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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Nein, ich rede hier tatsächlich von Menschen, die in diesem unserem Deutschland geboren und aufgewachsen sind, die Demokratie und Toleranz gelernt haben sollten, die die gesellschaftlichen Veränderungen mitbekommen haben, wie sich der Muff und die Schwere der konservativen Vorstellungen langsam gehoben haben und den Menschen, die nicht in die Standardschubladen passen, endlich Raum gegeben haben zum Atmen und Leben. Ich spreche hier von Emanzipation der Frau (auch wenn immer noch viel zu tun ist), von der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, davon, daß alleinerziehende Mütter nicht mehr den Schlampenstempel haben usw. Aber auch davon, daß die Grenzen zwischen den Staaten (die ja rein willkürlich sind) offener werden, Menschen von anderswo hierher kommen oder auch Menschen, die hier geboren wurden, in andere Gegenden ziehen können. All die Offenheit, all die Möglichkeiten... ich verstehe es einfach nicht, wie man diese Entwicklungen so sehr ablehnen kann. .
    das ist eben sehr subjektiv.

    und nicht jeder mensch hat die möglichkeit sein leben so zu gestalten, wie er es eben möchte.
    aus welchem grund auch immer.

  2. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zum "Unwort des Jahres 2018" wurde der Begriff "Anti-Abschiebe-Industrie" gewählt.

    Janich [Sprecherin der Jury und Professorin für Linguistik] sagte, eine solche Äußerung von einem wichtigen Politiker einer Regierungspartei zeige, "wie sich der politische Diskurs sprachlich und in der Sache nach rechts verschoben hat und sich damit auch die Sagbarkeitsregeln in unserer Demokratie auf bedenkliche Weise verändern".

    Außerdem kritisierte die Jury ferner die Begriffe "Menschenrechtsfundamentalismus" und "Ankerzentrum" als Unwörter. Sie seien zynisch beziehungsweise unangemessen schönfärberisch.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muslimisch konservativ geprägte Menschen gibts nicht nur unter den Migranten, sondern auch unter den hier geborenen Deutschen. Ich halte es für falsch diese aus diesem Diskurs auszuschließen und sehe hier auch keine Rechtfertigung dafür.

    Welche Punkte in der Emanzipation der Frauen sind den noch anzugehen?
    Legal gesehen vielleicht keine mehr, aber gesellschaftlich auf jeden Fall noch so einige. So lange z.B. klassische Frauenberufe immer noch schlechter bezahlt werden, so lange immer noch die Frauen erklären müssen, wie das im Zweifelsfall mit Kindern läuft, generell das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch ein Thema ist, so lange selbstbestimmte Sexualität von Frauen immer noch anders beurteilt wird als von Männern, so lange sind wir noch nicht da, wo wir sein sollten.

    Was muslimisch konservative Deutsche angeht - okay, geb ich zu.
    Persönlich habe ich nur mehr schlechte Erfahrungen mit konservativen Deutschen gemacht, die sich entweder christlich nannten oder gar keiner Religion angehörten.

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    das ist eben sehr subjektiv.

    und nicht jeder mensch hat die möglichkeit sein leben so zu gestalten, wie er es eben möchte.
    aus welchem grund auch immer.
    Nein, hat nicht jeder, stimmt. Um so schöner, wenn die Zahl der Menschen, die es können, ansteigt, oder?
    *lost in the woods*

  4. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Legal gesehen vielleicht keine mehr, aber gesellschaftlich auf jeden Fall noch so einige. So lange z.B. klassische Frauenberufe immer noch schlechter bezahlt werden, so lange immer noch die Frauen erklären müssen, wie das im Zweifelsfall mit Kindern läuft, generell das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch ein Thema ist, so lange selbstbestimmte Sexualität von Frauen immer noch anders beurteilt wird als von Männern, so lange sind wir noch nicht da, wo wir sein sollten.
    Also findest du, dass die Gesetzgebung hier ausreichend gearbeitet hat und es noch eine gesellschaftliche Bringschuld gegenüber Frauen gibt?

    Weshalb sollten klassische Frauenberufe besser bezahlt werden und im Vergleich wozu? Wer wird daran gehindert und von wem diese von dir benannten Frauenberufe höher zu besolden?

    Wie meinst du das, dass Frauen immer noch erklären müssen wie das im Zweifelsfall (welcher?) mit Kindern läuft? Wo und von wem besteht hier noch Handlungsbedarf?

    Meiner Meinung nach wird die sexuelle Selbstbestimmung nicht von Männern in Frage gestellt.

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also findest du, dass die Gesetzgebung hier ausreichend gearbeitet hat und es noch eine gesellschaftliche Bringschuld gegenüber Frauen gibt?
    Im Großen und Ganzen ja.
    Eine Nachbesserung wünsche ich mir im Bereich Erziehungszeiten. Frauen und Männer sollten dazu verpflichtet werden, beide gleichlang Erziehungszeit zu nehmen. Wenn für beide Partner die Ausfallszeiten gleich sind, entfällt für Arbeitgeber ein Grund, Männer bevorzugt einzustellen bzw. zu befördern.

    Aber gesellschaftlich ist immer noch das klassische Rollenbild in vielen Köpfen. Frauen leisten z.B. immer noch den Löwenanteil der Hausarbeit.

    Im Trennungsfall (hier tut sich zum Glück was) sind die Kinder immer noch häufiger bei der Mutter statt beim Vater. Ein Vater, der seine Kinder nur am Wochenende und in den Ferien sieht? Standard. Das Ganze umgekehrt? Ein Skandal.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weshalb sollten klassische Frauenberufe besser bezahlt werden und im Vergleich wozu? Wer wird daran gehindert und von wem diese von dir benannten Frauenberufe höher zu besolden?
    Dazu mal hier ein Artikel: *klick*

    Blöd nur, dass dieses Versprechen ein entscheidendes Detail unterschlägt: Wenn eine Branche weiblicher wird, sinkt oft der durchschnittliche Verdienst. Zwar langsam, aber verlässlich. Die Arbeit, die in diesen Jobs geleistet wird, verliert zudem an Ansehen: ein Effekt, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schon für verschiedene Berufe beschrieben haben.

    Kellner, Friseur, Apotheker, Verkäufer oder Grundschullehrer – früher waren das alles männlich geprägte Berufe. Heute sind es vor allem Frauen, die Haare schneiden und Getränke servieren. "In all diesen Fällen kam es vor oder während der Feminisierung zu einem teils erheblichen Statusverlust dieser Berufe, Berufsbereiche oder Branchen", erklärt die Soziologin Angelika Wetterer – und nicht immer, aber oft auch zu finanziellen Einbußen.


    [...]

    "Frauenberufe sind auch deshalb schlechter bezahlt, weil es Frauenberufe sind", sagt auch Ute Klammer, die Direktorin des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Ein Report des IAQ veranschaulicht das Phänomen: Berufe mit hohem Frauenanteil sind schlechter bezahlt als ähnlich fordernde Berufe mit hohem Männeranteil. Eine Fachkraft in Pflege und Gesundheit, also zum Beispiel eine Altenpflegerin, verdient im Schnitt 15,64 Euro brutto in der Stunde. Bei einem Produktionsleiter in einer Fabrik sind es 23,33 Euro. Der Frauenanteil dort liegt bei 16 Prozent. In der Pflege sind es 87 Prozent.

    Ist es nicht ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, wenn der Verdienst einer Fachkraft dem einer Führungskraft gegenübergestellt wird? Nein, finden die Macherinnen des "Comparable Worth Index", zu denen auch Ute Klammer gehört. Sie möchten hin zu einer neuen Bewertung dessen, was Menschen in bestimmten Berufen und Branchen leisten müssen. Sie vergleichen, welche Anforderungen an Wissen, Psyche und Physis verschiedene Jobs haben. Und sie wollen, dass Verantwortung nicht automatisch mit Führungsverantwortung gleichgesetzt wird, sondern auch die Verantwortung für das Wohlergehen anderer Menschen gerecht vergütet wird: eine Arbeit, die oft Frauen leisten. "Unsere Berechnungen können deutlich machen, was eigentlich gleichwertige Arbeit ist und dafür sensibilisieren, wie groß Lohnunterschiede trotz gleichwertiger Arbeit in Deutschland sind", sagt Ute Klammer.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das, dass Frauen immer noch erklären müssen wie das im Zweifelsfall (welcher?) mit Kindern läuft? Wo und von wem besteht hier noch Handlungsbedarf?
    Irgendwo hier im Forum habe ich gerade heute morgen von einer Frau gelesen, die in einer Bewerbungssituation die Auskunft bekam, daß sie zwar für eine bestimmte Position hervorragend geeignet war, der AG aber lieber einen Mann eingestellt hat; sie hätten gerade schon eine junge Frau im Team und wollten das Risiko minimieren, daß bei einer eventuellen Schwangerschaft beide ausfallen.
    Wann hast du das letzte Mal davon gehört, daß ein Mann zu hören bekam: "Wissen Sie, Sie haben gerade geheiratet und die Chance ist uns zu hoch, daß Sie demnächst Vater werden und für etliche Monate ausfallen"? Oder daß ein Mann gefragt wurde "Sie haben zwei Kinder. Wie machen Sie das, wenn mal eines davon krank ist?"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach wird die sexuelle Selbstbestimmung nicht von Männern in Frage gestellt.
    Me too hast du aber schon mitbekommen, oder? Da wurde die sexuelle Selbstbestimmung von etlichen Frauen durch Männer aber ganz klar in Frage gestellt.
    Ich wollte aber auf was Anderes hinaus - auf die Wahrnehmung einer sexuell aktiven Frau in der Gesellschaft und der Unterschied zu Männern. Ein Mann, der viele Frauen hatte? Ist ein toller Hecht, ein Casanova. Eine Frau, die viele Sexualpartner hatte? Eine Schlampe oder Dorfmatratze.
    Das geht übrigens von Männern und Frauen aus, leider.
    Meine persönliche Theorie ist, daß ein Großteil der in den USA so beschworenen Probleme mit sexueller Belästigung nur halb so heiß gegessen würde, gäbe es da nicht immer noch diese bigotten Ansichten zum Sexualverhalten von Frauen. "Du hast ausgenutzt, daß ich betrunken war und mit mir geschlafen" könnte im Optimalfall einfach nur schlechter Sex unter Alkoholeinfluss sein. So lange eine Frau nach unverbindlichem Sex aber immer noch in Gefahr steht, daß ihr Ruf leidet oder sie auch nur für sich selbst das Gefühl hat, sich etwas vergeben zu haben weil sie in dieser Situation Sex hatte (wohlgemerkt, ich spreche hier nicht von Vergewaltigungen sondern nur von der Tatsache, am nächsten Morgen im fremden Bett aufzuwachen und sich zu wundern, wie man da hingekommen ist), so lange ist da mit der Wahrnehmung weiblicher Sexualität was im Argen.
    *lost in the woods*

  6. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Habe ich irgendwo etwas zur Abschaffung von Staatsgrenzen gesagt?
    Du hattest das geschrieben:

    Aber auch davon, daß die Grenzen zwischen den Staaten (die ja rein willkürlich sind) offener werden, Menschen von anderswo hierher kommen oder auch Menschen, die hier geboren wurden, in andere Gegenden ziehen können. All die Offenheit, all die Möglichkeiten... ich verstehe es einfach nicht, wie man diese Entwicklungen so sehr ablehnen kann.

  7. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Danke für die ausführlichen Antworten.

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Im Großen und Ganzen ja.
    Eine Nachbesserung wünsche ich mir im Bereich Erziehungszeiten. Frauen und Männer sollten dazu verpflichtet werden, beide gleichlang Erziehungszeit zu nehmen. Wenn für beide Partner die Ausfallszeiten gleich sind, entfällt für Arbeitgeber ein Grund, Männer bevorzugt einzustellen bzw. zu befördern.
    Eine verpflichtende Elternzeit würde ich ablehnen. Ich finde die Regelung wie sie momentan ist soweit ok, da sie den Eltern die Freiheit lässt selbst zu enscheiden wie diese das händeln wollen, außer das bei gesplitteter Elternzeit bei nicht in Anspruch genommener zweiter Auszeit der ganze Anspruch verfällt (hörensagen)?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    [COLOR="#0000FF"]Blöd nur, dass dieses Versprechen ein entscheidendes Detail unterschlägt: Wenn eine Branche weiblicher wird, sinkt oft der durchschnittliche Verdienst. Zwar langsam, aber verlässlich.
    Frauenberufe sind auch deshalb schlechter bezahlt, weil es Frauenberufe sind", sagt auch Ute Klammer...
    Ist es nicht ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, wenn der Verdienst einer Fachkraft dem einer Führungskraft gegenübergestellt wird? Nein, finden die Macherinnen des "Comparable Worth Index", zu denen auch Ute Klammer gehört.
    Es gibt in mehreren Berufsfeldern ein Absinken bzw. keine angemessene Steigerung der Löhne.
    Leider geht der Artikel nicht auf die Auswirkungen des Gender Time Gap ein? und die durchschnittliche Arbeitszeit hat ja einen direkten Einfluß auf den durchschnittlichen Arbeitslohn.

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Wann hast du das letzte Mal davon gehört, daß ein Mann zu hören bekam: "Wissen Sie, Sie haben gerade geheiratet und die Chance ist uns zu hoch, daß Sie demnächst Vater werden und für etliche Monate ausfallen"? Oder daß ein Mann gefragt wurde "Sie haben zwei Kinder. Wie machen Sie das, wenn mal eines davon krank ist?"
    Davon hab ich noch nie gehört. Gibt es wirklich noch Firmen die sowas offen kommunizieren? Da kann man natürlich klagen.

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Me too hast du aber schon mitbekommen, oder? Da wurde die sexuelle Selbstbestimmung von etlichen Frauen durch Männer aber ganz klar in Frage gestellt.
    Ich wollte aber auf was Anderes hinaus - auf die Wahrnehmung einer sexuell aktiven Frau in der Gesellschaft und der Unterschied zu Männern. Ein Mann, der viele Frauen hatte? Ist ein toller Hecht, ein Casanova. Eine Frau, die viele Sexualpartner hatte? Eine Schlampe oder Dorfmatratze.
    Das geht übrigens von Männern und Frauen aus, leider.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich von #Metoo nichts halte, da ungeprüft Anklagen zu Wahrheiten erklärt werden und dies dem demokratischen Grundsatz "unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist" zuwider handelt, finde ich es nicht gut wenn die Hälfte der Weltbevölkerung, also die Männer, für das Fehlverhalten mancher Geschlechtsgenossen haften sollen.
    Laut deinem Beitrag #1372 nehme ich an, dass du den Islam ja nicht in die Verantwortung für in seines Namens begangene Straftaten nimmst.
    Weshalb also ist das bei Männern für dich ok?

    Aber auf was du eigentlich hinaus wolltest, wie du schon anmerkst geht die Verurteilung weiblicher Promiskusität ja von beiden Geschlechtern aus. Darüber wurde schon so viel geschrieben das ich hier gleich wieder aussteige

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    @Letstalk: (barsky kam gerade dazwischen)

    Damit meinte ich z.B., daß es für mich als deutsche Staatsbürgerin problemfrei möglich war, einige Jahre im benachbarten Ausland zu leben, ich musste zwar Verwaltungskram erledigen, aber es war nur lästig, nie offen. Wir konnten ein Haus kaufen und dort arbeiten. Der Sohn von Bekannten studiert im Ausland und macht Erasmus-Semester in ganz Europa. In meinem Job habe ich mit Menschen von überall her zu tun, die teilweise hier leben für kurz oder länger. Auf Urlaubsreisen muss ich zumindest innerhalb des Schengen-Raums an keiner Grenze mehr anhalten, ich kann einfach durchfahren und umgekehrt gilt das für Besucher aus anderen Ländern genau so. Wir haben die gleiche Währung - kein kompliziertes Umtauschen oder Hantier mit verschiedenen Geldbörsen mehr...
    Sind jetzt nur so ein paar Beispiele, die mir aus dem Handgelenk heraus einfallen, wenn ich noch ein bißchen nachdenke, finde ich sicherlich noch mehr.
    *lost in the woods*

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke für die ausführlichen Antworten.
    Gerne

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine verpflichtende Elternzeit würde ich ablehnen. Ich finde die Regelung wie sie momentan ist soweit ok, da sie den Eltern die Freiheit lässt selbst zu enscheiden wie diese das händeln wollen, außer das bei gesplitteter Elternzeit bei nicht in Anspruch genommener zweiter Auszeit der ganze Anspruch verfällt (hörensagen)?
    Ich bin mir über die aktuelle Regelung auch nicht 100% sicher und ich weiß auch nicht, ob sich meine Idee umsetzen ließe. Es war nur eine Idee, um Männern und Frauen da vergleichbarere Chancen zu geben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt in mehreren Berufsfeldern ein Absinken bzw. keine angemessene Steigerung der Löhne.
    Leider geht der Artikel nicht auf die Auswirkungen des Gender Time Gap ein? und die durchschnittliche Arbeitszeit hat ja einen direkten Einfluß auf den durchschnittlichen Arbeitslohn.
    Darum steht da auch was von Stundenlohn im Artikel. Daß bei Teilzeit der Gesamtbetrag runtergeht ist klar, daher die Berechnung eines Stundenlohns.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Davon hab ich noch nie gehört. Gibt es wirklich noch Firmen die sowas offen kommunizieren? Da kann man natürlich klagen.
    Wie gesagt, ich hab es heute irgendwo im Forum gelesen - natürlich ist das dann auch nur Hörensagen.
    Ob das heute wirklich offen kommuniziert wird? Nach der aktuellen Gesetzeslage eher nicht, denke ich mal, da wäre ein AG ja schön dumm. Ich vermute eher, es wird ähnlich laufen wie bei mir damals - Bewerbungsgespräch lief super, ich war eine von zwei und im Gespräch sagte man mir, wir seien beide absolute Berufsanfänger und auch die Qualifikation wäre bei beiden entsprechend.
    Bei der Absage hieß es dann plötzlich: Mein Mitbewerber (männlich) hätte mehr Berufserfahrung beitragen können. Spannend, wo er die in den zwei Tagen herbekommen hat...
    Ich war damals 27, seit 5 Jahren verheiratet... ein Schelm, wer Böses denkt.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich von #Metoo nichts halte, da ungeprüft Anklagen zu Wahrheiten erklärt werden und dies dem demokratischen Grundsatz "unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist" zuwider handelt, finde ich es nicht gut wenn die Hälfte der Weltbevölkerung, also die Männer, für das Fehlverhalten mancher Geschlechtsgenossen haften sollen.
    Laut deinem Beitrag #1372 nehme ich an, dass du den Islam ja nicht in die Verantwortung für in seines Namens begangene Straftaten nimmst.
    Weshalb also ist das bei Männern für dich ok?

    Aber auf was du eigentlich hinaus wolltest, wie du schon anmerkst geht die Verurteilung weiblicher Promiskusität ja von beiden Geschlechtern aus. Darüber wurde schon so viel geschrieben das ich hier gleich wieder aussteige
    Metoo: Da kann ich deine Kritik sogar nachempfinden. So wichtig die Bewegung ist, die Gefahr des Missbrauchs sehe ich da auch. Frauen sind nicht per se Engel und Pauschalisierungen sind Mist.
    Ich nehme nie eine ganze Gruppe in Verantwortung für das, was einige ihrer Mitglieder getan haben - das wäre unfair in höchstem Maße. Die Aussage "Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger" find ich auch sch...
    Wenn das bei dir so ankam, als sähe ich das anders: nein, ganz bestimmt nicht.

    Was die Verurteilung weiblicher Promiskuität angeht: stimmt, das würde hier den Strang sprengen. Ursprünglich ging es mir um ein Beispiel dafür, wo die Emanzipation noch Luft nach oben hat, muss jetzt aber wirklich nicht vertieft werden

    Ich würde auch nie behaupten, daß das alles nur von Männern ausgeht. Wir Frauen können uns auch gegenseitig das Leben ganz schön schwer machen. Diese Dinge gehen immer nur gesamtgesellschaftlich. Ich halte überhaupt nichts davon, Männer/Frauen-Fronten aufzubauen - all diese emanzipatorischen Dinge werden auf Dauer nur funktionieren, wenn sie von Männern und Frauen gemeinsam getragenn werden
    *lost in the woods*

  10. gesperrt

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    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Auf Urlaubsreisen muss ich zumindest innerhalb des Schengen-Raums an keiner Grenze mehr anhalten, ich kann einfach durchfahren und umgekehrt gilt das für Besucher aus anderen Ländern genau so. Wir haben die gleiche Währung - kein kompliziertes Umtauschen oder Hantier mit verschiedenen Geldbörsen mehr...
    .
    dieses argument höre/ lese ich oft von den befürwortern.
    wo ist/ war das problem? war das soooo ein aufwand?
    für mich genau das gegenteil. spannend oder besser interessant, fremde währungen zu sehen, damit zu zahlen. kopfrechnen klappte auch, wenn nötig.
    und die durchreisen an den grenzen waren ja nun auch keine tagesaufgaben.
    bin auch insgesamt bei @letstalk.

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