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Thema: Libyen

  1. Inaktiver User

    AW: Libyen

    Hä?

    Nr.59 : Aussage nicht verstanden, sorry
    Geändert von Inaktiver User (23.03.2011 um 21:43 Uhr) Grund: nicht verstanden

  2. Inaktiver User

    AW: Libyen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Da wollen wir mal froh sein, dass Millionen von amerikanischen Müttern und Vätern 1943/44 nicht so gedacht haben wie du ...
    Das Deutsche Reich hat den USA den Krieg erklärt. Also war es folgerichtig Deutschland und seine Armee zu vernichten.
    Eine Revolution in Deutschland zur Überwindung des Nazi-Regimes gab es nicht. Also hinkt dieser Vergleich.
    Ich kann mich allerdings auch nicht erinneren das Libyen uns den Krieg erklärt hat. Somit gibt es für mich keinen Grund Libyen zu bombardieren. Ich verspüre zumindest kein Bedürfnis nach einem neuen Afrikakorps.

    Es ist schon seltsam mit dem deutschen Konservatismus:

    Zuerst bricht er an vorderster Stelle den 1. Weltkrieg vom Zaun, dann hilft er Hitler an die Macht, dann muss er sich anschließend (u.a.) von amerikanischen College-Jungs vom deutschen Chefschwein und seinen Schergen befreien lassen, sodann goutiert er die Sauereien der USA in Kuba, Vietnam, Chile, Grenada, Angola und sonstwo und will auch noch mit George W. gegen nicht existierende Massenvernichtungswaffen im Irak in den Krieg ziehen. Und wenns dann zu guter letzt mal um ne richtige Sache geht, dann lässt er wieder die Amis und die Verbündeten im Stich.

    Immer auf der falschen Seite ...

    VanDyck
    Ja so sind sie die Konservativen. Haben zumindest seit 1945 keinen Krieg zu verantworten. Das übernahmen dann ja großzügig die SPD und die Grünen.

    Unter Schröder und Fischer nahm die Bundesrepublik sogar an einem Krieg gegen Serbien teil für den es kein UN-Mandat gab.
    Ein klarer Bruch des Völkerrechts.

    Im übrigen ist es wirklich sehr armselig das du den 1.Weltkrieg und das Nazi-Regime herauskramst und dann die CDU, bzw. die heutigen Konservativen in eine Reihe damit stellst.
    Das ist schon peinlich, aber auch typisch für die die linken.

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    AW: Libyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Deutsche Reich hat den USA den Krieg erklärt. Also war es folgerichtig Deutschland und seine Armee zu vernichten.
    Könnte es sein, dass dein Geschichtsbild ein klitzekleines bißchen zu schnoddrig ist, wenn es darum geht auszusprechen, dass Amerika ganz entscheidend mit dazu beigetragen hat, uns und ganz Europa vom Abschaum der Menschheit zu befreien? Und gerade Amerika wollte Deutschland eben NICHT "vernichten", wie du schreibst. Das zeigt doch ganz klar die Zeit der Besatzungsmacht nach 1945. Hast du die ungeheure Solidarität der normalen einfachen Amerikander vergessen, die nach 1945 alles mögliche spendeten und hierher geschickt haben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann mich allerdings auch nicht erinneren das Libyen uns den Krieg erklärt hat. Somit gibt es für mich keinen Grund Libyen zu bombardieren.
    Hallo? Der Un-Sicherheitsrat hat beschlossen, die libysche Bevölkerung vor dem 'eigenen' Despoten zu schützen und du machst daraus ein 'Libyen zu bombardieren'. Indiskutabel deine Argumentation und Wortwahl.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unter Schröder und Fischer nahm die Bundesrepublik sogar an einem Krieg gegen Serbien teil für den es kein UN-Mandat gab.
    Ein klarer Bruch des Völkerrechts.
    Das war ne gemeinsame Aktion der Nato. Sollte man noch länger abwarten, wie die Moslems weiter abgeschlachtet werden? Die Serben waren auf dem besten Wege, den nächsten Völkermord nach Auschwitz direkt vor unserer Haustür mitten in Europa zu begehen. Allenfalls kann man der Nato vorwerfen, dass sie so lange gezögert haben. X-Zehntausende von Menschenleben konnten noch gerettet werden, aber du reitest auf dem Bruch des Völkerrechts herum.
    Da wurden ganz klar Moslems 'selektiert' um sie tausendfach umzubringen, nur weil sie Moslems waren. Eindeutig rassistisch motivierte Ausrottungspolitik war das. Aber ausgerechnet du als Deutsche wolltest da weiter zusehen? Und kreidest es Schröder und Fischer auch noch an, dass sie was aus der Geschichte gelernt haben. Das ist doch ungeheuerlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist es wirklich sehr armselig das du den 1.Weltkrieg und das Nazi-Regime herauskramst und dann die CDU, bzw. die heutigen Konservativen in eine Reihe damit stellst.
    Das ist schon peinlich, aber auch typisch für die die linken.
    Die Linken? Du bist es doch, die wie Gysi und Lafontaine argumentiert, nicht ich.
    Im Übrigen stelle ich die Konservativen nicht in eine Reihe mit den Nazis, wie du fälschlich behauptest, sondern ich sage schlicht und einfach, dass der deutsche Konservatismus den Nazis an die Macht verholfen hat. Und das ist und bleibt eine Tatsache.

    Es bleibt dabei: der deutsche Konservatismus ist schon sehr speziell, was man ja auch an deiner Argumentation sehen kann - und manchmal helfen die langen Linien in der Geschichtsbetrachtung, um die heutige Gegenwart besser zu verstehen. Aus der (eigenen) Geschichte hat der deutsche Konservatismus scheinbar nichts gelernt.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (24.03.2011 um 01:57 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  4. User Info Menu

    AW: Libyen

    Ich versteh die Aufregung nicht.
    Es ist wohl eher Zufall, dass Deutschland nicht dabei ist, warum auch immer. Einen solchen Weitblick unterstelle ich unseren Politikern nämlich nicht.

    Fakt ist doch, das überhaupt nicht versucht wurde, den Konflikt auf diplomatischen Weg zu lösen. Im Gegenteil, man hat gleich zu Anfang dafür gesorgt, dass Gaddafi sein Gesicht verliert und ihn offen zum Rücktritt aufgefordert.
    Anschließend hat man ohne erkennbaren Plan oder ein politisches Ziel ein Land angegriffen, ob nun mit Mandat oder ohne Mandat sei dahingestellt.
    Erst wollte man die Bevölkerung schützen und jetzt hofft man, dass ein Haufen Bewaffneter die Regierungsgeschäfte demnächst übernimmt.

    Sollen doch die Franzosen mit den Engländern zusehen, wie sie da unten klarkommen. Ich würde auch verstehen, wenn die Amis sich da raushalten.

    Vielleicht boykottiert die arabische Welt mal England und Frankreich mit Öllieferungen, damit die etwas klarer in der Birne werden.

  5. Inaktiver User

    AW: Libyen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Es ist schon seltsam mit dem deutschen Konservatismus:

    Zuerst bricht er an vorderster Stelle den 1. Weltkrieg vom Zaun, dann hilft er Hitler an die Macht, dann muss er sich anschließend (u.a.) von amerikanischen College-Jungs vom deutschen Chefschwein und seinen Schergen befreien lassen, sodann goutiert er die Sauereien der USA in Kuba, Vietnam, Chile, Grenada, Angola und sonstwo und will auch noch mit George W. gegen nicht existierende Massenvernichtungswaffen im Irak in den Krieg ziehen. Und wenns dann zu guter letzt mal um ne richtige Sache geht, dann lässt er wieder die Amis und die Verbündeten im Stich.

    Immer auf der falschen Seite ...

    VanDyck
    Zustimmung !

    Und während Angela Merkel es aus fundamental-pazifistischen Gründen nicht verantworten kann die Freiheitsbewegung in Libyen zu unterstützen und während sie in höchster Eile aus dem Mittelmeer abhaut, damit sie nur ja nicht in den Verdacht gerät den Waffenimport nach Libyen zu stören, stockt sie in Afghanistan die Truppen auf.

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    AW: Libyen

    Und wir sind alle froh, dass rot-grün eine so eindeutige und klare Linie in der Libyen-Frage haben.

    Um das klar zu machen, ich finde die Haltung der Regierung auch peinlich. Aber jetzt hier einen Lagerkampf aus der Frage zu machen, finde ich auch lächerlich.
    Geändert von Taoline (24.03.2011 um 11:13 Uhr)
    ___________________________________
    Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen der rumsteht.

  7. User Info Menu

    AW: Libyen

    Zitat Zitat von Taoline Beitrag anzeigen
    Und wir sind alle froh, dass rot-grün eine so eindeutige und klare Linie in der Libyen-Frage haben.
    Genau das kritisiere ich auch. Und unter Schröder und Fischer wurden noch deutsche Waffen nach Libyen geliefert - wenn auch in reduzierter Form ... Stichwort: Verschärfung des Kriegswaffenkontrollgesetzes. Und ebenso wurde auch Öl aus Libyen gekauft.
    Rot-Grün hat also letztlich auch daran mitgewirkt, diesen Despoten zu stärken, ganz klar.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (25.03.2011 um 08:45 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  8. Inaktiver User

    AW: Libyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wirtschaftspolitik. Bedenken wegen der Öllieferungen. Politische Rücksichtnahme


    Was ich will?
    Diese Länder ihre (Bürger)kriege selbst ausfechten lassen. Lasst sie ihre Herrscher und Staatsform selbst bestimmen, ohne Einmischung des Westens. Ihr Öl werden sie schon weiterhin verkaufen wollen, egal wer an der Macht ist.
    Entweder gelten unsere Prinzipien universell oder nicht. Wir können nicht dem einen Staat mit Menschenrechten kommen und beim anderen toter Mann spielen, weil Scheichs beleidigt sein könnten. Glauben wir, das merkt keiner und zieht die entsprechenden Schlüsse?
    Was soll daran, egal ob für die Zukunft oder jetzt, destruktiv sein ?
    Yepp.
    Bestenfalls die arabische Liga sollte sich in innerarabische Angelegenheiten einmischen - die haben die militärischen Mittel.
    Wie würde der Westen reagieren, wenn islamische/arabische Kräfte sich in einen innerstaatlichen KOnflikt eines
    christlichen/westlichen Landes massiv und mit Waffengewalt einmischen würden?
    Es ist Sache der arabischen Liga, der arabischen Welt, nicht nur in Libyen, sondern auch im Irak ect für Frieden zu sorgen. Hängen wir uns ständig rein, machen wir denen klar: wir halten euch für nicht fähig, eure Länder selbst angemessen zu regieren - Konflikte zu lösen - dazu habt Ihr nicht das Potential. Das muss der Westen für Euch - natürlich ganz selbstlos - erledigen...
    Hat für mich sehr viel mit Überheblichkeit zu tun...

    Ich glaube, dem Westen geht es nur um spätere Einflussnahme, ein bequemes Nachfolgeregime und eben das Öl.

    Klar haben wir Gadafi Waffen verkauft - hätten wir es nicht getan, wären es eben andere Länder gewesen.
    Solange der Verkauf von Waffen legal ist...
    Kann man denn Waffen überhaupt an "den "Richtigen" verkaufen?Denn: wer Waffen verkauft, muss damit rechnen, dass mit ihnen Menschen getötet werden, da es der Sinn einer Waffe ist, zu töten.
    Jeder Waffenverkauf - egal an wen - ist unmoralisch - schon alleine die Herstellung von Waffen ist es.

  9. gesperrt

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    AW: Libyen

    Für den, der es verpasst hat:

    "Maybrit ILLNER"

  10. Inaktiver User

    AW: Libyen

    So ziemlich jeder Staat der Welt geht gegen bewaffneten Aufruhr vor. Auch im deutschen GG gibt es einen Passus, welcher Bundeswehreinsätze gegen bewaffnete Aufstände im Inneren erlaubt.
    Ich habe keine Sympathie für eine Ghaddafi-Diktatur, aber tun die eigentlich bisher was anderes? Sie gehen militärisch gegen bewaffnete Auftständische vor, oder was noch?

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