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26.05.2011, 16:40Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
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26.05.2011, 16:52Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
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26.05.2011, 21:54Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
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27.05.2011, 09:01Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Und die Gülle, die das Grundwasser versaut, weil das Halten von Kühen subventioniert wird. Ausserdem produzieren die Viecher Methan, das schlecht für die Umwelt ist

Wir haben in Europa eine landwirtschaftliche Überproduktion, die nicht zu rechtfertigen ist. Unmengen von Lebensmitteln werden vernichtet, die Umwelt wird belastet und am Schluss exportieren wir unsere hoch subventionierten Überschüsse nach Afrika und machen dort die einheimischen Produzenten kaputt... Das ist alle nicht mehr zu rechtfertigen.
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27.05.2011, 09:28Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Ich habe lediglich gesagt, warum Bauern eine derartig grosse und gute Lobby besitzen

Im übrigen glaube ich nicht, dass es möglich wäre, die wirtschaftlichen Zusammenhänge allein unserer (europäischen, nicht nur deutschen) Grundnahrungs-Produktion zu ändern, denn dann wäre die Argumentation von vielen (auch in diesem Forum) hinfällig: wer arm ist muss einfach sich nur die Zeit nehmen mit richtigen Saison-Gemüse etc. zu kochen, etc., dann käme eine einzelne Person auch mit 50 - 70 Euro im Monat für Lebenmsmittel aus.
Denn die Preise für Grundnahrungsmittel würden explodieren, nicht nur bei Fleisch (was man sich ja nur einmal pro Wochen leisten muss).
Mir gefällt es, wie es ist, auch nicht. Hab aber keine Idee, wie man das sozialverträglich umstellen könnte, ohne dass jahrzehntelang Geringverdiener und wirklich Arme dermassen sprichwörtlich am Hungertuch nagen würden, dass es fast Umständen wie in der dritten Welt nahe käme.
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27.05.2011, 09:48Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Man könnte schon mal damit anfangen, die Spekulationen auf den Nahrungsmittelbörsen der Welt abzustellen. Es ist nicht einzusehen, dass ca. 60% der Leute, die auf diesen Börsen zocken, weder mit der Produktion noch mit dem Handel von Nahrungsmitteln irgend etwas zu tun haben, sondern sich nur bereichern, indem sie für alle die Lebensmittelpreise hoch treiben.
Was das Fleisch betrifft: auch da wird viel zu viel produziert und konsumiert - in vielen Fällen handelt es sich auch noch um eine grottenschlechte Qualität.
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27.05.2011, 09:50Inaktiver User
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31.05.2011, 10:28
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Die Arbeit muss ja gemacht werden, das geht nicht unter einem gewissen Minimum an Personal. Plus dazu, vor allem am Anfang, scharfe staatliche Kontrollen und empfindliche Strafen für jene, die dagegen verstossen. So sind dann die Spiesse wirklich gleich lang für alle Firmen, der Staat subventioniert nicht mehr Firmen, die die Leute unter aller Sau bezahlen, die Binnenkaufkraft steigt, der Wohlstand wird breiter verteilt.
Plus noch etwas einfachere Kündigungsmöglichkeiten bei den Festanstellungen, das dürfte auch helfen. Wenn Firmen wissen, dass sie jemanden auch wieder loswerden können, werden sie nicht so lange zögern, bis sie jemanden festanstellen und auf unsoziale Alternativen wie Zeitarbeit ausweichen. Dass in D in Zeitarbeit gelernte Leute unter Tarif arbeiten können, ist ja auch so ein Skandal...
grüsse, barbara
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02.06.2011, 12:03Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Festanstellungen?
Wo gibt's die noch?
Befristete Arbeitsverträge sind mittlerweile doch gang und gäbe.
Jedes Jahr muss dann der Arbeitnehmer 3 Monate vor Vertragsende zum Jobcenter tapern und sich arbeitslos melden und zittern, ob sein Vertrag verlängert wird oder er auf der Strasse steht.
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02.06.2011, 19:44
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
und dan darf er auch noch unterschreiben, daß die Befristung seinem eigenem Wunsch entspricht ...
ansonsten kann er den nächsten Jahresvertrag knicken ...
Gruß, B.



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