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  1. Inaktiver User

    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Der erwartete Kampf der Bürger gegen neue Stromtrassen hat begonnen.
    Es gibt genug alternative Möglichkeiten Strom zu produzieren. Regionale Stromquellen zu erschließen ist a) günstiger und schneller möglich und b) kommt es den Städten und Gemeinden zugute was sich auch in anderen Bereichen positiv auswirken würde, um nur Arbeitsplätze zu nennen.
    Das ist längst bewiesen.
    Es ist unnötig über weite Strecken in solchem Maße wie von den Stromkonzernen eingetrichtert wird, Stromtransfer zu betreiben.

    Bei den Stromtrassen und den prognostizierten Kosten geht es doch nur darum den Stromkonzernen weiterhin ihre Macht zu erhalten und sie Riesengewinne abschöpfen zu lassen. Ein überwiegend taktisches Manöver.

  2. Inaktiver User

    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Sogar die Grünen räumen ein, dass neue Stromtrassen nötig sind.

    Ich hoffe einfach mal, dass du in einer von den Regionen wohnst, die von einem Blackout zuerst betroffen wären ....

  3. Inaktiver User

    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sogar die Grünen räumen ein, dass neue Stromtrassen nötig sind.

    Ich hoffe einfach mal, dass du in einer von den Regionen wohnst, die von einem Blackout zuerst betroffen wären ....
    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Es ist unnötig über weite Strecken in solchem Maße...
    Geändert von Inaktiver User (18.07.2011 um 15:20 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Oettinger fordert von Bundesregierung entschlossene Endlagersuche

    Was ich nicht verstehe:
    Wie kann man verlangen, dass "jedes Land" selber für die Endlagerung seines atomaren Mülls sorgen muss?!
    Wenn es in einem Land von den geologischen Gegebenheiten her nun mal nicht möglich ist, atomaren Müll zu lagern, dann kann man ein Land doch nicht per Gesetz dazu zwingen, es dennoch zu tun.

  5. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Es soll ja immer noch Leute geben, die der Atomausstiegssache immer noch ans Bein pinkeln wollen.
    Und sei es nur, um sowohl die Unionsparteien als auch die GRÜNEN in ein schlechtes Licht zu rücken, und ihnen dazu stichhaltige Argumente ausgehen.

    Um ein wenig das Sommerloch zu füllen (), möchte ich hierzu nochmal Stellung nehmen.



    Das Argument "hier ist nicht Japan - Japan kann hier nicht passieren" hört man immer wieder mal.
    Geantwortet wurde darauf auch schon Tausend Mal das gleiche.

    Ich mache mir jetzt nochmal die Mühe, zu erklären, warum der Atomausstieg eine tolle grüne Sache ist:

    Wären sich die Japaner nicht sicher gewesen, dass ihre AKWs sicher sind, hätten sie sie nicht betrieben.
    "Japan ist nicht Tschernobyl", sagten die Japaner, "kann bei uns nicht passieren".

    Und recht hatten sie!
    In Japan ist was anderes passiert als in Tschernobyl.
    Das Ergebnis war allerdings das gleiche: Eine "strahlende" Zukunft steht Japan bevor. Obwohl - selbst in Japan formieren sich jetzt schon die Atomausstiegsbefürworter...

    Nun gibt es bei uns immer noch so Dino-Saurier, die immer noch behaupten, "hier ist nicht Japan - Fukushima kann hier nicht passieren".
    Damit haben diejenigen, die das behaupten, sicher ebenfalls recht: Einen Tsunami wird es hier nie geben - wenn nicht grad ein Meteorit in einen Fluss neben einem AKW plumpst.
    Wie es da allerdings mit Erdbeben aussieht, da wäre ich mir nicht mehr so sicher...
    Was aber, wenn so ein hochintelligenter verrückter Breivik oder 9/11-Bomber ein Flugzeug kapert und es auf ein AKW steuert...?!!

    Kann jemand garantieren, dass das in den kommenden 30 Jahren nicht passieren wird???
    Lieber erlebe ich, wie viel uns der Atomausstieg kostet, als, wie viel uns ein Super-GAU kosten würde, falls ich den überleben würde.

    Ohne die GRÜNEN hätte sich die Merkel NIEMALS dazu genötigt gesehen, trotz Fukushima aus der Atomkraft auszusteigen.
    Neuerdings wird auch in Unionskreisen darüber spekuliert, die Steuern für Reiche zu erhöhen. Und über den Mindestlohn wurde kürzlich auch in Unionskreisen schon mal laut nachgedacht.
    Fehlt nur noch, dass sich Merkel für die Freigabe von Cannabis einsetzt, dann hat die CDU die GRÜNEN komplett kopiert

    Schöne Ferien wünsche ich

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Oettinger fordert von Bundesregierung entschlossene Endlagersuche

    Was ich nicht verstehe:
    Wie kann man verlangen, dass "jedes Land" selber für die Endlagerung seines atomaren Mülls sorgen muss?!
    Wenn es in einem Land von den geologischen Gegebenheiten her nun mal nicht möglich ist, atomaren Müll zu lagern, dann kann man ein Land doch nicht per Gesetz dazu zwingen, es dennoch zu tun.
    Warum nicht? Welche Länder haben von der Atomindustrie denn am meisten profitiert? Erinnere Dich bitte an die Vorgänge um Gorleben. Das wurde als mögliches Endlager ausgesucht als es noch ein völlig abgeschnittener Zipfel der alten Bundesrepublik war: nichts los und nahe genug an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Die Wendländer wollten nie die atomare Müllhalde der Republik sein.
    Wer von der angeblich billigen Atommeilern profitiert, muss sich auch mal Gedanken um die Entsorgung des Mülls machen.
    Du kannst ja Deinen privaten Müll auch nicht einfach in Nachbargarten werfen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Warum nicht? Welche Länder haben von der Atomindustrie denn am meisten profitiert? Erinnere Dich bitte an die Vorgänge um Gorleben. Das wurde als mögliches Endlager ausgesucht als es noch ein völlig abgeschnittener Zipfel der alten Bundesrepublik war: nichts los und nahe genug an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Die Wendländer wollten nie die atomare Müllhalde der Republik sein.
    Wer von der angeblich billigen Atommeilern profitiert, muss sich auch mal Gedanken um die Entsorgung des Mülls machen.
    Du kannst ja Deinen privaten Müll auch nicht einfach in Nachbargarten werfen.
    Wenn Deine Einwände und Begründungen auch verständlich sind - aber man kann doch nicht per Gesetz etwas erzwingen, was von Natur aus nicht möglich ist (falls es nicht möglich ist).

  8. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    afp

    In der deutschen Solarbranche sind nach Berechnungen der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) weitaus weniger Menschen beschäftigt als von Branchenverbänden und Bundesregierung angegeben. Dem Institut zufolge gibt es in der deutschen Fotovoltaik-Branche derzeit lediglich rund 80.000 Arbeitsplätze, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. Das sind rund 40 Prozent weniger als die von den Branchenverbänden der Solarwirtschaft angegebenen 133.000 Arbeitsplätze.

    Nach der Erhebung sind rund 75 Prozent der Stellen zudem nicht dem eigentlichen Hightech-Bereich der Zellenfertigung zuzuordnen, sondern dem Handel und dem installierenden Handwerk.

    Der Grund für die Abweichung liegt dem Bericht zufolge darin, dass von der Solarlobby auch Handwerker mitgezählt wurden, die nur gelegentlich ein Solarmodul aufs Dach schrauben. Nach den strengeren Maßstäben der Berliner Hochschule jedoch "reicht es im Handwerk nicht aus, dass ein Gewerbe als Zusatzgeschäft auch Solarinstallationen anbietet, sondern es muss nach internationalen Standards mindestens die Hälfte seiner Arbeitszeit darauf verwenden", sagte der Energieexperte und HTW-Dozent Wolfgang Hummel der Zeitung. "Das aber ist nach unseren Stichproben nur bei einer Minderheit der Fall."

    Weil auf Druck der asiatischen Billigkonkurrenz immer mehr Solarunternehmen ihre Fertigung nach Malaysia oder China verlegen, werde es fraglich, ob die Zahl der Stellen in den erneuerbaren Energien den Wegfall im Bereich fossiler und atomarer Energieerzeugung voll ersetzen könnten, sagte Hummel. "Die politische Hoffnung, dass der Aufbau von Arbeitsplätzen im Solar- und Windanlagensektor den Stellenabbau im konventionellen Erzeugungsbereich kompensieren könnte, erfüllt sich nicht." Der deutsche Energiemarktführer Eon hatte in dieser Woche den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen bekannt gegeben und dies zumindest indirekt in Zusammenhang mit den Folgen des Atomausstiegs und der Energiewende in Deutschland gebracht.

  9. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    afp

    In der deutschen Solarbranche sind nach Berechnungen der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) weitaus weniger Menschen beschäftigt als von Branchenverbänden und Bundesregierung angegeben. Dem Institut zufolge gibt es in der deutschen Fotovoltaik-Branche derzeit lediglich rund 80.000 Arbeitsplätze, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. Das sind rund 40 Prozent weniger als die von den Branchenverbänden der Solarwirtschaft angegebenen 133.000 Arbeitsplätze.

    Nach der Erhebung sind rund 75 Prozent der Stellen zudem nicht dem eigentlichen Hightech-Bereich der Zellenfertigung zuzuordnen, sondern dem Handel und dem installierenden Handwerk.

    Der Grund für die Abweichung liegt dem Bericht zufolge darin, dass von der Solarlobby auch Handwerker mitgezählt wurden, die nur gelegentlich ein Solarmodul aufs Dach schrauben. Nach den strengeren Maßstäben der Berliner Hochschule jedoch "reicht es im Handwerk nicht aus, dass ein Gewerbe als Zusatzgeschäft auch Solarinstallationen anbietet, sondern es muss nach internationalen Standards mindestens die Hälfte seiner Arbeitszeit darauf verwenden", sagte der Energieexperte und HTW-Dozent Wolfgang Hummel der Zeitung. "Das aber ist nach unseren Stichproben nur bei einer Minderheit der Fall."

    Weil auf Druck der asiatischen Billigkonkurrenz immer mehr Solarunternehmen ihre Fertigung nach Malaysia oder China verlegen, werde es fraglich, ob die Zahl der Stellen in den erneuerbaren Energien den Wegfall im Bereich fossiler und atomarer Energieerzeugung voll ersetzen könnten, sagte Hummel. "Die politische Hoffnung, dass der Aufbau von Arbeitsplätzen im Solar- und Windanlagensektor den Stellenabbau im konventionellen Erzeugungsbereich kompensieren könnte, erfüllt sich nicht." Der deutsche Energiemarktführer Eon hatte in dieser Woche den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen bekannt gegeben und dies zumindest indirekt in Zusammenhang mit den Folgen des Atomausstiegs und der Energiewende in Deutschland gebracht.
    Wenn jemand gewerblich ein Solarmodul auf ein Dach schraubt, dann IST das ein dadurch geschaffener Arbeitsplatz - egal ob er dies nur gelegentlich und zusätzlich macht oder hauptsächlich.
    Das ist keine Schönrechnerei, wie der Solarbranche hiermit unterstellt werden soll, sondern es wird im Gegenteil versucht, die Tatsachen schlecht zu reden.

    Übrigens, selbst wenn man annehmen würde, dass dem so ist, dann stünden den 11.000 verlorengegangenen Arbeitsplätzen durch den Atomausstieg immer noch diese "lediglich" 80.000 neugeschaffenen Arbeitsplätze gegenüber.

    Also was soll dieser plumpe Versuch der Miesmacherei?!

  10. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Die doppelte und dreifache Subventionierung der Solarwirtschaft hat schon VOR dem Ausstieg aus der Kernenergie begonnen! Die Schönrechnerei ist ja in einer Planwirtschaft, in der Solarwirtschaft läuft alles gem. Plan und nicht gem. Markt, eine bekannte Erscheinung.

    WENN nun ein Handwerker 1720 Stunden im Jahr "normale" Tätigkeiten ausübt und 40 Stunden eine Solaranlage montiert - Dann wurde die Jahresarbeitsleistung von der Solarwirtschaft, den Grünen, den Umweltverbänden etc. - VOLL der Solarwirtschaft zugerechnet.

    Selbst die "angepasste" og. Studie rechnet auch alle Handwerker mit "überwiegender" Tätigkeit als VOLLE Arbeitskraft ein.

    Dies ist kleinkariert und unwichtig?

    WARUM wirbt dann eine Frau Künast mit 100.000 neuen und zusätzlichen Arbeitsplätzen im Öko-Bereich allein für Berlin?

    WO ist diese Rechnung - WO kann ich diese GEPLANTEN Zahlen nachprüfen ... ABER wahrscheinlich wird der Wähler wie oben geschehen wieder einmal belogen ... Wahrscheinlich erfindet der Künast-Plan einfach mal ein paar Öko-Arbeitsplätze. Mal einige Vorschläge:

    -Einrechnung aller Mitarbeiter der Stadtreinigung, des Grünflächenamtes, der Forstwirtschaft
    -Einrechnung aller betrieblichen Umweltbeauftragten, auch wenn dieses "Amt" in kleinen Firmen mit minimalem Aufwand "nebenher" besetzt ist
    -Einrechnung aller Mitarbeiter von Kläranlagen, Müllverbrennungsanlagen, Recyclingbetrieben etc.
    -Einrechnung aller Handwerker, denn auch ein Installateur kann ja mal einen Wassersparenden Wasserhahn installieren

    UND Wunder oh Wunder .... Gem. Künast-Plan wurden in Berlin genau 100.000 neue Öko-Arbeitsplätze registriert ... SO löst man Probleme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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