Hier steht etwas über die "50 Arbeiter":
Derzeit arbeiten insgesamt rund 200 Techniker und Ingenieure am Kraftwerk, aufgeteilt in vier Schichten, jeder von ihnen maximal 15 Minuten am Stück, damit die Belastung nicht zu groß wird. 50 von ihnen sind immer zeitgleich im Einsatz, daher rührt ihr Name. Man nennt sie die "Tapferen 50".
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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17.03.2011, 22:17Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
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17.03.2011, 22:33Inaktiver User
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17.03.2011, 22:46
AW: Die Ereignisse in Japan
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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17.03.2011, 22:48Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Also ist Herr Lammert wie es aussieht erneut die letzte Schutzhülle zwischen Merkel und der Kernschmelze der Demokratie.
Also ich würde vorschlagen, bei Gelegenheit mal den gesamten Politzirkus zu beleuchten - irgendwie kommt man sich ziemlich machtlos & vergackeiert vor also ich zumindest.
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17.03.2011, 22:52Inaktiver User
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17.03.2011, 22:52
AW: Die Ereignisse in Japan
Wir sind das Volk
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17.03.2011, 23:02Inaktiver User
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17.03.2011, 23:19
AW: Die Ereignisse in Japan
Wir haben heute wieder Nachricht aus Japan erhalten von Freundin der Familie. Umbuchen war
kein Problem für anderen Flughafen und anderen Abflugtermin. Einiges wurde geändert bei
der Reise, aber sie ist noch unterwegs an verschiedenen Orten. Erhebliche Mehrkosten für den Flug
wären in dem Fall schwierig. Sieht aber nicht danach aus. Nächste Woche wissen wir mehr.
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17.03.2011, 23:30
AW: Die Ereignisse in Japan
Eigentlich Thread-übergreifend (Bücher, Zitate, Musik):
Buch:
~~~~Alltag in Japan - Mitsue de LaTrobe / Inga Streb
....Das "Sprungbrett-Erdbeben" im Tokai-Gebiet glaubt man mit Sicherheit einige Tage im voraus ansagen zu können, und seit 1978 gibt es bereits einen Plan, wie und wann diese Warnung dann auch bekanntgegeben werden soll. ....
Veröffentlicht wird die Warnung vom Premierminister, der sich zu diesem Zeitpunkt schon in seiner zweiten offiziellen Residenz außerhalb Tokyos befindet. Die Schutz- und Vorbereitungsmaßnamen werden anlaufen, und dann heißt es warten. Und hier liegt das Problem.
Einmal im Jahr wird der Ernstfall geübt - das Warten kann man leider nicht üben.
Eine amtliche Erhebung über das zu erwartende Verhalten stellte fest, daß, zumindest im Tokai-Gebiet die Frauen um 20 und über 40 Jahre durch hysterische Angst die öffentliche Sicherheit gefährden und eine Panik bewirken könnten.
In einer mittleren Stadt südwestlich von Tokyo machte man andere Erfahrungen. Durch ein Mißverständnis war in der ganzen Stadt Erdbebenalarm gegeben worden. Doch die befürchteten Reaktionen blieben aus, und als man nach Ursachen forschte, stellte sich heraus, daß nur 20 Prozent die Lautsprecherdurchsagen verstanden hatten und davon nur weitere 20 Prozent sie auch geglaubt hatten.
Lautsprecherdurchsagen gehören hier so zum Tagesablauf, daß einem unbefangenen Bürger eher deren Nichtvorhandensein auffällt. Zu den Anti-Panik-Maßnahmen gehört auch die Installierung eines Lautsprechers pro 250 Quadratmeter. Die offizielle Warnung des Premierministers würde aber sowieso von Radio und Fernsehen übertragen werden, und für den, der den Bildschirm nicht dauernd eingeschaltet hält, gibt es Geräte, die den Apparat im Falle einer Erdbebenwarnung automatisch einschalten.
Warnungen vor den TSUNAMIS , den Flutwellen, werden pro forma bei allen stärkeren Beben entlang der Pazifikküste ausgegeben, obwohl die genaue Beziehung zwischen Erdbeben und Flutwelle noch nicht restlos erforscht ist. Im Mai 1983 erschütterte ein Beben mit der Größe 7,7 auf der Richter-Skala die nordöstliche Küstenregion mit der Stadt Akita als Zentrum und forderte hauptsächlich durch die darauf folgende TSUNAMI 102 Todesopfer. Bis zu 14 Metern hoch waren die Wellen in einigen Gegenden....
Jeder Bericht über die Erdbebengefahr richtet sich viel stärker auf die Zukunft, die Befürchtungen und Hoffnungen als auf die Gegenwart oder die Vergangenheit. Bis jetzt ist ja noch alles - toi toi toi - relativ gut gegangen.
Die japanische Bezeichnung für Erdbeben ist JISHIN, das große Erdbeben heißt DAI-JISHIN. Diese Benennung bezieht sich nicht nur auf die objektiv gemessenen Werte der Bebenstärke, sondern auch auf die subjektiv empfundene Gewalt des Bebens und der Schäden, die in seinem Gefolge entstanden sind.
In Japan wird nicht die in den meisten westlichen Länder übliche, nach oben offene sogenannte Richter-Skala benutzt, die die Stärke des Bebens in einem Zentrum mißt....
Die japanische Skala kennt von Null (nicht fühlbar) bis Sieben (heftige Erschütterung) acht Einteilungen und mißt die Stärke nicht nur im Epizentrum, sondern an verschiedenen Stellen.
IX. Kapitel - Von Taifunen und anderen Katastrophen, Taifune, Erdbeben...
Seite 213 bis 232 (1985)
Zitat:
Es wird schwierig sein, für die Atomphysiker einen besonderen Schutzheiligen zu finden, obwohl sie ihn nötig hätten.
Donald Sebring
Musik: 1989
Strahlende Zukunft
OT Japan
"The moon over the ruined castle"
KOJO NO TSUKI ( 荒城の月 )
"Der Mond über dem öden Schloss!"
Im Frühling gab es ein Bankett
zur Kirschblütenzeit im prächtigen Schloss.
Wo ist das Licht jetzt, das den Schatten um den
herumgereichten Becher warf und die tausendjährigen
Kiefernzweige durchflutete?
Im Herbst färbte der Reif das Feldlager.
Wo gibt es das Licht jetzt, das die wie Pflanzen
wirkenden Schwerter, die so zahlreich sind,
wie schnatternd fliegenden Wildgänse anleuchtete?
Jetzt gibt es den Mond über dem öden Schloss.
Für wen scheint er ohne Änderung?
An der Mauer bleiben nur Ranken.
Nur der Sturm singt zwischen Ästen der Kiefern.
Der Schatten am Himmel ändert sich nicht,
aber er spiegelt immer noch,
dass Gedeih zum Verderb übergeht.
Ach! Der Mond über dem öden Schloss!Geändert von Feinsinn (17.03.2011 um 23:51 Uhr)
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17.03.2011, 23:49


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