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16.05.2011, 07:52Inaktiver User
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
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16.05.2011, 13:50
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
Express vom 14.05.:
"KEIN PORTO FÜR ZENSUS
Düsseldorf-
Bei der Rüchsendung von Fragebögen zur Volksbrfragung müssen
Bürger kein Porto auf die Briefe kleben, erklärte das Statistische Landesamt."
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17.05.2011, 01:15
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17.05.2011, 08:34Inaktiver User
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17.05.2011, 09:06Inaktiver User
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
ich frage mich immer wieso die Leuts dagegen sind Dinge von sich zu nennen die sowieso bekannt sind, daneben aber in diversen Foren oder Sowiesobooks ihr komplettes Sexleben ausbreiten. Sie kaufen sich dann noch von dieser Art Firmensekte den Kram, mit dem sie sich noch mehr abhängig von denen machen.
natürlich- wie eingangs gesagt wurde - will man´s nicht erklären - (=möchte jetzt nicht drüber nachdenken, sonst kommt vielleicht ein ERROR/Division durch Null); man ist einfach nur DAGEGEN, so wie gegen vieles andere auch. Gibt kaum ein Land auf der Welt wo so viele DAGEGEN-Aufkelber auf Heckscheiben kleben wie in DL.
Man fühlt sich belästigt hierzulande, ist individuell.
Man möchte einfach nicht drüber reden, ob man das nicht akzepieren kann, etc.
in einer Ex-WG waren die ähnlich drauf, schon bei der Zählung Ende der 80er-Jahre. Immerhin, so war zu erfahren, würde man sich "kontrolliert" vorkommen.
selbst wäre ich gern man "kontrolliert" worden. Keiner will was wissen von dir, niemand fragt nach, und erzählt höchstens mal stundenlang nur von sich. Wenn´s hoch kommt, bist du ne handvoll kleiner Einträge auf Formblättern bei Versicherungen und Ämtern, und es wird nichts weiter von dir verlangt dass du ruhig deine Arbeit machst und wieder nach Hause fährst und niemanden auf den Keks gehst. Noch nicht mal Leute die bei dir Klingeln oder anrufen und dir einen Vertrag unterjubeln wollen, wollen wirklich was von dir wissen, obwohl sie das Eingangs so meinen.
Niemand will wirklich was von euch wissen, was ihr mal gemacht habt, was ihr mit eurem Leben angefangen habt, wer euch liebt und wer euch hasst. Es sei denn, sie können Geld damit machen. Da könnt ihr ganz beruhigt sein.
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17.05.2011, 21:03
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
Dieses "Argument" kommt ja von den Volkszählungsbefürwortern wie ein pawlowscher Reflex ständig, daher nochmal zur Klarstellung: der Vergleich hinkt, denn bei Facebook, Twitter, oder von mir aus auch Sony (das Beispiel wähle ich bewusst wegen des jüngsten Datenskandals) entscheidet der Benutzer freiwillig, ob er den Dienst nutzen möchte, welche Daten er bereit ist von sich Preis zu geben, und ob er generell die Vorteile, die ihm durch den Dienst entstehen höher einschätzt als dass potenzielle Risiko für seine Daten.
Das ist bei der Volkszählung eben nicht gegeben, denn egal ob ich will, oder nicht, ich werde erstmal mit großen, fetten Bußgelddrohungen eingeschüchtert, der Staat lässt die Muskeln spielen, der kleine Bürger soll kuschen oder zahlen.
Wofür? Dafür, dass man zukünftig angeblich besser planen kann, wo marode Straßen saniert und neue Altenheime gebaut werden sollen? Und es gibt keine Möglichkeit, dies anders zu planen, indem man beispielsweise den Verkehr beobachtet (Straßenbau), oder auf ohnehin schon vorhandene Daten zurückgreift? Mir erscheinen die angeblichen Vorteile als viel zu gering und unglaubwürdig, um das höchstrichterlich bestätigte Recht auf informationelle Selbstbestimmung durch diese staatlich verordnete Bespitzelung bewusst auszuhebeln.
Der eigentliche Skandal an der Volkszählung ist, dass es kein Skandal ist, sprich: die Medien haben sich im Vorfeld ruhig verhalten, es gab wenige Proteste, schlicht weil auch wenig darüber bekannt war.
Da wäre ich mir eben nicht so sicher. Wo persönliche Daten zusammen mit mehr oder minder intimen Informationen (Migrationshintergrund, Partnerschaft, Immobilienbesitz, etc.) von Millionen Menschen in einer Datenbank gespeichert werden - und zwar nich anonym wie immer erzählt wird (die Anonymisierung soll erst vier Jahre später durchgeführt werden!), weckt man Begehrlichkeiten.Niemand will wirklich was von euch wissen, was ihr mal gemacht habt, was ihr mit eurem Leben angefangen habt, wer euch liebt und wer euch hasst. Es sei denn, sie können Geld damit machen. Da könnt ihr ganz beruhigt sein.
Nicht nur durch Politiker, Ämter, etc. sondern auch Kriminelle. Und wer glaubt, dass ausgerechnet der Staat die besten Administratoren beschäftigt, die fähigsten Sicherheitsexperten angestellt hat, dass diese Daten nicht "versehentlich" in fremde Hände geraten? Hatten wir nicht genug Datenskandale in letzter Zeit? Man muß ganz schön naiv sein zu glauben, dass diese Daten nicht geleaked werden.
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17.05.2011, 22:11Inaktiver User
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
naja vielleicht ist das bei mir ja anders, Homer
vielleicht hätte ich schreiben sollen von mir will niemand was wissen. Bis auf die Kriminellen, tatsächlich, da haste Recht, die sich meine KtoNr merken wollen, oder ne PIN-Nummer. Vielleicht wollen die wissen wo mein Portemonnaie ist, oder eine Sekte, die mich beeinflussen will damit ich denen mein Gehalt überweise und die das an Tom Criuse weiterleiten.
kann ja auch sein, dass die mich nach meinen sexuellen Vorlieben fragen und mir dann unaufgefordert kostenpflichtige Utensilien dazu schicken. Oder Spione aus Nordkorea, denen dann mein Arbeitgeber bekannt ist über Umwege Konstruktionspläne erspähen wollen.
früher, als ich noch bei Arbeitsamt gemeldet war, haben die meine Daten allerdings auch weitergeben, was sehr zum Nachteil war, bei den ensprechenden Firmen brauchste dich dann gar nicht mehr zu bewerben, da biste gleich unten durch als "einer vom A-Amt".
allerdings, die ganzen Versicherungen und Versorger, Strom, Telefon, etc., die haben doch auch alle unsere Daten. Die könnte die doch auch weitergeben, oder?
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18.05.2011, 13:33
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
Nunja, ich habe die "stichprobenartige" Befragung hinter mir. Die gilt übrigens für alle Bewohner eines Hauses. Mitgeteilt wurde uns das durch eine Postwurfsendung. Meine Eltern haben die Formulare durch eine Mitarbeiterin ausfüllen lassen, die übrigens eine Bekannte aus dem gleichen Ort war. Schrub hier nicht jemand, dass die Befragung nicht von Ortsansässigen durchgeführt werden darf? Und wir sind ein verdammt kleines Dorf ...
Ich habe den Spaß online erledigt, weil ich erzwungene Besuche nicht mag. Hat mich ca. 45 min Arbeit für 3 Personen gekostet. Die Fragen nach Hartz IV und nach den Bewerbungen fand ich auch sehr grenzwertig, aber da ich berufstätig bin, war das eh wurscht.
Seltsam fand ich auch, dass sogar bei Kindern nach der Religion gefragt wurde. Zumindest muss man angeben, ob man Mitglied einer kirchl. Organisation ist oder so ähnlich, die Frage nach der Religion konnte man dann offen lassen. Ich frage mich, was das für ein Quark sein soll. Vielleicht ist die Software auch nur schlecht programmiert ...
Demnächst erwartet mich dann auch noch der Fragebogen für Hausbesitzer, der fälschlicherweise erst meinen Eltern zugeschickt wurde ... ich freu mich schon drauf ...."Sie können gerne ihr Toilettenpapier dreimal wenden. Es hilft aber nichts, solange die Inder mehrheitlich in den Bach scheißen." RG
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18.05.2011, 14:35
AW: Volkszählung 2011 - ich möchte nicht gezählt werden
OT
was ist eigentlich der Infinitiv von "schrub"?
"The fate of animals is of greater importance to me
than the fear of appearing ridiculous;
it is indissolubly connected with the fate of men."
~ Emile Zola
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18.05.2011, 14:59Inaktiver User



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