Die Polizei war Strauss-Kahn durch einen Trick auf die Spur gekommen. Der hatte, entgegen erster Angaben der Polizei, irrtümlich angenommen, dass er sein Mobiltelefon im Hotel hatte liegen lassen und rief deshalb noch einmal dort an. Auf Anweisung der nach dem Zwischenfall vom Hotel herbeigerufenen Polizei versprach ihm der Rezeptionist, dass man ihm das Handy bringen werde. Somit war klar, dass sich der IWF-Chef auf dem Weg zu einem Air-France-Flug nach Paris befand. Der Fahrer des Hotels, der ihn eilig zum John-F.-Kennedy Flughafen gefahren hatte, beschrieb den IWF-Chef laut der „New York Times“ später als „übernervös und gestresst.“Stuttgarter ZeitungDie Übernachtung in New York war offenbar kein dienstlicher Aufenthalt.
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Thema: Strauss-Kahn
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16.05.2011, 20:33
AW: Strauss-Kahn
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17.05.2011, 00:55Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
In den Schweizer Nachrichten hörte ich gestern abend noch, dass er offenbar in einen weiteren gravierenden Fall in den USA verwickelt sein soll.
Was ist da denn los?
Quelle: Hat Strauss-Kahn ein Alibi? - Tagesschau - Schweizer Fernsehen: SF Videoportal
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17.05.2011, 02:58
AW: Strauss-Kahn
Wie auch immer, es hat alles auch sein Gutes.
So begreift hoffentlich irgendwann jeder:
Wir sind alle nur Menschen, schwach wie wir alle sind - wir alle. Ohne Ausnahme.
Wie gut, wenn es da einen Gott gibt, der gnädig mit uns ist.
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17.05.2011, 08:46
AW: Strauss-Kahn
Warum? Es gibt viele Gründe: Man (wer immer) will ihn nicht als Präsident in Frankreich. Der IWF ist zu einflußreich, der Euro zu stark, Griechenland bangt um die Hilfe, etc. etc.
Zunächst ist er unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist. Und warum sollte er ein Zimmermädchen vergewaltigen, wenn er sich jede Edelnutte leisten kann?Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
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17.05.2011, 09:02
AW: Strauss-Kahn
Weil er seinem Ego nicht zuträglich ist, für Sex zu bezahlen. Weil er der Meinung sein könnte, dass so ein dahergelaufendes Zimmermädchen afroamerikanischer Abstammung dankbar sein muss, ihm einen blasen zu dürfen? Weil er auf Sex mit Frauen anderer Hautfarbe steht? Weil ihm die Sicherung durchgeknallt ist, er sich sowieso gerade einen im Bad runtergeholt hat und da kam ihm das Zimmermädchen gerade recht?
Mir fallen da viele Möglichkeiten ein."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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17.05.2011, 09:14
AW: Strauss-Kahn
Und: wie soll eine solche Verschwörung faktisch abgelaufen sein? "Jemand" findet heraus, in welchem Hotel S.K. sein wird, spricht dann die Zimmermädchen eine nach der anderen an, ob sie bereit wären... - was ein ziemliches Risiko ist, denn wie kann man sich sicher sein, dass die ausgewählte Frau nicht a) absagt und b) zur Polizei geht, wenn die ganze Geschichte passiert ist?
Dann muss dieses Zimmermädchen sich auf dem Stockwerk einteilen lassen, in das Zimmer gehen, sich selber Kratzspuren beibringen ( und zwar so, dass DNA Spuren von S.K. zu finden sind) und schreiend aus dem Zimmer laufen.
Der verblüffte S.K. hat natürlich sofort geschnallt " oh, ich soll reingelegt werden - da mache ich mich mal besser aus dem Staub!" und rast davon.
Und jetzt ruht die gesamte Last des " jemands" auf einem ihm ziemlich unbekannten Zimmermädchen... Denn falls dieses unter der Attacke der gegnerischen Anwälte zusammenbricht und gesteht, geht es " jemandem" an den Kragen...
Ich weiss nicht. Erscheint mir weniger schlüssig als die Vorstellung, dass ein mächtiger Mann, von dem seit langem bekannt ist, dass er viele Frauengeschichten hat, und der sehr von sich und seiner Bedeutsamkeit überzeugt ist, Lust hatte und sich einfach nicht vorstellen konnte, dass eine kleine Zimmermamsel ihm Schwierigkeiten machen kann.
Viele Grüsse
annapaulemaxGeändert von annapaulemax (17.05.2011 um 09:17 Uhr)
The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)
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17.05.2011, 09:45Inaktiver User
AW: Strauss-Kahn
Das erscheint mir derzeit auch die plausiblere Variante.
Fakt ist wohl eins (das kann natürlich theoretisch auch Teil des Verschwörungsplans sein): Das Zimmermädchen hat nicht Herrn Strauß-Kahn angezeigt, sondern den Herrn aus Zimmernr. XY. Erst später hat sie ihn durch Gegenüberstellung identifiziert.
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17.05.2011, 10:46
AW: Strauss-Kahn
Dieser Satz passt gut als Lebensmotto.
Gestern habe ich ihn den Nachrichten gehört, wie ihn ein Sprecher als Freund Griechenlands bezeichnet hat, weil er für weitere Finanzhilfen für Griechenland sei.
Halten die uns alle für blöd?
Das Geld kommt ja nicht den Griechen zugute sondern den Banken, die horrende Gewinne machen, weil die Zinsen so hoch sind.
Ein Freund Griechenlands wäre er, wenn er verkünden würde, dass Griechenland ein paar Jahre keine Zinsen bezahlen müsste, bis das Land sich etwas erholt hat.
Ich kapiere einfach nicht, warum sich eine Bank Geld für 1 Prozent leihen kann und dieses an Staaten mit 4 bis 5 % Zinsen weitergeben kann. Der Gewinn bleibt bei der Bank, Verluste werden durch die Steuerzahler ausgeglichen.
Nein, DSK ist kein Freund Griechenlands, er ist Franzose und daran interessiert, dass Frankreich und die französichen Banken möglichst viel Gewinne machen.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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17.05.2011, 11:08
AW: Strauss-Kahn
Ich verstehe die Herleitung nicht. Warum sollte das ein Verschwörungsplan sein?
Vielleicht weil sich das Personal des Hotels angeblich schon vorher über ihn beschwert hat?
Oder deshalb?
So seien die Anwälte während des Gerichtstermins überrascht gewesen, einer sehr "unattraktiven" Frau gegenüber zu stehen.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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17.05.2011, 11:14
AW: Strauss-Kahn
Was spielt das Attraktivsein beim das Vergewaltigen für eine Rolle? Doch nur eine sehr untergeordnete. Die meisten holen sich ihren Kick woanders her.So seien die Anwälte während des Gerichtstermins überrascht gewesen, einer sehr "unattraktiven" Frau gegenüber zu stehen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)


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