-auch Deutschland hat marode Dämme, keine Hurricans und trotzdem regelmässig überraschende Überflutungen
-auch Deutschland lebt seit Jahrzehnten auf die Kosten der nächsten Generation
-die USA fördern mehr Erdöl als sie verbrauchen
-den Klimawandel gibt es seit Milliarden Jahren und wird es in ein paar Milliarden Jahren immer noch geben
... alles kein Grund für depressives Dauerjammern und der Zementierung einer Opfermentalität ...
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 17:35
AW: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 17:38Inaktiver User
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15.03.2011, 17:41Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Darf er und kann er. Und seltsamerweise glaube ich ihm das diesmal sogar.
Was soll ich sagen, es steht bei uns alles bereit. Inklusive einer japanischen Infrastruktur. Und tatsächlich sind sogar schon einige von ihren Verwandten hier hergekommen.
Aber eine große japanische Einwanderungswelle wird es nicht geben.
Blautanne beschreibt die japanische Haltung sehr gut und richtig.
*zustimm*
Da japanisch mit keiner anderen asiatischen Sprache verwandt ist, die Japaner in Asien sehr unbeliebt sind und sie sich selbst eher als westlich sehen, wäre der kulturelle Schock für sie in Europa oder USA deutlich geringer als z.B. in China.
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15.03.2011, 18:09Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
ich bin mir sicher, dass wir das könnten, wenn wir wollten.
ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob viele japaner das wollen.
mir geht's grad wie vielen - ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie das enden wird. das schrecklichste bild, dass ich im moment vor augen habe ist, dass ich meinen enkeln mal erzählen werde, dass diese verseuchten, verlassenen inseln im pazifik vor gar nicht so langer zeit eine jahrtausendalte kultur beherbergten.
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15.03.2011, 18:22
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15.03.2011, 18:26
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15.03.2011, 18:37
AW: Die Ereignisse in Japan
Ganz ehrlich: ich finde das in der heutigen Zeit ganz schwierig, ganze Nationen einheitlich charakterisieren zu wollen. Nationen sind keine Inseln mehr, der Einfluss anderer Nationen ist riesig - Internet, Studien im Ausland, internationale Konzerne / Arbeitsfelder usw usw.
Was vor 50, 40, 30 und 20 Jahren evtl zutreffend war, muss heute nicht mehr so sein.
Sieht man ja auch in Deutschland - wir sind doch sehr divers als Nation. Manche jammern, andere nicht. Manche reisen gerne, andere nicht. Manche halten zur Familie, andere nicht. Manche wollen Karriere, andere eben Familie.
Ich kenne einige Japaner, die in den USA oder Europa studiert haben, und die nicht den Gemeinschaftsgedanken haben. Investment Banker zum Beispiel - japanische fahren da auch die Ellenbogen aus. Und die Mutter (Japanerin) einer Freundin von mir ist so egoistisch, dass sie Mann und Kind oft traurig macht - und an ihre Familie (Eltern, Tanten Cousins, etc) denkt sie auch nicht oft.
Um ehrlich zu sein - ich denke, dass Stolz und Ehre in der Art und Weise wie mit Katastrophen umgegangen wird auch eine sehr grosse Rolle spielt. Nach der Kapitulation im Weltkrieg gab es viele Selbstmorde. Traditionell lassen sich Japaner nicht gerne helfen. Vielleicht stammt daher auch die Organisation, wenn es um Katastrophen geht.
In der heutigen Globalisierung ist dieses Denken allerdings nicht mehr so vorherrschend, Japan hat ja auch um Hilfe gebeten.
Hast Du etwas anderes erwartet? Vor allem, mit dem von Dir genannten Gemeinschaftsgedanken im Hinterkopf? Man will doch nicht die japanische Regierung schlecht dastehen lassen.Die Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft hat genau diese Möglichkeit belächelt.
Greenpeace und einige Regierungen haben aber die sparsame Info-Politik Japans in den letzten Tagen stark kritisiert.
Das sehe ich auch so.
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15.03.2011, 18:39
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15.03.2011, 18:42Inaktiver User
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15.03.2011, 18:43Inaktiver User


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