So etwa rechne ich auch immer:
Wie hoch ist die Veränderung bei RotGrün
Wie hoch ist die Veränderung bei Schwarzgelb
Welche dieser beiden Gruppen hat sich verbessert, bzw. verschlechtert.
Theoretisch kann man in diese Rechnung (Nicht BW, aber z.B. in Ostdeutschland) noch die Linken mit einbeziehen.
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Ergebnis 151 bis 160 von 334
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28.03.2011, 11:42
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Ich bin, also denke ich
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28.03.2011, 12:00
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Hoffentlich können die Grünen jetzt in BW auch wirklich etwas reißen. Wenn ich da nur an den Kauf der EnBW-Anteile durch Mappus denke und die finanzielle Belastung, dann schränkt das die Möglichkeiten ja deutlich ein.
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28.03.2011, 12:20
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Ich bin, also denke ich
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28.03.2011, 14:18
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Es sind gegenüber 2006 140000 Stimmen von der SPD zu den Grünen gegangen.
Wären die Stimmen bei der SPD geblieben, hätten wir jetzt einen anderen Ministerpräsidenten.
Nur spielt dann die Unerfahrenheit des SPD-Kandidaten, die Rolle der SPD bei S21 vielleicht auch eine Rolle. und die Atomenergie ist nun mal DAS Thema der Grünen. Da ändern die Lippenbekenntnisse der SPD zum Atomausstieg nichts.
(Von Schwarzgelb sind ebenfalls 160000 Wahlstimmen zu den Grünen gewechselt.)
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28.03.2011, 14:40
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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28.03.2011, 15:04Inaktiver User
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Die Analysen bleiben mir, vor allem was Mappus anbelangt, einen Tick zuviel auf der Parteien- und der Japanargumentationsebene.
Mappus hat sich die Schlappe nämlich zu einem großen Teil sehr persönlich eingebrockt und abgeholt.
Ohne Fukushima hätte es nicht gereicht zum Regierungswechsel, ja.
Aber trotz Fukushima hat Julia Klöckner mit ihrer RP-CDU zugelegt.
Und von der könnte er sich die eine oder andere Scheibe abschneiden. - Wenn er denn könnte.
Ich bin gespannt auf heute Nachmittag ob er den BaWü-CDU-Vorsitz abgibt.
Und vielleicht sogar nach Berlin geht.
Dann hat ganz Deutschland was von ihm.
Jedenfalls braucht er sich nicht einzubilden, jemals wieder in BaWü Ministerpräsident werden zu wollen, das wird nicht funktionieren.
Mappus ist keiner, der gewählt wird, Mappus wird immer einer sein, der auf Nachrückpositionen ernannt wird um bei der nächsten Wahl rauszufliegen. Er verkörpert etwas, was zu Zeiten eines Franz Josef Strauß und auch Helmut Kohls noch irgendwie verschmerzbar war. Heute ist das durch.
Irgendwie ist er für mich zu spät dran. Er ist ja Jahrgang 1966. Das irritiert mich immer wieder.
Vielleicht geht er auch nach Brüssel.
Nein, wird er nicht.
Er isch net so gern weit weg von dr'hoim.
Weiters weg hat er nämlich noch weniger Orientierung.
Er wird im Ländle bleiben.
Und sich viel Ruhe in einem wichtigen Vorstand gönnen, die nur von kleinen Kämpfchen von dort aus, mit dem neuen grünen Ministerpräsident, unterbrochen wird.
Spekulier ich mal.
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28.03.2011, 15:12
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
In meiner Gemeinde haben die Grünen 17,4 % zugelegt! Sie ist zwar immer noch tiefschwarz ( -18,6%) aber

Ich kann es gar nicht fassen, dass Mappus und 58 Jahre CDU von einem grünen MP abgelöst werden! WAHNSINN!!!"The fate of animals is of greater importance to me
than the fear of appearing ridiculous;
it is indissolubly connected with the fate of men."
~ Emile Zola
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28.03.2011, 15:38
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Na ja, ich hab ja schon geschrieben: die sogenannten bürgerlichen Parteien CDU und FDP sind in RP seit Jahrzehnten im Sinkflug bei der Wählerzustimmung und mittlerweile beim Tiefststand von unter 40% Zustimmung bei den Abstimmenden angelangt.
Und das alles in einem sozialstrukturell eher konservativen Land - so sehen es jedenfalls durch die Bank alle Parteienforscher und Politologen. Ich mein, irgendwo is dann auch mal Schluss mit der immer weiter abnehmenden Zustimmung. Wo sollen die denn noch landen in RP - ausgerechnet auch noch in diesem eigentlich eher konservativeren Land? CDU und FDP in Rheinland-Pfalz zusammen bei 35% oder noch weniger?
Sowas (oder auch ähnlich in anderen Bundesländern) wäre aus meiner Sicht auch gar nicht wünschenswert. Ich halte es nämlich für ein sehr bedenkenswertes Problem, sollte die große konservative Volkspartei sozusagen Zug um Zug immer weiter schwächeln oder gar in die faktische Bedeutungslosigkeit versinken.
Was nämlich passieren kann, wenn sich die große konservative Volkspartei in einem Land sogar gänzlich selbst zerlegt, kann man bedauerlicherweise in Italien beobachten.
Nein - für mich hat es in gewissem Sinn auch sein gutes, dass die CDU in RP nicht noch weiter in den Keller gerauscht ist, wie bisher.
Zugleich ist das sogenannte 'bürgerliche Lager' in RP so schwach, wie nie zuvor.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Daniel Kahneman
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28.03.2011, 15:38Inaktiver User
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Ein interessanter Artikel. Interessant ist vor allem die Frage nach der Mitte der Gesellschaft, die sich inzwischen ganz anderswo befindet als die CDU selbst.
Mir scheint, die CDU gerät in einen ähnlichen Trubel wie vor Jahren bereits die SPD - zerrissen zwischen den Flügeln und ratlos, wohin sie sich entwickeln soll, nachdem die alten Selbstverständlichkeiten nicht mehr gelten.
Was für die SPD die Linkspartei, ist für die CDU möglicherweise die FDP: eine tendenziell radikale Partei, die zwar nur kleine Minderheiten hinter sich sammelt, aber bei der "Nachbar"-Partei gewaltige Verunsicherungen und Orientierungslosigkeit zur Folge hat.
Damit enden die Ähnlichkeiten aber auch bereits. Denn anders als die SPD, die sich von der Linkspartei zumindest im Bund deutlich distanziert, sieht der Großteil der CDU ihr Schicksal offenbar mit ihrem radikalen Partner untrennbar verknüpft.
Und anders als die SPD, die mit den Grünen einen starken potenziellen Partner hat, hat die CDU außer der FDP niemanden. Dafür hat sie selbst gesorgt, als sie sich von den Grünen distanzierte.
Mal sehen, welchen Weg die Merkel-Regierung weiter geht, ob hin zu einer noch engeren Bindung an die FDP oder zu einer Öffnung hin zu einer schwarz-grünen Option.
Dafür wird es wohl auch darauf ankommen, was sich in den nächsten Jahren in BW tut. Am grün-konservativen Kretschmann wird man möglicherweise sehen, dass die Grünen die kommende Volkspartei sind - mit einer sehr breiten Abdeckung der Mitte der Gesellschaft.
.Geändert von Inaktiver User (28.03.2011 um 17:40 Uhr)
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28.03.2011, 16:18
AW: Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
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Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen der rumsteht.



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