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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Ich sehe es ein wenig differenzierter. Ich kann auch nicht sagen, dass ich in einem 200 qm Bungalow mit Swimming Pool und 1000 qm Garten wohnen will, wenn ich es mir nicht leisten kann. Ebenso muss ich arbeiten und mein Kind u. U. im Hort unterbringen, wenn ich nicht von Beruf Tochter bin oder so viel verdiene, dass ich mir eine Nanny leisten kann.

    Die Erfahrungen, die du mit dem Hort gemacht hast, habe ich auch gemacht. Es gab einen Punkt, da hatten meine die Nase vom Hort voll und wollten lieber alleine zu Hause sein. Dass es zu Hause ganz gut geklappt hat, dass man sich so auf die Kinder verlassen konnte, hat aber sicher auch damit zu tun, dass sie wussten, dass die Alternative der Hort ist - den wollten sie unter keinen Umständen. Meine Kinder sind sehr selbständig geworden. Es hat ihnen weder Kindergarten und Hort geschadet, noch dass sie irgendwann alleine zu Hause waren.

    Größeres Problem ist bis heute, dass die Kinderbetreuung nicht durchgehend gewährleistet ist. Wenn die Krippenzeit vorbei ist, wird es "spannend", ob man einen Kindergartenplatz bekommt. Nach der Kindergartenzeit zittert man wieder, ob man einen Hortplatz bekommt. Und in der Zwischenzeit malt man sich Horrorszenarien aus, "was ist wenn". Und die Betreuungszeiten von 8 bis 17 Uhr sind für die meisten Arbeitszeiten auch nicht unbedingt kompatibel, bedeutet es doch, dass die meisten Frauen spätestens um 16:15 Uhr ihren Arbeitsplatz verlassen müssen.

    Neben diesen Problemen muss man sich bis heute dann auch noch die Frage gefallen lassen, weshalb man denn überhaupt Kinder hätte, wenn man sie dann fremdbetreuen lasse. Ich finde nicht, dass ich meine Kinder nicht erzogen hätte. Meine Kinder bescheinigen mir auch, dass ich es in der schwierigen Situation als alleinerziehende Mutter richtig gut gemacht habe. Es ist schwierig. Hätte ich keine Kinder gehabt, wäre vieles einfacher gewesen. Vielleicht schreckt so manche Frau auch die Ungewissheit, wie es für sie weitergehen soll, wenn sie erst einmal Mutter ist. Das in Addition mit geringerer Bezahlung und schlechteren Berufschancen bewirkt wohl, dass viele Frauen sich lieber nicht mit der Verantwortung eines Kindes "belasten".
    Ob es nun einem Kind schadet oder nicht, wenn es den Eltern zwangsentzogen wird, lassen wir einfach mal dahingestellt.
    Wenn Du oder jemand der Meinung ist, sein Kind wäre in einem Hort gut aufgehoben (unserer ältesten Tochter hat es im Hort gefallen, den anderen Dreien nicht), dann sollst Du die Möglichkeit haben, die Erziehung Deiner Kinder so zu gestalten wie Du willst.
    Wer aber seine Kinder bei sich zu Hause sicherer aufgehoben fühlt (nicht jeder Hort ist gleich gut - gibt solche und solche), der sollte - nein MUSS - auch die Möglichkeit haben, sein Kind so zu erziehen wie er das für richtig hält.

    Der Staat hat sich gefälligst aus dem Privatleben rauszuhalten !

  2. gesperrt

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Das ist schon sehr polemisch. Ein Kind, das in Kindergarten oder Hort geht, wird doch deshalb nicht geliebt. Wenn die Eltern die Kinder lieben dann doch unabhängig von der Betreuung. Eine Erzieherin behandelt Kinder in der Regel auch liebevoll. Was heißt staatskonform erzogen? Ich behaupte auch von mir, dass ich meine Kinder "staatskonform" erziehe.
    Ich erziehe meine Kinder zu selbständig denkenden Menschen.

  3. gesperrt

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Wer nicht reich geboren ist, hat nie eine Wahl. Ich muss für meinen Lebensunterhalt arbeiten. Wenn ich Kinder habe, muss ich auch für deren Unterhalt arbeiten. Was ist daran eigentlich diskussionswürdig?
    Wenn ich in die Fabrik gehe, verdiene ich Geld und zahle Steuern.
    Dann bin ich offiziell von der Gesellschaft anerkannt.
    Aber bedankt sich jemand persönlich bei mir oder zeigt, dass er sich freut, weil ich ihm geholfen habe?
    Ich merk nix...

    Wenn ich aber statt in die Fabrik zu gehen, Hausmann mache und nebenbei noch dem Nachbarn beim Garten umstechen helfe oder die 80-jährige Nachbarin besuche und viel Zeit mit ihr verbringe, oder oder oder..., dann wird einem gesagt, das ist nichts wert.
    Von wem ich das gesagt bekomme?
    Von der Dame im Arbeitsamt.
    Indirekt!
    "Sie müssen eine sozialversicherungspflichtige Arbeit annehmen", sagte sie zu mir, als ich angeboten hatte, ich möchte zeitweise als als 1-Euro-Jobber als Koch in der Armenküche arbeiten.

  4. gesperrt

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Wer nicht reich geboren ist, hat nie eine Wahl. Ich muss für meinen Lebensunterhalt arbeiten. Wenn ich Kinder habe, muss ich auch für deren Unterhalt arbeiten. Was ist daran eigentlich diskussionswürdig?
    Stell Dir mal vor, es gäbe ein Bedingungsloses Grundeinkommen!
    Viele, für die es trotz Vollzeitjob nur fürs Allernötigste reicht, könnten entspannt zu Hause bei ihren Kindern bleiben.
    Man könnte es sich zeitlich so einrichten, dass man trotzdem nebenbei noch Arbeiten geht, weil man Spaß daran hat und weil man sich für die Weihnachtsgeschenke oder für den Familienurlaub etwas beiseite legen möchte

    Wäre das nicht schön?

    Und kein Druck, von keiner Seite.
    Nicht vom Arbeitsamt und nicht von der Bank.

  5. Moderation

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Das ist die Macht des Geldes.
    Schaut Euch diese Shows an, wie sich die Leute zum Affen machen, wegen dem Geld.
    Wer mit den Scheinen wedelt, der kann alle hinter sich herziehen.
    Dazu gehören immer zwei. Niemand wird gezwungen da mitzumachen. Und es sind beileibe nicht nur die von dir erwähnten Alg II-Empfänger, die sich dafür hergeben.

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wer aber seine Kinder bei sich zu Hause sicherer aufgehoben fühlt (nicht jeder Hort ist gleich gut - gibt solche und solche), der sollte - nein MUSS - auch die Möglichkeit haben, sein Kind so zu erziehen wie er das für richtig hält.

    Der Staat hat sich gefälligst aus dem Privatleben rauszuhalten !
    Du kannst dein Kind so erziehen wie du es für richtig hältst. Niemand zwingt dich, dein Kind in den Hort zu schicken. Allein schon durch die Schulpflicht "mischt" sich der Staat in deine Erziehung ein.

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Stell Dir mal vor, es gäbe ein Bedingungsloses Grundeinkommen!
    Viele, für die es trotz Vollzeitjob nur fürs Allernötigste reicht, könnten entspannt zu Hause bei ihren Kindern bleiben.
    Man könnte es sich zeitlich so einrichten, dass man trotzdem nebenbei noch Arbeiten geht, weil man Spaß daran hat und weil man sich für die Weihnachtsgeschenke oder für den Familienurlaub etwas beiseite legen möchte
    Klingt für mich wie ein Märchen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wäre das nicht schön?

    Und kein Druck, von keiner Seite.
    Nicht vom Arbeitsamt und nicht von der Bank.
    Dass es dann tatsächlich nicht immer noch Leute gäbe, die über ihre Verhältnisse leben, halte ich für einen frommen Wunsch. Übrigens warum schließen sich staatskonform und selbständig denkend in deinen Augen aus?
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  6. Inaktiver User

    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Der Staat hat sich gefälligst aus dem Privatleben rauszuhalten !
    Gerne. Der Meinung bin ich auch. Andererseits erklären Eltern das Privatleben gerne zur Staatssache, wenn es ums Geld geht.

  7. gesperrt

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerne. Der Meinung bin ich auch. Andererseits erklären Eltern das Privatleben gerne zur Staatssache, wenn es ums Geld geht.
    Guten Morgen allseits, nach einer schlaflosen Nacht, wünsche ich.

    Hiermit erkläre ich den Hausmann/die Hausfrau wieder als staatlich und gesellschaftlich anzuerkennenden Beruf, der seine finanzielle Unterstützung durch die Gesellschaft verdient.
    Ohne dass daraus irgendwelche Verpflichtungen dahingehend erwachsen, wie man sein Privatleben zu leben hat.

    Bitte vielmals um Entschuldigung, dass die Antwort etwas auf sich warten ließ.
    Aber diesen Schlag in die Magengrube zu verdauen und meine Abscheu gegen solche klugen Sprüche wie die von PinotGrigio in Worte zu fassen, hat etwas gedauert.

    Wie ich schon mehrmals erwähnt habe, ziehe ich vier Kinder groß.
    Was diese bisher geleistet haben, aufzuzählen, würde eine lange Liste füllen.
    Hab ich aber erstens schon x-mal gemacht und es ist mir inzwischen auch zu blöd, mich immer wieder dafür rechtfertigen zu müssen, warum ich darauf bestehe, meine Kinder selber groß zu ziehen. Ich tu es einfach und niemand wird mich daran hindern.

    Ich kann nur jedem in Deutschland Lebenden davon abraten, hier Kinder in die Welt zu setzen.
    Wer dies tut, büßt schon mal einen erheblichen Teil seines Lohnes ein oder verliert ganz seinen Job, und sieht sich somit immer solchen dummen Sprüchen wie oben ausgesetzt, man würde von anderer Leute Geld leben - womöglich noch fürs Nichts-tun. Ohne, dass ich Kinder hätte, wäre ich heute längst über alle Berge - und hätte mir diese auch noch in aller Ruhe angeschaut.
    Urlaub-Hauptsaison können wir uns aber nicht leisten. Und schon gar kein Fahrzeug, wo sechs Personen drin Platz hätten. Und in der Nebensaison reisen, so wie es sich die Kinderlosen gemütlich einrichten können, geht wegen der Kinder leider nicht.

    Heutzutage ist es nun mal nicht mehr möglich, dass man sich auf dem Balkon eine Sau hält, die man an Weihnachten schlachtet und sich seine Kartoffeln selber anzupflanzen.
    So ist man gezwungen, sich von den wohltätigen fleißigen Geldgebern vorwerfen zu lassen, dass man zu Hause faul rumlungert, um seine Brut selber zu pflegen.

    Schaut doch mal in den Spiegel, dann werdet ihr sehen, warum diese hässlichen Deutschen aussterben - ist nicht schade drum.
    Und werft bloß nicht den Ausländern vor, dass diese noch andere Werte höher schätzen, als Geld Karriere und nochmals Geld!

    Neulich hab ich es wieder mal versucht, einen Job anzunehmen und hab in einer Küche für einen Biergarten für 2000 Personen probeweise gearbeitet.
    So nebenbei fragte ich auch mal nach den Arbeitszeiten und Pausenzeiten.
    "Manchmal, wenns schlecht läuft, kommste um 3 Uhr Nachmittags schon raus, nicht selten aber stehst auch Morgens um 3 Uhr noch in der Küche - musst aber nach einem 17 Stunden-Tag am nächsten Morgen wieder frisch und munter antanzen, als wär nix gewesen."
    Pausen sind nicht nur nicht vorgesehen, es gibt da nicht mal einen Pausenraum, wo man mal in Ruhe ein paar Minuten hächeln und Luft-schnappen kann.
    Heißt: Familienleben ist gestrichen!
    Der Sohn des Chefs ging mit unseren Kindern zur Schule.
    Seit geraumer Zeit wächst er in einem Heim für Schwererziehbare auf. Unter anderem, weil er mir mein Fahrrad geklaut hat - kein Witz! Seine Eltern hatten nie Zeit für ihn - arbeiten beide von Früh bis Spät im eigenen Sterne-Restaurant. Mal wurde er beim Stehlen erwischt, mal beim Rauchen, mal mit Alkohol und anderen Drogen. Er hat mit seinen heute 15 Jahren schon einiges hinter sich.

    Und von denen soll ich mir auch noch mein Familienleben nehmen lassen.
    Ich denke nicht daran!

    Für mich gab es da nur eins: Nichts wie weg hier! Und dafür schäme ich mich nicht die Bohne!
    Vor mir selber habe ich keinen Grund, mich zu schämen.
    Wenn irgendjemand das nicht zu wertschätzen weiß, was Kindererziehung wert ist, so ist das sein Problem.
    Nebenbei bemerkt, warum fragt mich keiner erst mal, ob nicht vielleicht meine Frau anstatt mir Arbeiten geht, bevor er schlaue Sprüche von sich gibt.
    Ja, meine Frau geht Arbeiten - sie macht einen 1-Euro-Job. Sie repariert gespendete Spielsachen, welche dann an Bedürftige verschenkt werden. Na wenn das nicht sozial ist... Na gut, Kasse wird dabei nicht gemacht!
    Aber da haben wir es schon wieder: Sozial ist nicht was Arbeit schafft - sozial ist nur, was Kasse macht.
    Dass Kindererziehung zu Hause nichts wert ist, muss man sich ausgerechnet von einer Kanzlerin sagen lassen, die das selber nie zustande gebracht hat.
    Klar, die Ursula kann das ja auch - mit ihrem Heer von Helferinnen und Helfern...

    Ich sags Euch ganz ehrlich, die Gründe, warum ich nicht von einer Brücke springe, werden immer weniger - aber es sind immer noch genügend, die mich davon abhalten.
    Einer davon: Ich will es keinem fleißigen Wasserwachtler oder Feuerwehrmann zumuten, meine Hinterlassenschaften von einem Brückenpfeiler kratzen zu müssen.
    Ein anderer: Ich hätte Angst, dass mich Gott als Strafe nochmal in diese Welt schickt.
    Nee nee, da ziehe ich es lieber durch bis zum regulären Ende - und hab dann endlich meine Ruh'.

    Ich habe mich entschieden: Ich bleibe zu Hause bei meinen Kindern, solange ich es für richtig halte.
    Und wenn ich Lust und Laune habe, dann gehe ich wieder Arbeiten, wo und wann und für wen ich will - basta! Fürs Erste bin ich erst mal vier Wochen krank geschrieben. Und diese Zeit werde ich genießen - soll ja herrliches Wetter geben.
    Da wäre ich doch blöd, nur für Zins und Zinseszinsen die uns unser verrückter Staat eingebrockt hat, Arbeiten zu gehen. Das kann machen wer will - ich nicht!!!

    Schönen Tag noch!

    PS.: Heute gibts Schweineschnitzel. Die billigsten die zu finden waren.
    Die glücklichen Bio-Kuschelschweinchen kann ich mir nicht leisten.
    Hauptsache es schmeckt und die Kinder sind zufrieden. Die steigen uns schon oft genug aufs Dach, weil wir den Fleischkonsum, weils gesünder ist, (nicht aus finanziellen Gründen) die Woche über stark eingeschränkt haben. Aber ab und zu am Wochenende brauchen sie was Ordentliches auf die Rippen.

  8. Moderation

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Streuner, für dich gibt es nur Schwarz oder Weiß. Ich habe als Alleinerziehende zwei Kinder großgezogen. Wir haben von meinem Gehalt gelebt. Im Gegensatz zu dir bin ich der Meinung, dass jeder für seinen Unterhalt arbeiten muss - auch ein Alleinerziehender. Wenn das, aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, soll er/sie staatliche Unterstützung bekommen.

    Aus deinen Posts lese ich einen staatlichen Alimentationsanspruch heraus, nur weil du alleinerziehender Vater bist. Wir vertreten gegensätzliche Auffassungen, da gibt es wahrscheinlich keinen Konsens. Und hier sehe ich es so wie Pino. Auf der einen Seite lehnst du es als Einmischung ab, dass der Staat Forderungen stellt - sein Geld beanspruchst du jedoch ganz selbstverständlich. Wer zahlt schafft an ...

    Dir sollte klar sein, dass berufstätig sein und Familienleben sich nicht ausschließen müssen. Ich hatte mit meinen Kindern ein Familienleben. Meine Kinder sind nicht straffällig geworden, haben sowohl die Schule als auch einen Berufsabschluss mit guten Noten geschafft und arbeiten heute ebenfalls für ihren Lebensunterhalt. Und meine Kinder sind keine Ausnahme!

    Manches ist schwieriger, wenn man Kinder hat. Auf manches muss man auch verzichten. Das ist in meinen Augen so, wer das nicht will, sollte keine Kinder bekommen.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  9. Moderation

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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Hauptsache es schmeckt und die Kinder sind zufrieden. Die steigen uns schon oft genug aufs Dach, weil wir den Fleischkonsum, weils gesünder ist, (nicht aus finanziellen Gründen) die Woche über stark eingeschränkt haben. Aber ab und zu am Wochenende brauchen sie was Ordentliches auf die Rippen.
    Der Satz ist Quatsch. Soll ich dir übrigens die Lieblingsgerichte meines Sohnes nennen? Bratkartoffeln mit Zaziki und Milchreis mit angedünsteten Apfelspalten. Isst er bis heute leidenschaftlich gerne, gibt es immer, wenn er zu Besuch kommt. Preisgünstig, nahrhaft und lecker.

    Lieblingsgericht meiner Tochter ist übrigens Gemüsesuppe, Kartoffelgratin und Obstsalat. Es kommt auch auf die innere Einstellung an. Bevor du fragst, nein ich/wir sind keine Vegetarier.
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    AW: Arbeitspflicht Alleinerziehender

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu dir bin ich der Meinung, dass jeder für seinen Unterhalt arbeiten muss - auch ein Alleinerziehender. Wenn das, aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, soll er/sie staatliche Unterstützung bekommen.
    Und dazu muss der Wille des Kindes und der Eltern ausreichen, wenn diese sich entschließen, die Erziehung ihres Kindes selbst in die Hand nehmen zu wollen.
    Der Staat darf nicht das Recht haben, gegen den Willen der Eltern und erst recht nicht gegen den Willen des Kindes mein Kind aus der Familie zwangsweise heraus zu reißen und es in staatliche Obhut zu geben. Die DDR gibt es nicht mehr, Frau Merkel!

    Wer gerne und freiwillig sein Kind vom Staat erziehen lassen will, und gut damit zurecht kommt, der soll das gerne machen. Aber es soll niemand dazu gezwungen werden dürfen.
    Und bei so einer für ein Kind schwerwiegenden Entscheidung würde ich jedem Elternteil empfehlen, auf die Wünsche des Kindes einzugehen.
    Wie ich schon sagte, unsere Älteste ging gerne in denselben Hort, welche die anderen Drei zum Grausen fanden.

    Aus deinen Posts lese ich einen staatlichen Alimentationsanspruch heraus, nur weil du alleinerziehender Vater bist.


    Nein, ich bin kein alleinerziehender Vater.
    Ansonsten ist es so wie Du sagst:
    Kindererziehung zu Hause muss staatlich und gesellschaftlich endlich als Leistung an der Gesellschaft anerkannt und finanziell honoriert werden. Tut sie das nicht, stirbt diese Gesellschaft aus - wie man sieht.

    Meine Frau macht nach über 20 Jahren "Nur"-Hausfrauendasein derzeit einen 1-Euro-Job und beabsichtigt, spätestens nach dessen Beendigung in ein paar Wochen oder sobald sich was ergibt, ins Berufsleben wiedereinzusteigen.
    Eigentlich hatten wir schon vor 16 Jahren, als wir geheiratet hatten, vor, dass sie Arbeiten geht und ich den Haushalt mache. Irgendwie hat das aber leider nie geklappt.
    Nun aber könnte endlich mal was daraus werden.
    Deshalb halte ich jetzt zu Hause die Stellung und ihr den Rücken frei, damit sie jederzeit Gelegenheit hat, einen Job anzunehmen.

    Sie geht gerne zur Arbeit - ich mache gerne den Haushalt.
    Was ist daran verkehrt?
    Dass die Löhne nicht ausreichen, alleine davon eine Familie zu bestreiten, ist nicht unsere Schuld.
    Gerade jetzt, wo auch die Polen auf den deutschen Arbeitsmarkt drängen,
    halte ich es für umso dringender, was Gregor Gysi sagte, erstens einen flächendeckenden Mindestlohn und die Verpflichtung 'gleichen Lohn für gleiche Arbeit' - so wie es in Frankreich der Fall ist - einzuführen. Andernfalls werden wir unser blaues Wunder erleben. Wahrscheinlich wird schon jetzt wieder übersehen, dass viele dieser Polen nicht nur zum Arbeiten nach Deutschland kommen werden, sondern viele sich hier verlieben und bleiben werden - wogegen ich auch nichts einzuwenden habe.
    Aber bitte hinterher nicht wieder das große Geschrei!
    "Deutschland schafft sich ab..."
    Geändert von Streuner (07.05.2011 um 16:15 Uhr)

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