Er hat auf jeden Fall eine Steilvorlage geliefert für jeden, der ihm an den Karren hätte wollen. So ein Thema ist in der Tat "ein gefundenes Fressen". Und ein Freispruch nutzt ihm da überhaupt nichts, auch wenn m.E. das mit dem "erpreßbar sein" gerade jetzt gar nicht mehr gegeben ist.
Ein Freispruch scheint kein Gewicht zu haben, sondern das Verfahren, und vor allem noch gut aufbereitet in der Presse, legt das Gewicht. Auf meine Frage hier, ob denn Wulff nach dem Freispruch (und Freispruch erster Güte) wieder "integer" sei, wurde mir nie geantwortet, (nur mal als Beispiel). Wenn man das verallgemeinern täte, hieße es, "man" tut sich schwer damit, ihn nun als (noch) integere Person zu sehen. Und da ging's nicht um auch nur annährend Unappetitliches (oder wie hier jemand sagte: Ekelhaftes).
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Thema: Strauss-Kahn
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25.06.2015, 13:16Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Geändert von Inaktiver User (25.06.2015 um 13:22 Uhr)
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25.06.2015, 13:20Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Hunt kenne ich nicht. Aber Brüderle und DSK, diese beiden Themen, um die es jeweils bei ihnen geht, in einen Topf zu werfen, das ist wirklich etwas weltfremd. Brüderle hat eine Bemerkung gemacht, die der Frau aufstieß. Da ist nichts auch nur annähernd Vergleichbares. Oder beziehst Du dich auf was anderes als die Dirndl-Affäre? (Diem.E.das Wort Affäre nicht mal verdient, mehr ein Sommerloch)
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25.06.2015, 13:22Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ich beziehe mich auf Sexismus, Impulsverhalten und Erpressbarkeit über den einige mächtige Leute inzwischen immer häufiger stolpern, da sich die Welt um sie herum verändert hat und eben nicht mehr der Jungsclub ist.
Es stimmt doch: ein hunt kann nicht mehr davon ausgehen, dass er auf einer Konferenz Schenkelklopfer auf Kosten anderer verteilen kann, weil das Publikum über so was eben nicht mehr lacht. Ebenso wenig Brüderle. DSK kann nicht mehr darauf zählen, dass sein sexuelles Impulsverhalten von einer wie auch immer gearteten Mehrheit toleriert wird oder unter den Teppich gekehrt wird, sondern dass sein Verhalten als schädlich für den Job gilt.
Alle drei haben ihre Posten verloren genau deshalb.
Und natürlich ist ein solches Verhalten ein gefundenes Fressen für Gegner. Damit müssen sie allerdings rechnen.Geändert von Inaktiver User (25.06.2015 um 13:27 Uhr)
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25.06.2015, 13:25Inaktiver User
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25.06.2015, 13:54Inaktiver User
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25.06.2015, 14:01Inaktiver User
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25.06.2015, 14:06Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Zum Strangthema:
Ein Mensch, der derart über Privates stolpert (wie DSK), ist für mich als Politiker mehr als verzichtbar.
Zu Brüderle:
Ein Mann, der so drauf ist (ich meine sein "Kompliment" an die Journalistin Laura Himmelreich) ist für mich weltfremd, lebt irgendwo in den 50er- oder 60er-Jahren. Und ich möchte nicht, dass ein so weltfremder Mensch politischen Einfluss hat.
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25.06.2015, 14:07Inaktiver User
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25.06.2015, 14:11Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
An sich wäre es wichtig, die Frauen zu unterstützen. Leider reduziert sich der Feminismus zusehends selbst. Das mit der Quote finde ich z.B. einfach ein Armutszeugnis.
http://www.rp-online.de/wirtschaft/u...-aid-1.2127626Geändert von Inaktiver User (25.06.2015 um 14:33 Uhr)
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25.06.2015, 14:46Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ich denke, dass keiner von den dreien nur wegen der drei Vorfälle ihren Job verloren haben, es war halt nur mal wieder eins der Symptome, wenn eine Führungskraft nicht mehr den gegenwärtigen Ansprüchen genügt und sich als nicht mehr haltbar erweist.
Das eint die drei durchaus und keine der drei hat in der letzten Zeit durch großartige fachliche Kompetenzen geglänzt. DSK noch am meisten, aber er hatte auch die schwersten Vorwürfe auszubaden.



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