das ,was gesellschaftlich wertvoll ist, und das, was gut bezahlt wird, kaum bis nicht übereinstimmt.
gruss, barbara
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23.01.2019, 15:05Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
nicht Dein Ernst, oder? Im Rechtsstaat Amateure? .. nach amerikanischem Vorbild?
Ich hab mir gerade O.J. Simpson auf Netflix angeschaut.
Ich könnte mir eher vorstellen, Urteile mit einer Software zu erstellen, die nicht die Haarfarbe
des Angeklagten oder seinen Dialekt berücksichtigt, die nicht ein völlig unverständliches Urteil fällt, weil der Richter im gleichen Kirchenverein der Beschuldigten ist, oder die Amts-Richterin mit dem Beschuldigten früher in die gleiche Schule ging. Alles selbst erlebt.
Nein, Jury ist kein gutes Beispiel für mich, hast Du nicht ein besseres?
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23.01.2019, 15:28
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
nein, wir sprachen von der athenischen Demokratie, die kannte das Zuweisen von Ämtern per Los in vielen Fällen und dieses Verfahren galt als Grundstein der Demokratie. Weil eben nicht ein Bias zugunsten von extravertierten Selbstdarstellern besteht.
Wenn man Parlamente anschaut: die müssen über so vieles, und so Unterschiedliches entscheiden - da ist jeder Parlamentarier im Hinblick auf fast alles ein Amateur. und das ist auch gut und richtig so.
man kann bei Losverfahren sehr wohl Leute ausschliessen, die eine persönliche Verbindung zur Sache haben, die entschieden werden soll. So schwer ist das nun auch wieder nicht.Ich könnte mir eher vorstellen, Urteile mit einer Software zu erstellen, die nicht die Haarfarbe
des Angeklagten oder seinen Dialekt berücksichtigt, die nicht ein völlig unverständliches Urteil fällt, weil der Richter im gleichen Kirchenverein der Beschuldigten ist, oder die Amts-Richterin mit dem Beschuldigten früher in die gleiche Schule ging. Alles selbst erlebt.
und jede Software ist auch immer nur so gut, wie der, der sie schreibt... willst du wirklich die Färbung von Urteilen einem unbekannten Nerd überlassen, der zufälligerweise den Auftrag hatte, ein paar Zeilen Code zu schreiben?
vielleicht finde ich das Buch wieder, worin die attische Demokratie im Detail beschrieben wird, und wenn mich die Arbeitswut packt, werde ich daraus was zusammenfassen oder übersetzen.Nein, Jury ist kein gutes Beispiel für mich, hast Du nicht ein besseres?
gruss, barbara
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23.01.2019, 16:11Inaktiver User
AW: Politik- und Gesellschaftstalk
Politische Umverteilung ist doch nicht von der Steuer- oder Abgabenart abhängig.
Sie vergrössern das Unternehmerrisiko, behindern deshalb Investitionen, schaden dem Arbeitsmarkt und kosten auch noch einen riesigen Verwaltungsaufwand.
Könnte man denken, bewirkt aber genau das Gegenteil, siehe Google, Facebook..
Gerade dieser Dschungel an Details macht es möglich, geschickt die Dummen Steuern zahlen zu lassen.
Das sind dann keine Subventionen, sondern Investitionen. Aber es stimmt, dass die Grenzen da fließend sind.
Ich meine aber Subventionen, die die Privatwirtschaft betreffen.



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