Ich stelle mir vor, dass eine Frau, die justament vergewaltigt worden ist, sagt, ich bin vergewaltigt worden und dann erzählt, was tatsächlich passiert ist. Sie denkt nicht darüber nach, ob man ihr glaubt oder nicht. Zumal wenn sie nicht "besonders helle" ist, wie du vermutest.
Und noch törichter ist, dass sie behauptet hat, sie ist nochmal hingegangen, um zu putzen. Mit einem frischen Bänderriss in der Schulter! Jo!![]()
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Thema: Strauss-Kahn
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23.08.2011, 16:06Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
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23.08.2011, 16:28Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Sie hatte Sperma an der Bluse und ihr mit Sperma vermischter Speichel war auf Wand und Boden. DSK hatte in der Nacht vor jenem angeblichen Vorfall nächtlichen Besuch einer Unbekannten.
Ein herumliegendes Kondom verbindet diese Bruchstücke relativ mühelos zu einem schlüssigen Handlungsstrang - besonders wenn man sie mit den über DSKs Einladung tratschenden Kolleginnen sowie mit einem schockierend offenen Bademantel verknüpft.
Über eine etwaige Untersuchung der Qualität des Spermas habe ich nichts gelesen - weder so noch so.Übrigens zersetzt sich Sperma relativ schnell. Bei der Spurensicherung kann man vermutlich sehr wohl feststellen, ob die Frau relativ frischen Samen oder Gammel-Sperma vom Vortag zwischen den Zähnen hat.
Ich finde es plausibler als ihre eigene Geschichte - die ja auch von der Staatsanwaltschaft nicht mehr geglaubt wird.Das alles kommt mir sehr konstruiert vor.
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23.08.2011, 16:30
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23.08.2011, 16:33Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Was für ein Pech, dass die Menschen bisweilen bockig sind und sich nicht Deinen Vorstellungen fügen.
Leider deutet alles darauf hin, dass es bei Vergewaltigungen eine hohe Dunkelziffer gibt und viele Frauen (und männliche Opfer wohl erst recht) sehr wohl Angst haben, man könnte ihnen nicht glauben.
Diese Problematik kann man nur schwer wegerklären.
An der Stelle sehe ich das Problem nicht recht. Dass man nach einem Schockerlebnis zunächst die gewohnte Routine abspult, ist eher die Norm als eine erklärungsbedürftige Ausnahme.Und noch törichter ist, dass sie behauptet hat, sie ist nochmal hingegangen, um zu putzen. Mit einem frischen Bänderriss in der Schulter! Jo!
Natürlich kann man sich auch folgende Variante vorstellen: Die Frau betritt die Suite, erblickt den derangierten Strauss-Kahn, fasst innerhalb von fünf Sekunden den raffinierten Plan, ihn durch eine erfundene Vergewaltigung zu Fall zu bringen und auszuplündern, macht ihm Avancen (Nicht ganz ungefährlich. Er hätte sie glatt von der Bettkante stoßen und sich bei der Hotelleitung beschweren können.), vollzieht den Oralverkehr, zieht sich zurück. Betritt dann ein anderes Zimmer, um sich kunstvoll und fachgerecht einen Bänderriss selber beizubringen.
Und schnappt sich dann ihre Putzmittel, um zunächst mit der Arbeit forzufahren.
Wozu? Warum soll eine Frau, die eine Falschbeschuldigung wegen Vergewaltigung plant, Anstalten machen, das Zimmer zu putzen. Um der Staatsanwaltschaft und den Hobby-Detektiven in aller Welt einen Anhaltspunkt zu liefern?
Ich finde diese Geschichte beim besten Willen nicht besonders plausibel.
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23.08.2011, 16:44Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Diese Problematik ist doch nicht neuartig.
Es hilft ja nichts: die Staatsanwaltschaft in New York hat eine große, moderne Spezialabteilung für Sexualdelikte.
Und der Oberste Staatsanwalt, Vance, hat deutlich gemacht, dass er keinen Zentimeter weichen werde, bei der Vertretung jener armen, gläubigen Muslima gegenüber jenem kriminellen Franzosen, egal wie reich er sein möge.
Das finde nun wiederum ich äußerst konstruiert, zumal es von dieser Analphabetin ein hohes Maß an Geistesgegenwart erfordert hätte.Natürlich kann man sich auch folgende Variante vorstellen: Die Frau betritt die Suite, erblickt den derangierten Strauss-Kahn, fasst innerhalb von fünf Sekunden den raffinierten Plan, ihn durch eine erfundene Vergewaltigung zu Fall zu bringen und auszuplündern, macht ihm Avancen (Nicht ganz ungefährlich. Er hätte sie glatt von der Bettkante stoßen und sich bei der Hotelleitung beschweren können.), vollzieht den Oralverkehr, zieht sich zurück. Betritt dann ein anderes Zimmer, um sich kunstvoll und fachgerecht einen Bänderriss selber beizubringen.
Eben. Das passt wirklich überhaupt nicht.Und schnappt sich dann ihre Putzmittel, um zunächst mit der Arbeit forzufahren.
Wozu? Warum soll eine Frau, die eine Falschbeschuldigung wegen Vergewaltigung plant, Anstalten machen, das Zimmer zu putzen. Um der Staatsanwaltschaft und den Hobby-Detektiven in aller Welt einen Anhaltspunkt zu liefern?
Es sei denn, erst beim Putzen jener anderen Zimmer hat sich der Gedanke an eine Intrige geformt.
Die musste dann natürlich umgesetzt werden, und dazu war es unabdingbar die Suite noch einmal zu betreten. Anders als im Falle echter traumatischer Übergriffe musste sie vor DSK ja keine Angst haben - eher er vor ihr.
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23.08.2011, 16:50Inaktiver User
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23.08.2011, 16:58Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Bei einem sexuell hyperaktiven Mann, der kurz zuvor Sex gehabt hatte, ist ein gebrauchtes Kondom im Hotelbadezimmer sicher keine abenteuerliche Vorstellung.
Und wenn es stimmt, dass die Kolleginnen die Einladung durch DSK in den falschen Hals bekommen haben, dann haben sie darüber getratscht. Spekulativ ist die Annahme, Diallo hätte davon erfahren.
Wenn sie davon erfahren hat, wäre das wohl kaum ausreichend gewesen einen solchen Plan zu triggern, aber es wäre ein Mosaiksteinchen gewesen, das mit anderen Mosaiksteinchen zusammen relativ spontan diese "grandiose" Geldbeschaffungsidee entstehen lassen konnte.
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23.08.2011, 17:08Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Das habe ich nun wirklich nie behauptet.

Frustrierend für ihn. Er muss sich als Staatsanwalt zur Wahl stellen, fand den Fall optimal für Werbezwecke - und musste sich dann mit Unklarheiten herumschlagen.Es hilft ja nichts: die Staatsanwaltschaft in New York hat eine große, moderne Spezialabteilung für Sexualdelikte.
Und der Oberste Staatsanwalt, Vance, hat deutlich gemacht, dass er keinen Zentimeter weichen werde, bei der Vertretung jener armen, gläubigen Muslima gegenüber jenem kriminellen Franzosen, egal wie reich er sein möge.
Durch dieses Wahlkampfgetöse ist ein Staatsanwalt fast gezwungen, sich am Anfang eines Verfahrens als scharfer Hund zu profilieren und hat entsprechend große Probleme damit, wenn der Fall sich nicht so kompikationslos wie gedacht erledigen lässt.
Das kann sowohl für den Angeklagten wie auch für einen Anzeigeerstatter ein riesiger Nachteil sein.
Der Angeklagte muss damit rechnen, massiv vorverurteilt zu werden - und der Anzeigeerstatter muss befürchten, wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen zu werden, wenn er selber keine blütenweiße Weste hat und sich nicht als optimales Opfer vermarkten lässt.
Irgendwie sind mir verbeamtete Staatsanwälte lieber.
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23.08.2011, 18:19
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23.08.2011, 19:41Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ich neige mittlerweile dazu, Deine Kondom-Geschichte für praktisch ausgeschlossen zu halten.
Der Grund ist folgender: Sie wurde gegen zwölf Uhr beim Betreten von SKs Suite gesehen. Nach ihren eigenen Angaben kam es dort zu einem Übergriff. Nach Deinen Überlegungen kam sie später auf die Idee, die Attacke zu erfinden.
Die Krux ist folgende: Die Auswertung der Schlüsselkarte ergab, dass sie um erst um 12 Uhr 26 kurz ein anderes Zimmer betreten hat, und noch in derselben Minute in SKs Suite gegangen ist.
Angenommen, es kam nie zu sexuellen Handlungen: Wo hat sie dann in der knappen halben Stunde zwischen 12 Uhr und 12 Uhr 26 gesteckt? Sie musste ihr Pensum schaffen und wird nicht mehr als 25 Minuten rauchend auf dem Lokus verbracht haben. Wenn sie zwischenzeitlich ein anderes Zimmer betreten hätte, dann wäre das anhand der Karte nachzuvollziehen. Dass sie auf dem Gang herumgestanden ist und Löcher in die Luft gestarrt hat, ist sehr schwer vorstellbar.
"Jene anderen Zimmer", die sie zwischendurch geputzt hat, gibt es nicht. Das zeigt die Schlüsselkarte.
Nein, sie ist wohl auf SK getroffen und es kam in dem Zimmer zu sexuellen Handlungen.



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