Kamele gehören nicht nach Australien.
Wenn irgendwelche Aktivisten meinen, wir sollten wegen des Klimawandels darauf verzichten Fleisch zu essen, dann gibt es für diese Leute sicher keinen Grund, den Abschuss von Kamelen in Australien zu kritisieren.
Natürlich rettet eine solche Aktion das Weltklima nicht, aber - wie Koala schon schrieb - geht es um viele kleine Schritte.
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Thema: internationale Klimapolitik
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18.06.2011, 08:33Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
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18.06.2011, 11:24
AW: internationale Klimapolitik
mich stört etwas diese Fokussierung auf das CO2. Vor Fukushima gab es nicht wenige, die Atomkraft als "grüne Energie" weil CO2-neutral priesen... oder Bio-Kraftstoff, es werden Regenwälder abgeholzt für Monokulturen, die dann Treibstoff für Fahrzeuge liefern. aber hallo? für einen kurzfristigen CO2-Gewinn werden alte natürliche Systeme einfach weggeputzt? Geht's denn noch gut?
Das Klima ist ein komplexes Geschehen, im Grund weiss niemand, was genau passiert - möglicherweise wird das "zu viele" CO2 auch einfach von schneller wachsenden Pflanzen kompensiert und so gebunden, und das wars.
Also: Umweltschutz ja, Entwicklung von neuen Energiequellen ja, aber bitte mit Vorsicht und ohne funktionierende lebenserhaltende Systeme wie zB alte Bäume und Wälder leichtfertig zu zerstören.
grüsse, barbara
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18.06.2011, 11:53
AW: internationale Klimapolitik
Anstatt Kamele zu töten, sollte man bei sich selber anfangen, und zumindest sich mal die Spar und Umwelttipps und wie bei ecogood ansehen und sich im Alttag ändern. Umweltfreundlicher zu leben. Denn wenn jeder etwas dazu beträgt, dann macht es viel aus. Ich bin immer offen wenn ich irgendwo Sachen zum Thema "Umweltfreundlicheres leben" sehe und lese.
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18.06.2011, 12:16Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
Das eine schließt das andere nicht aus, Binas.
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18.06.2011, 12:28Inaktiver User
AW: internationale Klimapolitik
Studie von OECD und Uno: Fleisch*wird bis 2020 um*ein Drittel teurer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Die Nutzung von Bio-Diesel und -Ethanol wird auf jeden Fall die Lebensmittelpreise nach oben treiben. Vielleicht ist das ja kein Problem für uns, in anderen Teilen der Welt dagegen ganz bestimmt.
Und der Vorteil für die CO2-Bilanz ist auch begrenzt, solange von Mais und Raps nur die essbaren Teile verwendet werden. Biomasse zu nutzen ist nur dann (einigermaßen) klimaneutral, wenn der größte Teil der Pflanzen genutzt wird, also insbesondere das Stroh von Mais und Raps, das mindestens 100 Mal soviel Energie enthält als die (essbaren!!) Samen.
Wir sollten zweifellos davon ausgehen, dass unser Ausstoß an Klimagasen das Klima verändert. Es wäre schlimm, dies zu verneinen und dann festzustellen (wenn es zu spät ist), dass die Experten doch recht hatten.
Aber es kann auch sein, dass die Korrelationen, die die Statistiker heranziehen, ähnliche Zusammenhänge nachweisen, wie die, dass der Storch die Kinder bringt: Die Kurven der Storchpopulation und der Geburtenrate verlaufen parallel nach unten. Was braucht man noch, um nachzuweisen, dass wir selbst durch Verdrängung der Störche unsere Kinderzahl beschränken?
Übrigens IST Kernkraft eine der wenigen CO2-neutralen Energiequellen, und wir werden einiges tun müssen, um den durch die Abschaltung verursachten Anstieg unseres CO2-Ausstoßes auszugleichen.
Hilft aber nix, wenn in der Bevölkerung die Akzeptanz für die Technologie nicht da ist ...
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18.06.2011, 12:47
AW: internationale Klimapolitik
Es ist immer sinnvoll, wie das gute Haushalterinnen schon immer taten, eine Ressource so vollständig wie möglich zu nutzen. Es ist auch sinnvoll, die lokal verfügbaren Energiequellen zu nutzen. Hierzulande zB Holz, denn Schweiz/Deutschland/Frankreich sind Gegenden, in denen Wald von alleine wächst, wenn man die Natur sich selbst überlässt.
Bestimmt.
Wir sind aber auch nicht besser dran, wenn wir eines schönen Tages feststellen, dass wir versucht haben, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Wir müssen ebenso davon ausgehen, dass der Einsatz von Windrädern und Gezeitenkraftwerken und Wasserkraft das Klima verändert. also bitte keine teuren grossartigen Schnellschüsse mit unabsehbaren Folgen.
Wenn man zB den Assuan-Staudamm betrachtet - der füllt sich langsam aber sicher mit dem Schlamm, den er früher auf die ägyptischen Felder brachte. was wird in zehn oder zwanzig oder vielleicht auch fünfzig Jahren damit geschehen? Es wird auf alle Fälle ein teures Sanierungsprojekt sein und keinen Strom mehr liefern. Die Ägypter dürfen sich auch auf neue Überschwemmungen freuen, bei denen vermutlich die Kanäle und Dämme von früher fehlen, weil man glaubte, sie seien nicht mehr nötig. Solche ähnliche Probleme werden zuhauf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auftreten.
Der Abbau von Uran, der Bau von Atomkraftwerken, die Aufbereitung und Lagerung von alten Brennstäben ist alles definitiv nicht CO2-neutral. Da wird vieles mit Lastwagen rumgekarrt und in den Minen werden Dieselgeneratoren benutzt...
Das schlimmere Problem ist aber, dass Atomkraftwerke etwas Ähnliches sind wir schwärende Geschwüre in einem menschlichen Körper, die einfach nicht heilen wollen.
ich kann nicth verstehen, wie jemand so etwas freiwillig akzeptieren kann. Wir haben uns da in ein Abenteuer gestürzt und stehen nun ratlos vor den Konsequenzen. Ich frag mich, wie lange es dauern wird, bis jemand auf die Schnapsidee kommt, die radioaktiven Abfälle auf den Mond oder in die Sonne zu schiessen, um sie von der Erde wegzukriegen...
grüsse, barbara
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24.06.2011, 18:59
AW: internationale Klimapolitik
EIgentlich würde ich sagen das es keine schlechte Idee ist, Kamele gehören schließlich nicht nach Australien. Nur das für jedes getötete Kamel ein CO2 Zertifikat vergeben werden soll konterkariert den gesamten Sinn ja wieder. Dann sollten doch lieber die Kamel am leben bleiben als das sich irgendwelche Leute die Taschen mit der Zerstörung unserer Umwelt füllen.
Was für ein Schwachsinn.
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28.06.2011, 21:56
AW: internationale Klimapolitik
Ich bin mal gespannt ob wir bald auf alternative erneuerbare Energie vollständig umsteigen können.
Ich hoffe ja, denn haben wir bald das auch in anderen teilen der erde.. oder noch schlimmer..
Zehn Millionen Menschen von Dürre betroffen: Ostafrika droht Hungerkatastrophe - n-tv.de
Ich habe mich bei ecogood.de angemeldet und freue mich einen Beitrag dafür zu leisten..


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