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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    boriba, ich habs schon mal hier erwähnt. Ich habe lange Zeit geimkert. Honig gemacht. Ich hatte einige Völker. Musste nur dieses tolle Hobby aus verschiedenen Gründen aufgeben. Ich hatte einen Bekannten, der kaufte immer Öko-Honig. Einmal von mir, und dann nie wieder. Warum?
    Es gibt eine Bienenkrankheit (Varroa) Das ist eigentlich keine richtige Krankheit, sondern eine Milbenart, die den Bienenstock befällt. Die Bienen sterben und dann auch das ganze Volk. Ich kann ein Gift kaufen von Bayer Basf und anderen. Oder ich versuche es anders. Z.B. mit Ameisensäure. Diese kann ich in den Stock sprühen. Den Honig, der zu diesem Zeitpunkt produziert wurde kann man vergessen, riecht eben nach Ameisensäure. Ameisensäure ist kein Gift, nur eine Säure wie Essigsäure, Salzsäure und andere Säuren. Riechen tuts, wie wenn man im Sommer an einem Ameisenhaufen vorbeigeht.
    Der Bekannte, dem ich sagte, wie ich gegen Varroa vorgehe, sagte mir später, dass er Honig ab sofort nur noch von ausländischen Produzenten kauft. Er findet, dass wir in Deutschland zu viel mit Chemie arbeiten.

    Und im Ausland? Da arbeiten Imker weit mehr mit der Chemiekeule. Nur keiner sieht es.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Wolfgang60

    Mein Göga hat auch zwei Bienenstöcke. Er hat aber irgendwie die Einflugöffnung umgebaut und eine kleine Luftdüse mit Akkubetrieb anmontiert. Die Milben müssen da eine kleine Lücke überwinden und werden dann, im Gegensatz zu den schwereren Bienen, weggeblasen und kommen nicht in die Stöcke. Funktioniert und wir sind Milbenfrei. Ob das jetzt jedoch an der "Erfindung" oder am Glück liegt weis ich auch nicht ...

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Wolfgang60

    Mein Göga hat auch zwei Bienenstöcke..... ...
    Bei mir ist das Ende des Hobbies schon 10 Jahre her. Ich hab mich seitdem nicht mehr um die neuesten Forschungsergebnisse gekümmert. Was du sagst, ist vielleicht möglich. Weiß nicht. Aber das war nur ein Beispiel für das Konsumentenverhalten.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Nochmal zurück zu den Photovoltaikanlagen und Windparks in Deutschland. Meines Wissens wird wesentlich mehr in Windstrom als in Photovoltaik investiert. Dabei haben Windräder nur eine Lebensdauer von 30-40 Jahren und sind somit eher eine Übergangstechnologie als die Zukunft. Ich frage mich, ob es dann überhaupt Sinn macht und es sich rechnet, so viel Geld in diese Technologie hineinzuspülen? In 40 Jahren wird man vermutlich andere Wege der Stromerzeugung gefunden haben - evtl auch Speicher - und dann heißt es: goodbye Windkraft. Unter diesen Umständen ist es doch nicht unbedingt falsch, erstmal Strom zu importieren, bevor alles zugepflastert wird oder?

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von smarrie Beitrag anzeigen
    Nochmal zurück zu den Photovoltaikanlagen und Windparks in Deutschland. Meines Wissens wird wesentlich mehr in Windstrom als in Photovoltaik investiert. Dabei haben Windräder nur eine Lebensdauer von 30-40 Jahren und sind somit eher eine Übergangstechnologie als die Zukunft. Ich frage mich, ob es dann überhaupt Sinn macht und es sich rechnet, so viel Geld in diese Technologie hineinzuspülen? In 40 Jahren wird man vermutlich andere Wege der Stromerzeugung gefunden haben - evtl auch Speicher - und dann heißt es: goodbye Windkraft. Unter diesen Umständen ist es doch nicht unbedingt falsch, erstmal Strom zu importieren, bevor alles zugepflastert wird oder?
    Für Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke wurde ursprünglich auch genau diese Laufzeiten bei der Konstruktion zugrunde gelegt. Dann sind sie schrottreif. Da sie aber inzwischen den Großkonzernen gehören, wurde ihre Laufzeit weit über diesen Zeitrahmen verlängert.
    Die neue Generation der Windräder wird auch höchstens diese Laufzeiten erreichen, dann sind sie kaputt. Ich fürchte, auch Sonnenanlagen werden keine höhere Betriebsdauer erreichen. Diese beiden alternativen Ernergiegewinner sind immerhin allen Wetterextremen ausgeliefert.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Das kann eine unendliche Geschichte werden.
    Es werden immer wieder alte Anlagen durch neue erstetzt. Das ist normal. Das ist ja auch bei einer (Eisenbahn)-Lok so. Da hört die Bundesbahn nicht auf, zu existieren, da werden, wenn die alten Loks nichts mehr taugen, neue Loks angeschafft.
    Und 40 Jahre, so glaube ich, halten die Windkraftanlagen nicht mal. Ich denke, nach 25 bis 30 Jahren wird es eine Rundumerneuerung geben.
    Ich bin, also denke ich

  7. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    #smarrie

    In einer Planwirtschaft - die haben wir mit den politischen Vorgaben und Dauersubventionen - wird eben NICHT mehr gerechnet. Da zählt dann der Wille zur Erfüllung des Plans, das Erreichen von Planzielen und die moralische Überlegenheit der "gerechten Sache" - eben mehr als nackte Zahlen ... Sofern diese Zahlen nämlich nicht in das Planbild passen, sind diese entweder unglaubwürdig, aus unseriösen Quellen (seriös sind nur die Befürworter) oder mit radikalen Hintergedanken (DIE arbeiten gegen uns) versehen.

    Beispiel: In Ba-Wü haben neueste Berechnungen ergeben, daß auf den höchsten Schwarzwaldgipfeln eine Dauerwindleistung herrscht - die nahe an Werte an der Küste herankommen - in allen sonstigen Gebieten herrscht eher wenig Wind

    NUN fragt sich der kritische Beobachter aber
    -ist der Bau einzelner Windkraftwerke auf einem Gipfel (inkl. eigens zu verlegender Stromleitung, erhöhten Baukosten wegen erschwerter Anfahrt und Einzelfertigung) nicht teurer als ein Windpark an der Nordsee
    -wenn der neue MP von Ba-Wü nun ein Ziel von 10 % Windenergie bis 2020 vorgibt - hat er schon die Betreiber - können die nicht rechnen - denn der Ertrag pro kwh ist überall gleich
    -wenn Ba-Wü schon die Summe X für Windenergie ausgibt - warum MÜSSEN diese Anlagen dann in Ba-Wü stehen und nicht Offshore oder an der Küste - JEDER normal rechnende Mensch und jede normal rechnende Firma würde dies tun ...

    ABER wie gesagt - diese Nachfragen sind Neoliberales Teufelszeug vom Klassenfeind der sicherlich die Atomkraft wieder einführen will - und mit SO EINEM diskuttiert man ja nicht - also Diskussion beendet - keine ernsthaften kritischen Stimmen in Sicht - es lebe die schöne einfach grüne Welt!

    Aus jeder Planwirtschaft kennen wir aber die Konsequenz: Ein Dummer wird sich schon finden, der die Zeche zahlt!

    In Grünen-Kreisen wird auch immer Zweierlei vertreten
    -Ba-Wü und Bayern sind aus ideologischen Gründen gegen die Windkraft
    -die neuen Bundesländer gehen dagegen mit gutem Beispiel voran

    Antwort
    -schau mal auf die nachfolgende Karte, Rot sind die für Windenergie untauglichen Standorte - Ba-Wü und Bayern sind fast durchgehend Rot ...
    -für Windenergieanlagen in den neuen Bundesländern bekommen die Investoren neben den kostenlosen Anschlussgebühren und hohen Dauersubventionen für den Betrieb (zahlen natürlich die Stromverbraucher) auch noch bis zu 50 % der Baukosten aus dem Fonds "Aufbau Ost" bezahlt. Da rechnet es sich natürlich leichter ... aber wie gesagt rechen ist Teufelszeug ...

    http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWD..._Karte_EEG.pdf

  8. Inaktiver User

    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von boriba
    -wenn Ba-Wü schon die Summe X für Windenergie ausgibt - warum MÜSSEN diese Anlagen dann in Ba-Wü stehen und nicht Offshore oder an der Küste - JEDER normal rechnende Mensch und jede normal rechnende Firma würde dies tun ...
    Und warum geht andererseits sofort das Gemaule los, wenn die nötigen Stromleitungen quer durch die BRD gezogen sollten? Wo Sie doch bereits ein einzelnes Windrad in Ihrem Königreich Baden-Württemberg so unendlich stört? Übrigens fallen Sie hier doch regelmäßig als Fan des freien Marktes, der Persönlichkeits- und Renditenentfaltung auf. Da sollten ausgerechnet Sie nicht groß protestieren, wenn dort in Windkraftanlagen investiert wird, wo es erlaubt ist und sich einigermaßen rentiert.

    Thema 40-Jahres-Haltbarkeit: Wundert mich schon, daß 30 bis 40 Jahre so "absurd" vorkommen sollten, wo doch alle Nase lang ein neues Auto oder ähnlicher Kram angeschafft werden muß?

  9. gesperrt

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Übrigens fallen Sie hier doch regelmäßig als Fan des freien Marktes, der Persönlichkeits- und Renditenentfaltung auf. Da sollten ausgerechnet Sie nicht groß protestieren, wenn dort in Windkraftanlagen investiert wird, wo es erlaubt ist und sich einigermaßen rentiert.

    Thema 40-Jahres-Haltbarkeit: Wundert mich schon, daß 30 bis 40 Jahre so "absurd" vorkommen sollten, wo doch alle Nase lang ein neues Auto oder ähnlicher Kram angeschafft werden muß?
    Ich bin kein "Fan" des freien Marktes - aber ich glaube an die Naturgesetze des freien Marktes - egal ob ich ihn nun will oder nicht - übrigens setzt sich der freie Markt auch in einer Plan- oder Repressionswirtschaft durch - da dann halt über Schwarzmärkte, Schmuggel und Selbstbetrug.

    Ich protestiere nicht gegen Windkraftanlagen in Ba-Wü! WENN diese eine ordentliche Rendite abwerfen würden - würde ich sofort investieren. Ich halte auch die derzeitige Solarenergie für eine absolute Verschwendung von Milliarden Steuergeldern für einen minimalen und unsicheren Energiebeitrag - und doch haben wir auf unserer Halle eine grosse Anlage installiert und erzielen ca. 10 % Rendite! Dank an alle Stromverbraucher in Mietwohnungen für dieses Geld!

    Meine Frage lautet aber: Was passiert, wenn Investoren nun die Rentabilität von Windkraftanlangen (liegt an der Küste bei ca. 6 %) in Ba-Wü nur mit 3 % bewerten und die "Haltbarkeit" der Anlage nur 30 Jahre beträgt. Dann investiere ich 10.000 € und erhalte auf 30 Jahre verteilt insgesamt 9.000 € zurück ...

    Dazu kommen die realen Verlusten durch Inflation in diesem Zeitraum, die Unsicherheit über die tatsächlichen Baukosten, die Entwicklung der Wartungs- und Versicherungskosten, die Stromerträge NACH dem Auslaufen der Garantievergütung nach 20 Jahren etc. etc.

    WER wird also in Ba-Wü in Windkraft investieren? Sicherlich gibt es regionale "Bürgerwindräder" denen die Rendite ziemlich egal ist und dann gibt es noch ein paar Menschen die mit Hochglanzprospekten mit schönen Grafiken überzeugt werden - UND SONST?

    WAS passiert wenn die Masse der Investoren von Investitionen absieht ABER das Versprechen der Grün-Roten Regierung vorliegt?

    DANN befürchte ich ein direktes Eingreifen des Staates, der dann den Plan auf Teufel komm raus verwirklichen will - und dann sind solche "Nebensächlichkeiten" wie Rentabilität, Neutralität oder Risiko kein Thema mehr.

    Erinnert schon an die guten alten kommunistischen Zeiten, als Chruschtschow den flächendeckenden Maisanbau forderte und dies auch durchsetzte - obwohl die regionalen Bauern wussten das der in ihren Lagen überhaupt nicht wächst. Aber der Plan forderte den flächendeckenden Anbau. Das Ergebnis waren erhebliche Missernten - und natürlich war der Urheber dieser verordneten Planwirtschaft nicht Schuld - das musste dann schon Sabotage am Plan sein ...

    Mal ein bisschen Eigenlob: Ein sehr passender Vergleich!

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    AW: Ausstieg aus Atomkraft: Gestaltungsmöglichkeiten

    boriba,
    ich habe eine Zeitlang vor Jahren geschlossene Fonds verkauft. Darunter befanden sich auch Windkraftanlagen.
    Du glaubst nicht, wieviel alleine schon an Provisionen ausbezahlt wird.
    Jeder verdient dran. Allein der Endvertrieb erhält etwa 12 bis 15 Prozent (auch wenn im Prospekt steht, dass 5 Prozent Agio für Vertriebskosten gezahlt werden). Und jede Stufe vorher kassiert auch ordentlich ab. Und zum Schluss erhält der Anleger recht wenig. Was er erhält, ist stark abhängig von seinem individuellen Steuersatz. Diese Fonds sind ja, wie du auch weißt Steuersparfonds. Dann hat man zuerst mal 3 Prozent, aber bei einem hohen Steuersatz können schon 10 Prozent rauskommen.

    Also: Es kassieren sehr viele mit ab. Das könnte man getrost auch als Rendite betrachten.

    Nun zu deiner Kritik an staatlicher Planung und Lenkung.
    Alle Staaten planen und lenken. Und bei uns findet diese Planung und Lenkung bei allen Parteien statt. Auch der große Einstieg in Atomkraft war staatlich geplant. Die ganzen Forschungseinrichtungen wurden mit Steuergeldern finanziert. Daher finde ich es jetzt fast lächerlich, wenn diejenigen, die damals von der staatlichen Planung und von den Steuergeldern profitiert haben, jetzt darauf hinweisen, dass der Staat auch andere Energieformen subventionieren will.

    Dann: In vielleicht 30 Jahren wird man in der ganzen Welt auf andere Energiequellen als Öl, Gas, Kohle und Kernkraft zurückgreifen müssen. Dann muss man Standorte schaffen für Windkraftanlagen, zusätzliche Möglichkeiten für Wasserkraft schaffen, Speichermöglichkeiten schaffen etc. Auch das wird staatlich geregelt. Aber für mich ist das keine Staatswirtschaft, für mich ist das eine Lenkung, die es schon immer gab (auch in CDU-Regierungszeiten) und immer geben wird.

    Der Vorteil, den wir haben, wenn wir jetzt in diese Energieformen einsteigen, ist, dass wir in Zukunft bereits vorgesorgt haben. Die Standorte stehen fest, die Genehmigungen sind vorhanden, die Kosten gehen auf Dauer nach unten.

    Was ich bemängle, und das habe ich ja schon geschrieben, ist, dass zu wenig in Energiespeicherung investiert wird. Und das wäre wiederum Dirigismus, aber meiner Meinung nach sehr nötig.
    Ich bin, also denke ich

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