Umverteilung der Finanzen: EU will eigene Steuer
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Ja, ich bin dafür!
Wenn schon EU, dann richtig. Mir ginge aber eine Europa-Steuer nicht weit genug. Es sollte für die gesamte EU einheitliche Sozialversicherungssysteme geben, es soll für die gesamte EU eine einheitliche Gesetzgebung geben, die nach einer Europäischen Verfassung Recht spricht. Und: So, wie ich auch für Deutschland und jedes andere Land in der EU fordere, dass der Bundeskanzler und die gesamte Bundesregierung direkt vom Volk gewählt wird, so soll es auch für die EU einen Präsidenten geben, der vom Volk direkt gewählt wird. Somit fordere ich grundsätzlich eine stärkere Beteiligung des EU-Bürgers an Politischen Entscheidungen - sowohl innerhalb der jeweiligen Mitgliedsländer, als auch EU-weit. Globalisierung, ja - aber mit wesentlich mehr Bürgerbeteiligung. Nach dem Motto: ' Wer zahlt, schafft an.'
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Thema: EU - Steuer
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12.04.2011, 16:42
EU - Steuer
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13.04.2011, 01:15
AW: EU - Steuer
Na, gibt es keine Interessenten für die EU?
Keiner bereit, mit anderen zu teilen?
Zu teilen die Lasten aber auch die Nutzen?
Mir dreht es jedesmal die Zehnägel auf, wenn die Merkel mal wieder betont, was dieses oder jenes europäische Gesetz "den Deutschen" mal wieder für einen Nutzen bringt.
Wer so denkt, hat für die EU nichts übrig, sondern der denkt national-egoistisch.
Europäische Gesetze und Erlasse haben keinen Sinn und Nutzen, wenn sie nur einem Land in der EU was bringen.
Nur wer europäisch denkt - nicht nur national, handelt glaubwürdig in der Europapolitik.
Was haltet Ihr von einer EU-Steuer?
Was haltet Ihr von einem europäischen Sozialsystem, welches die Lasten und Nutzen großflächiger verteilt?
Was haltet Ihr von einer europäischen Gesetzgebung?
Muss nationale Souveränität wirklich um jeden Preis in dem herkömmlichen Maße aufrechterhalten werden - oder dient sie nur noch irgendwelchen längst überholten, nicht mehr zeitgemäßen Eitelkeiten?
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13.04.2011, 08:30Inaktiver User
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13.04.2011, 16:01Inaktiver User
AW: EU - Steuer
Formell ist der Vorschlag, dass die direkten EU-Steuern die Übertragungen aus den nationalen Haushalten ersetzen. Die Beiträge der einzelnen Mitgliedsstaaten sollen also nicht steigen.
Dies würde aber zum einen nicht unbedingt für ewig gelten.
Und zum anderen ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Steuer durch nationale Steuersenkungen kompensiert würde: Der Bundeshaushalt und alle anderen nationalen Budgets sind immer eng geschnitten, so dass jeder Finanzminister versuchen wird, seine Einnahmen zu erhöhen und die "Schuld" der EU zuzuschieben.
Wobei Entscheidungen zu Steuern in der EU nur einstimmig gefasst werden können, und es ist nicht sehr wahrscheinlich ist, dass Herr Schäuble (oder ein anderer Finanzminister egal welcher Couleur) die Kontrolle über diesen Teil seines Budgets aufgeben wird.
Die EU nutzt uns allen. Einzelne Maßnahmen sind mal mehr, mal weniger interessant für einzelne Mitglieder, aber insgesamt positiv. Sogar der berüchtigte "Gurkenstandard", der vom Einzelhandel durchgesetzt wurde, ist für den Verbraucher positiv: Er sollte helfen, im Einzelhandel Platz zu sparen, und das wiederum bedeutet, dass dort geringere Kosten anfallen, Preiserhöhungen für den Verbraucher also entfallen könnten.
Gemeinsame Sozialversicherungssysteme sind für lange Zeit Utopie, weil die bestehenden Systeme einfach zu unterschiedlich sind, sowohl in ihren Auswirkungen als auch in der Finanzierung. Dasselbe gilt für die Harmonisierung der Steuern, wie man u.a. an dem Kommissionsvorschlag zur Harmonisierung der Energiesteuern sieht: Die daraus resultierende Erhöhung der Steuer auf Diesel wird automatisch abgelehnt, obwohl wir gar nicht betroffen wären, da bereits jetzt unsere Dieselsteuer höher ist als der Kommissionsvorschlag zur Mindestbesteuerung (und es glaubt doch wohl niemand, dass solche Steuern gesenkt würden??).
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14.04.2011, 18:45
AW: EU - Steuer
Tja, es wird nicht einfach sein, die 'Oberen Zehntausend' dazu zu überreden, darauf zu verzichten, dass zehn Prozent der Weltbevölkerung über 90% des gesamten Weltvermögens verfügen, wie in folgendem Video gesagt wird: Der Issascharfaktor - Bernd Bangert
Zu finanzieren wäre mehr Gerechtigkeit.
Allein der Wille dazu fehlte noch.
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14.04.2011, 19:53Inaktiver User
AW: EU - Steuer
Du kannst ja gern auf die Hälfte deiner Einkünfte verzichten, denn auch du gehörst zu den Top 10% der Weltbevölkerung!
Auch mit Hartz IV !!
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14.04.2011, 20:02
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15.04.2011, 00:10
AW: EU - Steuer
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15.04.2011, 05:10
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15.04.2011, 10:40Inaktiver User


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