Meine Äußerung bezieht sich darauf, dass es für Zeitungen und Zeitungslesern offenbar ein Thema ist, dass DSK eine Frau (Hotelrezeptionistin) in sein Hotelzimmer eingeladen haben soll.
Mir sind Sex-Partys anderer Leute herzlich egal, selbst wenn es sich dabei um den unsäglichen Berlusconi handelt. Mich interessiert eher, was er an Straftaten begangen hat, ob er etwaige Kontakte zur organisierten Kriminalität hat und ob er das italienische Parlament zu demokratiefeindlichen Gesetzesänderungen drängt.Meine persönlichen Maßstäbe liegen tatsächlich etwas höher - jemanden, der ständig Bunga-Bunga-Parties feiert und Go-go-girls auf der Grundlage dieser "Qualifikation" zu Ministerinnen ernennt, fände ich z.B. nicht wählbar. Hat aber mit diesem Fall nichts zu tun.
Typisch, dass solche Dinge den - anscheinend ziemlich unpolitischen - italienischen BürgerInnen am Arsch vorbei gehen, sie sich aber über sexuelle Eskapaden aufregen können.
Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.
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Thema: Strauss-Kahn
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23.05.2011, 19:56Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Geändert von Inaktiver User (23.05.2011 um 21:45 Uhr)
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23.05.2011, 19:59
AW: Strauss-Kahn
Mir gehen da ein paar Fragen durch den Kopf.
Das Zimmermädchen betritt die Suite um 12.00. Um 12.28 checkt SK aus.
Sie sagt aus, sie hätte nicht bemerkt, dass da jemand in der Suite ist. Sie geht durch den Flur direkt ins Schlafzimmer. Ein Gast, der ausziehen möchte, hat gepackte Koffer rumstehen, ein nackter Mann mindest seine Tageskleidung rumliegen, ebenso wie persönlche Gegenstände (Brieftasche, Telefon, Agenda).
Sie muss also gesehen haben, dass die Suite noch bewohnt ist. Das müsste sie zu höherer Aufmerksamkeit veranlasst haben.
Im Schlafzimmer also hört sie keine Geräusche aus dem Bad? Das Bad liegt direkt neben dem Schlafzimmer. Hat zufällig jemand einen Grundriss der Suite?
Warum darf sie ohne weiteres in die Suite, ohne zu wissen, ob und wer darin wohnt? Was ist das für ein Hotelmanagement?
Es könnte sein, dass DSK sich gerade seiner dringendsten Aufgabe widmete, nämlich der seinen drängenden Samenstau loszuwerden, als er hörte, dass Service im Nebenraum ist. Er geht aus dem Bad und sieht eine Frau und denkt sich, wie praktisch.....
Wie attraktiv muss eine Frau für DSK sein, dass er sich das denkt und dann gewaltätig-auffordernd handelt? Eine Muslima ist verhüllt, soweit das die Vorschriften im Hotel zulassen, trägt ein Kopftuch, sie ist dunkelhäutig und nicht hübsch.
Was sah DSK in dieser Frau? Mittags um 12.00?
Etwas ganz anderes:
Hier wird immer wieder der Zusammenhang von Sexgebahren und beruflichem Benehmen angesprochen. Ich hatte das schon mal in einem früheren Post gefragt:
Glaubt Ihr, dass man von der Art, wie jemand zu Sex kommt, oder Sex macht, darauf schliessen kann, dass er auf die dieselbe Art auch beruflich arbeitet?
(Dann müsste ein Vergewaltiger ja beruflich ein besonders durchsetzungesfähiger Mann sein. Meistens sind es aber bemitleidenswerte Versager)
Wenn DSK also dazu neigte, sich den Frauen gewalttätig zu nähern - bisher gibt es dazu eine Geschichte, die mit der Journalistin und eine Behauptung, die des mmO - ist er dann auch beruflich rüde und aggressiv, also gewalttätig, so weit es seine Macht zulässt? Ist Gewalt im Beruf sinnvoll? Führt das wirklich zu Erfolg?Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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23.05.2011, 20:00Inaktiver User
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23.05.2011, 20:06Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Es könnte sein, dass DSK sich gerade seiner dringendsten Aufgabe widmete, nämlich der seinen drängenden Samenstau loszuwerden, als er hörte, dass Service im Nebenraum ist. Er geht aus dem Bad und sieht eine Frau und denkt sich, wie praktisch.....
So könnte es gewesen sein
Wobei das natürlich keine Straftat rechtfertigt so hübsch könnte das Zimmermädchen gar nicht sein um als Mann seine gute Kinderstube zu vergessen und sie wenigstens mal freundlich fragt ob sie denn nicht behilflich sein könnte Erleichterung zu verschaffen .
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23.05.2011, 20:09Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Das Zimmermädchen betrat lt. Protokoll vollkommen korrekt und legal die Suite.
Sie öffnete die Tür einen Spalt und rief "Cleaningservice". Als keine Antwort kam, betrat sie die Suite und stellte den Wagen in die Tür um sie nicht schließen zu lassen. Alles vollkommen normal und richtig.
Als DSk auf einmal nackt im Raum stand, wandte sie sich ab und entschuldigte sich.
Und dann soll es zu dem gekommen sein was schon mal geschrieben wurde.
Und man kann verdammt schnell auschecken wenn es brennt.
Und was sein sonstiges Sexualgebahren anlangt. Es ist mir persönlich vollkommen egal was jemand im Schlafzimmer oder welchem Raum auch immer treibt. So lange es legal ist und er seinen Job gut macht.
Und ich denke auch nicht das es einen Zusammenhang zwischen Sexualgebahren und beruflicher Tätigkeit gibt.
Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun.
Klar gibt es auch manche die durch die Macht die sie haben wirklich denken sie könnten sich alles nehmen.
Aber ich denke nicht das sowas der Normalfall ist. Immerhin machen die meisten ihren Job auch ohne Gewalt sehr gut.
Was DSK in ihr sah, das kann nur er beantworten.
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23.05.2011, 20:13
AW: Strauss-Kahn
Ich glaube, eher andersrum wird ein Schuh draus.
In der Art, daß manche (nicht alle, aber evtl. doch etliche) Männer, die auf herausgehobenen Leitungsfunktionen arbeiten, sich daran gewöhnen, daß sie immer nur mit dem Finger zu schnippen brauchen und speziell "Rangniedere" immer sofort springen (wollen) - in allen Belangen.
lg lenita
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23.05.2011, 20:17
AW: Strauss-Kahn
wahrscheinlich jedem
Das sind Punkte, die werden wir wahrscheinlich erst zur Verhandlung erfahren. Manches ist einleuchtend, manches lässt einen schon zweifeln.
Ich weiß nicht, ob ein Zimmermädchen immer wissen muss, wie der Name des Zimmerbewohners ist. In solchen Hotels schlafen einige Prominente.
versteh ich nicht. Wieso sagst du, sie sei nicht hübsch? Nur, weil sie Muslima ist?
Auch hat das nichts mit der Tat zu tun. Wenn jemand seine Machtphantasien an anderen abarbeitet, ist es ihm möglicherweise totat egal, wie der/die andere aussieht. Hauptsache Machtausübung und Demütigung.
ein Opfer?
Für mich hat das doch etwas zu bedeuten. Ich möchte nicht so einen Chef haben, der Menschen wie Dreck behandelt. Da stimmt was nicht. Das kann sich auch aufs Berufsleben auswirken.
Aber trotz allem: ich warte mal ab, was herauskommt. Vielleicht ist er ja wirklich Opfer, was ich aber bezweifle.Ich bin, also denke ich
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23.05.2011, 20:23
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23.05.2011, 20:25
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23.05.2011, 21:09Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Strauss-Kahn ist/war ein Mann, der mit so viel Macht ausgestattet war, wie nur wenige Männer auf dieser Welt. Wieso sollte er es nötig haben, Macht über ein Zimmermädchen auszuüben oder es zu demütigen? Das gibt doch gar keinen Sinn. Aber möglicherweise ist er ein Rassist. Das Zimmermädchen ist schwarz und trägt ein Kopftuch. Das wäre ein Motiv.



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