Es ist nicht sicher, ob die gezeigte Frau das Zimmermädchen ist, zumal sie jünger scheint als 32. Die Frau mit der Facebookseite, welche es jedenfalls nicht ist, ist wieder eine Andere. Auf dem verlinkten Blog sind Fotos von zwei verschiedenen Frauen. Eine Afrikanerin, welche Kopftuch trägt, trägt es anders als eine Türkin oder Libanesin. Das sind eher bunte Turbane, welche die Frauen nicht weniger attraktiv machen. Diese ganze Kopftuchdebatte ist nicht bis Westafrika durchgedrungen, wo eher Perücken ein Thema sind als Kopftuch oder nicht.
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Thema: Strauss-Kahn
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27.05.2011, 08:46
AW: Strauss-Kahn
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27.05.2011, 08:51
AW: Strauss-Kahn
Für sein Geld kann er sich eine bessere Verteidigung leisten! Denn das oben beschriebene läuft schlicht auf ein Schuldeingeständnis heraus. Es ist dir schon klar, dass er erst das Einverständnis der Frau sicherstellen sollte? Und das wäre ohne weiteres möglich gewesen, beide sprechen Englisch, und Französisch als Muttersprache.
Ich denke, dass die Verteidigung damit argumentieren will, dass das Zimmermädchen eine Lügnerin sei und ihm eine Falle stellte. Irgendeine Inkorrektheit wird sich in ihrer Vita schon finden lassen. Als Einwanderin aus Guinea ist sie ja nicht jemand, der ihr Leben auf der geraden, einfachen Bahn gehen konnte.
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27.05.2011, 09:08Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Dieses Posting ist ein guter Anlass um festzuhalten, dass die mediale Berichterstattung in Sachen Strauss-Kahn unter aller Sau ist.
Medienschelte ist langweilig, aber was ich in diesem Fall bisher gelesen habe, stellt einem die Haare hoch. Nachfolgend eine unvollständige Sammlung in zufälliger Reihenfolge:
* ein Hotelzimmer, das 3.000 Dollar .. bzw. 500 Dollar gekostet haben soll
* ein angebliches Zimmermädchen, dessen Foto anscheinend aus Facebook stammt und mit der Beschreibung der Person nicht zusammenpasst (siehe deine Ausführungen)
* eine angebliche Flucht aus dem Hotelzimmer, die keine war
* eine angeblich überstürzte Abreise .. auf einem Flug, der schon lange gebucht war
* das angebliche Eingeständnis einvernehmlichen Sexes, das eine für Wortmenschen (Journalisten) ungewöhnlich grobe Fehlinterpretation der Stellungnahme von DSKs Verteidiger darstellt (siehe ZEIT-Link Freisinn)
* dazu ein Überwachungsband aus dem Hotelflur, das angeblich zeigen soll, wie erst die Frau, dann DSK überstürzt die Suite verlässt, wobei es jetzt heißt, dass die Hotelflure gar nicht videoüberwacht sind.
Das ist m.E. eines der interessantesten Widersprüche, genauso interessant wie die Rückdatierung des angeblichen Verbrechens durch den Staatsanwalt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass DSK für die "Tatzeit" ein Alibi hatte.
All das sind Punkte, die von Journalisten ohne weiteres sauber recherchiert und berichtet werden könnten. All das sind Aspekte, bei denen versehentliche Falschmeldungen schwer nachvollziehbar sind. Schon das bisher Erwähnte ist ein grandioses Manifest der journalistischen Inkompetenz oder auch der bewussten Demontage eines Menschen, und dabei erhebt diese Aufzählung beileibe keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
.Geändert von Inaktiver User (27.05.2011 um 10:05 Uhr)
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27.05.2011, 09:13
AW: Strauss-Kahn
Die Pikiertheit, die hier zutage tritt, finde ich beachtlich.
"The fate of animals is of greater importance to me
than the fear of appearing ridiculous;
it is indissolubly connected with the fate of men."
~ Emile Zola
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27.05.2011, 09:29Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
arouet,
deine Hypothese der Verwechslung des Zimmermädchens mit einem Callgirl kommt mir nach einigem Nachdenken überhaupt nicht schlüssig vor:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass DSK eine etwaige echte und heftige Gegenwehr für ein Sexspielchen gehalten haben kann - zumal es kein Anzeichen dafür gibt, dass DSK auf Vergewaltigungsspiele steht und eine entsprechende Frau bestellt haben könnte.
Außerdem wundert mich die Dusche:
Entweder er hat eine schnelle Nummer bestellt - dann wird er sich nicht davor, sondern danach duschen wollen. Oder er wollte das Erlebnis zelebrieren, wie der Oberst aus dem "Duft der Frauen" - in diesem Fall würde er zwar duschen, aber nicht nur ein paar Minuten Sex kurz vor Abreise einplanen, sondern zwei Stunden oder mehr.
Sofern die obigen Prämissen nicht allesamt ebenfalls Zeitungsenten sind, ergibt das alles zusammengenommen keine plausible Basis für die Verwechslungs- und Callgirl-Hypothese.
.Geändert von Inaktiver User (27.05.2011 um 10:06 Uhr)
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27.05.2011, 09:53Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Was die angeblichen Beweise eines erzwungenen Oralverkehrs etc. betrifft, warte ich noch auf Berichte, wonach die Frau den Mann irgendwie irgendwo gekratzt hat - wenigstens ein bisschen, als Gegenwehrchen.
Denn im Gegensatz zu ihr, die als Zimmermädchen in einer Uniformbluse aus festem Stoff gekleidet gewesen sein dürfte - was es ausgesprochen schwierig macht ihre Haut zu zerkratzen -, war er ja angeblich fast nackt, nämlich mit offenem Bademantel bekleidet.
Wie ich schon sagte - bei einem sexuell aktiven Mann an ein gebrauchtes Kondom zu kommen, ist die leichteste aller Übungen. Schwieriger ist es, ohne tatsächliche Annäherung Kratzspuren zu hinterlassen bzw. DNA-Spuren von Hautpartikeln unter die eigenen Fingernägel zu bekommen.Geändert von Inaktiver User (27.05.2011 um 09:59 Uhr)
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27.05.2011, 10:03Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Merkwürdig, erst dieser Beitrag - und dann
undIch halte es für ausgeschlossen, dass DSK eine etwaige echte und heftige Gegenwehr für ein Sexspielchen gehalten haben kann - zumal es kein Anzeichen dafür gibt, dass DSK auf Vergewaltigungsspielchen steht und eine entsprechende Frau bestellt haben könnte.
wirft für mich die Frage auf, woher hast Du Deine Informationen ?Denn im Gegensatz zu ihr, die als Zimmermädchen in einer in bravem festen Stoff gekleideten Uniformbluse gekleidet gewesen sein dürfte - was es ausgesprochen schwierig macht die Haut zu zerkratzen -, war er fast nackt, nämlich mit offenem Bademantel bekleidet.
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27.05.2011, 10:07Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Das weiß sie eben alles einfach ;-)
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27.05.2011, 10:11Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Was meinst du? Die Uniformbluse?
Ich bin davon ausgegangen, dass die Dame nicht im durchsichtigen Blüschen zur Arbeit zu erscheinen pflegt. Ich habe noch nie in meinem Leben ein Zimmermädchen im hauchdünnen Stöffchen gesehen. Du etwa?
Außerdem trägt in USA Servicepersonal Uniform; das gilt auch für Zimmermädchen. Und wie Uniformblusen außerhalb von Nachtclubs aussehen, entnehme ich der allgemeinen Lebenserfahrung.
Wie du siehst - manche Dinge erfordern keine Geheiminformationen direkt aus der Staatsanwaltschaft oder Erklärungen von Journalisten; manchmal reicht ein bisschen Nachdenken plus gesunder Menschenverstand.Geändert von Inaktiver User (27.05.2011 um 10:17 Uhr)
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27.05.2011, 10:13



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