Was bietet der Artikel eigentlich inhaltlich Neues und wo stecken die brisanten Vorwürfe?
Dass Strauss-Kahns Handy gehackt worden ist, glaube ich jederzeit unbesehen. In der hohen Politik (und auch im investigativen Journaslismus) dürfete es im Rahmen der technischen Möglichkeiten nicht selten vorkommen, dass bekannte Persönlichkeiten ausgespäht werden.
Der Zusammenhang zu der Zimmermädchen-Affäre ist aber nebulös. Wäre es eine Intrige gewesen, dann wäre das Ausspähen der Handy-Daten dafür weder notwendig noch hinreichend. Ich brauche doch keine privaten SMS gelesen zu haben, um ein solches Zusammentreffen zu inszenieren.
Dass die Frau zwischenzeitlich eine andere Suite betreten hat und ein anderer Angestellter ihr die Türe aufgehalten hat, ist seit Monaten bekannt. Also nicht eben eine sensationelle Enthüllung.
Und das andere Angestellte auf die Verhaftung mit Freudenbekundungen reagiert haben sollen: Was um Himmels Willen soll das beweisen? Wahrscheinlich gingen sie schlicht und ergreifend davon aus, dass die Kollegin die lautere Wahrheit sagt und waren erfreut darüber, dass sie sich traut, Anzeige zu erstatten.
Oder glaubt jemand im Ernst, dass die Angestellten des Sofitel samt und sonders Kenntnis von einer politischen Intrige hatten und deren glücklichen Ausgang begossen haben?
Antworten
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Thema: Strauss-Kahn
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28.11.2011, 13:28Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
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28.11.2011, 13:39
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01.12.2011, 17:43Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
DSK äußert sich erstmalig direkt zu den Vergewaltigungsvorwürfen:
Uiuiui.Nach seiner Darstellung sei Nafissatou Diallo, die Bedienstete des Sofitel, am späten Vormittag in Raum 2806 aufgetaucht, um das Zimmer zu putzen. Sie sei weder überrascht noch schockiert gewesen, ihn nackt aus dem Badezimmer kommen zu sehen; sie habe sich zur Tür gewandt und ihn dabei angesehen. Er habe dies als Einladung verstanden zu einem "vorschnellen sexuellen Akt".
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01.12.2011, 18:15Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Jetzt bin ich aber geplättet.
Er behauptet also selber keineswegs, dass die Frau sich prostituiert habe oder dass sie oder jemand anderer ihm eine Falle gestellt habe.
Sondern er kommt mit der völllig idiotischen Erklärung an, dass er das Verhalten der Frau als "Einladung" verstanden hat. Warum noch einmal? Weil sie sich zur Tür gewandt hat.
Möglicherweise ist der Mann tatächlich kein Belästiger oder Vergewaltiger, sondern schlicht und ergreifend nicht zurechnungsfähig.
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01.12.2011, 18:27Inaktiver User
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01.12.2011, 19:56
AW: Strauss-Kahn
In der SZ liest sich das so:
Er sei nackt aus dem Bad gekommen und habe plötzlich vor dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo gestanden. Sie habe ihm zunächst tief in die Augen geblickt und dann sein Geschlecht "fixiert". Er habe das als "Einladung" verstanden. Schließlich sei es zu "dieser einvernehmlichen, aber dummen" Geschichte gekommen.
Quelle: Biografie von Dominique Strauss-Kahn - Wenn einer seinen Landsleuten einen Bären aufbindet - Leben & Stil - sueddeutsche.deKörperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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01.12.2011, 19:58
AW: Strauss-Kahn
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Kari Bremnes
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01.12.2011, 20:21Inaktiver User
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01.12.2011, 22:24
AW: Strauss-Kahn
Ich kann keinen Link anklicken.
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01.12.2011, 22:27Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Bei mir funzt der link zu segres' Quelle auch nicht!



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