Nun gab es nochmal ein starkes Nachbeben in Tokio. Ob das wohl noch tagelang so weitergeht? Weitere Beben, Nachwirkungen, vielleicht sogar nochmal ein Tsunami?
Bewohner betroffener Gebiete wurden vor Strahlungen gewarnt - drin bleiben, ansonsten Waschlappen ins Gesicht, regenfeste Kleidung, usw.
Ich bin mir sicher, dass mit Informationen sparsam umgegangen wird. Auch frage ich mich, warum nicht alle betroffenen Bewohner nicht evakuiiert wurden (ok, schwierig, aber wohl doch notwendig gewesen).
Und ich frage mich auch, wie schlimm Tokio betroffen sein wird... angeblich hat sich ja der Wind Richtung Tokio gedreht, jetzt noch das Erdbeben.
Schlimm, wirklich schlimm.
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 15:18
AW: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 15:23Inaktiver User
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15.03.2011, 15:26
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15.03.2011, 15:27Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Westdeutschland hat 1989 kurz mal eben knapp 20 Mio ostdeutsche Landsleute eingemeindet und eher mehr als weniger industriell mitversorgt.
Wir haben inzwischen viele Gemeinden im ganzen Land, die infrastrukturell noch nicht so schlecht da stehen aber unter Einwohnerabwanderung leiden.
Ich denke seit ein paar Tagen drüber nach, ob wir aktuell nicht locker ein paar Millionen Japaner vertragen könnten ... oder wenigstens ein paar tausend ....
Ernsthaft.
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15.03.2011, 15:27
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15.03.2011, 15:28
AW: Die Ereignisse in Japan
Warum rechtfertigst du dich?
Ich bin eben Realist und habe kein Problem auch in eine finstere Wahrheit zu blicken.
Dies dann arrogant zu nennen ist nicht nur deplatziert sondern auch unzutreffend.
Aber der Mensch ist nun mal so, er glaubt immer denen, die die Lage am schönsten beschreiben, dass Heil versprechen und genau das machen die Grünen und die vielen ehemaligen und neu dazugekommenen Atomgegner.
Natürlich ist das Zeug gefährlich unter Umständen nicht beherrschbar aber das diese Energie nur wenige wollten und alle bekommen haben, will mir bei unsere Demokratie nicht so recht einleuchten.
Klar, hinterher war es keiner gewesen, auch dieser Reflex ist nicht neu.
Es leicht ein Bedenkenträger zu sein, man kann dabei nichts falsch machen, Alternativen, Fehlanzeige, denn gegen Staudämme hat man auch etwas, Solarstrom ist interessant, weniger wegen der Umwelt sondern eher wegen der monetären Förderung, auch da gibt es hier erhellende Stränge.
Risikolos gibt es überhaupt nichts, gegen alles und jeden gibt es Argumente.
Klar sollte man den Atomstrom grundsätzlich überdenken, aber die jetzt angewandte „hau-auf-alles-drauf“ Methode ist da wenig hilfreich.
Die da lärmend und krakeelend daherkommen und ihr Stunde erkennen wollen nehme ich nicht für voll.
Wir wissen noch nicht mal die Ursachen der Katastrophe aber haben schon das Gegenmittel.
Bei manchen „Atomgegner“ hier im Strang bin ich überzeugt, der weiß noch nicht mal wo der nächste Meiler steht.
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15.03.2011, 15:32Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Glaub ich nicht, aber selbst wenn, das ist egal, wo genau der naechste steht... Die Strahlung kaeme im Ernstfall so weit und es sind derart viele in Europa, dass wir sicher alle was davon haben werden...
Und warum Du hier derartig auftrittst, ist mir schleierhaft, passend finde ich Deinen Tonfall aber absolut nicht.
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15.03.2011, 15:33
AW: Die Ereignisse in Japan
Da habe ich mir auch Gedanken drüber gemacht.
Gestern Abend habe ich meinem Mann vorgeschlagen, dass wir doch anbieten könnten, einen oder zwei seiner japanischen Kollegen bei uns aufzunehmen, oder eine kleine Familie und sei es nur für eine kurze (Urlaubs-)zeit, die können da zur Zeit nicht produzieren, weil der Strom ständig ausfällt, den Zulieferern geht es nicht anders, aber die wollen da nicht weg, die wollen bleiben und helfen.
Und sie wollen Ihre Angehörigen nicht alleine lassen. Die Japaner halten zusammen.
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15.03.2011, 15:37Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich hab die Politiker dieser Richtung bisher eigentlich immer nur Bestenfalls als Wurmfortsatz der Industrien wahrgenommen - ohne die jetzige Richtlinienkompetenz. Aber okay, bei den mit dem großen M weiß man momentan nicht so genau, wie realistisch die ihre Umwelt überhaupt noch einschätzen können. Aber das ist momentan nebensächlich.
Ich bin trotz der angebotenen Mentalitätserklärungen der Japaner etwas verstört, daß die sich nicht in Sicherheit zu bringen versuchen. An sich wissen sie doch, daß ihre (jede Führung?) kein Problem damit hat, Menschen draufgehen zu lassen und sie wissen auch anhand Hiroshima und den Spätfolgen, wie schrecklich das sein kann. Ich hoffe, es kommt nicht zum Schlimmsten.
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15.03.2011, 15:39Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Das ist es eben. Sie sind sehr gemeinschaftsorientiert, sehr diszipliniert und kämen sich wahrscheinlich wie erbärmliche Feiglinge und Drückeberger vor, wenn sie ein solches Angebot annehmen würden.
Außerdem schätzen manche hier anscheinend nicht richtig ein, wie normal das Leben in Tokio trotz allem immer noch ist - geschweige denn, weiter im Süden. Bevor jemand auf einen anderen Kontinent fliehen würde, würde er eher in den Süden seines Landes fliehen. Und selbst das tun die Menschen nicht.Geändert von Inaktiver User (15.03.2011 um 15:42 Uhr)


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