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  1. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Problem an der Geschichte ist , dass die Bauern eine wahnsinnig starke Lobby haben und somit die Politik in ihrer Tasche haben . Wehe wer keine Lobby hat in Deutschland so schlimm wie unter der Merkel fand ich das noch nie .
    Die Bauern haben in ganz Europa eine sehr starke Lobby. Am schlimmsten soll es in Frankreich sein

  2. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bauern haben in ganz Europa eine sehr starke Lobby. Am schlimmsten soll es in Frankreich sein
    Naja ... natürlich haben sie das ... sie sind ja quasi das Synonym für unser "täglich Brot" ...

    Sprich: für nahezu unsere komplette Ernährung.
    Wie auch immer heutzutage ein "Bauernhof" auch aussieht ... von dort kommen Brot, Obst, Gemüse, Fleisch, Eier und Milch.

  3. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wer produziert die Ware für die Entlassenen?
    Es gibt immer Gründe alles beim Alten zu lassen.
    Und wer hat das Geld, all die schönen Dinge zu kaufen? Vor zwei Tagen hab ich eine Werbung gesehen, war für irgend so ein Unterhaltungselektronikteil. Kostete unter 300 Flocken, aber es wurde tatsächlich eine Finanzierungsmöglichkeit auf 36 Raten angeboten

  4. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja ... natürlich haben sie das ... sie sind ja quasi das Synonym für unser "täglich Brot" ...

    Sprich: für nahezu unsere komplette Ernährung.
    Wie auch immer heutzutage ein "Bauernhof" auch aussieht ... von dort kommen Brot, Obst, Gemüse, Fleisch, Eier und Milch.
    Und die Gülle, die das Grundwasser versaut, weil das Halten von Kühen subventioniert wird. Ausserdem produzieren die Viecher Methan, das schlecht für die Umwelt ist

    Wir haben in Europa eine landwirtschaftliche Überproduktion, die nicht zu rechtfertigen ist. Unmengen von Lebensmitteln werden vernichtet, die Umwelt wird belastet und am Schluss exportieren wir unsere hoch subventionierten Überschüsse nach Afrika und machen dort die einheimischen Produzenten kaputt... Das ist alle nicht mehr zu rechtfertigen.

  5. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist alle nicht mehr zu rechtfertigen.
    Ich habe lediglich gesagt, warum Bauern eine derartig grosse und gute Lobby besitzen

    Im übrigen glaube ich nicht, dass es möglich wäre, die wirtschaftlichen Zusammenhänge allein unserer (europäischen, nicht nur deutschen) Grundnahrungs-Produktion zu ändern, denn dann wäre die Argumentation von vielen (auch in diesem Forum) hinfällig: wer arm ist muss einfach sich nur die Zeit nehmen mit richtigen Saison-Gemüse etc. zu kochen, etc., dann käme eine einzelne Person auch mit 50 - 70 Euro im Monat für Lebenmsmittel aus.

    Denn die Preise für Grundnahrungsmittel würden explodieren, nicht nur bei Fleisch (was man sich ja nur einmal pro Wochen leisten muss).

    Mir gefällt es, wie es ist, auch nicht. Hab aber keine Idee, wie man das sozialverträglich umstellen könnte, ohne dass jahrzehntelang Geringverdiener und wirklich Arme dermassen sprichwörtlich am Hungertuch nagen würden, dass es fast Umständen wie in der dritten Welt nahe käme.

  6. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denn die Preise für Grundnahrungsmittel würden explodieren, nicht nur bei Fleisch (was man sich ja nur einmal pro Wochen leisten muss).
    Man könnte schon mal damit anfangen, die Spekulationen auf den Nahrungsmittelbörsen der Welt abzustellen. Es ist nicht einzusehen, dass ca. 60% der Leute, die auf diesen Börsen zocken, weder mit der Produktion noch mit dem Handel von Nahrungsmitteln irgend etwas zu tun haben, sondern sich nur bereichern, indem sie für alle die Lebensmittelpreise hoch treiben.

    Was das Fleisch betrifft: auch da wird viel zu viel produziert und konsumiert - in vielen Fällen handelt es sich auch noch um eine grottenschlechte Qualität.

  7. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man könnte schon mal damit anfangen, die Spekulationen auf den Nahrungsmittelbörsen der Welt abzustellen. Es ist nicht einzusehen, dass ca. 60% der Leute, die auf diesen Börsen zocken, weder mit der Produktion noch mit dem Handel von Nahrungsmitteln irgend etwas zu tun haben, sondern sich nur bereichern, indem sie für alle die Lebensmittelpreise hoch treiben.
    Da gebe ich Dir vollkommen recht.

  8. gesperrt

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    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt dazu:
    Wer sichert ab, dass falls die Arbeitgeber zu Mindestlöhnen werpflichtet würden sie nicht soviele Leute auf die Strasse stellen, dass für sie die Lohnausgaben wieder gleich aussehen wie vor dem Mindestlohn?
    Die Arbeit muss ja gemacht werden, das geht nicht unter einem gewissen Minimum an Personal. Plus dazu, vor allem am Anfang, scharfe staatliche Kontrollen und empfindliche Strafen für jene, die dagegen verstossen. So sind dann die Spiesse wirklich gleich lang für alle Firmen, der Staat subventioniert nicht mehr Firmen, die die Leute unter aller Sau bezahlen, die Binnenkaufkraft steigt, der Wohlstand wird breiter verteilt.

    Plus noch etwas einfachere Kündigungsmöglichkeiten bei den Festanstellungen, das dürfte auch helfen. Wenn Firmen wissen, dass sie jemanden auch wieder loswerden können, werden sie nicht so lange zögern, bis sie jemanden festanstellen und auf unsoziale Alternativen wie Zeitarbeit ausweichen. Dass in D in Zeitarbeit gelernte Leute unter Tarif arbeiten können, ist ja auch so ein Skandal...

    grüsse, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Plus noch etwas einfachere Kündigungsmöglichkeiten bei den Festanstellungen, das dürfte auch helfen. .

    grüsse, barbara
    Festanstellungen?
    Wo gibt's die noch?

    Befristete Arbeitsverträge sind mittlerweile doch gang und gäbe.
    Jedes Jahr muss dann der Arbeitnehmer 3 Monate vor Vertragsende zum Jobcenter tapern und sich arbeitslos melden und zittern, ob sein Vertrag verlängert wird oder er auf der Strasse steht.

  10. gesperrt

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    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    und dan darf er auch noch unterschreiben, daß die Befristung seinem eigenem Wunsch entspricht ...
    ansonsten kann er den nächsten Jahresvertrag knicken ...

    Gruß, B.

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