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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die sind auch nicht stolz auf sich, sondern auf ihr Land. Also richtig muss es heissen, ich bin stolz auf Deutschland und froh Deutscher zu sein. Passt es dann?
    Ja auf das Land bin ich stolz. Dem klopfe ich auf die Schulter und sage:“gut gemacht.“

  2. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Umfrage: Demokratie uberzeugt viele Ostdeutsche nicht - dpa - FAZ
    Die Menschen in Ostdeutschland stehen der Demokratie deutlich skeptischer gegenüber als Westdeutsche. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Nur 42 Prozent der Befragte gaben an, dass die in Deutschland gelebte Demokratie die beste Staatsform sei. In Westdeutschland meinten das 77 Prozent der Befragten. Auch das Wirtschaftssystem wird unterschiedlich beurteilt: In Westdeutschland meinten 48 Prozent, es gebe kein besseres System als die Marktwirtschaft - in Ostdeutschland nur 30 Prozent.
    Das ist ja mal eine Sache, die mich erstaunt: 58 % aller Ostdeutschen finden nicht, dass die in Deutschland gelebte Demokratie die beste Staatsform wäre. Welche denn?

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    bei umfragen frage ich mich immer, wen die gefragt haben.....
    bin da eher vorsichtig bei den ergebnissen

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal eine Sache, die mich erstaunt: 58 % aller Ostdeutschen finden nicht, dass die in Deutschland gelebte Demokratie die beste Staatsform wäre. Welche denn?
    Die parlamentarische "Demokratie" hat mit der ursprünglichen Wortbedeutung "Herrschaft des Volks" ja auch nur sehr vage etwas zu tun. Einmal alle vier Jahre ein Kreuzchen auf Wahlzetteln zu machen, ist nicht "regieren".

    Womöglich wären sie glücklicher mit einer Demokratie nach schweizerischem Strickmuster, also mit mehr direktdemokratischen Elementen, wo das Wort "Volksherrschaft" tatsächlich einen gewissen Sinn hat und nicht einfach eine nett klingende Worthülse ist, die mit der Realität so gut wie nichts zu tun hat.

    gruss, barbara

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Mich befremden manche Antworten und/ oder Feststellungen (z.B. Worthülse). Was spricht dagegen, sich ehrenamtlich z.B. in der Kommunalpolitik zu engagieren, also über den Wahlgang hinaus mitzuwirken?

    PS: Die alten Griechen als die "Erfinder" verstanden unter Demokratie übrigens mitnichten die "Herrschaft des (gemeinen) Volkes".

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von MannMann Beitrag anzeigen
    Mich befremden manche Antworten und/ oder Feststellungen (z.B. Worthülse). Was spricht dagegen, sich ehrenamtlich z.B. in der Kommunalpolitik zu engagieren, also über den Wahlgang hinaus mitzuwirken?
    man braucht schon ein bestimmtes Temperament, um sich in einem solchen Umfeld auch nur halbwegs wohl zu fühlen. Der grösste Teil von Politik besteht ja darin, dass man sich über kleine Fragen ("harter oder weicher Belag auf dem Sportplatz?" - "muss Gendergerechtigkeit berücksichtigt wreden bei der Einstellung von Hausmeistern in den Schulhäusern?" - etc etc) endlos unterhält und tausend Kompromisse finden muss.


    PS: Die alten Griechen als die "Erfinder" verstanden unter Demokratie übrigens mitnichten die "Herrschaft des (gemeinen) Volkes".
    Es war die Herrschaft der Freien. Doch da wir heute technisch weiter sind, und das, was im antiken Griechenland von Sklaven geleistet wurde, heute von Maschinen erledigt wird - spricht nichts dagegen, dass wir alle uns als Freie betrachten.

    Ein weiterer interessanter Aspekt der athenischen Demokratie war, dass gewisse Ämter nicht über Wahlen, sondern Verlosugen vergeben wurde - könnten wir durchaus auch wieder einführen, wo es passt. Da auf diese Weise deutlich bessere Repräsentativität gegeben ist.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Einmal alle vier Jahre ein Kreuzchen auf Wahlzetteln zu machen, ist nicht "regieren".
    Ärgerlich finde ich, dass man mit seinen wenigen Kreuzchen gar nicht das wählen kann, was man gerne hätte. Du musst immer den ganzen Mist mitwählen, den Du nicht willst und genau den bekommst Du dann auch.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Womöglich wären sie glücklicher mit einer Demokratie nach schweizerischem Strickmuster, also mit mehr direktdemokratischen Elementen, wo das Wort "Volksherrschaft" tatsächlich einen gewissen Sinn hat und nicht einfach eine nett klingende Worthülse ist, die mit der Realität so gut wie nichts zu tun hat.
    gruss, barbara
    Das würde ich auch bevorzugen. Ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass wir irgendwann einmal zu einer einfachen Internet Demokratie kommen, bei der jeder per Mausklick mitregieren darf.
    Ein Wirtschaftssystem, in dem es nur noch indirekte Steuern gibt, das Druck auf den Staat ausübt.

  8. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ärgerlich finde ich, dass man mit seinen wenigen Kreuzchen gar nicht das wählen kann, was man gerne hätte. Du musst immer den ganzen Mist mitwählen, den Du nicht willst und genau den bekommst Du dann auch.
    ja. Eben.

    wundert mich überhaupt nicht, dass die Ostdeutschen vom aktuellen System nicht extrem begeistert sind. Die kennen das ja, in einer "deutschen DEMOKRATISCHEN Republik" zu leben, wo, auch damals, Demokratie bloss eine Worthülse war.


    Das würde ich auch bevorzugen. Ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass wir irgendwann einmal zu einer einfachen Internet Demokratie kommen, bei der jeder per Mausklick mitregieren darf.
    Es scheint sehr schwierig zu sein, ein System aufzubauen, das sowohl einfach bedienbar wie auch sicher und nicht (wenig) manipulierbar ist.



    Ein Wirtschaftssystem, in dem es nur noch indirekte Steuern gibt, das Druck auf den Staat ausübt.
    Der Staat ist die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft (im Sinne von Handel), nicht umgekehrt.

    Wo es keine Sicherheit gibt, keine Regeln, und keine Instanz, die die Regeln durchsetzt - kann es auch keinen Markt geben.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Es scheint sehr schwierig zu sein, ein System aufzubauen, das sowohl einfach bedienbar wie auch sicher und nicht (wenig) manipulierbar ist.
    Banken können das. Würde schon reichen, der Sicherheitsstandard, den die haben.




    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Der Staat ist die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft (im Sinne von Handel), nicht umgekehrt.
    Die Rahmenfunktion des Staats würde ja dadurch nicht berührt. Er wäre nur schlanker, u.a. mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand. Der Handel würde sogar gefördert.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    man braucht schon ein bestimmtes Temperament, um sich in einem solchen Umfeld auch nur halbwegs wohl zu fühlen. Der grösste Teil von Politik besteht ja darin, dass man sich über kleine Fragen ("harter oder weicher Belag auf dem Sportplatz?" - "muss Gendergerechtigkeit berücksichtigt wreden bei der Einstellung von Hausmeistern in den Schulhäusern?" - etc etc) endlos unterhält und tausend Kompromisse finden muss.
    Ja, das ist manchmal anstrengend. Weil man andere Meinungen ertragen und gemeinsam eine Lösung finden muss.


    Es war die Herrschaft der Freien. Doch da wir heute technisch weiter sind, und das, was im antiken Griechenland von Sklaven geleistet wurde, heute von Maschinen erledigt wird - spricht nichts dagegen, dass wir alle uns als Freie betrachten.
    Kochen? Waschen und bügeln? Hof fegen? Häuser bauen? Alles von Maschinen? Ich glaube nicht. Aber unabhängig davon darf sich sogar unser hoffegender Hausmeister um das Amt des Bürgermeisters bewerben. Wir sind tatsächlich weiter. Nämlich dort, wo sich jeder (!) auch persönlich einbringen darf.

    Ein weiterer interessanter Aspekt der athenischen Demokratie war, dass gewisse Ämter nicht über Wahlen, sondern Verlosugen vergeben wurde - könnten wir durchaus auch wieder einführen, wo es passt. Da auf diese Weise deutlich bessere Repräsentativität gegeben ist.

    gruss, barbara
    Nach Deiner Antwort im ersten Absatz fürchte ich, es könnte für Dich schwierig werden, wenn Dir was zugelost würde, wo Du Dich mit Bodenbelägen im Stadion oder dem Geschlecht des künftigen Hausmeisters der Schule beschäftigen musst.

    Was will ich sagen: Nicht immer nur meckern, sich einbringen, es anders/besser machen und den Kritikern Rede und Antwort stehen.

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