Hi,
ich hab gerade einen ganz interessanten Artikel über die Internationale Klimapolitik gefunden, in dem man einen guten Einblick bekommt wie internationale Klimapolitik überhaupt funktioniert und was bis jetzt auf den Weltklimagipfeln erreicht wurde. Zudem bekommt man mal einen guten Überblick darüber was die Welt bereits gegen den Klimawandel bzw. die globale Erwärmung unternimmt.
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Thema: internationale Klimapolitik
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25.05.2011, 15:22
internationale Klimapolitik
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05.06.2011, 23:01
AW: internationale Klimapolitik
Hab mir den Artikel mal angehen! Coole Sache! Davon kann es ruhig mehr geben
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13.06.2011, 13:27
AW: internationale Klimapolitik
Auf jeden Fall, aber auf der Seite gibt es noch jede Menge mehr Informationen rund um das Thema "Klimaschutz". Was ich auch ganz Interessant finde ist die Möglichkeit seinen CO2 Ausstoß, allgemein oder speziell durchs Autofahrren oder Fliegen Kompensieren zu können.
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13.06.2011, 14:02Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
Wir sollten ganz einfach auf die Kosten unseres Energieverbrauchs achten, dann würden wir schon eine ganze Menge - auch an CO2 - einsparen.
Klimaschutz mal anders: Esst mehr Dackel! | FTD.de
Auch das ist ein theoretisch relevanter Vorschlag: Ein Hund produziert doppelt so viel CO2 wie ein Auto im Jahr. Genau wie es auch der Vorschlag ist, auf Fleisch, Milch oder Eier zu verzichten.
Selbst der Autor meint seinen Titel-Vorschlag nicht unbedingt ernst, aber wir sollten uns doch zumindest bewusst machen, dass wir auch durch Haustierhaltung zusätzliches CO2 produzieren.
Persönlich bleibe ich allerdings eher bei meiner Position (s.o.), aus ganz banalen Kostengründen Energie zu sparen: Das ist ein vernünftiger Beitrag, und ist im Ergebnis genauso (wenig) geeignet die Klimaentwicklung zu beeinflussen wie irgendwelche drastischen Sparmaßnahmen bei uns.
Allein der Zuwachs des CO2-Ausstoßes in China im letzten Jahrzeht ist weit höher als der gesamte CO2-Ausstoß bei uns. Und China (und Indien, Brasilien, Indonesien, ...) wachsen auch in den nächsten Jahrzehnten weiter, während er bei uns langsam sinkt.
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13.06.2011, 20:15
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15.06.2011, 14:00
AW: internationale Klimapolitik
@djgm01
auf die Kosten unseres Energieverbrauchs zu Achten ist schon mal der Richtige Weg, in unserer Gesellschaft wird ja leider alles unter dem Kostenaspekt gesehen. Auch der Klimaschutz wurde von der Politik ja erst entdeckt als festgestellt wurde, dass die Kosten die durch den Klimawandel entstehen weitaus höher ausfallen können als die notwendigen Schutzmaßnahmen. Die Idee mit den Haustieren finde ich übrigens gar nicht so abwegig, eine Kuh wird wenigstens noch gegessen oder Produziert in ihrem Leben Hunderte Liter Milch.
@Binas,
10,87 t sind schon gar nicht schlecht, aber da steckt noch eine menge Potential drin.
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15.06.2011, 14:21Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
Den "persönlichen CO2-Fußabdruck" zu reduzieren ist zweifellos eine gute Sache.
Aber wir sollten uns, wie geschrieben, nicht überschätzen: Was wir machen können hat nur einen sehr geringen Einfluß vor dem Hintergrund, dass der CO2-Ausstoß in den Schwellen- und Entwicklungsländern noch jahrzehntelang dramatisch steigen wird.
Immerhin können wir von den Chinesen usw. nicht verlangen, dass sie auf wachsenden Wohlstand, einschließlich z.B. Autos verzichten.
Ich haklte es für wesentlich wichtiger, dass wir uns weltweit auf den Klimawandel einstellen:
Ich hatte vor einiger Zeit einen Vortrag eines der internationalen Aktivisten gehört, der eine Karte zeigte, nach der bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter riesige Landstriche um die Nordsee im Meer versinken werden.
Er wurde einigermaßen höflich ausgelacht, denn er zeigte insbesondere Gegenden wie Holland, die seit Jahrhunderten trotz der Macht des Meeres diesem abgerungen und gegen die Fluten verteidigt wurden; auch bei einem derartigen Anstieg würden entlang der Norseeküste ganz einfach die Deiche erhöht. Natürlich würde das bei einem Anstieg um 10 Meter nicht mehr so einfach gehen ...
Aber es zeigt auch, dass die gleiche Bedrohung z.B. an den Küsten von Bangla Desh oder Nigeria genauso aufgefangen werden kann - und da dort das Land - im Gegensatz zu Holland oder Dithmarschen - nicht unterhalb des Meeresspiegels liegt, sehe ich keinen Grund, warum die Menschen dort nicht das tun, was die Leute an unseren Küsten achon immer getan haben: Deiche bauen!
Das alte Sprichwort unserer Küsten gilt immer noch: Wer nicht will deichen muss weichen!
Und im Gegensatz zu unseren Vorfahren, die die Deiche in Handarbeit aufschütten mussten, gibt es auch in Bangla Desh Bagger und Bulldozer!
Dasselbe gilt für Veränderungen in den Niederschlagsmengen:
Wir müssen auch weiterhin Nutzpflanzen züchten (auch mit Gentechnik!!), die weniger Wasser verbrauchen und höhere Salzgehalte aushalten. Und wir müssen damit rechnen, dass wir weniger Fleisch verzehren und stattdessen z.B. Alternativen aus Soja nutzen.
Dasselbe gilt in allen anderen Bereichen, wo der Klimawandel Nachteile bringen könnte (in anderen wird er auch Vorteile bieten!).
Ich rechne nicht damit, dass wir den weltweiten Ausstoß von Klimagasen so begrenzen können, dass der Temperaturanstieg auf 2°C begrenzt wird. Dafür gibt es viel zu viele Menschen auf der Welt, die aufholen wollen und sollen!
Also müssen wir neben der Begrenzung der Klimagase zur Verhinderung (Reduzierung) der Erderwärmung Technologien entwickeln, die die Folgen handhabbar machen.
Wie z.B. Deichbau.
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16.06.2011, 17:54
AW: internationale Klimapolitik
Auch wenn du damit sicher recht hast, ist es dennoch kein Grund nichts zu tun um seinen persönlichen CO2 Ausstoß zu reduzieren. Beispielsweise Initiativen wie die Seite auf der ich den Artikel gefunden habe (ecogood.de), versuchen ja gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern Projekte zu unterstützen die dabei helfen sollen den Lebensstandart vor Ort zu erhöhen und gleichzeitig CO2 einzusparen. Ich weiß im Gegensatz zu den Kohlekraftwerken die in China und anderswo in den nächsten Jahren ans Netz gehen ist das gar nichts aber Kleinvieh macht schließlich auch Mist.
Was die Sache mit dem Anstieg des Meeresspiegels angeht hast du sicher recht, da brauchen wir uns in den nächsten 50-100 Jahren in Europa keine sorgen zu machen, allerdings sieht es da auf den kleinen Südseeinseln schon ganz anders aus. Da hilft auch der Bau von Deichen nicht mehr.
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16.06.2011, 18:25Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
Und selbst da scheint die Gefahr nich so groß zu sein wie oft behauptet, denn diese Inseln sind in den letzten Jahrzehnten gewachsen, obwohl der Meeresspiegel bereits etwas ansteigt: Anscheinend hilft der Anstieg sogar, denn die Brandung bringt immer wieder neue Korallenabfälle an den Strand, so dass die Inseln kontinuierlich erneuert werden.
Ob das auf Dauer reicht, ist ne andere Frage.
Und natürlich sollte jeder sein Teil dazu beitragen, dass unser CO2-Ausstoß weiter sinkt, wie er ja bereits in den letzten Jahrzehnten gesunken ist.
Nur, woanders steigt er unvermeidlich viel schneller als wir hier einsparen können.
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18.06.2011, 00:49
AW: internationale Klimapolitik
Und Kamele erst! Kamel-Massenvernichtung für Klimarettung, Für jedes Kamel ein CO2-Zertifikat
Der Vorschlag, für die getöteten Paarhufer CO2-Zertifikate auszugeben, kommt nächste Woche ins Parlament und hat schon Zuspruch von allen Parteien. "Die Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen", meinte der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus.CO2-Wahnsinn: Australien will Kamele töten!Alle Tiere in Australien zu töten spare im Jahr so viel klimaschädliche Gase wie der Ausstoß von 300.000 AutosWie „Bloomberg“ berichtet, furzen und rülpsen die Kamele rund 2 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Zuviel für die Welt, finden australische Klimaforscher.Begründung zum Vorwand aus dem ersten link:„Heute das Tier, morgen wir!“ lautet eine bekannte Aktivistenparole... Aber es zeigt uns auch, wie die Klimareligion in Zukunft immer dreister den Tod von Lebewesen fordert – als Vorwand zur Klimarettung.
In Australien leben nach Schätzungen mehr als 1,2 Millionen wilde Kamele. Sie gelten als Pest, weil sie die karge Vegetation abfressen und die wenigen Wasserstellen leersaufen.Geändert von Kauder (18.06.2011 um 00:53 Uhr)


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Das ist doch gut oder?
