Dass es egal ist, wer in den USA den Präsidenten gibt. Ob ein geistiger Tiefflieger oder ein eloquenter Jurist, [edit]und Berufs-Sohn oder ein schwarzer Sozialarbeiter im Weißen Haus residiert - die Politik der USA variiert allenfalls in Nuancen.
Fast hätte ich ein Tränchen der Rührung zerdrückt, aber dann ist mir doch noch rechtzeitig eingefallen, was der Mann nach eigenem Bekunden so richtig gut kann: morden.Obama hat versucht, für die Guantamo-Häftlinge Staaten zu finden, die sie aufnehmen. Kaum einer hat sich dazu bereit erklärt.
Ständig saßen ihm die Republikaner im Genick.
Er ist nicht perfekt, er entsprach den meisten Vorstellungen nicht, worunter vermutlich auch seine eigenen waren.
Das Regierungsgeschäft ist schwierig, speziell dann, wenn die gegnerische Partei nicht das Staatswohl im Sinn hat, sondern vielmehr die Pfründen ihrer wohlhabenden ParteigängerInnen.
Auch sonst ist die Welt mit diesem Friedensnobelpreisträger nicht friedlicher geworden, wie unschwer daran zu erkennen ist, mit wie vielen Staaten sich die USA im 7. Jahr nach Amtsantritt von B.O. im Krieg befinden.
Von dem Keil, den die USA zwischen Europa und Russland getrieben haben und dem neuen Kalten Krieg, der aufgrund der erzwungenen Entfremdung zwischen Ukraine und Russland begonnen hat, gar nicht zu reden.
Kurzum: Obama I. steht Bush II. in nichts nach, und auch Bush III. hat erkennen lassen nichts dazugelernt haben zu wollen. Clinton II. hat Obama I. außerdem mehrfach als zu weich kritisiert.
Zu glauben, dass sich mit Clinton II. plötzlich alles zum Positiven wendet, ist nicht mehr nur naiv, sondern überschreitet bereits die Grenze zur Realitätsverweigerung.
Antworten
Ergebnis 961 bis 970 von 979
Thema: Osama bin Laden ist tot.
-
15.05.2015, 19:25Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Geändert von Inaktiver User (15.05.2015 um 21:02 Uhr) Grund: beldeidigende Wortwahl
-
15.05.2015, 19:41Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
-
15.05.2015, 19:47Inaktiver User
-
15.05.2015, 20:50Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Erstens stimmt das (im Zitat Deines Textes oben von mir fett Hervorgehobene) nicht:
Nach Auskunft der US-Behörden waren insgesamt 779 Gefangene in Guantánamo inhaftiert
(...)
Seit 2002 wurden mehr als 600 Gefangene aus Guantánamo in andere Länder gebracht, (hier wird übrigens die USA mitaufgezählt, scheinbar ein Fehler)
(...)
Kein Gefangener wurde in die USA entlassen.
https://www.amnesty.de/2013/1/10/elf...len-und-fakten
Und zweitens, hat die USA keine Psychologen, Sozialarbeiter usw., die sich um die Guantanamoinsassen nach ihrer Entlassung kümmern können? Und wie sieht's eigentlich mit Kostenübernahmen aus? Wäre das nicht zu erwarten? Beides? Bzw. Kümmern, Entschädigen und Kostenübernahme. Also mich wundert's, daß das alles nie Thema war. Oder ich hab's nicht mitbekommen.
https://www.amnesty.de/2009/1/9/folt...ung-guantanamo
https://www.amnesty.de/2015/1/13/13-...menschenrechte
Psychologen warnen: Guantanamo-Insassen droht bei uns ein neues Trauma - DIE WELT
In diesem auf mich etwas wirr wirkenden Spiegelartikel z.B. heißt es:
Diese können nicht einfach in US-Gefängnisse überstellt werden, das verbietet amerikanisches Recht. Andere Länder müssen sich bereit finden, sie aufzunehmen. Saudi-Arabien zum Beispiel schickt die Ex-Guantanamo-Insassen in Anti-Terror-Rehabilitationszentren. Die fünf nun freigelassenen Taliban werden sich ein Jahr in Katar aufhalten müssen und dürfen erst dann zurück nach Afghanistan reisen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-973768.html
Wenn man die Häftlinge freilassen will, bei denen nichts vorliegt, hat man auch kein Problem mit einem Recht, das eine Überstellung in ein anderes Gefängnis im Land verbietet. Denn die Frage einer weiteren Inhaftierung stellt sich doch dann gar nicht. Und wie Saudi Arabien Anti-Terror-Rehabilitationszentren (was immer das dann genau ist) offenbar hat, könnte man die Entlassenenen in USA psychologisch betreuen. Wo ist das Problem. Mir völlig unverständlich, daß das ein Problem sein soll, das zu wuppen, und der Spiegeltext ist irgendwie völlig unlogisch und wirr in meinen Augen.Geändert von Inaktiver User (15.05.2015 um 21:29 Uhr)
-
15.05.2015, 21:12Inaktiver User
-
15.05.2015, 21:16Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Das weiß ich nicht.
Aber ich nehme an, dass dies nicht Aufgabe eines amerikanischen Präsidenten ist.
Was die Guantanomo-Häftlinge betrifft, geht es doch nicht um jene, die unter Bush enthaftet wurden, sondern darum, dass Obama nicht seinem Versprechen gemäß das Gefängnis schließen konnte, weil sich für die Insassen kein Aufnahmestaat gefunden hatte.Geändert von Inaktiver User (15.05.2015 um 21:33 Uhr)
-
15.05.2015, 21:45Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Jepp, es gibt diesen Keil nicht. Das ist doch Kümmern:
https://www.youtube.com/watch?v=D0zC4cxzszQ
Diplomatischer Fauxpas von*Obama-Beraterin Nuland: "Fuck the EU" - SPIEGEL ONLINE
-
15.05.2015, 21:51Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Mein Gott, Walter! Dass Nuland diese Äußerung getan hat, läuft ihr und den USA wahrscheinlich bis in Jahr.....nach.
-
15.05.2015, 21:52Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.
Wessen Aufgabe ist es denn, meinst Du?
ISt es jetzt des Präsidenten Aufgabe, sich um die Inhaftierten nach ihrer Entlassung zu kümmern, oder nicht? Wenn nicht, wie Du oben sagst, warum (kann er - nach Deinem Wortlaut) sie dann nicht "einfach entlassen". Und wenn ja, wie Du jetzt sagst - warum nicht sie sofort entlassen, und ihnen vor Ort helfen.Was die Guantanomo-Häftlinge betrifft, geht es doch nicht um jene, die unter Bush enthaftet wurden, sondern darum, dass Obama nicht seinem Versprechen gemäß das Gefängnis schließen konnte, weil sich für die Insassen kein Aufnahmestaat gefunden hatte.
Davon sprach ich ja oben, wozu braucht es einen "Aufnahmestaat", warum können die Entlassenen nicht in den USA psychologisch betreut werden, ihre Inhaftierung und ihre Erlebnisse vor Ort und mithilfe von amerikanischen Psychologen, Betreuern etc. aufgearbeitet werden. Im Mai 2006 stellte der UN-Ausschuss gegen Folter gegenüber den USA klar, dass die zeitlich unbefristete Inhaftierung von Gefangenen ohne Anklageerhebung per se einen Verstoß gegen das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe darstelle.
https://www.amnesty.de/2009/1/9/folt...ung-guantanamo
Mir ist das unverständlich, warum USA sich zur Hilfe für die Guantanamoinhaftierten nicht in der LAge sieht.Geändert von Inaktiver User (15.05.2015 um 23:09 Uhr)
-
15.05.2015, 22:01Inaktiver User
AW: Osama bin Laden ist tot.



Zitieren