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Thema: EU - Steuer

  1. gesperrt

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    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach Streuner du bist voller Vorurteile , Dein Unterhalt ist es sicher nicht .
    Ich gebs zu: Jetzt habe ich ein Vorurteil weniger


    Mich kratzt es überhaupt weniger ein paar " Totalverweigerer " durchzuschleppen insgesamt ist das doch pillepalle . Überdies bist du z.B. so in Sicherheit das hat ja auch was .

    Die Verschwendungen sehe ich in einem völlig aufgeblähten Staatsapparat , einem total kompliziertem Steuersystem , irgendwelchen idiotischen Kriegsspielchen in Wasweisichwoisthan , in 16 Bundesländern jeder natürlich mit seinem eigenen Fürsten diese wieder unterteilt in ein paar tausend Landkreise jeder selbstverständlich verwaltet vom einem Kleinfürst alle könglich vergütet und verpensioniert Luxusdienstwagen mit Fahrer inklusive .

    In Projekten wie dem Nbg Ring an dem 400 Millionen Steuergelder auf blöd verballert werden ohne das das irgendwelche Folgen für die Verantwortlichen hat . Wobei das auch wieder nur ein trauriges Beispiel von ungezählten ist

    Die Liste wäre eine Wndlosschleife .
    Auch ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu!
    Mit einer Ausnahme: Ich bin kein Totalverweigerer!

  2. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum macht ein Staat überhaupt solche Schulden.
    Wenn du ertrinkst wird wohl die Badehose schuld gewesen sein .
    Die Schulden sind nicht durch das bisschen Zinsen und Zinseszinsen
    so gewachsen sondern durch zügellosem Umgang mit den vorhandenen
    Einnahmen und sinnferier Verschwendung .
    Jack66, da hatten Sie die vergangenen 3 Jahre ausreichend Gelegenheit, diese Finanzkrise ausgiebig (oder zumindest ansatzweise) zu studieren. Und Ihnen fällt nichts Besseres ein, als "den Staat" als alleinigen Übeltäter auszumachen. Bedenken Sie mal zwei Dinge, einfach bloß mal rein theoretisch und unvoreingenommen:

    1. "Staat" muß für viele Dinge sorgen. Neben Infrastruktur, Bildung und Sicherheit ist das auch die Versorgung derjenigen, die die "Marktwirtschaft" ausspuckt. Da sehe ich z.b. ein Problem, welches als dieser Spruch "Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren" in den Sprachgebrauch Eingang gefunden hat. Ich habe den Eindruck, daß es leichter ist, Gewinne zu privatisieren aber viel schwerer, die sozialisierten Kosten adäquat von den Gewinnern mittragen zu lassen. Mir ist z.b. kein Instrument bekannt, wonach z.b. Unternehmen für die z.T. erheblichen und langfristigen Folgekosten entlassener Mitarbeiter aufkommen. Ihnen? Und kommen Sie bitte nicht wieder mit den Steuern, weil das Quark ist. Die Vermögensentwicklungen bilden diese Schieflage offenbar recht gut ab.

    2. Stellen wir uns Staaten vor, die nirgends Schulden haben, also auch keine Anleihen ausgeben. Was sollten die Vermögen Ihrer Meinung nach tun? Wo sollten die angelegt werden, wenn die größtmöglichen (solventen) Schuldner, nämlich Staaten, wegfallen? Diese Vermögen wollen ja weiterhin Renditen sehen.

    Ich gebe Ihnen recht, daß sicherlich Geld verschwendet wird. Das will ich aber hier gar nicht diskutieren, weil es in dem Zusammenhang irrelevant ist.

  3. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn jemand für mich arbeitet, dann zu den Bedingungen, auf die beide sich einigen: Du machst die Arbeit, die ich brauche so wie ich sie brauche und zu dem Zeitpunkt, wann ich sie brauche, und ich bezahle dich so, dass wir beide damit zurecht kommen.
    Dieses Idealmodell funktioniert aber doch nur, wenn keine Seite einem Zwang unterliegt. Nur dann könnte sich doch ein angemessenes Entlohnungsgefüge herausbilden. Wir haben aber Arbeitskraftüberschuß, sodaß Arbeitskraft ihren Wert verliert. Eine Folge ist, daß Staat aktuell reguläre Arbeitsplätze trotzdem bezuschussen muß oder gar selbst Arbeitsplätze schaffen muß. Das sind die Beamten, "öffentlicher Arbeitsplätze ÖD" oder auch subventionierte Arbeitsplätze wie Bergbau, die uns allen irgendwie schwer im Magen liegen :)

    Ich glaube, "wir" diskutieren über traditionelle Lehrsätze, die schon lange mit der Realität garnichts mehr zu tun haben oder sich als falsch herausgestellt haben. Als Beispiel die Roßäpfeltheorie oder das Duo Überproduktion/ schrumpfender Arbeitsplatzbedarf durch Automatisierung, für die es nach wie vor keine Lösung gibt - und auf herkömmlichem Weg auch gar nicht geben kann.

    Niemand zwingt dich, meinen Job anzunehmen - offenbar kommst du ja auch so gut zurecht, wenn du dich und deine Familie von meinen Steuern unterhalten lässt ...
    Das stimmt nicht. Zwanglosigkeit gibt es in der Theorie nur beim BGE, nicht aber im jetzigen System. Es gibt eine Pflicht, Arbeit anzunehmen - andernfalls drohen Sanktionen.

  4. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Und das ist gut so!

    Ich plädiere sowieso für eine Lösung wie in mehreren Staaten der USA, wo Sozialleistungen nur für maximal X Jahre (meist 5 oder 7) innerhalb der Lebenszeit gewährt werden, es sei denn, jemand ist nicht erwerbsfähig oder steht dem Arbeitsmarkt wegen Kindererziehung oder Pflege nicht zur Verfügung.

    Und es scheint zu funktionieren.

  5. gesperrt

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    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jack66, da hatten Sie die vergangenen 3 Jahre ausreichend Gelegenheit, diese Finanzkrise ausgiebig (oder zumindest ansatzweise) zu studieren. Und Ihnen fällt nichts Besseres ein, als "den Staat" als alleinigen Übeltäter auszumachen. Bedenken Sie mal zwei Dinge, einfach bloß mal rein theoretisch und unvoreingenommen:

    1. "Staat" muß für viele Dinge sorgen. Neben Infrastruktur, Bildung und Sicherheit ist das auch die Versorgung derjenigen, die die "Marktwirtschaft" ausspuckt. Da sehe ich z.b. ein Problem, welches als dieser Spruch "Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren" in den Sprachgebrauch Eingang gefunden hat. Ich habe den Eindruck, daß es leichter ist, Gewinne zu privatisieren aber viel schwerer, die sozialisierten Kosten adäquat von den Gewinnern mittragen zu lassen. Mir ist z.b. kein Instrument bekannt, wonach z.b. Unternehmen für die z.T. erheblichen und langfristigen Folgekosten entlassener Mitarbeiter aufkommen. Ihnen? Und kommen Sie bitte nicht wieder mit den Steuern, weil das Quark ist. Die Vermögensentwicklungen bilden diese Schieflage offenbar recht gut ab.

    2. Stellen wir uns Staaten vor, die nirgends Schulden haben, also auch keine Anleihen ausgeben. Was sollten die Vermögen Ihrer Meinung nach tun? Wo sollten die angelegt werden, wenn die größtmöglichen (solventen) Schuldner, nämlich Staaten, wegfallen? Diese Vermögen wollen ja weiterhin Renditen sehen.

    Ich gebe Ihnen recht, daß sicherlich Geld verschwendet wird. Das will ich aber hier gar nicht diskutieren, weil es in dem Zusammenhang irrelevant ist.
    Als beste Lösung sehe ich,
    dass alle freiwillig miteinander teilen.
    Das wäre der beste Ausweg.
    Glaubt es mir

  6. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das ist gut so!
    Einen Beitrag vorher behaupteten Sie noch das Gegenteil. Gegen eine gewisse Geschmeidigkeit ist ja an sich nichts einzuwenden, aber in einer Diskussion wirkt das halt immer ein wenig... arm.

  7. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Mein "und das ist gut so" bezieht sich auf den letzten Punkt: Sanktionen!

    Und die befürworte ich jederzeit

    Übrigens auch bei Steuerbetrug ...

  8. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jack66, da hatten Sie die vergangenen 3 Jahre ausreichend Gelegenheit, diese Finanzkrise ausgiebig (oder zumindest ansatzweise) zu studieren. Und Ihnen fällt nichts Besseres ein, als "den Staat" als alleinigen Übeltäter auszumachen.
    Die Schulden die wir heute haben wurden , vermute ich jetzt einfach mal , schon vor weit mehr als 3 Jahren gemacht . Es wurde schon immer mehr als grosszügig Geld verschwendet als vorhanden war . Sich deshalb heute über Zinsen und Zinseszinsen zu beschweren trifft den Kern eben nicht richtig .

  9. Inaktiver User

    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Als beste Lösung sehe ich,
    dass alle freiwillig miteinander teilen.
    Das wäre der beste Ausweg.
    Glaubt es mir

    Mit welchen Personen die keinerlei stattliche Unterstützung bekommen teilst du deine H4 Bezüge ( Kinder und Partnerin gildet aber nicht )
    Vermute mal mit keinem
    Glaub es mir

  10. gesperrt

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    AW: EU - Steuer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Schulden die wir heute haben wurden , vermute ich jetzt einfach mal , schon vor weit mehr als 3 Jahren gemacht . Es wurde schon immer mehr als grosszügig Geld verschwendet als vorhanden war . Sich deshalb heute über Zinsen und Zinseszinsen zu beschweren trifft den Kern eben nicht richtig .
    Doch!
    Genau das tut es: Es trifft den Kern des Problems.
    Ohne die Zinseszinsen hätten wir jetzt nicht so viele Schulden, von denen nie irgendein Mensch jemals etwas haben wird.
    Diese Zinseszinsen sammeln sich bei ein paar Privatleuten an, von denen sie zu hundert Lebzeiten nicht mehr sinnvoll ausgegeben werden können, weil es einfach zu viel Geld auf einen Haufen ist.

    Denk an den "Josefspfennig"!
    Und das war nur EIN Pfennig...!
    Es liegen Milliarden nutzlos herum,
    und saugen weiterhin Zinseszinsen von Zinseszinsen von Zinseszinsen von ...
    Geändert von Streuner (17.04.2011 um 23:05 Uhr)

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