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  1. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt dazu:
    Wer sichert ab, dass falls die Arbeitgeber zu Mindestlöhnen werpflichtet würden sie nicht soviele Leute auf die Strasse stellen, dass für sie die Lohnausgaben wieder gleich aussehen wie vor dem Mindestlohn?
    Wie willst du denn so etwas absichern? Wenn die Arbeitgeber höhere Lohnkosten haben als sie sich wirtschaftlich leisten können, müssen sie Leute freistellen. Die Alternative wäre, den Laden ganz zuzusperren. Das Mitdenken sollte sich auch auf die beziehen, die Arbeit für andere schaffen, alles andere ist naiv.
    Zitat Zitat von BGE Beitrag anzeigen
    Und da die Schweiz uns immer eine Nasenlänge voraus ist und sich für ganz andere Mindestlöhne engagiert, als hier in Deutschland denkbar sind, hier etwas zu Lidl in der Schweiz:
    Wobei man nicht vergessen darf, dass auch die Lebenshaltungskosten in der Schweiz deutlich höher sind. Sie gehören zu den höchsten in der Welt. Lebensmittel sind zB. im Durchschnitt knapp 40 Prozent teurer als in Deutschland, was dazu führt, dass sehr viele Schweizer, die grenznah wohnen, ihre Lebensmittel im EU-Ausland kaufen und über die hohe MwSt. Differenz noch einmal profitieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Wobei man nicht vergessen darf, dass auch die Lebenshaltungskosten in der Schweiz deutlich höher sind. Sie gehören zu den höchsten in der Welt. Lebensmittel sind zB. im Durchschnitt knapp 40 Prozent teurer als in Deutschland, was dazu führt, dass sehr viele Schweizer, die grenznah wohnen, ihre Lebensmittel im EU-Ausland kaufen und über die hohe MwSt. Differenz noch einmal profitieren.
    Mag sein, im Verhältnis Löhne/Lebenshaltungskosten bei uns in Deutschland und diesen in der Schweiz - jetzt nur Lidl und Aldi betreffend- , trotzdem liegen Welten dazwischen.

    Das Argument daß dies auf Deutschland nicht übertragbar ist kann man grundsätzlich nicht gelten lassen. Dann sollen doch einige der Abzockerfirmen die ihre Mitarbeiter von der ARGE bezahlen oder aufstocken lassen kaputt gehen ! Wäre das ein Verlust ? Ich denke nein, letztendlich kosten sie diese Gesellschaft mehr als sie bringen. Ausserdem würde sofort ein anderer in diese Lücke springen. Mit Mindestlohn würde das jedenfalls Schule machen - zum positiven.

  3. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie willst du denn so etwas absichern? Wenn die Arbeitgeber höhere Lohnkosten haben als sie sich wirtschaftlich leisten können, müssen sie Leute freistellen. Die Alternative wäre, den Laden ganz zuzusperren. Das Mitdenken sollte sich auch auf die beziehen, die Arbeit für andere schaffen, alles andere ist naiv.
    Ich wollte den Punkt nur anbringen, weil er mir nicht so einfach zu lösen zu sein scheint.
    Mir persönlich kann die Frage Mindestlohn ja oder nein egal sein ich seh in diesem Punkt nur das Problem, dass sich etwas das für die Arbeitnehmer als Vorteil erkämpft wird sich im Nachhinein als Boumerang erweist.
    Wer den Job behalten kann findet die Idee vielleicht auch noch toll und ist fein heraus. Die Arbeislosigkeit wird damit aber eher nicht gesenkt.

  4. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann sollen doch einige der Abzockerfirmen die ihre Mitarbeiter von der ARGE bezahlen oder aufstocken lassen kaputt gehen ! Wäre das ein Verlust ? Ich denke nein, letztendlich kosten sie diese Gesellschaft mehr als sie bringen.
    Wäre sicher kein Verlust ganz im Gegenteil mit dem ganzen Subventionmist werden Gelder verbrannt die man sinnvoll einsetzen könnte . Da diese Firmen natürlich günstiger am Markt verkaufen können reissen sie die , die sauber arbeiten mit in den Dreck . Eine Endlosspirale nach unten .

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    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre sicher kein Verlust ganz im Gegenteil mit dem ganzen Subventionmist werden Gelder verbrannt die man sinnvoll einsetzen könnte . Da diese Firmen natürlich günstiger am Markt verkaufen können reissen sie die , die sauber arbeiten mit in den Dreck . Eine Endlosspirale nach unten .
    Das ist einer der Gründe, warum ich - obwohl ich zwei Kinder habe - keine "Müller Milch" Produkte mehr kaufe. Wer die Geschichte nicht kennt, ich habe sie in einem Forum noch einmal nett geschrieben gefunden: Herr Müller, Milch und Subventionen
    Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
    Albert Einstein

  6. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wollte den Punkt nur anbringen, weil er mir nicht so einfach zu lösen zu sein scheint.
    Mir persönlich kann die Frage Mindestlohn ja oder nein egal sein ich seh in diesem Punkt nur das Problem, dass sich etwas das für die Arbeitnehmer als Vorteil erkämpft wird sich im Nachhinein als Boumerang erweist.
    Wer den Job behalten kann findet die Idee vielleicht auch noch toll und ist fein heraus. Die Arbeislosigkeit wird damit aber eher nicht gesenkt.
    Das ist richtig. Frankreich und Spanien haben Mindestlöhne und die Arbeitslosigkeit ist höher als in D. Das Problem ist auch, dass sich die Gewerkschaften naturgemäß nur für die Leute stark machen, die Arbeit haben. Wer aus dem System heraus gefallen ist, hat keine Lobby mehr.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre sicher kein Verlust ganz im Gegenteil mit dem ganzen Subventionmist werden Gelder verbrannt die man sinnvoll einsetzen könnte . Da diese Firmen natürlich günstiger am Markt verkaufen können reissen sie die , die sauber arbeiten mit in den Dreck . Eine Endlosspirale nach unten .
    Richtig. Die Subventionen müssten rigoros abgebaut werden, allen voran die gigantischen Landwirtschaftssubventionen. Sie verzerren nur den angeblich so "freien Markt".

    Ein groteskes Beispiel: in meiner Gegend bekommt ein Fruchtsafthersteller (!) jedes Jahr 10 Mio Euro aus dem EU-Landwirtschaftssubventionstopf (!), weil er zum Süßen Zucker aus Europa und nicht aus Übersee verwendet

    PS: Der Herr Müller ist leider kein Einzelfall. Nach der Wende hat eine ganze Reihe von Firmen genauso gehandelt. Es ging dabei nicht nur um Subventionen, sondern auch um Abschreibungen. Nachdem die abgeschlossen waren, sind viele Firmen sang- und klanglos wieder aus den neuen Ländern abgezogen.
    Geändert von Inaktiver User (26.05.2011 um 11:20 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre sicher kein Verlust ganz im Gegenteil mit dem ganzen Subventionmist werden Gelder verbrannt die man sinnvoll einsetzen könnte . Da diese Firmen natürlich günstiger am Markt verkaufen können reissen sie die , die sauber arbeiten mit in den Dreck . Eine Endlosspirale nach unten .
    Genau darum gehts !!!!!!

  8. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Richtig. Die Subventionen müssten rigoros abgebaut werden, allen voran die gigantischen Landwirtschaftssubventionen. Sie verzerren nur den angeblich so "freien Markt".

    Dann wäre ganz schnell Schluss mit dem vorgegebenen Zwangswachstumkurs .

  9. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wäre ganz schnell Schluss mit dem vorgegebenen Zwangswachstumkurs .
    Das wäre für die Landwirtschaft ohnehin besser. Da wird viel zu viel erzeugt (weil subventioniert) und anschließend weggeworfen - mit verheerenden Folgen für die Umwelt.

  10. Inaktiver User

    AW: Abgehängt - Armut in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre für die Landwirtschaft ohnehin besser. Da wird viel zu viel erzeugt
    Problem an der Geschichte ist , dass die Bauern eine wahnsinnig starke Lobby haben und somit die Politik in ihrer Tasche haben . Wehe wer keine Lobby hat in Deutschland so schlimm wie unter der Merkel fand ich das noch nie .

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