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Thema: Strauss-Kahn
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25.06.2015, 14:51Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
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25.06.2015, 15:10Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Also ich hatte eine Diskussion zu dem Thema mitbekommen, wegen des Brüderle ausspruchs. Das war doch pillepalle, praktisch ein Kompliment, nicht mal süffisant, schon gar kein unsauberes Angebot oder gar mehr. Deswegen war er "nicht mehr haltbar"?
Oder war da noch mehr, früher irgendwas, und das war der Tropfen zum Überlaufen?
Wenn nicht, dann finde ich das echt ein bißchen lächerlich.
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25.06.2015, 15:10
AW: Strauss-Kahn
Das ist nun eine grobe Verharmlosung von DSK und eine nicht stimmige Hervorhebung von Brüderle. Brüderle ist überhaupt nicht dafür bekannt, irgendwelche Frauen zu "besteigen", er hat ein sexuell konnotiertes Kompliment an eine Journalistin gerichtet. Mehr wissen wir nicht von ihm, ausser dass er Jahre für die FDP unverzichtbar erschien in Ermangelung anderer Personen.
DSK leidet auch nicht dran, verlebt zu sein, sondern an einer Arroganz, die er aus seiner Machtposition heraus Frauen gegenüber mit Druck und Gewalt auslebt. Wäre er tatsächlich lediglich ein "alter Sack" würde sich niemand um ihn kümmern.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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25.06.2015, 15:12Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ich bezog mich auf Deutschland. In anderen Ländern ist das nicht unbedingt so, in Rußland z.b. geht's prima mit den Frauen, und ganz ohne Erzwungenheit, also zwangsweise zu erfüllende Quote. Habe im anderen Beitrag einen Link beigefügt. In USA sind auch schon lange lange Frauen recht selbstverständlich Professoren, in Führungspositionen usw.
Ich finde Quoten ein Armutszeugnis. Wenn nichts überzeugt, dann wird's erzwungen. Das wirft kein gutes Bild. Leider gleichsam auf die Frauen, die es aber "brächten".
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25.06.2015, 15:13Inaktiver User
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25.06.2015, 15:13Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Es gab da noch seine Partei... die nichts hinbekommen hat und für die er an der Spitze stand. Warum er genau in einem reinsten Wahldesaster abgewählt wurde musst du die fragen, die FDP Wähler waren und dann nicht mehr. Brüderle und FDP waren für mich so etwas wie das Henne/Ei Problem.
Mir fällt nichts ein was für den Mann sprach.
Die Brüderle Affaire war da nur ein Aspekt.
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25.06.2015, 15:16Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ich verfolge nicht alle deine links.
Ich stimme dir aber zu, dass Deutschland in Sachen Frauen in Führungspositionen ein spezieller Fall ist, der auch mit gewissen anderen strukturellen Problemen einhergeht.
Kaum ein ehem. Ostblock Land hat Probleme mit Frauen in der Technik, Forschung und nicht traditionellen Berufen. Hätte Deutschland die Ostländer nicht, würde es extrem miserabel dastehen, was Frauen in diesen Berufen angeht. Stimmt alles.
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25.06.2015, 15:19Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Deshalb habe ich ja nochmal darauf hingewiesen. Und jetzt stelle ich ihn auch nochmal ein:
Debatte um Frauenquoten: Wo Frauen mehr zu sagen haben
So beginnt's darin:
Russland das Land hat keine Frauenquote. Sie ist auch nicht nötig. Denn Frauen in Führungspositionen sind selbstverständlich
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25.06.2015, 15:21Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ja, das ist ja auch bekannt. Du wirst in keinem ehem. kommunistischen Land auf die Probleme mit speziellen Berufen vs. Frauenklischees stoßen. Erst recht nicht was Technik anbelangt.
Dennoch: wo sind sie denn die russischen Ministerinnen?
Hier ein weiterführender Artikel:
In den vergangenen zwanzig Jahren ist der Frauenanteil in der russischen Politik von 30 Prozent auf etwa zehn Prozent zurückgegangen. Das belegen Studien der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Moskauer Staatlichen Universität MGU. „Zu Zeiten der Sowjetunion gab es Quoten, die sicherstellten, dass der Frauenanteil auf der Regierungsebene bei ungefähr einem Drittel lag. Nach dem Zerfall der UdSSR wurde diese Praxis jedoch nicht weiter fortgesetzt", erklärt Irina Kalabichina, Dozentin am Institut für Bevölkerungsforschung der MGU. Heute liegt der Frauenanteil in der russischen Politik zwischen zehn und 13 Prozent.
http://de.rbth.com/politik/2014/10/2...ote_31597.html
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25.06.2015, 15:33Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Wer sich nach unten orientiert, kann nichts verbessern. Also wozu das mit den mangelnden Ministerinnen?
Es geht anders, als mit der peinlichen Quote. DAs ist mal Fakt. Warum also nicht machen?
Im übrigen sind im Link auch Beispiele aus anderen Ländern (ohne Quote). USA ist eines davon z.B., schon lange. Auch im wissenschafts- und TEchnikbereich.



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So meine ich auch, hab's halt nicht so schön formuliert gehabt.
