Da stimme ich dir ausnahmsweise voll und ganz zu .
In Deutschland es sind gerade mal lächerliche 30 % .
In Unterhalts und Scheidungsfällen sind es nur 40 %
und davon sind gerade mal 95 % gelogen .
Sicher muss man solchen Behauptungen immer nachgehen , ganz klar und ohne Einschränkung . Nur steht im Falle einer Falschbeschuldigung der Schaden in keinem Verhältnis zum Vorwurf . Gibt da gerade aktuell ein schönes Beispiel bei SPON . Es würde auch reichen erstmal zu ermitteln ob etwas an der Sache dran ist indem man insbesondere die Betroffene Frau auf ihre Glaubwürdigkeit überprüft ( falls keine klaren Beweise DNA etc vorliegen ) und dann Haft zu verordnen anstatt wie mittlerweile zumindest " scheinbar " üblich erst zu verhaften und den Beschuldigten zu ruinieren und dann mal ganz gemütlich zu ermitteln ob an dem Vorwurf etwas dran ist .
Na und wenn es eben nicht stimmt dann gibts eben 11.-Euro Haftentschädigung pro Tag . Super Sache .
Und schon gar nicht ist die Welt voll von 30-jährigen Frauen, die freiwillig 60-jährigen fremden Männern, mal eben so aus Lust und Laune und ganz spontan den Schwanz lutschen.
Frag mich das nochmal in 20 Jahren
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Thema: Strauss-Kahn
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02.06.2011, 01:06Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Geändert von Inaktiver User (02.06.2011 um 01:09 Uhr)
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02.06.2011, 01:07
AW: Strauss-Kahn
Das ist leider falsch und wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer:
20 Minuten Online - Erschreckend: Jede fünfte Vergewaltigung ist erfunden - Basel
Strafjustiz: Böse Eloquenz | Dossier | ZEIT ONLINE
Zitat Prof. Günther Koehnken, häufig als Gerichtsgutachter tätig:
ZEIT: Wie hoch denn?
Köhnken: Um die dreißig, vierzig Prozent.
ZEIT: Welche Delikte kommen für falsche Beschuldigungen infrage?
Köhnken: So gut wie alle – bis hin zu Mord und Totschlag. Aber ganz überwiegend sind es Sexualdelikte. Und hier hat die Zahl der Erwachsenen – in der Regel Frauen – auffällig zugenommen, die behaupten, Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein und bei denen gleichzeitig eine psychiatrische Grundproblematik, meistens eine Persönlichkeitsstörung, vorliegt. Das sind Konstellationen, bei denen die Justiz Bedenken kriegt, und dann werden Gutachten eingeholt.
Weiteres Beispiel:
Allein in der Hamburger Rechtsmedizin melden sich pro Monat zwei bis drei junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren, die versuchen, sich als angebliche Opfer von Gewalt- und Sexualdelikten vorzustellen. Die meisten werden rasch enttarnt, denn die Befunde decken sich nicht mit ihren Schilderungen. Viele gestehen alsbald. Die Motive der Frauen sind unterschiedlich, manche wollen jemandem gezielt Schaden zufügen, andere flüchten sich in die Opferrolle, um einem Konflikt in der Familie oder am Arbeitsplatz zu entrinnen, wieder andere wollen einfach nur die Zuwendung der Umwelt erzwingen.
Quelle
Der Leiter der Hamburger Gerichtsmedizin, Prof. Püschel, im Kachelmann-Prozess:
Quelle1000 bis 1500 Geschädigte aus ganz Norddeutschland stellen sich den hanseatischen Medizinern pro Jahr vor, unter ihnen bis zu 150 Frauen, die angeben, vergewaltigt worden zu sein. Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.
In Püschels Opferambulanz haben sich im Jahr 2009 genau 132 Vergewaltigte vorgestellt: Bei 27 Prozent der Frauen hielten die Ärzte die Verletzungen für fingiert, bei 33 Prozent für echt. Bei den restlichen 40 Prozent haben die Hamburger Rechtsmediziner nicht ermitteln können, wer der Urheber der Blessuren war: der beschuldigte Mann oder das Opfer selbst.
Ich habe Studien gesehen, die Falschbeschuldigungsraten zwischen 25 und 60 % benennen, 40-50 % scheint mir realistisch.
Selbst 25 % sind alles andere, nur nicht "verschwindend gering".
Hier ein Artikel aus einer forensischen Zeitschrift, der einige der Studien aufführt:
http://www.theforensicexaminer.com/archive/spring09/15/Geändert von arouet58 (02.06.2011 um 02:06 Uhr)
Cum grano salis
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02.06.2011, 10:35
AW: Strauss-Kahn
...Aber die Wahrheit überall in der Welt ist: die Falschbeschuldigungsrate in Bezug auf sexuelle Straftaten gegen Frauen ist verschwindend gering. Die Welt ist nicht voller Frauen, die Männer anscheißen wollen.
Und schon gar nicht ist die Welt voll von 30-jährigen Frauen, die freiwillig 60-jährigen fremden Männern, mal eben so aus Lust und Laune und ganz spontan den Schwanz lutschen.
Letztendlich geht es immer um einen konkreten Fall, in welchem die Wahrscheinlichkeiten mitbedacht werden.
Ehrlich gesagt fühle ich mich als Frau angesichts des letzten spektakulären Falles etwas erleichtert, wenn explizit davon ausgegangen wird, dass "die Welt - nicht - voll von 30-jährigen Frauen ist, die freiwillig 60-jährigen fremden Männern, mal eben so aus Lust und Laune und ganz spontan den Schwanz lutschen".
Mich würde es inzwischen wirklich nicht verwundern, wenn maßgebliche Stimmen im Laufe des Prozesses in Erwägung ziehen, dass das Zimmermädchen es auf DSK angelegt habe.
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02.06.2011, 11:09
AW: Strauss-Kahn
Deine Beispiele, Arouet, beziehen sich auf Deutschland. In der Schweiz dürfte es ähnlich sein. Das ist aber nicht "die Welt". In Afrika ist das undenkbar, in islamischen Ländern auch. Ebenso in Indien und den meisten andern Ländern. z.B. Marokko: Da werden munter "les bonnes" missbraucht und landen dann irgendwann auf der Strasse als Prostituierte. Ihre einzige Mitschuld ist, dass sie armer Leute Kinder waren. Ich gehe davon aus, dass das Küchenmädchen, um das es hier geht in Afrika sozialisiert wurde, und sich auch benimmt wie eine Afrikanerin.
Dass hier mehr Männer ungerechtfertigt sexueller Straftaten beschuldigt werden hat vor allem mit der zunehmend hysterischen Verhaltensweise grösserer Bevölkerungskreise zu tun, die übrigens auch vor Männern nicht haltmacht. Ich erinnere mich an Zeiten, als mein Vater mich als kleines Kind zu Fussballendspielen mitnahm. Damals gab es weder Krawalle noch Tränengaswolken, am ersten Mai demonstrierten gefasste Arbeiter - heute ist das eine Strassenschlacht meist jugendlicher Chaoten mit der Polizei, der Grund ist einfach die Randale. Anstand und Würde sind keine Werte mehr, die für irgendjemanden hier etwas zählen. Anderwo läuft das ganz anders. Wer arm ist, hat doch immerhin seine Würde, seine Ehre als Werte.
Das ist ganz und gar ein Problem, welches der westlichen Kultur zuzurechenen ist. Dekadenz ist eben nicht nur schön.
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02.06.2011, 11:26Inaktiver User
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02.06.2011, 11:30
AW: Strauss-Kahn
Du fragst, was meine Argumentation soll?
Vorab: ja, zur Wahrscheinlichkeit gehört immer auch, dass das Unwahrscheinliche passiert. Und ja: immer steht der Einzelfall im Mittelpunkt bei einem juristischen Verfahren. Und nochmal ja: jeder Angeklagte gilt als unschuldig, solange er nicht rechtskräftig verurteilt ist. So wie Kachelmann: er ist nicht schuldig.
Das, was ich für wahrscheinlich halte, ist im Zusammenhang zu sehen mit den ganzen Beiträgen, die ich zu diesem Einzelfall geschrieben habe. Und in dieser (meiner) Beurteilung spielt dann letztendlich auch kriminalstatistische Wahrscheinlichkeit eine Rolle (für mich). Sowas spielt ja bspw. auch für Polizei und Gericht hin und wieder eine gewisse Rolle, wenn es darum geht, wie denn das 'Vorleben' eines Angeklagten zu werten ist. Und da frage ich schlicht und einfach: wie wahrscheinlich ist es, dass ein Mann zwei Mal in seinem Leben zu Unrecht einer sexuellen Straftat beschuldigt wird? Und da meine ich, diese Wahrscheinlichkeit ist extremst gering.
In der Gesamtbeurteilung dieses Falles, gem. den vorliegenden Fakten, bzw. Umständen veranlasst mich das zu der Meinung, dass an den Vorwürfen gegen DSK sehr wahrscheinlich was dran sein wird. Das ist meine Auffassung zur Zeit - und diese Auffassung schreibe ich hier in dieses Forum rein. Ich denke, das ist okay - lasse mich aber auch gern davon überzeugen, dass ich mit dieser Herangehensweise falsch liege.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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02.06.2011, 12:23
AW: Strauss-Kahn
London, June 2 (ANI): Former IMF chief Dominique Strauss-Kahn's ally Jack Lang, has been accused of 'an orgy with little boys' in Morocco.
No one directly came out and accused Lang of the orgy, but Luc Ferry, a former minister of the Socialist party in France hinted about it on TV, by saying that an attack took place in Marrakech city.
He said the attack uncovered by police who raided a 'palm grove', was an open secret that had been discussed openly by a former Prime Minister, The Daily Mail reports.
Ob das stimmt, keine ahnung...ich nehme aber mal an dass da noch mehr geschichten an den tag kommen.Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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02.06.2011, 15:44Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Welchen Vorfall meinst du?
Den des kleinen Jungen, der sich an die Schulbusfahrerin drückte und daraufhin echt Ärger kriegte wegen sexueller Belästigung? Oder den Buben, der einer Grundschul- oder Kindergartenfreundin einen Kuss gab und deshalb hinausgeworfen wurde?
Oder meinst du den 10-jährigen, der seiner 5-jährigen Schwester das Höschen runterzog und daraufhin nachts von der Polizei abgeholt und in Handschellen abgeführt worden ist? Das war eine US-schweizerische Familie, die, sobald sie den Buben nach 2 Wochen - vorläufig - aus dem Gefängnis loseisen konnte, das Land verlassen hat.
Und was ist mit der Warnung, die es vor einigen Jahren auf der Internetseite des Deutschen Auswärtigen Amtes gab, keinesfalls sein Kind nackt zu fotografieren - z.B. im eigenen Garten oder in der Badewanne?
Oder schwebte dir ein anderer, hier nicht erwähnter Vorfall vor?
Die USA scheinen der Meinung zu sein, a) Nabel der Welt und b) Maßstab aller Dinge zu sein. Aber es ist allein unsere Schuld, wenn wir diesen Anspruch akzeptieren. Da müssen wir hier uns schon selber an der Nase fassen, selber überlegen, ob wir zu unkritisch alles annehmen und ob der American Way of Life für Europäer allen Ernstes erstrebenswert ist oder nicht.In einem gebe ich dir recht deutschland macht amerika alles nach, das ist bestimmt auch die schuld von amerika.
Aber wir kommen vom Thema ab, und du hast sowieso kein Interesse daran, das weiter zu verfolgen. Das konnte man daran erkennen, dass du mit keiner Silbe auf meine Antwort bezüglich der US-Justiz eingegangen bist.
Ist auch gar nicht nötig, da ebenfalls nur am Rande Thema.
* end of off-topic *Geändert von Inaktiver User (02.06.2011 um 15:58 Uhr)
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02.06.2011, 16:09Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Ein running gag, soso.
Und wahrscheinlich ist es auch ein running gag, dass in USA in einem Raum, in dem sich ein Mann und eine Frau aufhalten (als Kollegen, Chef + Mitarbeiterin, Professor + Studentin), die Türe prinzipiell offen bleibt.
Ja, aber Angst wovor?Genauso wie bei starken Männern, die bei kleinen Frauchen den Aufzug verlassen, geht es hier um Angst.
Der starke Mann und die kleinen Frauchen. Soso.
Wenn körperliche Größe oder Stärke als Argument angeführt werden, weshalb Männer keine Angst zu haben brauchen vor Falschbeschuldigung, dann weiß ich, wie ich das einzuordnen habe.
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02.06.2011, 17:19
AW: Strauss-Kahn
Solche Dinge meinte ich mit dem "amerikanischen Puritanismus" (kenne jetzt die genannten Fälle nicht).
Oder wenn bei einer Campusparty geknutscht wird und daraufhin die Exmatrikulation droht.
Oder wenn der 19jährige, der mit der 17jährigen eine Beziehung hat, fürchten muß, daß er wegen "Vergewaltigung Minderjähriger" in Knast geht.
Wo sozusagen jedweder sozialer Kontakt schon mal präventiv unter Generalverdacht von Sünde und Teufel steht, was mit drakonischsten Strafen quasi "gerächt" werden muß.
Du hingegen suggerierst, daß alles unterhalb einer vollzogenen Vergewaltigung unter massiver Gewalteinwirkung sozusagen nicht weiter der Rede wert wäre, ggf. zwischen den Beteiligten zu regeln wäre (Ohrfeige).
Beides sehe ich als Extrempositionen, die der Realität sexualisierter Verhaltensweisen nicht gerecht werden.
Ich finde die Geschichte mit der Einvernehmlichkeit schon ein zentrales Kriterium, sowie weiterhin die Frage von Machtverhältnissen, die es erschweren bis unmöglich machen können, die eigenen Grenzen durchzusetzen. Aber da werden wir uns wohl nicht einig.
lg lenitaGeändert von lenita (02.06.2011 um 17:36 Uhr)



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