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21.05.2011, 17:43Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
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21.05.2011, 17:45Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Es geht doch nicht darum, was die schwarz-gelbe Koalition getan hätte oder was ich glaube. Colonna war der Meinung, dass es für eine "eher linksorientierte Regierung" einfacher wäre, Steuergesetze zu erlassen, die den niedrigeren Einkommen zugute kämen. Ich widersprach dem, weil unsere "eher linksorientierte" rot-grüne Koalition unter einem SPD-Kanzler mitnichten eine Politik für die "kleinen Leute" betrieben hat.
Aber davon abgesehen: Vor der Einführung von Hartz-IV gab es für Arbeitslose das Arbeitslosengeld (32 Monate lang - das sind fast 3 Jahre) und nach den 32 Monaten bezog man Arbeitslosenhilfe. Für die Sozialfälle gab es Sozialhilfe. Heute wirft man nach 12 Monaten alle in einen Hartz-IV-Topf.
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21.05.2011, 17:58Inaktiver User
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21.05.2011, 18:05Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Nein, die Frage war, wie hoch der Anteil von Akademikern bei den Hartz-IV-Empfängern ist? Ich zitiere aus dem von dir verlinkten Artikel:
"Ein zweiter Blick könnte helfen: In absoluten Zahlen bedeutet eine Steigerung um gewaltig klingende 11,3 Prozent deutschlandweit 17.000 neue arbeitslose Akademiker. Bei insgesamt 3,3 Millionen Arbeitslosen."
Was sagt uns der zweite Blick? Dass der Anstieg der Akademikerarbeitslosigkeit, gemessen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, im Zehntelprozent-Bereich liegt.
Wenn wir beispielsweise nur 1.000 arbeitslose Akademiker hätten und die Anzahl sich von heute auf morgen auf 2.000 verdoppeln würde, dann wäre es eine Steigerung um 100 Prozent; bezogen auf insgesamt 3,3 Millionen Arbeitslose wäre dieser Anstieg aber trotzdem nur ein verschwindender Bruchteil. Sorry für die "Nachhilfe", aber manchmal habe ich den Eindruck, dass man einfach nicht verstehen will.
Natürlich ist jeder Arbeitslose ein Arbeitsloser zu viel. Aber wenn man an die Zukunft seiner Kinder denkt, dann sollte man schon im Auge behalten, wo die Chancen größer sind.Geändert von Inaktiver User (21.05.2011 um 18:11 Uhr) Grund: Tippfehler
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21.05.2011, 18:14Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
[QUOTE]Ich weiß nicht, wo der linke Flügel der SPD abgeblieben ist. Sind sie schon alle im Ruhestand?
Überwiegend in der Linken zusammen mit Gewerkschaftsmitgliedern und mit weniger Alt-SED´lern als in den Neoliberalen Parteien, auch das ist bewiesen.
Worauf ist diese Beurteilung begründet ? Verwechselst du die "Linksradikalen" mit Partei Der Linken wie so viele ? Die Erklärung ist mir bis jetzt jeder schuldig geblieben. Wahr wird es deshalb trotzdem nicht.Die LINKSausleger sehe ich nicht links, sondern als einen radikalen Haufen,
Mag vor 20 Jahren so gewesen sein, aber auch da schon wollte der größte Teil derer die DDR und alles was damit zusammen hing nicht mehr zurück. 20 Jahre später sind diese weitgehend nicht mehr politisch aktiv, schon gar nicht in der Linken, sondern eher bei den Rechten zu finden.bestehend großteils aus SED-Mitgliedern,
Vor 20 Jahren hatte CDU, SPD und FDP auch ein ganz anderes Profil! Ein besseres.
Derzeit treiben UNS die schwarz-gelben in den Ruin - wo liegt der Unterschied ? Das ist aktuell....das andere liegt 20 Jahre zurück.jener Partei also, die einen ganzen Staat in den Ruin getrieben hat.
Wer will das ? Die Linke ? Worauf ist diese Annahme begründet ? Presse ? Fernsehdiskussionen ?Wir müssen das DDR-Experiment nicht wiederholen.
Wer sich wirklich mit der Linken befasst hat und nicht nur nachplappert was vom neoliberalen Abgrundhaufen verbreitet wird, weiß daß die Linke genau die ist. Sie bekommt nur aus den bekannten Gründen nicht mehr Stimmen. Die Angst vor DDR/SED und diesem Altkram wird kontinuierlich geschürt - mit großem Erfolg.Ich denke, dass wir zwar eine starke Linke brauchen, eine Partei, die links von der SPD anzusiedeln wäre,
Da wo sie "drin" ist gilt das nicht. Läßt sich auch beweisen.aber mit der heutigen LINKEn ist kein Staat zu machen.
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21.05.2011, 18:16Inaktiver User
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21.05.2011, 18:20Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
@boriba
WANN war das ? Vor über 20 Jahren !Du verurteilst es tatsächlich, wenn Menschen in einer Diktatur zahlreichen Repressalien ausgesetzt sind und dann einige "Spiele" mitspielen MÜSSEN um einige Wünsche erfüllen zu können???
Muss man darüber jetzt weinen ? Geht es jetzt darum ? Nein! Definitiv nicht, wir sind im HEUTE ! Was mich interessiert und was relevant ist, ist das was heute ist, welche Entscheidungen im Heute getroffen werden – oder auch nicht, je nachdem.Also ist nicht die Sozialistische Diktatur der Täter, sondern die junge Frau die wegen des Berufs des Vaters zahlreiche Nachteile erleidet und nur mit einer "glaubwürdigen" FDJ-Mitgliedschaft studieren DURFTE?
Welchen eindeutig manipulierten „Lehrsätzen“ wird denn heute nachgeplappert ? An die ja im Ernst keiner mehr glauben dürfte, wenn er nicht total vernebelt ist. Die Realitäten liegen doch ganz offen da ! Was interessiert denn da ob es bis vor 20 Jahren die DDR mit allen negativen Begleiterscheinungen gegeben hat ?Warum also nicht das "sozialistische Spielchen" mitspielen, einfach die Lehrsätze nachplappern
Heute könnte man – wenn’s nicht so übel und unglaublich kriminell wäre – über die Entscheidungen „totlachen“ die uns immer tiefer in den Abgrund treiben. Wer bitte hat denn diese Entscheidungen getroffen ? Etwa die Linke ?an die eh fast niemand mehr geglaubt hat, sich innerlich über die Blödheit der Diktatur totlachen und dann den Vorteil eines weltanschaulich neutralen Physikstudiums geniessen?
Stimmt, deshalb glauben auch immer noch zu viele den Lügen der Tigerenten.Übrigens ist es auch heute noch verbreitet, daß Schüler nicht ihre Meinung, sondern die Meinung des Lehrers oder des jeweiligen Zeitgeistes in Schularbeiten nachplappern
Was wir derzeit haben kommt einer Diktatur sehr nahe, denn welche Möglichkeiten der Entscheidung, der Gestaltungsmöglichkeiten haben wir denn inzwischen ? Ausser die der Wahlentscheidung weitgehend keine.- nur für eine gute Note und die daraus folgenden Bildungschancen - ganz ohne die unvergleichbar härteren Repressionen einer Diktatur.
Die Entscheidungen der letzten 10 Jahre und aktuell sind tatsächlich nicht nachvollziehbar und die Propaganda dazu durch und durch unglaubwürdig.Für mich ist das absolut glaubwürdig und nachvollziehbar!
WEN interessieren angesichts der Lage die wir aktuell haben Ereignisse vor mehr als 20 Jahren ??Unbelehrbar sind für mich aber Parteien, bei denen noch zahlreiche Mitglieder ernsthaft bestreiten, daß die DDR eine Diktatur war ...
Zumal wir einer Diktatur sehr nahe sind, scheint nur keiner zu bemerken.Geändert von Inaktiver User (21.05.2011 um 18:34 Uhr)
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21.05.2011, 18:25Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Ja.
Klicke mal hier: Apostroph.
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21.05.2011, 18:28
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Wenn man jetzt von den wenigen arbeitslosen Akademikern noch folgende Menschen "abzieht"
-Suchtkranke, Vorbestrafte, sonstige aus individuellen Gründen schwer Vermittelbare
-Überbrücker jedweder Art
-Studium mit fragwürdiger Jobchance (Ethnologie, Archäologie, Kosmetologie etc.) gewählt
-Bewerber will einfach nicht mehr im Studierten Bereich tätig sein und ist "theoretisch" zwar Akademiker, "praktisch" aber ein Überqualifizierter "Hilfsarbeiter"
-Altbewerber mit spezifischem Abschluß in Ostdeutschland (Marxistismus-Leninismus, Sozialistische Verwaltungslehre etc.)
-will nicht mehr umziehen, zusätzliche Kurse besuchen oder ein Praktika ableisten
-eingewanderte Akademiker mit in D nicht verwertbarem Abschluß (Jurastudium in Somalia, BWL-Studium in Moldawien) etc.
... dann bleiben nur sehr wenige flexible, leistungsfähige Menschen mit gefragter Ausbildung übrig, die dauerhaft arbeitslos sind ...
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21.05.2011, 19:21Inaktiver User
AW: Abgehängt - Armut in Deutschland
Du siehst keinen Unterschied? Dann musst du wirklich ideologisch verblendet sein. Die DDR war wirtschaftlich pleite - der Vergleich mit der heutigen, sehr guten Wirtschaftslage Deutschlands ist einfach absurd. Ja, fehlt nur noch, dass man eine Mauer um das Land baut und allen, die es verlassen wollen, in den Rücken schliessen lässt.
Aber das ist ja schon zwanzig Jahre her 
Ich finde es schockierend, dass Menschen nur zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall offensichtlich schon vergessen haben, wie die inhumanen, menschenverachtenden Praktiken in der DDR aussahen und diese Zustände allen Ernstes mit denen im heutigen Deutschland vergleichen.
Bei den fragwürdigen Jobchancen fehlt noch der Berufswunsch "Künstler" :-))Geändert von Inaktiver User (21.05.2011 um 19:27 Uhr)



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