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Thema: Strauss-Kahn
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20.11.2011, 17:56
AW: Strauss-Kahn
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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20.11.2011, 18:15Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
In Anbetracht der Tatsache, dass ich hier nur wenig mehr Beiträge habe als Du, finde ich die Frage etwas absonderlich. (Ich habe aber das Gefühl, dass man sich in manchen Strängen "festfrisst" und dann aus reiner Gewohnheit mit dem Argumentations-Pingpong weitermacht. Das gilt für einen Großteil der Stränge, die sehr lang werden. Man könnte sie ohne Verluste um 90% kürzen.)
Abgesehen davon: Welche Rolle spielt denn meine persönliche Motivation? Normalerweise interessiert mich nur, was jemand geschrieben hat. Warum jemand hier schreibt, ist mir ziemlich wurscht.
Nee, die Frage nehme ich raus, da mich die Antwort nicht wirklich interessiert.Geändert von Inaktiver User (20.11.2011 um 18:20 Uhr)
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20.11.2011, 18:29Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Die Verdachtsmomente, dass er es mit den sexuellen Selbstbestimmungsrechten der Frauen nicht so genau nimmt, dass er also alles andere als ein harmloser Zeitgenosse oder ein angemessener Präsident für 25 Mio. Menschen wäre. Oder dass er wegen erfahrener Begünstigungen bestechlich wäre.
Meinst du übrigens, die Vielzahl seiner sexuellen Begegnungen "verdünnt" seine Übergriffe? Wozu soll die Auflistung gut sein? Ein paar kleine Kollateralschäden bei einer langen Serie?
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21.11.2011, 13:52
AW: Strauss-Kahn
'Aufgreifen' tun hier im Strang immer diesselben.
Und für mich ist das Thema DSK keine juristische sondern eine ethische Frage.
Ganz besonders verstörend ist in meinen Augen, dass ein gewisses Drecksack-Verhalten auf Biegen und Brechen von Frauen verteidigt wird.
Dahinter steckt ein starker ungebremster Frauenhass und ich frage mich, woher kommt das ?
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21.11.2011, 14:49
AW: Strauss-Kahn
Vielleicht steckt dahinter lediglich die Ansicht, dass
a) nicht ALLE Männer per se Schweine sind und
b) jemand - sogar ein Mann - erst ver- und abgeurteilt werden sollte, wenn die Vorwürfe tatsächlich erwiesen sind, und nicht schon im Stadium von Klatsch und Tratsch, zweifelhaften Aussagen und plötzlichen Erinnerungen von Trittbrettfahrer(innen).
Trotz interessiertem Lesen der diversen Presseberichte seit Monaten, trotz der mehr als 3000 Postings hier, wage ich nicht zu beurteilen, ob SK bezüglich der Vorwürfe "schuldig" ist oder nicht.
Er wurde nicht verurteilt, es kam bisher nicht einmal zu einem Gerichtsverfahren. Das ist Fakt.
Der Rest hier ist Spekulation, Meinung, Auslegung und Interpretation.
Ist ja auch okay, aber man sollte sich dessen gelegentlich mal wieder bewußt werden und das nicht vesehentlich für feststehende Tatsachen halten.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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21.11.2011, 15:45Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Frau Rotfuchs, wo Sie Recht haben, hamse Recht!
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21.11.2011, 16:46
AW: Strauss-Kahn
Also ich unterstelle viele Motive, die andere Nutzerinnen dazu bringt, hier immer wieder mitzschreiben und zu lesen, auch mir selber, aber Frauenhass sehe ich hier nirgendwo.
Wenn darauf hingewiesen wird, dass DSK bisher sehr viele Sexkontakte hatte in seinem Leben und er nun, nach NY, zu einer öffentlichen Person geworden ist und jede Frau in der Welt sich überlegen kann, einen Übergriff anzuzeigen, darüber Interviews zu geben, und jede/r Journalist/in recherchieren kann und dann nicht mehr herauskommt, als die Offenlegung seiner - auch von ihm ironisch kommentierte - Sexsucht und die offensive Anbagerei von Frauen und die Nutzung von käuflichem Sex, und auf rechtlicher Seite 2 Anzeigen wegen versuchter Vergewaltigung, wo es in beiden Fällen kein Gerichtsverfahren gegeben hat, und Du dann davon sprichst:
dann liegt Dir wohl daran, eine moralische Bewertung über DSK abzugeben. Für Dich ist es unerhört, dass er Frauen anbaggert und viel Sex mit vielen Frauen hat. Du unterstellst ihm, dass er häufig oder immer Gewalt anwendet, um Sex zu haben.Ganz besonders verstörend ist in meinen Augen, dass ein gewisses Drecksack-Verhalten auf Biegen und Brechen von Frauen verteidigt wird.
Diese moralische Bewertung hat aber nun nichts mit der rechtlichen Seite zu tun, oder doch - in Deinen Augen? Wäre eine Bestrafung seiner Unmoralität mit einer Strafe in einem Gerichtsverfahren abgegolten?Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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21.11.2011, 17:03
AW: Strauss-Kahn
Nein. Aber es relativiert ein wenig die Vorwürfe, die ihm gemacht werden.
Wenn DSK - nach Meinung einiger - also immer übergriffig ist und immer oder häufig Gewalt anwendet, um Sex zu haben müssten sich nach dieser Anzahl der Sexkontakte wesentlich mehr Frauen gemeldet haben, die ihm das vorwerfen.
Und da man in NY und danach nicht gerade zimperlich mit ihm umgegangen ist und alles, was zu finden war, an die Öffentlichkeit gebracht wurde, kann man davon ausgehen, dass es für Betroffene nicht sehr viele Hemmnisse gibt, genau das zu tun.
Nach Stand der Dinge (das betone ich extra, denn sollte sich die Informations- und Tatsachenlage ändern, dann ändert sich auch meine Meinung!) sind es "nur" 2 Frauen, die ihm vorwerfen, Gewalt angewendet zu haben, bzw. ihm vorwerfen, er hätte sie vergewaltigen wollen.
Das lässt den Schluss zu, dass er in der Regel keine Gewalt anwendet.
Gleichzeitig sage ich, wenn er Gewalt angewendet hat oder eine Frau zum Sex gezwungen hat, ist das völlig irrelevant, ob er viel oder wenig Sexkontakte hatte. Dann muss er dafür Rechenschaft ablegen in Form eines Gerichtsverfahren und in Form von Ermittlungen.
Du gibst eine moralische Bewertung der Handlungen von DSK ab und im Zuge dessen wird er insgesamt als Person als unmoralisch und Frauenverachtend angesehen. Ist das richtig?Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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23.11.2011, 10:43
AW: Strauss-Kahn
Soweit ich mich erinnere gab es in NY noch die Managerin eines Escort-Dienstes, welche ihm keine Damen mehr vermitteln wollte, weil er mit der einen oder anderen Frau grob umgesprungen sei. Man kann natürlich argumentieren, dass auf Aussagen von Prostiutierten und "Madams" keinen Verlass sei - aber da hast du schon einen guten Grund, wieso die nicht Anzeige erstatten würden.
Ich selber würde mich auch nicht melden, da ich kein Interesse daran hätte, zu den blauen Flecken hinzu auch noch durch die weltweite Boulevardpresse gehetzt zu werden.
Ich erlaube mir im Übrigen auch eine moralische Bewertung von DSK und halte ihn für unmoralisch und frauenverachtend. Hätte er einen nordafrikanischen Namen und wäre Migrant würde er auf jeden Fall in Frankreich ziemlich negativ auffallen. Und die Entsolidarisierung die sich unter Anderem darin äussert, dass die reiche Elite sich alle möglichen Eskapaden erlaubt, macht es dem Durchschnittsbürger auch nicht leichter, sich moralisch zu verhalten. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Damen jeweils nicht vom Taschengeld, sondern aus der Spesenkasse bezahlt wurden und werden, nicht nur von DSK.
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23.11.2011, 11:09Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Die Stuttgarter Zeitung schreibt:
Hat aber nix mit Bestechung oder Ähnlichem zu tun. Nie im Leben. Reines Kopfkino.Firmen, die sich öffentlicher Aufträge erfreuen, sollen die Dienste der Callgirls bezahlt haben.
Guten Freunden darf man Gutes tun und Geschenke machen. Und wenn der Unternehmer privat gut mit dem Spitzenpolitiker befreundet ist, dann geht uns das nichts an. Freundschaften sind Privatsache.



Danke schön. Das passt auch wunderbar ins Selbsterfahrungs-Milieu.
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