Er wirft Obama vor, kein klares Zeil formuliert, sondern erst einmal die Koalition gebildet zu haben.*
Das ist Fakt - was Rumsfeld gerne würde ist Interptretation.
*Das sollte doch wenigstens andersrum laufen.
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Thema: Libyen
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06.04.2011, 12:03Inaktiver User
AW: Libyen
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06.04.2011, 12:25
AW: Libyen
Rumsfeld will über die UN-Resolution hinaus. Das ist doch eindeutig. Was gibts denn da nicht zu verstehen?
Du bist gegen den Einsatz in Libyen und nimmst dir nen rechtskonservativen Kronzeugen, der in seiner Funktion als US-Verteidigungsminister schon gezeigt hat, wie er mit solchen Dingen umzugehen gedenkt.
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06.04.2011, 12:31
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06.04.2011, 12:40Inaktiver User
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06.04.2011, 12:45
AW: Libyen
Du glaubst allen Ernstes, dass in der UNO-Resolution keine Ziele formuliert sind?
Weil Rumsfeld das sagt?
Oder ist es nicht vielmehr so, dass Rumsfelds Ziel in der Resolution nicht formuliert ist?
Aber ist das wirklich das Gleiche, wie kein Ziel? Wohl eher nicht!
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06.04.2011, 12:46
AW: Libyen
Obama gewann den Friedensnobelpreis und kämpfte gegen Rumsfeld, um Machtdemonstrationen und Interessenspolitik durch Kämpfe, einzuschränken.
Rumsfeld wurde hier als Kriegsverbrecher bezeichnet. Er wollte immer kämpfen lassen. Seine Kritik an Obama ist inhaltlich kurios. Sie verwirrt mehr als zu helfen und verschleiert seine Motive. Rumsfeld geht es um Wähler. Er ist Republikaner der den Demokraten Obama angreift. Das ist politisches Tagesgeschäft, vor allem vor Wahlen. Ihm geht es um den Amerikaner, der wählt, und nicht um inhaltsreiche Hilfestellungen. Deutschland hat er nicht negativ genannt, was seine Interessenspolitik Richtung Wahlen brandmarkt.
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06.04.2011, 12:48Inaktiver User
AW: Libyen
Rumsfeld wirft Obama also vor nicht im Alleingang in Libyen einmarschiert zu sein, sondern zuerst eine Koalition gebildet und dann gemeinsam vorsichtige Ziele formuliert zu haben.
Das hat Obama tatsächlich. Der Vorwurf stimmt.
Denn anders als Rumsfeld, dem die Beziehungen zur muslimischen Welt am Arsch vorbei geht, möchte Obama unbedingt vermeiden, dass diese der Beschuldigung Gaddafis auf dem Leim geht die "Kreuzzügler" würden ihn und sein Land überfallen.
Anmerkung: Wenn ein angeblich radikaler Pazifist Rumsfelds Kritik an der allzu zögerlichen und allzu konsensorientierten Haltung Obamas übernehmen zu müssen glaubt, dann steckt der radikale Pazifismus in noch viel größeren Argumentations- und Logikproblemen, als ich bisher vermutet hatte.
.Geändert von Inaktiver User (06.04.2011 um 12:58 Uhr)
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06.04.2011, 12:54
AW: Libyen
Ahab ich bin nicht sicher, Deine (ist Duzen erlaubt?) Aussagen richtig interpretieren zu können. Daher Missverständnisse Erzeugendes nicht zitiert. Zu dem Rest nehme ich Stellung, auch wenn ich nicht gemeint war:
Ich weiß über Richtlinien der UNO. Diese gelten als sehr auslegungsbedürftig...
... daher sind die Ziele von den Entscheidungsträgern unterschiedlich gesetzt. Obama und Rumsfeld denken gegensätzlich und sind politisch ebenso aufgestellt. Welche Ziele gesetzt werden, wird zum Großteil von Obama und Anhängern entschieden: Nach Richtlinien der UNO mit Seitenhiebe politischer Gegenparteien, wie der von Rumsfeld.
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06.04.2011, 12:58
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06.04.2011, 13:02Inaktiver User
AW: Libyen
Wie kommst du denn darauf?
Zwar wieder sehr schön formuliert -
aber leider wieder nur eine deiner merkwürdigen Schlussfolgerungen mit dem Ziel, das Gegenüber nicht allzu offensichtlich zu beleidigen.
Also eine in gekonnte verbale Formulierung verpackte persönliche Ansicht mit beleidigendem Charakter
Ohne dergleichen scheinst du nicht auszukommen.
Aber für heute bin ich nun wirklich weg - (leider, aus Zeitmangel).Geändert von Inaktiver User (06.04.2011 um 13:10 Uhr) Grund: "verbackt" war zwar auch nicht schlecht, aber "verpackt" sollte es heißen ;-)


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